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Selbstmord? Gute oder eher schlechte Idee?

G'racs-Haxlm


Strauch

Nun gut ich denke zu aller erst sollte die betroffene Person mal einen Psychologen oder Neurologen suchen der gut ist... manche sind einfach nur beschissen. Deswegen sollte man am besten mal nachfragen ob jemand jemanden aus dem umfeld kennt.

hier sehe ich 2 Probleme:

einerseits das Problem, dass man sich dann seinem Umfeld bzw. einem Teil davon anvertrauen müsste. Viele verheimlichen ihre "Krankheit" (ich nenn das jetzt mal so), tragen eine Maske, lassen sich nichts anmerken. Zudem ist auch die Empfehlungs-Variante nicht sicher - könnte sein, dass du z.B. meine Therapeutin scheisse findest.

Das zweite Problem: Manche tun sich extrem schwer mit dem Schritt, Hilfe zu holen...sie können es einfach nur schlecht, haben Mühe damit. Wenn sie dann ein Erstgespräch haben und dieser Therapeut ein schwarzes Schaf ist, vielleicht Dinge sagt wie man ist nicht krank oder so, kann es sein, dass die Person nachher den Schritt so schnell nicht wieder wagt...entweder weil sie sich sagt "na, der hat ja gesagt ich bin nicht krank...vermutlich stelle ich mich nur an" oder aber weil sie einfach Angst hat vor neuen Fehlschlägen.

Oft sind depressive Menschen sehr, sehr verletzlich, grad wenn es ihnen schlecht geht....

ab diesem ZEitpunkt muss man sich fragen ob man es weiterhin als krankheit ansehen sollte oder als einfache Schwäche.

eine Depression hat doch nichts mit Schwäche zu tun?

Zudem - ich glaube nicht, dass man das einfach so akzeptieren kann. Wenn jemand unordentlich ist und das seine Schwäche ist - gut, das kann man akzeptieren. Aber eine Depression, die einen ja beeinträchtigt, einfach akzeptieren?? Da hab ich so meine Zweifel..

Aus eigener erfahrung weis ich das es alles andere als förderlich ist es als krankheit anzusehen.

Das sehe ich auch anders. Vielen Menschen hilft es, wenn sie endlich einen Namen für ihre Symptome haben...wenn sie z.B im Internet lesen, dass es anderen genauso geht...das Ding beim Namen nennen..

Zudem haben Krankheiten, sofern sie nicht chronisch sind, meist die Eigenschaft, dass sie sich behandeln lassen.

Soweit ich weiss, hat man ADS sein Leben lang, genau wie z.B. Borderline. Trotzdem, das als Sschwäche zu sehen...ich weiss nicht. :-

denn krank zu sein bedeutet auch sich mit seinem Zustand abfinden zu müssen...

nein, nicht zwangsläufig...wieso auch?

die Leute gehen damit verschieden um aber eines haben sie gemeinsam: Sie werden so niemals glücklich werden.

was soll man denn tun? Sich stur sagen "ach, ich bin nicht krank, das ist bloss eine Schwäche von mir"?

Abwann kann man urteilen ist eine Psyche krank und wann nicht?

hmm, ich beurteile das bei mir auch selber. Wenn ein Therapeut findet, dass ich krank bin, ist das die eine Sache...wenn ich es aber nicht finde, die andere.

bist einsam sagt man dir nach du hast soziale störungen... bist du verträumt sagt man du hast ADS... bist du ein Arschloch hast du ein starkes Egoproblem... und bist du unberechenbar hast du Borderline...

na, so einfach ist es dann auch nicht. -.- und die wenigsten diagnostizieren das so.

S1traducIh


@ Gras

Ich finde deine argumentationen sehr berechtigt und natürlich sieht es jeder Mensch anders aber nur dazu.

>>einerseits das Problem, dass man sich dann seinem Umfeld bzw. einem Teil davon anvertrauen müsste. Viele verheimlichen ihre "Krankheit" (ich nenn das jetzt mal so), tragen eine Maske, lassen sich nichts anmerken. Zudem ist auch die Empfehlungs-Variante nicht sicher - könnte sein, dass du z.B. meine Therapeutin scheisse findest.<<

Dies ist sogar etwas was ich absolut nachvollziehen kann meinen Verdacht auf ADS habe ich niemanden gesagt... bis meine Freunde mir mal gesagt haben das ich unbedingt mal irgendwo hingehen sollte da meine zerstreutheit ab einem gewissen Zeitpunkt nichtmehr zu ignorieren war.

