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Selbsthilfe bei Zwangsgedanken

DQrarusi


Hallo Ernst und Mittagsstern *:)

Zu viel Psychologie tut wirklich nicht gut. Ich hatte es hier im Faden schon geschrieben mit den Zwangsbefürchungen. Es hat irgendwie mit meiner ständigen Suche nach dem Auslöser zu tun. Ich schaue alte Bilder an und sehe das ich mit 4 schlon nicht glücklich aussehe. Und aus der Zeit habe ich ja nur Ekelerinnerungen. Aber ich finde nichts was irgendwie ein Trauma ausgelöst haben könnte. Auch keinen Anfang für die Emo. Selbst in der Grundschulzeit war ich nicht normal. Und nach der Grunschule ganz eindeutig schon schizoid. Aber ihr habt recht wenn ihr sagt das ich jetzt im Leben glücklich werden muss. Und etwas für mich tun muss. Womit ich ja weiterkomme, mit meinem aufräumen und vor allem damit das ich anfange eigenständig zu leben (Ordnung, Geld, Versicherungen, Briefe, Ärzte, Essen (kochen lernen), etc.), und der Tagesstätte wo ich ja auch arbeiten muss. Bin etwas enttäuscht das ich da so viel alleine am PC machen muss. Dachte da wäre mehr gemeinsam Artikel planen und solche Sachen. Aber ich kann auch, wenn ich möchte oder auch gebraucht werde, in den anderen Abteilungen arbeiten. Es geht mir da bis jetzt ganz gut :)^

DPrau:sxi


Auf der Vorseite schon zwei Beiträge von mir *:)

Hätte einen machen sollen anstatt nach Antworten und Benutzer zu trennen |-o

Und noch Nachträge:

@Ernst

Im Moment schaffe ich es überhaupt nicht Bücher zu lesen. Selbst Fäden mit längeren Beiträgen oder Fäden ganz zu lesen fällt mir schwer. Trotzdem interessiert mich was Du mir empfehlen möchtest.

Vielen Dank und alles Gute *:)

@Mittagsstern

Ich danke Dir für Deinen gesamten zweiten Beitrag. Ich sollte wirklich viel mehr sinnlich mit Liebe tun und dabei zur Ruhe kommen. Wenn man aber ganz unten ist dann sieht man dies nicht. Ich muss meinen Tag so angehen das ich nicht mehr so tief fallen kann. Ich kann die Natur, wie Du am Sinnlichkeitsfaden sehen kannst, auch genießen.

Danke Dir und alles Gute @:)

MFittaKgsstexrn


Lieber Drausi

Siehst Du, jetzt machst Du mir ja schon einen völlig anderen, gefassteren Eindruck. Das Du es bewältigst, Deine häusliche Ordnung und Dein unmittelbares Leben auf die Reihe zu kriegen, ist ein sehr gutes Zeichen :)^ :)^ :)^ Dies wirkt sich ganz sicher auch auf Dein inneres Empfinden aus, sodas Du gelassener wirst. Die unmittelbare Umgebung, eben Gemütlichkeit , hat einen großen Einfluss auf die innere Ordnung. Du darfst nur nicht so ungeduldig sein, alles kommt nach und nach. Bis dahin genieß den Sonnenschein und sei sinnlich...

Das Du jetzt bei der tagesstätte bist ist doch auch etwas, für das Du gekämpft hast, auch dies hast Du errreicht, ist doch alles sehr erfreulich.

Schau jetzt einfach nach vorn.

Lieben Gruß

DWrausxi


Hallo Mittagsstern *:)

Ich danke Dir @:) Du schreibst immer so einfühlsam und aufbauend. Es gibt auch wieder Dinge worauf ich mich freuen kann. Das tut gut :-)

Das mit dem Sonnenschein ist ein kleines Problem. Auch letztes Jahr war es so das ich ganz lange gebraucht habe bis ich mich an die Hitze gewöhnt hatte und auch rausgehen und genießen konnte. Ich fahre auch den weiten weg zur Tagesstätte mit dem Fahrad und bin wieder zuhause so kaputt das ich keine weiten Strecken mehr fahren kann. Und dann wohne ich ja auf dem Dorf. Ich hoffe ich kann die Sonne bald wieder mehr genießen und vor allem rauskommen in die Natur.

Alles Gute *:)

M-ittUagsKsterxn


Lieber Drausi,

[das ich mit 4 schon nicht glücklich aussehe. Und aus der Zeit habe ich ja nur Ekelerinnerungen. Aber ich finde nichts was irgendwie ein Trauma ausgelöst haben könnte.]

