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Wie man sich von seinen Eltern loslösen kann/ Narzissmus

d/er ErnHst halxt


-Mittagsstern-

Keine PN angekommen, versuch es nochmal.

-Mdia`mond2x2-


@ Der Ernst:

Das Problem ist, dass ich eher in einem größeren Dorf wohne.

Da wohnen an sich keine Studenten, geschweige denn gibt es WG's mit gleichaltrigen Leuten.

Ich kann natürlich schauen, ob ich was finde, aber ich glaube halt, die Wahrscheinlichkeit ist gering....

Ich müsste dann schon in die Stadt ziehen, wo ich studiere, was ich aber wie gesagt eigentlich nicht will, da ich dann 1.räumlich noch weiter weg bin&alleine und 2.ja am WE eh dann immer hier wäre, weil meine Freunde eben am WE auch nach Hassloch kommen...

Naja...mal sehen...

Gestern hatte ich übrigens schon wieder Streit mit meiner Mutter wegen einer Belanglosen Sache im Badezimmer :-/

Okay, vielleicht habe ich ein wenig schnippig reagiert, aber momentan ist die Stimmung bei uns einfach so geladen....

Und sie rastet halt auch immer gleich aus, kommt von wegen "Unverschämtheit", "Frechheit", "bald hast du es dir ganz mit mir verscherzt" etc...Und ich finde, dass dies der Situation eigentlich nie angemessen ist...Naja :-/

@ nureineFrage:

Huhu! @:) Schreib mal wieder was :-D

*:)

-Rdiavm9ondX2x2-


gar niemand mehr da?

*:)

n\ureiinedfrQagex21


tut mir leid, dass ich so lange nicht geschrieben habe...

ich freu mich aber, weiter von deinen Fortschritten zu hören... das klang in den letzten Texten von dir doch alles schon viel besser - hast du du jetzt einen Therapeuten gefunden?

Ich denke, der könnte dir mit Sicherheit sehr dabei helfen, von deinen Eltern loszukommen und die Kluft zwischen "Suche nach Nähe" und "Wunsch nach Distanz" zu überwinden.

Ich versuche im Moment auch, mich über Kleinigkeiten zu freuen, zum Beispiel versuche ich, mir nicht mehr alles zu Herzen zu nehmen und nicht mehr so viel von meinen Eltern zu erwarten - vor allem von meiner Mutter nicht, denn immer, wenn ich von ihr irgendetwas erwartet, mündet das meistens in einer Enttäuschung. Sie hat eben so enorme Probleme mit sich selbst (so viele Ängste), dass sie um ssich herum die Probleme / Bedürfnisse anderer wirklich wahrnehmen kann. Deshalb versuche ich eben, gar nicht mehr zu erwarten, dass sie irgendetwas wahrnimmt - alles kompliziert.

Meine Mutter ist eh gerade in Amsterdam - und ich bin froh, dass sie erst mal eine Weile nicht da ist.

Marvin

nnure|inefraxge21


kleiner Nachtrag

das klang jetzt alles ziemlich durcheinander - und so fühle ich mich im Moment auch oft... ich meinte, dass meine Mutter andere um sich herum nicht wahrnehmen kann, weil sie sich nur auf ihre Ängste konzentriert. Sie hat wahnsinnige Angst, von anderen nicht gemocht zu werden - und deutet auch jede Kleinigkeit /Andeutung anderer als Zeichen von Ablehnung. Als Kind war ich regelrecht verwirrt (was soll man als Kind denken, wenn die Mutter vermutet, man "hasse" sie, nur weil man das Essen, das sie gekocht hat, nicht aufgegessen hat :-), aber jetzt sehe ich, wie hilflos sie eigentlich ist und dass sie dringend Hilfe bräuchte.

Hoffe, jetzt ist etwas klarer, was ich meinte...

Diamond, wie ist das denn bei dir? Hat deine Mutter auch so ein schlechtes Selbstwertgefühl und so viele Selbstzweifel?

-#di]amonqd2x2-


Huhu!

Schön, dass du wieder schreibst!

Ja, ich verstehe, was du bezüglich deiner Mutter meinst.

Und klar, dass das für dich als Kind sehr verwirrend gewesen sein muss....Wie soll ein Kind das auch verstehen? (Ist ja schon für einen Erwachsenen oft schwierig)

Also ich muss ehrlich gesagt, ich kann nicht genau sagen, ob es so ist, weil sie sich seit ich sie kenne hinter ihrer Dominanz verstärkt, immer vorgibt, stark zu sein.