>>Das zweite Problem: Manche tun sich extrem schwer mit dem Schritt, Hilfe zu holen... sie können es einfach nur schlecht, haben Mühe damit. Wenn sie dann ein Erstgespräch haben und dieser Therapeut ein schwarzes Schaf ist, vielleicht Dinge sagt wie man ist nicht krank oder so, kann es sein, dass die Person nachher den Schritt so schnell nicht wieder wagt... entweder weil sie sich sagt "na, der hat ja gesagt ich bin nicht krank... vermutlich stelle ich mich nur an" oder aber weil sie einfach Angst hat vor neuen Fehlschlägen.

Oft sind depressive Menschen sehr, sehr verletzlich, grad wenn es ihnen schlecht geht...<<

Das Therapeuten manchmal nichts taugen ist leider etwas... was sehr oft vorkommt... das es ein problem ist hilfe zu holen kann ich verstehen... doch da kann auch ein ausenstehender leider nichts ändern... ein Forum wie dieses ist von daher empfehlenswert zum austauschen... es gibt sogar noch spezifischere foren die sich direkt mit suicid und depressionen usw. beschäftigen... bestimmt gibt es da auch ein Datenbereich mit guten Ärzten.

>>eine Depression hat doch nichts mit Schwäche zu tun?

Zudem - ich glaube nicht, dass man das einfach so akzeptieren kann. Wenn jemand unordentlich ist und das seine Schwäche ist - gut, das kann man akzeptieren. Aber eine Depression, die einen ja beeinträchtigt, einfach akzeptieren?? Da hab ich so meine Zweifel..<<

Schwäche war jetzt nicht abwertend gemeint... unordentliche Menschen sind ab einem gewissen Grad aus psychologischer sicht her Messies und werden von denen auch als krank bezeichnet... für jede Eigenschaft die sich in irgendeine extreme neigt ist ein psychologischer begriff unter dem Kapitel Störungen und Krankheiten vorhanden. Genau das Gegenteil meinte ich übrigens... sich eben NICHT damit abfinden ist wichtig. Zu einem psychater und Neurologen gehen ist der erste schritt wie gesagt... (auch wenn es schwer fällt) aber mehr als Medis zu verschreiben und nach einem Muster deine Kindheit abfragen sowie deine gefühle analysieren kann kein Arzt... weil es nunmal in deinem Bewusstsein liegt... in deiner Persönlichkeit. Bei einer Krankheit ist es körperlich irgendwelche dinge gibt die dich in deiner entscheidungsfreiheit einschrenken... bei einem Menschen mit tiefen depressionen die krankhaft sind... helfen wörter meiner Meinung nach nicht alzu viel weiter... da mit dem Gehirn auch irgendwas nicht stimmt und deswegen medis verschrieben werden müssen... aber wenn von allen Botenstofen her... von allen ersichtlichen faktoren alles normal ist und einzig und allein die innere Einstellung... die zerstörte einstellung zum leben, die Persönlichkeit bleibt... wie weit kann man das denn noch als Krankheit bezeichnen? Gedanken, Charaktereigenschaften, Errinerungen.... wenn man alles erdenkliche überprüft hat muss die Depri irgendwo da liegen... da muss die ursache liegen denn wenn dem nicht so wäre würden worte nicht so gut helfen. Doch nun stellt sich die Frage: Gibt es böse Gedanken, Charaktereigenschaften und Errinerungen... kann man manche als "Krank" bezeichnen... Errinerungen können... traumatisch, furchtbar, grausam, abstoßend sein... aber krank... das selbe gilt für Gedanken und Eigenschaften... es gibt schwächen, stärken... aber Kranke eigenschaften? Eine kranke persönlichkeit?

Ich weis nicht recht... es gibt psychopaten... manche sind krank weil mit ihrem kopf irgendwas nicht stimmt... manche sind (und da kann mir jeder Arzt sagen was er will) einfach nur grausame Arschlöcher.

(Ich weis das ich jetzt ein wenig am Thema vorbeirede aber ich wollte nur mal meine Meinung zu dem wort "Krank" klären. Bin villeicht ein wenig philosophisch geworden aber bei der menschlichen psyche muss man eben auch weiterdenken^^)

>>Das sehe ich auch anders. Vielen Menschen hilft es, wenn sie endlich einen Namen für ihre Symptome haben... wenn sie z.B im Internet lesen, dass es anderen genauso geht... das Ding beim Namen nennen..