Mit den Erinnerungen würde ich keine Eigenexperimente machen. Deine Seele wird dies Wissen nicht einfach so preisgeben wenn es Dir zu sehr weh tun und schaden könnte. Viel wichtiger finde ich es, in der Gegenwart zu leben, die Konzentration auf das JETZT zu fixieren, damit Du Deinen festen Stand findest. Wenn Du das geschafft hast, kannst Du gemeinsam mit einer Therapeutin in Deiner Vergangenheit schauen, und es wird Dir immer nur so viel Wissen zuteil werden , wie Du verkraften und verarbeiten kannst. Du hast schon sehr viel erreicht, bist selbstbewußter und eigenständiger geworden, wenn sich das stabilisiert hat, kannst Du auch in die Vergangenheit schauen, im Moment zählt nur das JETZT. Ich finde, wenn man sich darauf konzentriert, hat man schon allerhand zu tun. Viel Freude an diesem Tag...

D?rauxsi


Liebe Mittagsstern *:)

Ich danke Dir für Deinen Beitrag. Ich glaube ich weiß worauf dies auch hinausläuft. Schönes tun statt an Schönes denken oder in Einnerungen zu duchleben. Ich bin so unruhig geworden weil ich dies nicht mehr kann und dabei nicht zur Ruhe kommen und entspannen kann. Und kann nicht sinnlich und entstpannt Schönes tun weil ich so unruhig bin. Dieses Paradoxon muss ich knacken. Und das will ich auch. Bin malen.

Alles Liebe :)*

drer Er!nst/ hxalt


Hallo Drausi,

ich kann Dir gern eine gezielte Literaturempfehlung geben, aber die Frage ist, ob Du damit dann "aktiv" wirst und Dir das Buch überhaupt beschaffen willst oder kannst. Wie ich das jetzt so einschätze, müßtest Du das auch mit Deinem Therapeuten(Therapeutin) absprechen.

Mach das erstmal. Du kannst mich ja per PN anschreiben oder auch icht, wenn es sich damit erledigt hat.

Alles Gute

D)raYuxsi


Hallo Ernst *:)

Du machst es aber spannend. Aber im Moment bin ich so unruhig das ich es auch gar nicht schaffe ein Buch zu lesen. Kann noch nicht mal in Ruhe einen Film am Stück schauen. Und heute Morgen ist es gradezu extrem. Bin aufgekratzt und nervös wie das HB Männchen. Weiß grade nicht ob ich es hier geschrieben habe. Eigentlich hatte ich ja gehofft vom Psychiater etwas zur Beruhigung zu bekommen. Das ich besser auf die Zwangsgedanken reagieren kann und vor allem wieder richtig zur Ruhe kommen, entspannen und somit auch Kraft tanken kann. Aber seit ich Fluoxetin nehme bin ich dermaßen aufgekratzt. Mein Puls geht überhaupt nicht mehr runter. Selbst Massen von Eistee, wo ja schwarzer Tee drin ist, und Koffein in Form von Cola (die ich fast nie trinke) puschen mich nicht so sehr auf wie diese Pillen. Und vor allem von Durchschlafen kann keine Rede mehr sein. Mal sehen wie sich der Tag entwickelt. Freitag bin ich einmal in der Tagesstätte umgekippt. Ich versuche nun nach Dingen zu greifen und nicht mehr nur zu schreiben auch wenn viel schreiben und Gedanken rauslassen hilft. Ich hoffe ich kann mich auch auf diese Dinge konzentieren. Alles Gute :)*