Ich merke es nur in diesen Momenten, wo ihre Krankheit doch durchbricht..wie da, wo sie mir gesagt hat, wie lange sie schon Probleme hat und alles erklärt hat. Da hat sie auch zugegeben, dass sie uns, gerade als wir klein waren, nie zeigen wollte, dass sie doch eigentlich schwach ist....Weil Kinder doch eine starke Mutter bräuchten....

Und ich merke es manchmal daran, dass sie zwar andere stark kritisiert, aber selbst keine Kritik verträgt, sondern dann entweder traurig oder sauer wird und alles, was quasi als Kritik gegen sie verwendet werden könnte, gleich abblockt.

ALso ich denke, im Grunde ist sie ähnlich wie deine Mutter, nur zeigt sie es eben nicht - aber im Grunde merkt man es trotzdem.

Ich versuche mittlweile etwas ähnliches wie du -

ich versuche, nichts mehr zu erwarten. Ich sage mir "Okay, sie ist krank, sie ist eigentlich die, die schwach ist und Hilfe braucht, und da sie es nicht zeigen will, ist sie so, wie sie ist. Ich kann es nicht ändern, das kann nur sie. Und da sie das nicht tun will/kann, werde ich ihr helfen, wenn sie mal auf mich zukommen sollte, aber sonst werde ich mich davon distanzieren, denn ich habe auch noch ein Leben, für das ich verantwortlich bin. Wenn sie schlecht zu mir ist, werde ich das ignorieren und mir obiges denken und nicht weiter darauf eingehen."

So in der Art versuche ich das ;-) Es ist schwer, weil ich eben halt auch total in diesem Muster bin, sie nicht verletzen zu wollen, Angst zu haben, dass sie "mich nicht mehr will" etc., aber da muss man raus.

Ich hoffe, wir schaffen das!

Naja, ich habe wie gesagt 2 potenzielle Therapeuten gefunden, ob und wie das etwas wird, das wird sich dann zeigen. Ich hoffe!

In die eine Frau lege ich auf jeden Fall schonmal ein paar Hoffnungen, denn sie klang sehr nett am Telefon...mal sehen!

Wenn nicht, muss ich eben weiter rumtelefonieren...

Du bist in Therapie, oder? Was wird da zu deinem Problem gesagt?

Lg,

diamond

*:)

nPureZinef(rage2x1


Liebe Diamond

[Also ich muss ehrlich gesagt, ich kann nicht genau sagen, ob es so ist, weil sie sich seit ich sie kenne hinter ihrer Dominanz verstärkt, immer vorgibt, stark zu sein.]

Ja, ich glaube, Menschen mit dieser Verhaltensweise gibt es viel öfter als man denkt - ich glaube, dass ganze viele Menschen, die eigentlich verunsichert sind, als stark und selbstbewusst auftreten, weil es einfach weniger verletzend ist als allen seine Schwächen zu zeigen bzw. auch sich selbst diese Schwächen einzugestehen

[Ich merke es nur in diesen Momenten, wo ihre Krankheit doch durchbricht.. wie da, wo sie mir gesagt hat, wie lange sie schon Probleme hat und alles erklärt hat. Da hat sie auch zugegeben, dass sie uns, gerade als wir klein waren, nie zeigen wollte, dass sie doch eigentlich schwach ist... Weil Kinder doch eine starke Mutter bräuchten...]

Ja, eigentlich stimmt das ja schon -aber andererseits spürt doch ein Kind irgendwann, wenn vor ihm irgendwelche Ängste o. Ä. verheimlicht werden, oder? Ich stelle mir gerade das klassische Beispiel vor: alle haben verweinte und rote Gesichter und dem Kind wird gesagt, die Oma ist nur in den Urlaub gefahren... Bei meiner Mutter war es anders: sie hat gerade immer ihre Gefühle gezeigt und war in unserer Familie immer die, die das auch "durfte" - wenn meine Schwester oder ich als Kind geweint haben, hieß es "Jetzt hört endlich auf, es gibt keinen Grund" - und wenn meine Mutter geweint hat, haben sich alle bemüht, sie wieder glücklich zu

machen - und sie hat fast jeden Tag geweint. Das war für uns aber damals völlig normal und als Kind habe ich mich nur selten gefragt, warum das eigentlich so war - dafür hatte ich mir immer viel viele Sorgen um meine Mutter gemacht und dass ihr was passiert.

