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Bevorzugung von Geschwistern - Neid/ Verletztheit,

MSoul#inecttxe hat die Diskussion gestartet


LEIDER LANG GEWORDEN; EXTRA DANKE FÜRS LESEN :-)

Hallo.

Heute gehts bei mir mal um ein Thema, dass mich immer wieder einholt.

Was ich eigentlich total doof finde, weil ich mich soweit eigenverantwortlich fühle, aber es kratzt offensichtlich irgendwas fundamentales in mir an.

Also:

Wie soll ich das jetzt kurz fassen... wir sind drei Kinder. Mein Bruder und ich sind jetzt Ende 20, uns trennt nur 1 Jahr. ALs ich 9 war bekamen wir noch eine Halbschwester, die ich auch sehr liebe, wir haben ein super Verhältnis.

Unser Aufwachsen war sehr davon geprägt, dass alle Erwachsenen, Eltern wie Stiefväter, ziemlich frustrierte gescheiterte 68er waren. Sehr intellektuell, aber alle ziemlich massive Probleme. Wir hatten kurz gesagt keine besonders kindliche Zeit, weil alles zuhause so neurotisch-erwachsen war.

Suchtprobleme, es wurde Geld von den Grosseltern durchgebracht bis zum gehtnichtmehr, aber im Alltag war es immer sehr, sehr knapp, und zudem mussten wir quasi als Ausheulstation dienen, uns bedröhnte Erwachsenenmonologe anhören, es wurde aus unseren Sparschweinen geklaut usw...

Unter anderen Kindern haben wir ganz schlecht funktioniert, waren eigentlich immer sehr ernst, weil auf Erwachsene geeicht, viel umgezogen , einsam...

Und neben dieser emotionalen nicht-Anerkennung der Tatsache dass wir eben KINDER waren, kommt jetzt das Thema: dass auch materiell keiner für uns sorgen mochte. Wir hatten keine Freizeitbeschäftigungen, keine Förderung bei gar nichts, keine (dringend nötigen) Nachhilfestunden, für uns hat niemand irgendwas angespart usw... und das was bei den Grosseltern war, kam auch nie bei uns an, weil es von der Generation über uns verbraten wurde.

Also es geht mir hier nicht um Geld als Fetisch, sondern um dieses Signal "ich sorge nicht für Dich, ermögliche Dir nichts, sehe Deine Bedürfnisse nicht, und Wünsche hast Du schon gar keine, nehme alles von anderen aber nur für mich selbst".

So. Nun sind aber mein Vater und Ex-Stiefvater irgendwie doch besser draufgekommen, letzterer hat auch geerbt. Auch meine Mutter ist seit Jahren wieder in Lohn und Brot.

Dadurch ist nun meine Schwester ganz anders aufgewachsen.

Sie ist auf einmal Kind - wird als junger Mensch wahrgenommen, der Hilfestellung verdient hat, und auch mal einen Wunsch erfüllt bekommen kann.

Das gönne ich ihr auch alles. Ich will nicht dass sie es so hat wie wir damals.

Nur, an irgendeiner komplett emotionalen Stelle bin ich sehr getroffen. Ich bin selbst noch im Studium, selbstfinanziert und immer knapp, und habe auch wegen meines schlechten Selbstwertgefühls viele sehr schwierige Zeiten durchgemacht.

Und nun sehe ich: es geht auf einmal. Üppig sogar. Es gibt Handys, Ipods, Reisen zu Weihnachten - letztes Jahr einen Laptop - ein Austauschjahr in Amerika - am 18. liegt völlig selbstverständlich der Fahrschulgutschein neben der Torte... regelmässiges, gutes Taschengeld. Klavierstunde, klar soll das Kind gefördert werden. Klar muss so ein junger Mensch mal was von der Welt sehen, wir fliegen über Ostern nach London. Die ganze Nummer.

Ich komme blöd und neidisch vor dabei, aber manches davon tut richtig weh. Ich hab geheult als sie ihren Führerschein einfach so gekriegt hat, weil ich mich erinnert habe wie ICH mit 18 schon schwer depressiv war (mein Bruder auch schon).

