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Selbstverletzung

SicQhoko hat die Diskussion gestartet


Hallo,

habe schon länger mal mitgelesen, aber jetzt muss ich selber mal was loswerden.

Komme mit meinem Leben nicht mehr klar. Seit einiger Zeit geht´s mir besser, wenn ich mich selbst verletze, z.B. den Arm am Backofen verbrenne, mir die Unterarme anritze usw. Das hört sich jetzt wahrscheinlich total bescheuert an, aber ich muss das einfach mal loswerden... :-(

Antworten
p'hoebeZthewixtch


Schoko

das hört sich nicht bescheuert an für die die es auch machen. Das dies behandlungsbedürftig ist musst du aber auch wissen. Es ist nicht gut sich selbst zu verletzen und das zeugt von einer tiefen innerlichen Verletzung. Such dir eine gute Therapeutin die mir dir alles aufarbeitet -natürlich mußt du dich auch darauf einlassen und mitarbeiten.

Ich habe mich lange lange Zeit selbst verletzt und mache es heute sogar noch manches mal. Schau dich mal auf meiner Homepage um -dort kannst du es nachlesen. Du brauchst nur meinen Namen anzuklicken.

Ich wünsche dir alles Gute und die Kraft für eine Therapie.

Phoebe

S|cho-ko


Phoebe

Ich verstehe mich ja selbst nicht mehr. Alles fing letztes Jahr an, als mein Vater von jetzt auf gleich gestorben ist. Klar war ich total gschockt und traurig. Nach einiger Zeit bin ich dann in richtige Depressionen verfallen, seit November bin ich auch in Therapie. Es ging mir auch schon wieder deutlich besser, d.h. ich hatte wieder Lust wegzugehen, meine Freunde zu treffen usw. Nur hatte ich immer noch das Gefühl, nicht leben zu dürfen, nicht glücklich sein zu dürfen. Und eines Abends, ohne nachzudenken, war auf einmal das Messer an meinem Arm und das Blut lief... und mir ging´s danach besser. Mir ging es besser, als mir etwas weh tat... Seitdem passiert das öfter, mal mehr, mal weniger. Ich weiß, ich sollte mit meiner Therapeutin darüber reden. Nur fällt mir das eben auch so schwer, mir ging´s schon wieder so gut, dass wir vorhatten, die Medikamente zu reduzieren, und jetzt das wieder...

H o;pek@aempf


SCHOKO

vielleicht kann ich diesmal bei all meinen sorgen, trotzdem mal behilflich sein!

pass auf schoko: wenn dein dad gestorben ist und es ist erst ca. ein jahr her..dann denke ich , dass es total normal ist a) das du depris bekommen hast b) das vielleicht ein anderes symtom dazu kommt auch nach begonnener Therapie....

Ich möchte dir was dazu sagen: als meine Schwester starb. Da bin ich auch nach ca. einem halben Jahr raus gekommen aus meinen Depris. Und hatte das Gefühl : ich darf wieder Leben...

Allerdings: das war ein Trugschluss...

Es kam zurück wie ein Bumerang!

Einen Tod zu verkraften, ist etwas, was ganz ganz schlimme Psychofolgen hat in einem Menschen..über lange Zeit...

oft!

Also: ich denke, dass dein Arm verletzen ein Gefühl ist, das du dich selber , seit dem Tod von deinem Dad, nicht mehr richtig spürst.!

Dieses ist ein normales ( sorry ) Gefühl, wenn jemand gegangen ist, der Bestandteil deines Herzens war...TiPP dazu: geh mal zu einer Beratungsstelle, neben der Therapie, für Menschen die trauern und Menschen wo Angehörige im Sterben liegen....

Mir! hat es sehr geholfen , dmals.

Dieses Gefühl selber mit abgestorben zu sein, mit dem Tod von deinem Dad, ist halt oft eine schlimme Begleiterscheinung ...selber nicht mehr richtig fühlen, leben zu können ...

Sich selber zu verletzen ermöglicht dann wieder das gefühl in dir. ABER: das weißt du ja selber, das ist der falsche Weg...

Du solltest sofort los gehen..und gegen einen Baum treten, bis der Fuss schmerzt. Z.b. oder in ein Kissen hauen und schreien bis du keine Kraft mehr hast..

Weißt du, auch wenn Medikamente oft erstmal wirklich gut sind, um Krisen zu überwinden, so unterdrücken sie auch oft die wahren Gefühle...