[Und ich merke es manchmal daran, dass sie zwar andere stark kritisiert, aber selbst keine Kritik verträgt, sondern dann entweder traurig oder sauer wird und alles, was quasi als Kritik gegen sie verwendet werden könnte, gleich abblockt.]

Ja, ich glaube, da versucht sie sich wirklich nurzu "schützen" vor anderen - wahrscheinlich nimmt sie dann auch alles direkt als Kritik an sich auf und nicht an dem, was sie gerade macht, oder?

Ich finde, jemand, der selbstbewusst und stark ist, tendiert dazu, seine Fehler auf die Umstände zurückzuführen. Jemand, der ein schlechtes Selbstwertgefühl hat, sieht hingegen bei Kritik eher sich selbst als das "Defizit" und versucht deshalb, alle Kritik von sich abzuwenden, um nicht so verletzt zu werden.

[ALso ich denke, im Grunde ist sie ähnlich wie deine Mutter, nur zeigt sie es eben nicht - aber im Grunde merkt man es trotzdem.

Ich versuche mittlweile etwas ähnliches wie du -

ich versuche, nichts mehr zu erwarten. Ich sage mir "Okay, sie ist krank, sie ist eigentlich die, die schwach ist und Hilfe braucht, und da sie es nicht zeigen will, ist sie so, wie sie ist. Ich kann es nicht ändern, das kann nur sie. Und da sie das nicht tun will/kann, werde ich ihr helfen, wenn sie mal auf mich zukommen sollte, aber sonst werde ich mich davon distanzieren, denn ich habe auch noch ein Leben, für das ich verantwortlich bin. Wenn sie schlecht zu mir ist, werde ich das ignorieren und mir obiges denken und nicht weiter darauf eingehen.]

Genau das versuche ich auch... trotzdem bin ich dann total oft noch wütend auf meine Mutter, geht dir das nicht auch so? Im Moment ist das ziemlich schrecklich und ich fühle mich total hin- und hergerissen zwischen Wut und dem Bedürfnis, ihr zu helfen und sie zu beschützen usw.

[Naja, ich habe wie gesagt 2 potenzielle Therapeuten gefunden, ob und wie das etwas wird, das wird sich dann zeigen. Ich hoffe!

In die eine Frau lege ich auf jeden Fall schonmal ein paar Hoffnungen, denn sie klang sehr nett am Telefon... mal sehen!

Wenn nicht, muss ich eben weiter rumtelefonieren...

Du bist in Therapie, oder? Was wird da zu deinem Problem gesagt?]

Also ich bin auch gerade erst in den Probesitzungen und es hat noch nicht wirklich angefangen, aber ich denke schon, dass der Therapeut mir sehr wird helfen können. Ich denke, ich merke jetzt auch verstärkt, wo meine Probleme liegen. Ich sollte z. B. für den Anamnesebericht meine Eltern mit Adjektiven charakterisieren - und ich konnte einfach nichts Negatives nennen, weil ich dann sofort total Schuldgefühle hatte und dachte, dass ich sie bei anderen schlecht mache usw.

Dann sollte ich einen "typischen Konflikt" in unserer Familie beschreiben, habe mich über meine Mutter aufgeregt und wie sie mit meiner Schwester in einer Situation umgegangen ist und dass sie unbedingt möchte, dass meine Schwester nicht mit meinem Vater in Urlaub fährt usw. - und er hat mir dann erst mal deutlich gesagt, dass ich mich darum zum Beispiel nicht kümmern soll, weil ich selbst gar nicht in den Konflikt mit einbezogen war

Hast du denn schon einen Termin bei der Therapeutin?

Du studierst doch im Moment Soziale Arbeit, oder? Machst du dir dadurch denn nicht noch viel, viel mehr Gedanken über deine Familie usw.? Ich habe ein bisschen Angst, dass ich mich, wenn ich Psychologie studiere, viel zu viel damit auseinandersetze und dadurch eventuell frustriert werde. Ich habe gerade mal zwei Psychologiekurse dieses Semester besucht - und sie haben mich viel mehr bewegt als alle Seminare in Philosophie und Deutsch.

Gruß

Marvin

-LdiahmounTd22x-


Huhu Marvin,

wie geht es dir? Ich werd mal erst deine Fragen beantworten....