Zudem haben Krankheiten, sofern sie nicht chronisch sind, meist die Eigenschaft, dass sie sich behandeln lassen.

Soweit ich weiss, hat man ADS sein Leben lang, genau wie z.B. Borderline. Trotzdem, das als Sschwäche zu sehen... ich weiss nicht. <<

Hat es mir auch... bis mir persönlich auffiel das ich mich in meine Rolle so sehr eingelebt hatte das ich sie nichtmehr verlassen wollte... es wurde so wie ich es schonmal gesagt habe zum einen einfacher da ich nun immer wusste was los ist und ich wusste das es eine bezeichnung dafür gibt das ich mich mit etwas identifizieren kann und das es Ärzte gibt die sich genau mit meinem Typus beschäftigen und mir villeicht helfen konnten... zum anderen Niederschmetternd.... da ich wusste das ich mit sogar sehr sehr viel übung wohl niemals die selbe konzentrations und erfolgsaussichten hätte wie ein unbetroffener.... und das ich wie du es auch sagtest mein ganzens leben lang haben würde. Dieses Denken hat mir sehr geschadet auch wenn es mir anfangs half... selbst wenn ich gut war dachte ich an meine "Krankheit" und ich wurde wieder schlecht (schulisch) selbst wenn ich mir sicher war etwas zu schaffen dachte ich an meine laster und habe mich selber runtergemacht...

ADS hat im übrigens auch seine Vorteile... man ist kreativ... emphatisch und auch philosophisch...nachdenklich und kopflastig ebenfalls... aber es ist im Gegensatz zu einer akuten psychischen belastung dauerhaft... wie legastenie oder sonst irgendwas... es ist eine Lebenseinstellung... mit samt allen stärken uns schwächen ein Gesamtpaket das man annehmen muss... ob man es nun als krankheit ansieht oder nicht... das einzige was man tun kann ist versuchen die schwächen abzudämpfen und die stärken zu festigen. Die allgemeine Lebenseinstellung zu optimieren... und glücklich mit dem zu werden was man ist.

Nun depressionen sind das Gegenteil von Glücklichsein deswegen ist die depression meist nur das symtom von irgendetwas...

Nun zu meiner letzten Frage: Glaubst du wenn du dein Gedächtnis verlieren würdest... du einen umfall haben würdest und nichts mehr wissen würdest... du in einer heilen welt aufwachst und eine neue Identität hast in der dich jeder liebt und mag glaubst du deine Depris würden dich begleiten.... oder glaubst du sie würden verschwinden?

Ich persönlich würde ADS behalten... das hat nichts mit dem Gedächtnis zu tun... meine Krankheit/Persönlichkeit würde bleiben doch meine Lebenseinstellung würde sich ändern... was ist mit dir?

G=ras-hHmalm


Strauch

und natürlich sieht es jeder Mensch anders

ich wollte dir auch nicht meine Meinung aufdrängen...hoffe, das kam nicht so rüber. :- wenn doch: sorry. @:)

es gibt sogar noch spezifischere foren die sich direkt mit suicid und depressionen usw. beschäftigen... bestimmt gibt es da auch ein Datenbereich mit guten Ärzten.

Ich bin in so einem...einen Datenbereich gibt es leider nicht. :-(

Das Problem in Deutschland bzw. in vielen Teilen sind halt noch die Wartezeiten...zum Glück gibts das Problem, zumindest hier in Zürich, nicht.

Zum Thema Identifikation mit der Krankheit - das ist wohl tatsächlich ein Problem. Mir persönlich wurde ja Borderline diagnostiziert - ob es stimmt, da hab ich so meine Zweifel. Sicher, ich habe einige Züge, aber das heisst ja noch nichts...

wie dem auch sei, mir war und ist es wichtig, dass ich, wenn ich irgendwelche Ausfälle/Aggressionen gegenüber anderen habe/hatte, nicht nachher mit dem Spruch "sorry, ich bin halt Borderliner, da kann ich auch nichts für" komme.

Deine letzte Frage ist für mich schwierig zu beantworten. Ehrlich gesagt kann ich sie gar nicht beantworten. :-

Bei mir ist es nicht so, dass ich in meiner Kindheit traumatische Sachen erlebt haben, die mich jetzt belasten...sondern es sind mehrere kleinere Faktoren, und was mich momentan am meisten belastet, ist eigentlich meine soziale Phobie...Freunde habe ich keine, bis aufs Internet...