Wie sie diese Möglichkeiten auf einmal wert ist, und über uns schien sich damals keiner irgendwelche Gedanken gemacht zu haben.

Ist ein schweres Thema, weil Geld und Gefühle - naja, ist ein bisschen Tabu, ne? Wer Geld will soll halt arbeiten und ansonsten die Klappe halten.

Hier gehts aber irgendwie um dieses Spannungsfeld aus materiellen Möglichkeiten und emotionaler Fürsorge...

Jedenfalls bin ich irgendwo doch sehr verletzt dadurch, dass es SO kontrastreich ausfällt.

Kennt das jemand? Oder habt Ihr Gedanken dazu?

Antworten
A)lizsee40


Also materiell wurde mir immer alles ermöglicht, so lange es einen gewissen Rahmen nicht sprengte, z.B. den Führerschein hat zum Teil mein Vater, zum Teil meine Mutter und was ich noch an zusätzlichen Fahrstunden brauchte, hab ich selbst bezahlt. Das war eine gerechte Aufteilung.(aber genörgelt wurde trotzdem über die "hohen Preise", obwohl wir uns das wirklich leisten konnten und ich keine Geschwister habe....) Andererseits sagte mein Vater damals, ein Führerschein wäre heutzutage absolut notwendig und hat deshalb trotzdem sofort zu gesagt.

Meinen ersten PC bekam ich zum arbeiten und lernen für die Ausbildung. War auch ein "Muss". Heutzutage muss jeder mit einem PC umgehen können, laut meinem Vater ;-D Stimmt ja auch, ich hatte auch ein paar Spiele drauf und Internet gab es damals noch nicht. Ich bin froh, dass ich so einiges am PC gelernt habe, auch wenn mein Interesse damals nicht sehr groß war - heute umso mehr. Eigener Fernseher erst mit 18, Versuch mit 13 gescheitert, weil ich nur noch davor saß ! ;-D

Ich muss aber dazu sagen, dass es Fernsehen im Wohnzimmer am Nachmittag bei uns nicht gegeben hätte, auch nicht für eine Stunde, weil mein Vater sich nach der Arbeit dort ausruhen und aufhalten wollte und vorher hatte ich Schularbeiten zu erledigen... Vermute, dass ich deshalb mit 13 so viel gucken wollte, weil ich das Bedürfnis hatte, einiges "aufzuholen".

Wir haben ein paar schöne Reisen gemacht, aber das Geld dafür nicht zum Fenster raus geschmissen, weil man Vater da wieder der Ansicht war, dass es überflüssig war. Dafür war meine Mutter wieder spendabler und sie hätte mir auch eine einjährige Auslandsreise bezahlt, wenn ich das gewollt hätte. Denn das wäre für mein Fortkommen wichtig gewesen- andere Kulturen kennenlernen, meine Sprachkenntnisse erweitern usw. Und vor allem, wenn ich einen Beruf wähle, der mit Sprachen zu tun hat...

Was mir immer gefehlt hat, ist die Frage: "Wie geht' s dir eigentlich ? Was ist mit deinen Wünschen ? Fühlst du dich wohl im Alltag ?" Oder einfach, dass es mal nicht um Schule, Arbeit, Stress geht und wenn mal was nicht läuft, ist es eben nicht schlimm - die Gesundheit ist wichtiger... Es ist keine Schande den Bekannten zu sagen, dass nicht immer alles glatt läuft, es ist keine Schande BaföG, Arbeitslosenhilfe, Krankengeld zu beantragen, es ist keine Schande nicht sofort die Ursache der gesundheitlichen Probleme zu finden, es ist keine Schande Hilfe anzunehmen, in welcher Hinsicht auch immer... Einfach zu sagen: "Ich bin für dich da, wenn du mich brauchst. Wenn du Probleme hast, kannst du immer zu mir kommen." Ohne dabei hilflos und aggressiv zu werden...