"Ja, eigentlich stimmt das ja schon -aber andererseits spürt doch ein Kind irgendwann, wenn vor ihm irgendwelche Ängste o. Ä. verheimlicht werden, oder?"

Also ich muss sagen, das meine Mutter wirklich so gut wie nie vor uns geweint hat. Vielleicht mal, wenn sie sauer war oder Streit hatte mit meinem Vater, aber wirklich selten. Man echt sagen, dass sie die Krankheit immer vor uns versteckt hat. Man hat wirklich nie gemerkt, dass da was ist, sie hatte ja Argumente, warum sie nicht arbeitet, ansonsten hieß es halt "Hab halt nicht so die Hobbys" (und ich bin da ja auch ein wenig so, dass ich net 1000 Sachen hab, die ich mach, und nur am Rumrennen bin)...

Ich kann also sagen, ich war in meiner Kindheit und auch Jugend wirklich immer sicher, dass sie keine psychische Krankheit hat.

Deswegen kam es ja auch so wie ein Schlag, und alles hat sich zusammengefügt....

Es freut mich, dass du das Gefühl hast, das dein Therapeut dir gut helfen können wird. Ich habe nächste Woche 2 Vorgespräche und hoffe, dass mir entweder der Mann oder die Frau gut gefällt ,ich dort weiterhin hingehen werde und dann auch relativ schnell mit der Therapie anfangen kann....

Ach ja, ja, das mit dem Gedanken machen in Bezug auf das Studium, das stimmt schon. Leider :-/

Ich merke das selbst, gerade in Vorlesungen wie Psychologie merke ich doch, wie ich dann an mich denke, Dinge übertrage...

Aber gottseidank ist es ansonsten nicht so, dass ich arg viel mit mir in Verbindung bringen könnte...Wir haben ja auch z.B. Theorien und Methoden Sozialer Arbeit, viel Recht, Soziologie, Pädagogik und so, da wird der Bezug dann gottseidank schwer *gg*

Aber ich habe es auch während dem Praxissemester gemerkt...Bei manchen Personengruppen denkt man dann manchmal doch "Mhm, so ähnlich bin ich vielleicht auch, und bei der Person ist das ja aber nicht gut/krankhaft..." oder so...

Man muss aber echt versuchen, das abzustellen, oder zumindest es sich immer wieder bewusst zu machen, das man das eben macht, das ist das wichtige.

Deswegen könnte ich, zumindest momentan, auch nicht mit psychisch Kranken zusammenarbeiten. Ich hätte nach 3 Wochen wahrscheinlich alle Symptome, zumindest würde ich die an mir suchen....

Ich denke, es ist schon ein berechtigter Einwand, das ein Psychologiestudium da Probleme bei dir aufwerfen könnte...

Aber vielleicht kannst du da ja auch mal mit deinem Thera reden, oder einen neuen Faden dazu aufmachen?

Es heißt ja eh nicht umsonst, das viele, die Psychologie studiert haben, sich versucht haben, selbst zu therapieren.... ;-)

Denke, es ist aber in anderen Bereichen genauso....

Ach, ich hoffe wirklich, wir schaffen das. Aber ich denke, die Thera ist ein guter Anfang.

Und dieses Hin- und Hergerissen sein zwischen Nähe und Distanz, zwischen Schulgefühl und Wut - das kenne ich ja auch alles....

Und ich hoffe, wir bekommen es hin, dass genau das eben irgendwann nicht mehr so ist...

Ich würde mich echt freuen, wenn wir uns weiterhin darüber austauschen würden!

Lg,

diamond

*:)

neure/inegfr&age21


hallo diamont

[Also ich muss sagen, das meine Mutter wirklich so gut wie nie vor uns geweint hat. Vielleicht mal, wenn sie sauer war oder Streit hatte mit meinem Vater, aber wirklich selten. Man echt sagen, dass sie die Krankheit immer vor uns versteckt hat. Man hat wirklich nie gemerkt, dass da was ist, sie hatte ja Argumente, warum sie nicht arbeitet, ansonsten hieß es halt "Hab halt nicht so die Hobbys" (und ich bin da ja auch ein wenig so, dass ich net 1000 Sachen hab, die ich mach, und nur am Rumrennen bin)...]

