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Selbstmord? Gute oder eher schlechte Idee?

saanoji


Ravan

Auch wenn wir hier arbeitslos sind, ist ein menschenwürdiges Überleben problemlos gesichert. Vielleicht sollten sich "Lebensmüde" mal einen Ausflug in die Favelas von Rio oder die Slums von Bombay oder ähnliche Gebiete "gönnen".

Ja. das wissen wir !

Aber du kannst nicht das eine Elend mit dem anderen Elend aufheben oder vergleichen!

Du hast glaube ich keine Ahnung warum jemand suizid begeht!

Und mit deiner Aussge da oben sagst du mir das mein Elend ja nicht schlimm ist !.....Un ddas ist fürmich verletztend! Du kannst es nicht beurteilen

Ich bin damlas gesprungen, weil ich vom einem wiederholt ??missbraucht wurde.....und das nicht zum ersten Mal!

Und wenn ich dann deinen Hinweis auf das Elend in der dritten Welt ( was ich nicht abstreite!) verletzt es mich !

G!ras-9Halm


Vielleicht sollten sich "Lebensmüde" mal einen Ausflug in die Favelas von Rio oder die Slums von Bombay oder ähnliche Gebiete "gönnen".

Dort ist das Leben richtig hart.

ich glaube nicht, dass das jemanden von seinen Depressionen und Traumata befreit.

Weil wir total anders aufgewachsen sind.

snanjxi


sorry

wolte das eine Wort verlinken @:)

G)r)as-!Halxm


übrigens - in der Klinik - sie war wegen Selbstmordversuch eingeliefert worden - war eine, sie war 24 und arbeitete seit 2 Jahren ehrenamtlich in Afrika, in nem Armendorf...

von dem her hat ihr das auch nicht aus dem Sumpf der Depressionen geholfen..

R}av/an


@Grashalm

Natürlich weiss ich kein Allheilmittel. Keep on going, jeden Tag als neue Herausforderung nehmen, auch wenn sie schwer fällt.

Ich habe mal die Mitarbeiter vom Behandlungszentrum für Folteropfer in Berlin interviewt. Seit dem hat sich meine Meinung über Selbsttötung radikal geändert. Welche Traumata die dort behandelten Menschen miterleben mussten, lässt sich nur schwer in Worte fassen. Diese Menschen leben, sie kämpfen und haben Hindernisse (körperliche Verstümmelungen), die einem die Rückkehr ins Leben unglaublich erschweren.

GYr{as-Hxalm


und was meinst du, was mit Menschen ist, die einmal oder sogar mehrfach oder sogar jahrelang missbraucht wurden??

vielleicht haben sie keine körperlichen Schäden, aber was ist mit den seelischen Verletzungen??

R}avaxn


@sanji

Ich wollte niemanden verletzen oder zu nahe treten. Ganz sicher sind deine Erlebnisse für dich sehr traumatisch gewesen. Das streite ich in keiner Weise ab und es tut mir sehr leid, dass du so etwas erfahren musstest.

Auf der anderen Seite, hast du hier viele Möglichkeiten dir Unterstützung und Hilfe zu holen. Diese Verantwortung sollte jeder für sein Leben übernehmen.

RdaHvan


Ich ahnte, dass ich da in ein Fettnäpfchen trete

Also mir liegt es fern, ein Leid gegen das andere zu vergleichen. Das geht schier nicht. Es geht mir einfach darum, dass wir hier eine breite Palette an Hilfsangeboten haben, wovon andere nicht mal zu träumen wagen.

Vielleicht ist es einfach schon zu spät und ich formuliere uneinfühlsam.

Entschuldigung @:)

s}anjxi


Ravan

ich bin wohl auch ein wenig überempfindlich in dem Punkt ! Sorry....wollt dich nicht angreifen........

ja. ich habe hier und auch im RL Hilfe bekommen und im Moment denke ich auch nicht an suizid.........

