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Bei Aufregung Übelkeit und Durchfall

lna.nufbe.f)ranxca


hey ich hab so ziemlich das selbe problem

immer wenns heißt: hey gehn ma am wochenende weg bekomm ich scho so a blödes gefühl im bauch und hab angst dass ich wieder so extrem aufgeregt bin was dann natürlich auch so gut wie immer eintrifft weil ich des voraussetz... ich kenns gar nimma anders, ich weiß net wies is wenn ma sich einfach mal aufs fortgehn oder urlaub oder sonst irgendwas freut. ich geh dann zwar immer mit und will mich net deswegen verstecken aber trotzdem is die angst immer da dass ich mich vielleicht doch irgendwann übergeben muss.

deswegen ess ich den tag über net besonders viel auch wenn ich appetit hab. ich trau mich einfach net was im magen zu haben. und immer so 2 std bevor ich aufbrech wird mir ganz komisch und ans essen kann ich dann auch nimma denken. ich nehm dann zwar baldrian und rescue-tropfen, also bachblüten, ein, aber manchmal glaub ich dass des auch net so viel bringt.

wenn ich dann da bin is die größte angst zwar weg, aber richtig entspannen kann ich dann trotzdem net...

am meisten angst hab ich im moment vor meinem bevorstehenden urlaub mit meiner besten freundin.

eigentlich ham wir immer voll viel spaß zusammen, aber der gedanke kann mich im moment auch net trösten.

es is zwar noch 6 wochen hin aber ich hab jetz scho so angst dass ich die letzte woche net viel gegessen hab und einmal sogar net in die schule konnt weil mir vor hunger scho schlecht und schwindelig war...

ich will einfach dass sich was ändert, deswegen bin ich auch beim psychologen. des dumme an der sache is nur dass ich mir sogar scho eingeredet hab, dass ich aufgeregt sein muss wenn ich da hingeh weil des ja auch widda so a typische aufregung-situation is...

D)iRscourdia&_dieu_Zeweite


Ich überlege seit Ewigkeiten zum Psychologen zu gehen, weil ich auf jeden Fall davon denke dass bei mir vieles von der Psyche her kommt. Aber eine Scheu hinzugehen und die Aufregung habe ich dabei dennoch. Und das obwohl ich vor Jahren schonmal bei einem war.

M~unzxli


Wenn man es dann wirklich schafft, hinzugehen, sollte man das dem Psychologen dann auch unbedingt sagen, dass man selbst da nervös war. Und einfach daran denken: dort kann mir geholfen werden.

Außerdem hab ich mal als Tipp bekommen, dass man ganz tief ein und ausatmen muss, wenn man wieder nervös ist.

Weil man im Fall von Panik ja automatisch schneller atment, diese ruhige langsame Atmung lässt einen dann wieder bisschen runter kommen.

Und wenn ihr wieder Angst habt: hört in euch hinein, WARUM ihr Angst habt, also wovor genau!?

Also, was sind eure Gedanken dabei. Zum Beispiel beim weggehen, welche Gedanken gehen euch da durch den Kopf, die die Angst auslösen.

D*iscoHrdiya_die}_Zweixte


Das mit dem ein und ausatmen mache ich oft schon automatisch, aber geholfen hats mir noch nie. Auch wenn das nicht unbedingt damit zusammen hängt, mein Magen dreht sich schon wieder um, nur weil ich Morgen wieder eine längere Strecke mit dem Zug fahren muss. Was mittlerweile schon normal ist, dass ich das fahre, ich gewöhne mich da nie dran. Mir wirds jedes mal aufs neue übel.

M^unzxli


Discordia,

hast du mal darüber nachgedacht, warum du da nervös wirst, wenns ans Zug fahren geht?

Ich versuch mich immer ein bisschen selbst zu therapieren bzw quasi schon mal Vorarbeit für die Therapie zu leisten und versuche meine Gedanken nachzuvollziehen.