Das ist ja auch ok... ich renne auch nicht ständig von einer Sache zur anderen. Meine Schwester ist da ganz anders: die hat einen total vollen Terminplan und fast nie mal ein paar Sekunden zum Entspannen... ich finde es manchmal wirklich bewundernswert, dass sie das schafft (Trommelkurs, Salsa, arbeiten usw. - und ich bin oft schon mit dem Arbeiten überfordert :-)

[Ich kann also sagen, ich war in meiner Kindheit und auch Jugend wirklich immer sicher, dass sie keine psychische Krankheit hat.

Deswegen kam es ja auch so wie ein Schlag, und alles hat sich zusammengefügt...]

Wann hat sie dir das denn gesagt? (wenn du darüber nicht schreiben willst, ist es natürlich auch ok) Oder hast du es irgendwann gemerkt?

[Es freut mich, dass du das Gefühl hast, das dein Therapeut dir gut helfen können wird. Ich habe nächste Woche 2 Vorgespräche und hoffe, dass mir entweder der Mann oder die Frau gut gefällt, ich dort weiterhin hingehen werde und dann auch relativ schnell mit der Therapie anfangen kann...]

Meistens hat man ja noch so ein paar Wochen Wartezeit, oder? Bei mir steht nach den Sitzungen wohl auch erst mal eine Wartezeit an... Würde dann gerne wissen, wies bei dir gewesen ist...

[Deswegen könnte ich, zumindest momentan, auch nicht mit psychisch Kranken zusammenarbeiten. Ich hätte nach 3 Wochen wahrscheinlich alle Symptome, zumindest würde ich die an mir suchen...]

Ja, das könnte mir wohl auch passieren - ich neige auch dazu, mich selbst zu analysieren und wahrscheinlich fängt man dann irgendwann auch noch an, irgendwelche psychologische Theorien auf seine Freunde anzuwenden... das mache ich jetzt schon allzu häufig

[Ich denke, es ist schon ein berechtigter Einwand, das ein Psychologiestudium da Probleme bei dir aufwerfen könnte...

Aber vielleicht kannst du da ja auch mal mit deinem Thera reden, oder einen neuen Faden dazu aufmachen?]

Also mein Thera hat direkt beim ersten Mal gesagt, dass er mir nicht empfehlen würde, den Studiengang zu wechseln... er will mir das mal in Ruhe erläutern. Andererseits: die Psychologin, bei der meine Schwester damals war, hat ihr auch gesagt, sie solle eher Kunst oder so studieren - und sie macht gerade ihr Vordiplom in Heilpädagogik und ist sehr glücklich mit dem Studiengang

[Und dieses Hin- und Hergerissen sein zwischen Nähe und Distanz, zwischen Schulgefühl und Wut - das kenne ich ja auch alles...

Und ich hoffe, wir bekommen es hin, dass genau das eben irgendwann nicht mehr so ist...]

Ich würde gerne meine Eltern so akzeptieren, wie sie sind, ohne ihnen innerlich immer Vorwürfe zu machen und aufgestaute Wut gegen sie zu haben - ich fühle mich meistens, nachdem ich bei meiner Mutter war, total aggressiv und zugleich voller Mitleid...

Hast du eigentlich schon Vorstellungen, was du nach dem Studium machen möchtest?

Gruß

Marvin

nWureinOefRragxe21


Ps...

irgendwann bekomme ich es schon noch hin, deinen Nick richtig zu schreiben... :-)

Mdit|tagsestern


ACHTUNG!!! Lieber NureineFrage21

Dein Postkasten ist voll. ich kann Dich nicht erreichen!

-.dia@monhd22-


Hallo lieber Marvin,

hier bin ich mal wieder :-)

Also meine 2 Vorgespräche sind jetzt vorbei. Du kannst das bei "Keine 2 Übeweisungen zu 2 versch.Psychologen" (oder so *g*) nachlesen.

Ich fände es toll, wenn du auch mal deine Einschätzung dazu schreiben würdest, weil ich glaube, dass ich (wie fast immer..) ein Problem damit haben werde, mich zu entscheiden.

Und wegen der Wartezeit, da muss ich mal nachfragen...das wäre eventuell auch ein Entscheidungskriterium....

Zu deiner Nachricht:

Ja, da sind wir uns ja ähnlich. Ich sitze nach dem Arbeiten (oder auch als, wenn ich frei habe) oft nur rum oder bin am PC.

Geht's dir da auch so? Vor allem bin ich da so zwiegespalten, auf der einen Seite würd ich gerne mehr machen in der Zeit, weil ich das Gefühl habe, ich "verschwende" (v.a. seit med1 :-/ ) viel Zeit vor dem Computer...Auf der anderen Seite, wenn ich dann viel zu tun hab, nervt mich das auch wieder, weil ich auch gerne mal Ruhe hätte...