Unterstützung hab ich bekommen, für materielle notwendige Dinge, ohne dabei verwöhnt zu werden und für die Schule. Den Haushalt hat meine Mutter selbst geschmissen, aber für andere Dinge und Probleme blieb zwangsläufig neben der Berufstätigkeit meiner Eltern nicht viel Zeit...Gesundheitliche Probs existieren nicht, so lange sie nicht eindeutig und wirklich gravierend sind...

Na ja, jetzt sind wir ja in dem Alter, in dem wir selbstständig für unsere Belange kämpfen können, irgendwie ist es auch eine Befreiung !

LG, Alizee

A4lizTee4e0


P.s.: Warum müssen Dinge immer nur sinnvoll sein und dem Fortkommen dienen ? Kann man nicht auch mal so existieren ? Und sich einfach mal nur Zeit für was "Schönes" nehmen ?

Mooul[inet6te


Naja, aber die Frage hier ist ja mehr: wie würdest Du es empfinden wenn das was Du immer schmerzlich vermisst hast, auf einmal frei haus geliefert wird, aus freien Stücken - bloss nicht an Dich.

Kelxeio


Moulinette

Naja, aber die Frage hier ist ja mehr: wie würdest Du es empfinden wenn das was Du immer schmerzlich vermisst hast, auf einmal frei haus geliefert wird, aus freien Stücken - bloss nicht an Dich.

Hast Du mit Deinen Eltern darüber geredet?

Sieht es Dein Bruder auch so wie Du?

M/oul inetxte


Hmm, das ist eine problematische Sache.

Meine Mutter hat sowieso (neurotisch) totale Schuldgefühle, aber gleichzeitig eine totale Abwehr wenn von aussen sowas wie Kritik oder auch nur Bereinigungsversuche an sie herangetragen werden.

Meist reagiert sie dann total überzogen, wirft einem vor man würde sie IMMER für ALLES veranwortlich machen, also man steht dann quasi als der grosse Universalvorwurf an sich da... da vermischt sich glaube ich ganz viel Verletztheit bei ihr. "Geh doch zu Deinem Vater damit" ist auch gern dabei...

Mein Vater und Ex-Stiefvater, ich glaube die sind wirklich so autistisch dass sie es nicht begreifen.

Schiebens wohl auch weg.

Und ignorieren einen so lange bis man richtig ausflippt, und dann heisst es man wäre ja hysterisch und ach komm schon, usw.

Es ist also sehr anstrengend, überhaupt irgendwas anzusprechen, man wird mit aller Kraft in die Ecke geschoben, wo man sich zu entschuldigen hat weil man es wagte, was "unangemessenes" zu sagen.

Ich habe allerdings zwei Briefe in der Schublade liegen, die ich in dieser Sache dringend mal abschicken sollte um ohne Abfuhr meinen Standpunkt loswerden zu können.

M-oulminextte


Ach so, mein Bruder:

Mein BRuder ist bei dem ganzen Sch* auf der Strecke geblieben und psychisch krank.

Er ist also mehr mit sich beschäftigt und sowieso völlig resigniert.

Ich glaube aber schon, dass er es so sieht, dass wir schlechter weggekommen sind als unsere Schwester. Hat sie auch mal als verwöhnte Göre beschimpft usw, was ja so auch nicht okay ist, aber ja davon zeugt dass er schon merkt dass auf einmal ganz andere Töne herrschen...

K8lexio


Moulinette

Meist reagiert sie dann total überzogen, wirft einem vor man würde sie IMMER für ALLES veranwortlich machen, also man steht dann quasi als der grosse Universalvorwurf an sich da... da vermischt sich glaube ich ganz viel Verletztheit bei ihr. "Geh doch zu Deinem Vater damit" ist auch gern dabei...

Interessant, dass Du so distanziert schreibst - "man" und nicht, ich habe, usw...

Wie laufen solche Gespräche ab? Was sagst Du genau und was sagen sie?