Ist es vielleicht die Menschenmenge im Zug, dass du dich da unwohl fühlst vor all den Leuten? Oder Platzangst?

D8iscord^ia_die_2Zwexite


Das ist nicht nur im Zug.

Meine Eltern haben sich als ich klein war auf langen Autofahrten schon gewundert, weil ich mich in jeder Kurve übergeben musste. Es gibt ja so Tabletten gegen Reiseübelkeit, die habe ich da immer bekommen. Damals war mir das nicht bewusst und heute, naja die Leute sind es nicht (Ich habe zwar eine schlimme Nervosität bei größeren Menschenmassen, aber irgendwie nicht beim Zugfahren) Das ist irgendwie immer bei längeren Fahrten. Und heute Morgen wars richtig mieß. Gestern war es mir ja schon schlecht. Heute Morgen wache ich auf und musste mich erstmal anlehnen weil ich dachte ich übergebe mich im Bett. Das ging eine Weile so, Durchfall kam auch und als ich dann unterwegs war ging es etwas besser. Ich habe mich heute Morgen dazu gezwungen, überhaupt mal ne Scheibe Brot zu essen bevor ich los bin, auf der habe ich auch erstmal ewig lang rumgekauft bis ich sie mal schlucken konnte. Ich werde wohl nächsten Monat wegen anderen Sachen eh mal zum Psychologen gehen und das auch mal ansprechen, weil langsam wirds mir zu viel.

M'unxzli


langsam wirds mir zu viel

Dito ;-)

Ich hab mich halt zur Zeit mit Antidepressiva gut um Griff, aber bestimmte Situationen jagen mir dennoch Angst ein und ich werde nervös etc.

D!iscord>ia_die_ZMweitxe


Ich nehme gerade Medikamente wegen meiner Blase, deshalb möchte ich erstmal nix anderes nehmen, mich belasten andere Sachen, dann das noch dazu, das wird zeitweise einfach zu heftig und alleine kriege ich das auch nicht alles in Griff, deshalb werde ich wohl schauen dass ich einen Psychologen aufsuche, in der Hoffnung dass der mir helfen kann. Muss ja auch nicht sein dass man ein Leben lang das mit sich rumschleppt.

M_un*zxli


Seh ich genauso.

Wann fing das bei dir an und wie alt bist du jetzt?

l?ak.nube.zfranxca


Als mich der psychologe gfragt hat, wann des zum ersten mal bei mir aufgetreten ist, hab ich gesagt im urlaub. da sind wir nämlich 3 oder 4 stunden mit dem auto gefahrn und vor allem wenn ich hinten sitze (wie es damals der fall war) wird mir schlecht. schon beim abendessen war mir kotzübel und ich konnt einfach net essen.

meine eltern ham gesagt "es ist bestimmt wegen der aufregung!".

der auslöser war wohl die autofahrt und die vermutung dass mir wegen der aufregung schlecht war.

deswegen hab ich danach immer vorausgesetzt, dass mir beim weggehn, urlaub und bei sonst irgendwelchen neuen sachen, schlecht wird.

Vielleicht hats bei euch ja auch mal so nen auslöser gegeben.

Mir wird die ganze sache auch langsam zu viel. ich überleg scho die ganze zeit, ob ich vorm urlaub zum arzt gehn soll. ich denk des sollt ich machen, obwohl ich bis jetz dauernd versucht hab so gut wie möglich ohne medikamente auszukommen. im moment denk ich nur hauptsache es findet sich irgendwas das hilft...

D.isco1rdia"_dije_Zw2eite


@ Munzli:

Ich bin 22. Wann das mit derAufregung angefangen hat kann ich nicht sagen, das war irgendwie schon immer da. Aufgefallen ist es halt bei den Autofahrten früher, denke mal da war ich um die 5 Jahre. Dann bei Prüfungen später, Vorstellungsgesprächen und so.