DCrauxsi


Ich kann nicht mehr lesen :-(

Schaffe es kaum noch längere Beiträge im Forum zu lesen. Ich kann auch im Moment nicht richtig schreiben. Möchte ich es eigentlich auch lassen. Ich spüre das ich nicht mehr gut schreibe. Und es dan anderen nichts bringt. Habe sogar längere Beiträge angefangen und nicht mal abgeschickt weil ich nicht fertig geworden bin (ich schreibe meist im Editor vor). Ich kann auch keine Bücher mehr lesen. Schaffe es nicht. Auch keinen Film von Anfang bis Ende schauen. Früher konnte ich das genießen. Mitdurchleben. Früher konnte ich beim Fahradfahren auch sehr gut klarträumen und nachdenken. Heute ist meine Gedankenwelt von Ekelgedanken (Zwangsgedanken) zerstört. Ich kann nach meinen Morgenpunkten greifen. In Ruhe alles machen und zur Tagesstätte fahren. Da bin ich auch abgelenkt. Aber irgendwann bin ich mir meinen Gedanken alleine. Beim einschlafen. Bei der langen Fahrt auf dem Rad und wenn ich morgens jogge. Ich komme kaum noch raus aus meinen Gedankenkreisen. Sogar nicht mehr beim malen. Ich glaube auch das ich für meine Beiträge im Forum meine Gedankenwelt brauche. Um mich einzufühlen. Mir die Menschen hinter den Benutzern vorzustellen. Ob deshalb die Qualität meiner Beiträge abnimmt? Meine Gedankenwelt wird gequält, gefoltert, vergewaltigt.. Ich habe Angst vor dem Einschlafen wenn ich nicht so müde bin das ich schnell einschlafe oder die Opipramol wirken. Ich suche nach einer Einzeltherapie. Die GT war zu viel für mich. Keine Hilfe. Ich kann keine schönen Gedanken mehr haben. Med1 ist jetzt grade eben Ablenkung für mich. Ich habe letzte Woche so viel gemalt. Ca. 20 Bilder. An einem Tag 12. Am nächsten Tag weniger. Und am dritten nur noch eins. Gedankenwelt. Ich weiß nicht wo noch. Ich muss in ihr immer kämpfen gegen Ekelgedanken. Immer mehr sträubt sich in mir überhaupt schöne Gedanken zu haben. Oder etwas zu tun wobei ich in Gedanken und nicht abgelenkt bin. Beim lesen muss man sich ja etwas vorstellen. Bei Selbstbefriedigung muss man sich was vorstellen. Beim Einschlafen ist man alleine. In seinen Gedanken allene. Denkt ja. Ich möchte ich an was Schönes denken. Und es wird doch nur ein Kampf gegen den Ekel. Habe immer mehr wirre Träume. Im Halbschlaf. Wache mit wirren Träumen auf. Ich habe ja eigentlich immer Morgenschwäche. Aber ich komme doch immer gut in den Tag weil ich mich an meinen Tagesablauf halte. Konnte das alles sogar ruhig angehen. Aber joggen ist in Gedanken Kampf gegen Ekel. Meine Gedanken flüchten sich in irgendwas in das ich mich verrennen kann. Weil das Schöne so oft durch den Ekel zerstört wurde das es verknüpft ist. Also ohne schöne Gedanken joggen. Und doch immer wieder Ekelgedanken. Sorry. Bin eigentlich ausgeheult aber muss wieder weinen :°(

O7lsenx83


Mein Kommentar dazu

Hallo,

ich möchte auch mal einige Zeilen zu diesem Thema schreiben:

Bei mir ist es mit den Gedanken immer ein auf und ab. Meist ist es mal für 2,3 Wochen okay und dann schlägt die Stimmung wieder um und es rattert den ganzen Tag im Kopf.

was mir schon aufgefallen ist:

Besonders schlimm wird es, wenn ich nichts zu tun habe, Langeweile habe, nichts machen kann (Wetter schlecht...) und auch wenn Dinge nicht so laufen wie ich möchte (Enttäuschungen..).

Mir fällt es dann sehr schwer diese Gedanken abzuwenden bzw. zu ignorieren. Ich bin mir auch nicht sicher, was die richtige Lösung ist. Die Gedanken bewusst wahrzunehmen und durchzudenken oder sie zu ignorieren versuchen?

Bei mir sind die positiven Zeiten immer von extremer Aktivität (viel Sport, unruhe..) geprägt, während die schlechten Zeiten eben nur durch Nachdenken , Grübeln usw. bestimmt sind.

was ich euch noch Fragen wollte (weil das hier noch nicht so klar rausgekommen ist): Wie genau sehen die Gedanken aus?

Bei mir sind es hauptsächlich folgende Dinge:

- Ich habe Angst jemanden mit einem Messer etwas anzutun. (Warum gerade ein Messer?)

- Ich durchdenke Situationen schon bevor sie stattgefunden haben, und wäge ab was alles schiefgehen und passieren kann.

- Ich kann mich überhaupt nicht mehr auf Filme einlassen in denen Gewalt vorkommt, bzw. die irgendwie "psycho" sind. (-> ich denke dann wenn ich das anschaue, könnte ich sowas auch tun).