Meine Mutter hat mir das mit ihrer Sozialen Phobie erst vor ca. einem halben Jahr gesagt. Damals ging es darum, auszuziehen.

Das hat sie aber aufgrund ihrer Erkrankung nicht geschafft und ist kurz vor dem Entgültigen Hausverkauf zusammengebrochen.

Ich hab das natürlich gar nicht verstanden, und da hat sie mir erstmals alles erklärt....

Wie lange weißt du das schon bei deiner Mutter?

Wegen dem Studium: Mhm, ich denke, es kann beides passieren. Es kann sein, dass man merkt, man packt das nicht, weil man anfängt, sich selbst zu analysieren, alles auf sich zu projezieren...Aber es kann auch das Gegenteil, so wie deiner Schwester, passieren.

Das doofe ist halt, man weiß es vorher nicht...

Was raten dir Freunde, Eltern....? Oder hast du mit ihnen noch nicht so konkret darüber geredet?

Ich würde da auf mein Bauchgefühl hören....

Wie gesagt, ich hatte bei mir auch ein wenig Bedenken, auch, dass ich mich zu sehr in die Leute hineinversetze, zu sehr mitfühle, keine Distanz wahren kann...Aber man bekommt das im Studium wirklich gut "eingetrichtert" *g*, so dass es beim PRaxissemester nach der ersten Woche wirklich kein Problem mehr war.

Nur wenn es um psychisch Kranke geht (die bei uns eben auch ab und an vertreten waren), merke ich, dass ich mich da irgendwie komisch fühle, anfange, über die Symptome von den Leuten nachzudenken...Und daran merke ich eben, dass ich sowas noch nicht machen könnte.

Nach dem Studium würde ich gerne in die Familienhilfe, in eine Beratungsstelle oder ähnliches. Etwas, wo man auf jeden Fall mit Erwachsenen und, wenn möglich, auch mit Kindern zu tun hat.

Gefallen würde mir auch die Schulsozialarbeit (allerdings nicht gerne an einer Hauptschule, aber gerade dort wird sie ja oft gebraucht....).

Ich war auch mal in einer Schule für Körper- und Lernbehinderte, da sind ganz kleine Klassen und pro Klasse ein Lehrer und ein Sozialpädagoge....das war auch echt toll, sowas würde mir auch gefallen.

Ich hoffe halt, ich werde etwas finden, was einigermaßen meinen Vorstellungen entspricht....

Wie geht's dir momentan ansonsten so?

Mir ganz gut, ich merke auch, wenn ich nicht ganz so viel darüber nachdenke, dann geht es mir besser, als wenn ich mir tagtäglich den Kopf zerbreche...

Ich bin mir nur nicht sicher, ob das dann eigentlich nichts weiteres als Verdrängung ist, oder ob ich nicht wirklich zuviel grüble *g*

Ich werd jetzt auch wegen dem Ausziehen mir keinen totalen Stress machen, aber dranbleiben. Mein Freund würd ja wie gesagt mit ausziehen, aber er ist eher so der Typ "Wenn niemand was macht, passiert halt nix" ;-)

Also muss ich mich da schon eher drum kümmern...

Dann machs mal gut,

liebe Grüße,

diamond

MTittag+sstern


Achtung!! Lieber Marvin,

Dein Postkasten ist immer noch verstopft!

n*urei$nefragEe21


Liebe diamont,

Tut mir leid, dass ich dir erst jetzt antworte - ich habe erst jetzt gemerkt, dass du mir geschrieben hast - wie schusselig :-) Mittagsstern hatte unter all meine Beiträge in allen Diskussionen geschrieben, dass mein Postkasten voll ist -und deshalb dachte ich, du hättest noch nicht geantwortet...

Also meine 2 Vorgespräche sind jetzt vorbei. Du kannst das bei "Keine 2 Übeweisungen zu 2 versch. Psychologen" (oder so *g*) nachlesen.

Ich fände es toll, wenn du auch mal deine Einschätzung dazu schreiben würdest, weil ich glaube, dass ich (wie fast immer..) ein Problem damit haben werde, mich zu entscheiden.

Und wegen der Wartezeit, da muss ich mal nachfragen... das wäre eventuell auch ein Entscheidungskriterium...