@ la.nube.franca:

Das mit dem Essen ist bei mir auch so. Meine Eltern fandens immer richtig Kacke im Urlaub früher, dass ich Morgens nichts essen konnte, obwohl das Frühstück bezahlt war. Mir wars damals gar nicht bewusst, ich dachte immer mir ist schlecht geworden von den ekelhaften Duftbäumchen im Auto, deshalb denke ich da nicht dass das der Auslöser war.

Ich will auch ungern zum Arzt bzw Tabletten nehmen, aber wenn sich was hilfreiches finden lässt ist es halt doch besser.

Miunzxli


Discordia

bei uns ist es ziemlich ähnlich verlaufen :)z

bin auch 22 und das erste mal kam die Angst auf als ich so ungefähr 8-9 Jahre alt war, in der Schule.

Dann wars jahrelang weg. Und dann kams wieder in der Schule mit Prüfungen, Vorstellungsgespräche etc

Ich will auch ungern zum Arzt bzw Tabletten nehmen, aber wenn sich was hilfreiches finden lässt ist es halt doch besser

Tabletten unterdrücken ja die Symptome. Bei einer Therapie ist es gut, wenn die Symptome spürbar sind, um an ihnen zu arbeiten. Ich bin da auch immer in so einer Zwickmühle. Ich hatte durch manche Auslöser vor Situationen Angst, vor denen ich sonst keine Angst habe/hatte, also zB einkaufen etc und diese dauerhafte Angst schalten meine Tabletten aus. Aber als ich ein Vorstellungsgspräch hatte war die Angst wieder so da wie sonst auch. Ich könnte also eine höhere Dosis nehmen, aber das möchte ich nicht. Ich hoffe dann so leichter an mir arbeiten zu können.

Aber wenn man dauerhafte Panik hat, helfen einem Tabletten aus diesem elenden Zustand definitiv raus.

D`iscordi7a_doie_Zxweite


Ja das denke ich mir. Mal abgesehen davon dass mir zur Zeit schon bisschen stark gewürztes Essen auf den Magen shclägt und ich eh schon für die Blase Medikamente nehme, möchte ich da zusätzlich nicht noch was extra nehmen. Und dann wäre das ja auch nicht billig noch mehr Medikamente dafür zu kaufen. Auf Dauer will ich auch nichts nehmen und alleine kriege ich es kaum hin. Ich könnte zwar versuchen rauszufinden woher das kommt mit der Angst (Vieles hat Auslöser in der Kindheit, man wird ja nicht gerade damit geboren sein), aber das selbst könnte ich eh nicht therapieren, deshalb gleich zum Psychologen, in der Hoffnung dass der was weis.

M3unzxli


Gleich mach ich mich auf den Weg, weil ich heut noch weggeh und was ist wohl?

Innerlich kribbelt es immer wenn ich dran denke dass es gleich los geht, also bin angespannt, zum Glück keine Angst oder Panik. So dann denke ich nach: warum? sollte ich vor etwas Angst haben? Nein.

Dann fühle ich wie sich mein Körper entspannt. Also grad war es so.

DXiscordiJa_dOie_~Zwxeite


So mit 14/15 rum hatte ich Phasen, wo ich wegen Mobbing in der Schule ganz schön fertig im Ego war. Da hatte ich Angst in die Stadt zu gehen, Feste oder so, da wo halt viele Menschen waren. Damals war es ganz schön extrem. Als ich dann langsam mehr Selbstbewusstsein bekommen habe hat sich das auch gelegt, aber so ein komisches Gefühl ist halt bei neuen Sachen immer da, bzw die Nervosität.

Das mit dem dran denken weshalb man Angst hat, habe ich auch schon oft versucht, nur ich komme einfach nicht drauf wieso. Es gibt keinen Grund, zumindest keinen der mir einfällt. Die dürfte nicht da sein, aber dennoch beruhigt man sich irgendwie nicht.

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