Und ich schätze mal , das deine Gefühle, die des "selber absterbens" dahinter so groß sind, dass du sie so jetzt beginnst warh zu nehmen..

Ein anderer Grund sich selber zu verletzen, ist hilflosigkeit und Machtlosigkeit sowie Kontrollverlust. Was ? bitte soll man anderes fühlen, wenn der Dad stirbt? HM?

Mann ist so hilflos...und machtlos...um dem entgegenzuwirken, verletzt mann sich.

Tue es nicht, weiter. Sage, es bitte, bitte deinem Therapeuten!..bevor da noch mehr eskaliert in dir und es irgendwann ein Umgang für dich wird, um zu fühlen..

Zwitens gehe zu so einer Beratungsstelle.

Drittens probiere das mit dem Sport und der Wut oder Gefühle gegen Gegenstände abzulassen und drittens :

rede, rede, rede und lass dich in den Arm nehmen, und in den Arm nehmen und nochmal UM zu spüren, dass du am Leben bist und fühlen sollst und darfst.

ich umarme dich

dEerKa[trin


Ohne jetzt die Meinung der anderen

entkräften zu wollen:

Seit einiger Zeit geht's mir besser, wenn ich mich selbst verletze,

Ich würde sagen, daß da der Ansatz ist, um davon wegzukommen. Es muß wieder in Deinen Kopf, daß man sich LANGFRISTIG eben nicht besser fühlt, wenn man sich verletzt. Daß man sich damit ein weiteres Problem zu den schon vorhandenen einhandelt.

Dein Vater hätte sicher gewollt, daß Du glücklich bist, also versuch es zu sein. Du lädst Dir damit keine Schuld auf!

pphoe*bet(he5witc4h


Ich

möchte sagen das ich dem voll zustimme was Hopekaempf gesagt hat.

Katrin: selbst wenn du schon hundertmal gelesen hast das man so etwas nicht tut -so etwas kann man nicht einfach lassen -so etwas kann man nicht einfach jemandem versprechen nicht zu tun....das ist da oder es ist nicht da....leider!!

CRhe


Schoko -

hast Du schon mal unter anderem Namen dieses Problem geschildert ?

Da war mal jemand, von dem ich lange nichts mehr gehört habe, und wo ich mir lange schon Gedanken mache, wie es ihm wohl gehen mag…

S?choxko


Danke, Ihr Lieben ...

... für Eure Antworten! :-)

Wollte gestern abend noch mailen, aber mein PC zu Hause spinnt. Statt dessen habe ich´s wieder getan. Mir ging´s so mies, und heute morgen musste ich gucken, was ich anziehe, bloß nix mit 3/4-Ärmel oder so... alles zerkratzt... Aber da war´s wieder - ich konnte nicht aufhören zu heulen, bis das Blut kam - das war eine Erleichterung in dem Moment.

Bin froh, dass ich mir das hier von der Seele schreiben kann, möchte sonst mit keinem darüber reden. Ich denke, Ihr versteht mich ein wenig.

Und Che, sorry, bin das erste Mal hier!

Liebe Grüße

Sochokxo


Erst hatte ich dabei das Gefühl, mich selber "bestrafen" zu müssen, weil ich noch lebe und es mir trotz allem wieder viel besser ging, ich wieder anfing, ein wenig Spaß am Leben zu haben. Mittlerweile lenkt es mich einfach von der Trauer, der Wut, allen miesen Gefühlen ab. Wenn ich den Arm ritze, sehe ich das Blut, spüre es, und meine Gedanken konzentrieren sich darauf...

Mya#mmFuxt


Che!!!

Wer meinst Du?

CHhe


Mammut

ich meinte Winnieh (Thread "Sinn des Lebens")

dfer7Katrxin


Phoebe:

Ich weiß doch, was Du meinst, aber sie schrieb "seit einiger Zeit"! Da hätte ich doch zumindest Hoffnung, daß es noch nicht so tief in ihr drin steckt, wie bei anderen, bei denen es schon viele Jahre so ist. Daß man nicht ohne ärtzliche Hilfe, also Therapie, davon wegkommt, das weiß ich auch.

Mammut: wenn Che eine bestimmte hier hätte nennen wollen, dann hätte ers doch getan!

dFerKaxtrin


zu spät...

:-(

Cxhe


Katrin,

das ist doch kein Problem.

Nur, falls Schoko = Winnieh und nicht als diese erkannt werden will, habe ich ohne Namen zu nennen gefragt.

Im Übrigen: Hallo, Katrin ! ;-)

nwinxja


Hi

bin auch da...

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