Irgendwie habe ich die Diskussion unter dem Titel nicht gefunden, kannst mir ja mal die Nummer der Deskussion aufschreiben - bin nämlich gespannt, wie es gelaufen ist...

Ja, da sind wir uns ja ähnlich. Ich sitze nach dem Arbeiten (oder auch als, wenn ich frei habe) oft nur rum oder bin am PC.

Geht's dir da auch so? Vor allem bin ich da so zwiegespalten, auf der einen Seite würd ich gerne mehr machen in der Zeit, weil ich das Gefühl habe, ich "verschwende" (v.a. seit med1 ) viel Zeit vor dem Computer... Auf der anderen Seite, wenn ich dann viel zu tun hab, nervt mich das auch wieder, weil ich auch gerne mal Ruhe hätte...

Ja, das ist bei mir ähnlich - früher war ich noch "aktiver", aber im Moment fällt es mir schwer, mich zu irgendetwas aufzuraffen - mal sehen, ich wollte nächstes Semester wenigstens mal den Autogenes Training-Kurs hier an der Uni machen und eventuell in den Chor gehen -besser als rumzuhängen :-)

Ich glaube, mir schadet es auch ein bisschen, so viel vor dem Computer zu sitzen, weil ich dadurch meine Freunde seltener sehe - es ist viel leichter, im Internet über alle Probleme zu reden... redest du auch mit deinen Freunden über die ganzen Probleme?

Meine Mutter hat mir das mit ihrer Sozialen Phobie erst vor ca. einem halben Jahr gesagt. Damals ging es darum, auszuziehen.

Das hat sie aber aufgrund ihrer Erkrankung nicht geschafft und ist kurz vor dem Entgültigen Hausverkauf zusammengebrochen.

Ich hab das natürlich gar nicht verstanden, und da hat sie mir erstmals alles erklärt...

Wie lange weißt du das schon bei deiner Mutter?

Also ich wusste das schon immer, denn meine Mutter hat das ja gar nicht versteckt, eher sogar im Gegenteil... sie heult auch ganz oft und ist verzweifelt und will dann getröstet werden - das ist mir aber noch lieber -um ehrlich zu sein - als wenn sie es ganz verstecken würde und man nie weiß, was los ist.

Wegen dem Studium: Mhm, ich denke, es kann beides passieren. Es kann sein, dass man merkt, man packt das nicht, weil man anfängt, sich selbst zu analysieren, alles auf sich zu projezieren... Aber es kann auch das Gegenteil, so wie deiner Schwester, passieren.

Das doofe ist halt, man weiß es vorher nicht...

Was raten dir Freunde, Eltern... ? Oder hast du mit ihnen noch nicht so konkret darüber geredet?

Ich würde da auf mein Bauchgefühl hören...

Also die meisten sagen mir, ich solle das machen - besonders meine Schwester: aber sie möchte auch, dass wir uns dann "austauschen" können, weil sie Heilpädagogik studiert.

Ich bin aber immer noch ein bisschen unschlüssig und denke manchmal, ich sollte gar nicht studieren - es ist so blöd, wenn man sich nicht entscheiden kann. In meiner Familie hat ansonsten - außer meiner Schwester - auch niemand studiert und meine Eltern sind generell nicht so begeistert, dass wir das machen.

Nach dem Studium würde ich gerne in die Familienhilfe, in eine Beratungsstelle oder ähnliches. Etwas, wo man auf jeden Fall mit Erwachsenen und, wenn möglich, auch mit Kindern zu tun hat.

Dann könntest du ja bei unseren Familien anfangen :-) Nein, im Ernst, ich finde diesen Bereich schön - als Familientherapeutin muss man aber auch noch eine Zusatzausbildung machen, oder?

Wie geht's dir momentan ansonsten so?

Ich habe ein bisschen "Angst" vor den Semesterferien... irgendwie habe ich ´schon viele Pläne (Praktikum in der Uni-Klinik, eventuell Latinum machen, arbeiten gehen, Hausarbeit schreiben) - aber ich kann mich mal wieder nicht entscheiden, was von allem ich mache... ich hoffe, ich sitze letztendlich nicht zu viel herum, denn das macht nur depressiv und dann fällt einem die Decke auf den Kopf. Geht dir das auch so'? ich kann schlecht über längere Zeit allein sein, dann werde ich "wahnsinnig" :-)

Bis zum nächsten Mal

Marvin

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