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Chronifizierte posttraumatische Belastungsstörung

sLchokQo-sSirup


Es ist schon ok Alizee40, du musst jetzt nicht versuchen, dich zu rechtfertigen. Deine erste Antwort klang aggressiv, aber ich bin nicht böse auf dich!

Wir wollen uns auch nicht die Zöpfe ziehen, oder? ;-)

A$l,ize(e40


;-D ;-D ;-D Also, was ich sagen will: Selbst wenn man einen Begriff nur zu 98% erfasst haben sollte, versteht man genug um sich ein Bild machen zu können. Aber wenn man etwas zu 98% erklären kann, fehlen logischerweise 2%, die entweder falsch oder gar nicht erklärt werden.

Mich hat einfach "gewundert", dass Monsti gar nicht wusste, was gemeint ist.

Adlizeeo40


Oder die 2% können zufällig richtig erklärt werden. Ich hoffe, dass meine Erklärung jetzt einigermaßen verständlich ist ?? :-D

MConsxti


Mich hat einfach "gewundert", dass Monsti gar nicht wusste, was gemeint ist.

Ooooops, Alizee, ich glaube, da verwechselst Du was. ;-)

@ schoko-sirup:

Ich habe 3 Jahre ambulante Therapie und 8 Wochen in einer Psychosomatischen Klinik hinter mir (1996-1999), später nur noch kürzere Serien bei einer Psychotherapeutin. Bei letzterer ging's aber nur um die Bewältigung einer körperlichen Erkrankung (Seit Anfang 2004 habe ich ein Ileostoma, d.h. einen künstlichen Dünndarmausgang).

Der Doc, der mir damals das Seroxat verschrieben hatte, meinte, dass ich das Mittel möglicherweise für immer nehmen muss.

Liebe Grüße von

Angie

sXchoko'-siruxp


Hallo Monsti!

Also es geht um einen langen Kampf bei dir!

Der Doc, der mir damals das Seroxat verschrieben hatte, meinte, dass ich das Mittel möglicherweise für immer nehmen muss.

wenn das dir hilft, dann nimm das weiter. Warum solltest du darauf verzichten? Du sagst es ist ohne Nebenwirkungen, dann also!

Ich habe auch eine schlimme Vergangenheit. Aber so schlimm davon "beschädigt" wie du, bin ich nicht. Und es tut mir unheimlich leid für dich, dass du an Folgen von der Vergangenheit immer noch soviel zu kämpfen hast :-(

Ich schicke dir 1000000 kg Kraft und Mut !@:) @:) @:) :)*

liebe Grüße aus Schoko :-D

h%ehxa


eine postraumatische belastungsstörung ist eine erkankung die auftritt nach einem einmaligen erlebnis, das bei dem betroffenen todesängste und große verzweiflung und hilflosigkeit auslöst (also zb. bei miterleben einer naturkatastrophe, geiselnahme usw.) mit den verschiedensten symptomen die monsti ja auch schon zum teil geschildert hat.

(wiedererleben der situation auch flash back genannt,alpträume,...)

das war mal eine ganz kurze erklärung dazu, hatte das thema im studium.

du solltest dir auf jeden fall professionelle hilfe suchen, die sich auch auf diese krankheit spezialisiert hat und sich damit auskennt...

h[eha


und zu dem thema schlimme vergangenheit.

damit hat die ptbs nichts zu tun, da sich diese krankheit nur auf ein einmaliges erlebnis bezieht.

sochhoko-sJiruxp


heha,

gut, ich verstehe immer besser, was diese Krankheit/Störung ist. Ja, stimmt, das hat nichts mit "meiner" Geschichte zu tun. Obwohl ich durchaus Alpträume und flash back kenne, an den Tagen, wo ich im kontakt mit meinen Eltern war :-(

Aber ich kenne einige Tricks von meinem Therapeut, und es funktioniert meistens ganz gut, um wieder den Kopf und Seele klar zu bekommen.

hLeDha


ja, aber diese flash backs die du erlebst sind anders als die, die man erlebt nach einem trauma.

ich habe bei meiner therapeutin auch sehr viel gelernt, wie ich mit den verschiedensten situationen und rückfällen umgehe, aber bei einer ptbs benötigt es eine ganz andere herangehensweise, da es sich ja da um traumata handelt, die man sich kaum vorstellen kann (hatte ja die geiselnahmeoder sowas erwähnt).

und deswegen ist es wichtig, dass man da einen therapeuten findet, der auf sowas spezialisiert ist.