- Ich habe die negativen Gedanken bzw. Ängste auch bei Menschen, die überhaupt nichts böses wollen.

- Stellt ihr euch schlimme Situationen auch bildlich vor?

(z.B. beim Autofahren schießt mir oft der Gedanke in den Kopf, wie ich jetzt das Steuer verreisse und in den Wald schieße. Ich stell mir das dann auch bildlich vor)

Vielleicht könntet ihr das etwas genauer darstellen wie es bei euch ist, würde mich interessieren! (sorry, falls ich das in einem der vorherigen Beiträge übersehen habe!)

Grüße

DMrauxsi


Wir kennen uns noch aus dem Faden von sEns. Hast Du diesen Faden durchgelesen und die anderen ZG Fäden in denen ich geschrieben habe? Frage weil ich eben vieles dazu schon geschrieben habe. Jetzt gehe ich auf Dich ein. Habe auch in Deinen ganzen Fäden gelesen aber weiß auch nicht genau ob Dir etwas körperliches fehlt oder Psychosomatik im Spiel ist. Dein Problem ist sicher das die Symptome von Beidem stammen könnten. Du bist was die Symptome angeht glaube ich sehr sensibel. Und da ist es glaube ich wie mit den ZG's das, dadurch das man ihnen so viel Aufmerksamkeit und auch Bedeutung gibt, es schlimmer wird. Ich hoffe das Du ernst genommen wirst falls es doch etwas körperliches ist und nicht aufgrund Deiner psychischen Probleme immer sofort in die Psychosomatik eingeordnet wirst.

Also die Abstände in denen Du ZG's hast sind ja riesig. Bei mir war heute Morgen ein Rekord das ich mal wenige Stunden Ruhe hatte. Ansonsten triggert sie so viel hervor. Und manchmal triggert fast alles und manchmal fast nichts.

Besonders schlimm wird es, wenn ich nichts zu tun habe, Langeweile habe, nichts machen kann (Wetter schlecht...) und auch wenn Dinge nicht so laufen wie ich möchte (Enttäuschungen..).

Also das ist schwer jetzt bei mir ein Muster zu finden. Letzten Freitag in der Tagesstätte gab es einige Minuten Ruhe weil alle warteten. Das war langweilig. Niemand sagte was. Aber ich hatte keine ZG's. Schlimm sind für mich die verknüpfungen das etwas schöne Gedanken, die mal durch ZG's gequält wurde, ZG's hervortriggert. Aber das ist auch nicht immer der Fall. Aber meistens. Und wenn kommt auch manchma nur die Angst davor das es passiert hervor. Aber zu Deinem Zitat. Ich kann das Wort Langeweile im Moment gar nicht richtig für mich definieren. Aber Enttäuschungen lösen bei mir Gedankenkreise (Dauergrübeln) aus. Auch wirre Gedanken die ich auch irgendwie zu den Zwangsgedanken zähle. Aber nicht Ekelgedanken.

Mir fällt es dann sehr schwer diese Gedanken abzuwenden bzw. zu ignorieren. Ich bin mir auch nicht sicher, was die richtige Lösung ist. Die Gedanken bewusst wahrzunehmen und durchzudenken oder sie zu ignorieren versuchen?

Das kann ich Dir leider auch nicht beantworten. Da sind so viele "einerseits aber andererseits" drin. Ich habe versucht sie aufzuschreiben, zuendezudenken und zu ignorieren. Die beiden ersteren sind so qualvoll. Und ignorieren ist solch ein Kraftakt und jedes nicht schaffen ein Schlag und auch qualvoll.

Bei mir sind die positiven Zeiten immer von extremer Aktivität (viel Sport, unruhe..) geprägt, während die schlechten Zeiten eben nur durch Nachdenken, Grübeln usw. bestimmt sind.

Bei mir ist es seit es mit der Tagesstätte richtig läuft glaube ich besser geworden. Ich nehme jetzt aber auch ein AD (Opipramol 50mg) und kann nicht genau sagen was jetzt genau dafür verantwortlich ist das mich die ZG's nicht mehr ganz so in eine Negativspirale ziehen. Das viele Nachdenken und Grübeln (bei meiner PS heißt das Symptom Dauergrübeln ohne inneren Widerstand), was auch in so einer Spirale enden kann, tut man ja hauptsächlich wenn man alleine (oder in der Anonymität) und nicht abgelenkt ist oder bei einer Tätigkeit im Fluss ist. Aber wenn man entspannen und schöne Gedanken haben will dann drängt sich alles auf.

was ich euch noch Fragen wollte (weil das hier noch nicht so klar rausgekommen ist): Wie genau sehen die Gedanken aus?