C$yndexrel


hallo

das könnte glatt von mir stammen -auch ich habe einen größeren bruder -ich bin sieben jahre danach geboren..und elf jahre danach noch ein bruder -

wir ..haben nur das nötigste bekommen -und eben wirklich nur das nötigste..wobei dann meine eltern entschieden haben was überhaupt nötig ist.

neurotisch..die ganze familie..weder gefühle noch richtiges familienleben..nach außen hin stimmte aber alles..

ja -und mein jüngster bruder..der 11 jahre jüngere..hat auch plötzlich alles richtige mitbekommen..also alles was ein kind braucht hat der bekommen..sogar in meiner gegenwart -bekam er gesagt das er der beste sei ..und so was alles.

bei ihm ..haben sie die sau an gefühlen rausgelassen..wie es nur geht..

ja -und auch ich habe heutzutage kein selbstbewusstsein..trotz vieler therapien..und ..bin eifersüchtig auf meinen bruder..obwohl ich ihm alles gönne..denn..er hat ja nichts damit zu tun.

-er -der gut erzogene ..ist bankdirektor geworden..

und ..beimir wissen die eltern nicht mal welche berufe ich alle habe..ich habe davon drei ..weil ich immer was für sie sein wollte.

es ist schrecklich..aber ich habe es nur mit distanz geschafft..diesem zu entgehen.

eine therapie..die dich stärkt..die dir selbstbewusstsein gibt..und danach ein wenig abstand zu den eltern...

ich habe mich früher nie getraut ihnen etwas zu sagen..

einmal..sagte ich am telefon etwas..aber da wurde aufgelegt..

auch bei mir -habe ich das gefühl..das meine mutter große schuldgefühle hat..sie aber im eis erstickt ist.. keine ahnung..

ich werde diese familie nie verstehen..

ich bin mittlerweile 50 -jedoch ..im gehirn ..jung geblieben..weil ich einfach nicht wachsen konnte..weder innen noch aussen.. keine ahnung. mach das beste draus ..und lass dich nicht weiter darauf ein .. versuch dein leben auf die reihe zu kriegen..denn nun bist du selbst für dich verantwortlich..und schau nicht zurück..ich weiß -es ist sicherlich einfach gesagt..besonders ..da ich selbst immer zurückschau ..weil es einfach garnicht anders geht..aber -ich geb dir einfach mal den tipp in der hoffnung, dass du es besser kannst als ich.

lg

MeoulFinettxe


ja, da hast Du wohl recht, dass die Auflösung in meiner Gefühlswelt liegt...

Stimmt Kleio, ich habe die "man"-Krankheit. %-|

Und ich muss auch ehrlich zugeben dass ich vor der Abfuhr so viel Angst habe, dass es bei... naja, Andeutungen sind es auch nicht, schon deutlicher als das, aber es sind halt nicht 100% klare Aussagen.

Neulich war zB so ein Gespräch, es ging darum dass meine Ma tierisch oft mit uns umgezogen ist, aber ohne gute Gründe, es war immer mehr ne Flucht vor irgendwelchen Situationen.

Sie hat dabei auch wenig Rücksicht darauf genommen, wo es für Kinder im jeweiligen Alter okay ist, hat immer lieber das erstbeste genommen anstatt noch mal 3-4 Wochen länger zu suchen und eine gute lösung zu finden.

Naja, jedenfalls ist sie eben einmal als wir im besten Teeniealter waren, mit uns von der Stadt aufs allertiefste Land gezogen, es war noch nicht mal mehr ein Dorf zu sehen. Einsiedelei. Mit ultraschlechter ÖPNV-Verbindung. Mobil waren wir wie gesagt auch nicht, sie schon, hatte ja zu der Zeit Arbeit und ein Auto, aber wir sassen da echt fest, ich war um 5 aus dem Haus um zu meinem Gymnasium kommen zu können und kam um 18 Uhr wieder... also kurz gesagt: Umfeld mal wieder total verloren und sehr ungünstig für unseren Alltag. Sie hätte leicht was in der nächsten Kleinstadt finden können, wo sie auch ihre Arbeit hatte und wo stündliche Zugverbindung war, aber da hätte sie eben noch ein paar Wochen länger am alten Ort bleiben müssen.