MDonstxi


Hallo zusammen,

zunächst einmal zu den Flash-Backs: Sie werden ausgelöst durch bestimmte Orte, Geräusche oder auch Gerüche und sind einfach nur teuflisch. Plötzlich ist die existenzbedrohende Situation wieder präsent, und zwar so intensiv, dass man von einer Sekunde zur anderen den Bezug zur Realität verliert. Man steckt urplötzlich wieder mittendrin, kann sich nicht wehren und hat Todesangst.

Die Alpträume sind genauso ätzend, habe ich sie, bin ich bis nachmittags nicht mehr zu gebrauchen, weil ich tierisch lange brauche, um zu kapieren, dass es doch nur ein Traum war.

Ich habe in meinem Leben wirklich schon sehr viel mitgemacht und meine eigentlich auch, ein ziemlich zähes Luder zu sein, aber diese Posttraumatische Belastungsstörung ist - sofern sie sich bemerkbar macht - der Hammer.

@ heha:

Ich war natürlich schon beim Spezialisten. U.a. gab es auch Versuche mit EMDR, leider ohne wesentliche Erfolge. Ich bin lt. Aussage aller Docs und Therapeuten austherapiert. Seroxat wirkt bei mir aber hervorragend, so dass ich ein völlig normales Leben führe. Meine Frage bezog sich v.a. darauf, ob es jemand mit dieser Störung geschafft hat, irgendwann wieder ohne Medikamente zu leben. Ich frage das deshalb, weil ich wegen cP, Kurzdarmsyndrom, Lungenemphysem/Cor pulmonale eh ziemlich viel Zeugs schlucke und froh über jedes entbehrliche Medikament bin.

Liebe Grüße von

Angie

h!ehIa


ja, das kann ich gut verstehen...

ich will meine AD´s auch nicht für immer nehmen.

leider kann ich dir da auch nicht wirklich weiter helfen und mit irgendwelchem fachkram hast du zwar die theorie, aber in der praxis sieht das ganze sowieso meistens anders aus.

ich würde mich an deiner stelle nochmal an einen andere Spezialisten wenden, da du ja sobald du das medikament absetzt wieder unter schlimmen Symptomen leidest,da kann dann auch keiner sagen, du seist austherapiert...

M*oYnsxtxi


Hallo heha,

vielen Dank für Deine Antwort. Diesbezügliche Spezialisten gibt es bei uns (Tiroler Unterland) weit und breit nicht. Da ich anderweitig mehrfach schwerbehindert bin, sehe ich mich auch nicht in der Lage, größere Strecken zurückzulegen.

Es hätte mich halt interessiert, ob es ein selbst Betroffener geschafft hat, irgendwann von der Dauermedikation wegzukommen. Das war alles.

Liebe Grüße von

Angie

hUeha


ich denke mal, du kommst nur von der dauermedikation weg, wenn du eine richtige therapie machst, die genau auf dein problem eingeht und wo du dann auch wirklich keine rückfälle mehr hast, oder zumindest damit umgehen kannst...

K3atzenWclxan


Ich hab auch eine chronisch-komplexe PTBS mit dissoziativer Identitätsstörung nach vielen Jahren sadistischem Mißbrauch in der Kindheit.Und das ist leider nicht so selten,wie man denkt!

Ich nehm allerdings überhaupt keine Psycho-Medis,weil die wegen der DIS recht verheerende Auswirkungen hatten/haben.Aber ich hab ne Traumatherapie gemacht,hab Stabilisierungstechniken,Imaginationsübungen und dergleichen gelernt,und es war auch ne Menge Traumakonfrontation dabei.

Aber es hat geholfen!"Geheilt" werd ich zwar nie sein,denn Erinnerungen löschen geht nicht.Aber die Flashbacks und das Wiedererleben sind inzwischen nur noch recht selten da.

Ich bin froh,daß ich die Traumatherapie gemacht hab,auch wenn sie ganz schön schwer zu verkraften war!Aber inzwischen hab ich ne ganz andere Lebensqualität mir aufgebaut.Und ich hoffe,daß ich da auch noch weiterkommen kann...

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