Sctrasucxh


@ Gras halm

Für die ADS aufklärung musste ich 8 wochen warten... auch dumm wenn jemand depri ist, ist das letzte was er gebrauchen kann eine wochenlange wartezeit...

Villeicht... wenn du von Anfang an mit vielen Freunden aufgewachsen wärst... villeicht wäre es dann keine soziale fobie sondern nur schüchternheit? Es gibt Psychologen die behaupten das ein Mensch zu jeglichem verhalten fähig wäre wenn er in einer diversen Situation aufwachsen würde... nur wenige wirklich zähe ausnamen existieren... man darf aber auch nicht vergessen dass, das Gehirn auch noch nicht sooo weit erforscht ist wer weis villeicht ist ja doch irgendwo etwas was wieder 50% aller trotz medikamentös behandelten depressiv gebliebenen Leuten doch existiert... was dann dafür verantwortlich ist... wenn du eine Angst vor sozialen Kontakten hast wäre ein wichtiger und vorallem bedeutender Schritt erstmal deine soziale Phobie irgendwie unter kontrolle zu bekommen... jep leichter gesagt als getan ;-)

Ich nehme an dein Selbstbewusstsein ist auch nicht soo ganz das ware, kann es sein das es villeicht ein wesentlicher bestandteil ist warum du eine soziale Phobie entwickelt hast? Selbstbewusste Menschen haben weder komplexe noch den drang sich vor anderen zu verstecken... gäbe es einen Grund warum du dich verstecken solltest?

G^rats-Ha6lxm


Strauch

ich war schon als Kind extrem schüchtern und zurückgezogen...im Kindergarten meinte die Leiterin, ich hätte eine soziale Störung...

ich bin m.W. nie richtig gemobbt worden, bis auf ne Woche in nem Lager, als ich 15 war.

Ich war zwar immer Aussenseiterin, hatte jedoch sowohl am Schluss im Kindergarten ( zu Beginn nicht, ich habe nie mit anderen Kindern gespielt sondern allein wo rumgesessen), in der Unterstufe und auch in der Oberstufe immer ne beste Freundin gehabt, und es gab durchaus Leute, die mich mochten.

Ich nehme an dein Selbstbewusstsein ist auch nicht soo ganz das ware, kann es sein das es villeicht ein wesentlicher bestandteil ist warum du eine soziale Phobie entwickelt hast?

Das kann sehr gut sein, denn mein Selbstbewusstsein ist wirklich ziemlich schlecht. :- besser als auch schon, aber naja...

gäbe es einen Grund warum du dich verstecken solltest?

da gibts in meinen Augen genug Gründe.

S-trau7ch


@ Gras halm

Was sagt man dazu zwischen uns gibt es sogar einige paralellen... ;-) Ich war allerdings zimlich lange mobbing ausgesetzt da meine Lehrerin mich wegen meiner Verträumten Art immer als Behinderter dargestellt hat... als ich mich gewehrt habe war ich der böse... bin im Kindergarten immer aus der reihe getanzt... war schnell gereizt habe mich immer mit der Kindergärtnerin angelegt.

Wollte eben nicht ihre dummen lieder mitsingen... :-p

Naja auch ich hatte aber immer ein paar wenige aber gute Freunde...

Haben mich auch beschützt als ich mal wieder nachhauselaufen musste um nicht zusammengeschlagen zu werden. ;-)

Naja wenn du mir deine Gründe nicht nennen willst musst du es nicht. ;-)

Aber aufjedenfall solltest du dich nicht immer verstecken... du wurdost doch nie gemobbt oder? Dann kannst du ja nicht so schlimm drauf sein. :-p

G.ras-5Halxm


du wurdost doch nie gemobbt oder? Dann kannst du ja nicht so schlimm drauf sein.

naja, in der einen Woche halt...das hat gereicht.

Das waren fremde Leute in der Woche, bzw. solche, die ich kaum kannte....(die Woche war obligatorisch - Konfirmationslager)

ich wurde eigentlich die ganze Woche als hässlich beschimpft, ich würde stinken etc...das war ziemlich übel, auch wenn es sich gar nicht so anhört, weil es halt ein Lager war und ich 24/7 mit denen zusammensein musste...hatte ja kein Einzelzimmer.