Jedenfalls, ich hatte neulich schlechte Laune und sie beschwerte sich darüber, dass sie es satt habe, jeden Morgen die 30 Minuten Anfahrt mit dem Auto zu ihrer Arbeit. Ich habe dann gesagt (alles sinngemäss nach bester Erinnerung): "Für uns waren ja auch jeden Tag mehrere Stunden Anreise okay."

"Ja so ist das eben auf dem Land. Ich musste da ja wohl hin, wer hat denn das Geld rangeschafft?"

Ich habe dann gelacht und gesagt dass sie DA nicht zwingend hingemusst hätte (also an genau den Ort, wie gesagt angebundene Kleinstadt war ja auch da).

"Das kann man vorher doch nicht wissen, wie das da wird."

"Buspläne (für die Kinder) kann man schon vorher studieren."

"Dann mach Du das mal später alles schön besser."

Schweigen.

Bitteres, erzwungenes Lächeln: "Euer Vater kriegt sowas nicht zu hören. Aber jaja, die Mütter sinds immer gewesen. Tjaja."

MXouliXnetxte


Noch ein Beispiel wie das mit meinem Vater laufen kann:

Er schwelgt mal wieder in riesigen theoretischen Monologen und sabbelt was von irgendeinem russischen Pianisten usw.

Ich werde langsam genervt, weil ich nämlich auch eine Phase hatte wo ich sehr gerne Schlagzeug gelernt hätte, und das wohl mehr als drolliges Geplapper von mir aufgefasst wurde.

Ich also sauer und sage: "Solche Leute können deshalb so spielen weil sie Gelegenheit bekommen haben, sich darin zu entwickeln."

Antwort: "Ihr saht mir nicht so aus als wenn Ihr zu sowas Lust habt."

"Sogar wenn man dazu angehalten wird, kann was für einen dabei herauskommen."

"Du erinnerst mich an diese (junge Frau=) XY, die hat immer gesagt "ich muss hart rangenommen werden" ". (Ja, dieser Bezug war sexuell gemeint! moulinette)

Sprachlos, Gespräch zuende.

rRed,haFireedangxel


Ich habe allerdings zwei Briefe in der Schublade liegen, die ich in dieser Sache dringend mal abschicken sollte um ohne Abfuhr meinen Standpunkt loswerden zu können.

hol sie raus, lies sie dir noch mal durch, ob sie auch wirklich aktuell sind, ändere sie ab, wenn was fehlt oder zu viel ist, und dann SCHICK SIE AB! wenn sie dir nicht zuhören, dann können sie aber vielleicht lesen?! @:)

pqeace?fuxll


redhair

:)^ :)^ :)^ :)^

PVarngassia


es zieht mir ja das Herz

zusammen, wenn ich Moulinettes Bericht lese, und auch einige andere von Euch haben diese starke, verletzende Ungerechtigkeit erlebt.

Genau das Gleiche kenn ich zwar nicht, aber jahrelange andere Ungerechtigkeit hat mich auch schon sehr belastet. Dabei hatte ich nach langem nutzlosem Klagen festgestellt, dass es keinen Ansprechpartner, keine höhere Instanz gibt, an die ich mich deswegen wenden kann, damit ich nicht mehr darunter leide oder mir gar Gerechtigkeit widerfährt.

Der Weg für mich war, dass ich das empfundene Unglück angenommen und ausgeweint habe und diesen traurigen Teil von mir SELBST getröstet habe. Das ergab sich halt in Zusammenarbeit mit einer Psychologin

Das kommt einem erstmal komisch vor, dass man es selbst machen muss, aber genau darin liegt auch die Chance. Das macht einen auch von der HOffnung, dass irgendeine Regung, eine Hand von den Verursachenden kommt, unabhängig. Und man verschwendet keine Kraft mehr in Aufklärungsversuche, die doch zu nix führen.

Euch wirklich von ganzem Herzen alles Gute

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