@:)

C1razy5lenxi


Ravan

Du bist nicht der erste mit diesem Tip, der hat schon einen Bart zzz

Und ich war auch schon sowohl in Afrika als auch in den Palästinensergebiten, vornehmlich in Gaza. Ich habe die Armut dort gesehen, kannst du mir glauben, aber das machte mir nur noch trauriger und half mir persönlich für meine Situation nichts.

Ob du Verständnis hast oder nicht, ist mir in diesem Fall egal. Ich werde im Herbst beginnen, Politikwissenschaften zu studieren.

snuc5amzedxica


Ich finde sich selbst das Leben zu nehmen egoistisch. Diese Menschen nehmen keine Rücksicht auf andere.

Wenn ein Mensch z.B. auf Kosten anderer lebt, ist es überhaupt nicht egoistisch, sich das Leben zu nehmen.

...Straftat und ich finde zu recht.

Wie kommst du dazu, so hart zu urteilen. Warst Du schon mal suizidal?

snuca+me%dicja


muss nicht mal der slum sein, um einen Eindruck von einem wirklich harten Leben zu gewinnen.

Ich glaube, das würde meine Suizidalität noch mehr fördern weil ich mit meinem Leben nichts tun kann um das zu ändern.

sMucQamdedicxa


Auch wenn wir hier arbeitslos sind, ist ein menschenwürdiges Überleben problemlos gesichert.

Mit Hartz4 kann man kein menschenwürdiges Dasein führen.

Pvumme`lchexn


Auch wenn wir hier arbeitslos sind, ist ein menschenwürdiges Überleben problemlos gesichert.

Ja klar, "Überleben" kann man damit schon. Aber ist das denn alles? Es geht doch hierbei um das Selbstwertgefühl des von der Arbeitslosigkeit Betroffenen, das mit der Zeit immer mehr in den Keller geht.

Ich denke, wenn man völlig frei von Aufgaben ist im Leben, dann kann man schon auch so sehr depressiv werden, das hierdurch auch Gedanken an Suizid entstehen können.

Jeder Mensch braucht seine "sinnvolle" Aufgabe, obs jetzt nun im Beruf ist oder zu Hause als Mutter, mag dahingestellt sein.

Doch ich denke nicht, das es die psychische Gesundheit fördert, wenn man Ewigkeiten nur zu Hause hockt.

Ich selbst habe Borderline und ADS und diese schon abartige Kombination sorgt schon ab und an für ganz heftige Tiefgänge im Leben. Mein ADS stand mir schulisch/beruflich sehr im Wege und das Borderline hat sämtliche Probleme nur noch verstärkt.

Und ich dachte schon oft an Selbstmord.

Vor allem das Borderline schickt einen u.U. von einem Trigger zum nächsten und DAS zehrt ganz schön an der Substanz und wenn die mal wirklich ganz aufgebraucht ist, kann ich auch für nichts mehr garantieren...

Wäre ich wirklich gesund "im Kopf" , dann würde ich potentielle Selbstmörder wahrscheinlich auch nicht verstehen können.

s\uca medicxa


Eben, es ist eine sehr subtile Sache mit der Arbeitslosigkeit.

Klar, man hat als Arbeitsloser ein Dach über den Kopf und einen gefüllten Magen dank Sozialsystem. Aber die Bedürfnisse eines Menschen sind nicht rein physischer Natur, da gehört so viel mehr dazu: geregeltes Leben, Wechsel von arbeit und Freizeit, Sozialkontakte (zu Arbeitskollegen), Anerkennung (in jeglicher Form mit und durch die Arbeit), Gesprächsstiff zu haben (so profan es klingt), dazugehören, etwas zur großen Gemeinsachaft beitragen zu können und dabei auf eigenen füßen zu stehen und nicht zuletzt auch die Berechtigung und die pekuniären Mittel für Freizeitvergnügen.

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