C'ynde+rxel


aber dir ist ja hoffentlich auch klar das nur ganz selten jemand mit starken psychischen Problemen wieder geheilt werden kann.

na denn muss ich dir leider widersprechen! ich selbst..gehöre -zu den geheilten!!!!!!! (sage ich einfach mal so) -heilung, was heißt heilung..es ist natürlich nicht so, dass alles weggeht..aber -ich kann sagen ich habe wieder lebensmut! -den hatte ich vorher überhaupt nicht mehr...denn ich habe gedacht, dass jeder, jeder mensch -meine kinder besser erziehen kann als ich..

Er muss sich schon selber heilen..

schon -aber dies ging nicht ohne die hilfe eines anderen!

Im übrigen ob man macken mit der Psyche die weder biologisch noch Medizinisch erkennbar oder erklärbar als Krankheit zu bezeichnen ist meiner Meinung nach ansichtssache.

diesen satz finde ich reichlich unverschämt von dir..denn macken..macken hat jeder ..aber was meinst du damit..psyche..biologisch noch medizinisch erkennbar..?? hä?? dann wäre es ja nicht zu bemerken..auch nicht als macke?? oder denk ich da jetzt in eine falsche richtung??

Könnte es nicht villeicht sogar sein das viele Leute dann fest davon überzeugt sind das ihre Lebenseinstellung ihre stärke ihre zerbrechlichkeit nicht mehr in ihrer Hand liegt? Ein Leiden ohne Ende? Es ist zum einen befreiend zu sagen man ist krank was soll man machen? Aber es ist auch Gift für die Seele... denn krank zu sein bedeutet auch sich mit seinem Zustand abfinden zu müssen... und viele können das nicht und begehen selbstmord...

Andere wiederum halten daran fest das es eine Krankheit ist und schöpfen daraus kraft einfach nur ärmer dran zu sein als die anderen... die Leute gehen damit verschieden um aber eines haben sie gemeinsam: Sie werden so niemals glücklich werden.

Nun zu deiner Frage was man sonst noch so tun kann.

Du kannst versuchen deinen Platz in der Welt zu finden... und dich nicht länger als schwach anzusehen... depressive Menschen haben meiner Meinung nach viel mehr emphatie als andere...

Villeicht sich die Fähigkeiten zu nutze machen... ein depressiver Mensch darf sich nicht länger nutzlos fühlen! Das zerstört ihn...

man muss ein Ziel ein Sinn im Leben finden.

DAS finde ich persönlich total super was du da geschrieben hast.

SBtrCaucxh


>>na denn muss ich dir leider widersprechen! ich selbst.. gehöre -zu den geheilten!!!!!!! (sage ich einfach mal so) -heilung, was heißt heilung.. es ist natürlich nicht so, dass alles weggeht.. aber -ich kann sagen ich habe wieder lebensmut! -den hatte ich vorher überhaupt nicht mehr... denn ich habe gedacht, dass jeder, jeder mensch -meine kinder besser erziehen kann als ich..<<

Natürlich gibt es viele die ihre psyche wieder hin kriegen doch wer einmal das potenzial einer instabilen psyche erreicht hat kommt nur sehr schwer wieder zum normalzustand... auch wenn es ihm wieder gut geht... das potenzial bei einem Rückschlag wieder depressiv zu werden ist nach wie vor vorhanden... was nicht heist das es nicht möglich ist es loszuwerden es ist nur nicht sehr leicht.

>>schon -aber dies ging nicht ohne die hilfe eines anderen!<<

Kommt darauf an worauf sich der psychische tiefpunkt bezieht... ein Mensch der aufgrund finanzieler Notlage stagnierender Armut in depressionen gebracht hat dem kann beispielsweise schon eine gehaltserhöhung helfen...

>>diesen satz finde ich reichlich unverschämt von dir.. denn macken.. macken hat jeder.. aber was meinst du damit.. psyche..biologisch noch medizinisch erkennbar..?? hä?? dann wäre es ja nicht zu bemerken.. auch nicht als macke?? oder denk ich da jetzt in eine falsche richtung??<<

Naja ich kann selbst bei mehrmaligen hinblicken nichts unverschämtes erkennen...

Die Tatsachen sehen nunmal so aus das einzige was ein aussenstehender sehen kann sind die taten und das was die betroffenen so erzählen... wenn ein Mensch mit einem gebrochenen fuß ankommt dann hat man einen gebrochenen Fuß.