Das ist für mich das schwerste Überhaupt. Schon sie einmal nur aufzuschreiben in eine Datei und sie sofort zu löschen hat mich so verzweifelt und zum weinen gebracht. Ich konnte selbst beim anonymen Internetnotruf nur die Themen beschreiben und nicht detailliert einen ZG wiedergeben. Die Scham und die Qualen sie absichtlich noch hervorzuholen sind so groß.

Aber nun zu Deinen:

- Ich habe Angst jemanden mit einem Messer etwas anzutun. (Warum gerade ein Messer?)

Bei mir ist es das ich etwas kaputt mache. Etwas fallenlasse oder ungeschickt bin. In der Form jemanden etwas anzutun kenne ich sie fast gar nicht. Bei Messer ist es vielleicht so das so eine "Waffe" eben jeder zuhause und immer wieder in der Hand hat. Nur eine Theorie.

- Ich durchdenke Situationen schon bevor sie stattgefunden haben, und wäge ab was alles schiefgehen und passieren kann.

Das kenne ich nur zu gut. Ich zähle es irgendwie, wenn es zwanghaft wird, auch zu den Zwangsgedanken. Und es passiert mir ständig. Irgendwie hat es mit dem Klarträumen zu tun glaube ich. Mit Phantasie. Wenn es aber wirre Gedanken (paranoide) sind dann gehört es zu den Zwangsgedanken.

- Ich kann mich überhaupt nicht mehr auf Filme einlassen in denen Gewalt vorkommt, bzw. die irgendwie "psycho" sind. (-> ich denke dann wenn ich das anschaue, könnte ich sowas auch tun).

Ich kann im Moment ja gar nicht richtig Filme schauen. Habe ich ja in meinem letzten Beitrag geschrieben. Manche Gewalt löst bei mir Panik aus (die Folterszene am Anfang von einem Film über die französische Revolotion) und andere nicht (Aliens, etc). Ich weiß nicht was Du mit "psycho" meinst, ob "Psycho" oder psychologische Filme, aber letztere kann ich mir ansehen. Zum Beispiel Eine ganz normale Familie (im Orginal Ordinary People). Der bringt mich zum weinen. Aber löst keine ZG's aus. Aber da Du von Gewalt schreibst denke ich Du meinst Horrorfilme.

- Ich habe die negativen Gedanken bzw. Ängste auch bei Menschen, die überhaupt nichts böses wollen.

Das kenne ich nur zu gut. Ekelgedanken. Und auch wirre. Leute die ich nicht kenne. Sorry. Kann leider nicht mehr schreiben. Kann es auch nicht aussprechen. Habe es einmal getan beim Psychiater und bereut. Kann nicht mehr schreiben.

- Stellt ihr euch schlimme Situationen auch bildlich vor?

(z.B. beim Autofahren schießt mir oft der Gedanke in den Kopf, wie ich jetzt das Steuer verreisse und in den Wald schieße. Ich stell mir das dann auch bildlich vor)

Ja. Das ich was kaputt mache das mir etwas bedeutet. Auch das ich Unfälle habe. Oder andere. Oder das ich Selbstmord begehe obwohl ich gar nicht suizidal bin.

Vielleicht könntet ihr das etwas genauer darstellen wie es bei euch ist, würde mich interessieren! (sorry, falls ich das in einem der vorherigen Beiträge übersehen habe!)

Sorry. Aber da brauchst Du mir auch keine PN schreiben. Ich kann es nicht viel genauer als ich jetzt geschrieben habe. Auch wenn ich in der Form wie ich es hier geschrieben habe schon noch mehr schreiben könnte.

Alles Gute

D_rauxsi


Hallo Olsen83

Titel vergessen :-(

iSfur555thUenim6x66


Also zwangsvorstellungen erkenn ich bei mir eig. auch daran, dass sie so ein impulshaftes Drücken und Stechen im Hals bei mir auslosen... und eig. möchten sie so schnell wie möglich verdrängt werden.

Mittlerweile mach ich das aber genau anders:

Ich halte das Drückende Gefühl und den Gedanken nebenbei solange bewusst, bis er schwächer wird.... funktioniert eig. recht gut.

Wie weit einen Zwangsgedanken nur treiben können...... unglaublich. Und mir erschien das ganze auch noch als die Realität oO

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