Wenn jemand Grippe hat... dann kann man dies ganz einfach diagnostizieren weil der Nasenflus und das Fieber es identifizieren... wenn man parkinson hat ist es zwar auch nicht sichtbar aber zumindest medizinisch erklärbar und man weis das es vom körper kommt und kann es mit medikamenten zumindest abschwächen. Aber ein Mensch der zum Psychater geht was ist mit ihm? Wo kann man sagen liegt seine Krankheit? Wie kann man überhaupt etwas als krankheit bezeichnen wenn der körper in absolut normalen zustand zu sein scheint... und das Problem am Verhalten oder an der Psyche des betroffenen liegt. Warum dann frage ich mich ernsthaft wird es dann als Krankheit bezeichnet?

Wie kann eine Lebenseinstellung krank sein? Man sagt zwar zu vielem "Krank" aber wie bitte ist es möglich als krank bezeichnet zu werden obwohl man gesund ist? Ab wann kann man denn einen Menschen deiner Meinung nach für seine Taten zur verantwortung ziehen? Denn wenn man es so sieht ist alles krank was nicht dem psychologischem verhaltensnorm entspricht...

@Gras

Hmm.... wenn dich die woche so fertig gemacht hat war wahrscheinlich vorher schon was... wie alt warst du als du in das camp gegangen bist?

G'rAas-/Halxm


15.

Naja, ich wusste, dass es scheisse wird, denn die Leute kannte ich zum Teil schon vom Konfirmationsunterricht...die haben mich schon damals immer fertiggemacht, wenn auch nicht in dem Ausmass...(es ist halt ein Unterschied, wenn man einmal pro Woche anderthalb Stunden dem ausgesetzt ist oder 24/7...)

Caynder el


es ging eher um das wort macke..und nicht um deine formulierung..

Warum dann frage ich mich ernsthaft wird es dann als Krankheit bezeichnet?

Wie kann eine Lebenseinstellung krank sein? Man sagt zwar zu vielem "Krank" aber wie bitte ist es möglich als krank bezeichnet zu werden obwohl man gesund ist? Ab wann kann man denn einen Menschen deiner Meinung nach für seine Taten zur verantwortung ziehen? Denn wenn man es so sieht ist alles krank was nicht dem psychologischem verhaltensnorm entspricht...

-eine lebenseinstellung ..ist nicht Krank..krank -und zwar psychisch krank..ist einer, der nicht fertig wird..und da hat auch eine lebenseinstellung nichts mit zu tun..faktisch nicht.

es geht auch nicht um mal eben verarmt sein..und nicht um einen beinbruch..sondern um einen wirklichen defekt im gehirn..

der durch eine serotoninstörung oder ähnlichem ..oder durch traume ..etc. entstanden ist.

S5trfauxch


>>es geht auch nicht um mal eben verarmt sein.. und nicht um einen beinbruch.. sondern um einen wirklichen defekt im gehirn..

<<

Wenn es sich um einen defekt im Gehirn handelt ist der betroffene in der Tat krank.

Man darf aber volgendes nicht vergessen.... manche betroffenen werden nur als krank angesehen weil nicht mehr klar kommen. Manchmal erachte ich es schon fast als pervers die Gesellschaft macht Leute bis zum erbrechen fertig und wenn diese dann nicht mehr klar denken können dann wird mal als krank bezeichnet.

@Gras

Menschen können manchmal richtige Arschlöcher sein... sie brauchen meist keinen Grund um dich zu Quälen...

Man muss sich nur vor Augen halten was mobbing eigentlich ist...

Über jemanden witze zu machen ist kein Mobbing sondern witze...

(auch wenn es sehr taktlos ist)

Beim Mobbing allerdings geht es gezielt darum leute zu kränken sie zu Quälen... da liegt das Problem der Spaß bringt die Tatsache dass, das Opfer leidet....

G&ras-Hxalm


Strauch:

Naja, ich denke nicht, dass es als Witz gelten soll, wenn man Dinge zu hören bekommt wie "hattest du mal einen Unfall, oder wieso ist dein Gesicht so entstellt?" "du bist hässlich" "du stinkst" "hau ab" etc...

also ich weiss ja nicht...

SYtra&uxch


Das ist in der Tat kein Witz... solche Leute kann man nicht überzeugen aufzuhören... das einzige was man machen kann ist es zu ignorieren.

G{ras-\Hkaxlm


das hat leider nicht funktioniert. :-(

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