Selbstverletzung

c?la4ir de llunxe


wegen deiner oma... ihr hatte super schöne tage und du selber siehst, dass du ihr eigentlichmehr zeit widmen solltest.

wieso tust du es dann nicht, was hält dich davon ab?

Das ich es nicht ertrage sie so zu sehen. Zusammengekauert im Rollstuhl. Sie kann kaum sprechen, weil die Schlaganfälle ihre Stimmbänder stark angegriffen haben. Sie will aber reden und wir so stark heißer, dass sie nur noch hustet. Aber husten kann sie auch nicht mehr. Ich denke dann immer sie erstickt jeden Moment. Dann erzählt sie mir fünf mal hintereinander das selbe. Meist von meinem Opa oder wie lieb meine Mutter ist und wie krank meine Mutter ist und das ich mich um sie kümmern muss. Dann spricht sie über meine schwester, wie stolz sie auf meine Schwester ist und wie sehr sie sich auf ihr Kind freut. Das schlimmste für meine Oma ist wenn ich gehe, dann weint sie und ich muss sie einfach sitzen lassen, die Wohnzimmertür schließen und gehen. Das ist ein beschissenes Gefühl. Wie sehr man sich in einem solchen Moment hassen kann. Unbeschreiblich. Mit meiner Oma wird nie wieder etwas so wie früher. Nie wieder. ICh werde sie nie wieder so erleben wie ich sie in Erinnerung habe. Nie wieder. Ich kann sie nicht so krank und leidend sehen. Das geht nicht. Ich kann das nicht. Aber sie hat so viel für mich gemacht. War für mich da. Und ich?? Wie ich mich hasse...

Du sagst, du willst in den Arm genommen werden und wünschst dir das so sehr. Könntest du es zulassen, so wie du jetzt denkst, kannst du deine Oma an dich ranlassen, die dir diesen Wunsch erfüllen würde?

Ganz klar: Nein! ICh will niemanden an mich ran lassen, will in den Arm genommen werden, aber auch wieder nicht. Ich bin ein einzigster Widerspruch. Will geliebt werden und doch am liebsten allein sein. Will nicht allein sein und doch nur meine Ruhe haben. Nur so'n scheiß. Bin verrückt, ich weiß...

Werden Freundschaften nur als oberlflächlich empfunden, weil man selbst nicht fähig ist, in die Tiefe zu gehen, sich fallen zu lassen, eine Person an uns ranzulassen?

Kann sein. Ich kann keinen realen Menschen an mich ran lassen. Will das nicht, es geht auch nicht. Will es aber schon, aber wieder nicht und keine Ahnung. Dann eben wieder nur allein sein...

Deine Oma ist vielleicht traurig darüber, aber wird sie wirklich so von dir denken, wie du es machst? Wird sie dich so sehen?

Wie mich meine Oma sieht, weiß ich nicht. Im Sommer nach dem ersten Schlaganfall kam sie zu uns nach Hause und ich pflegte sie Tag für Tag. Sie erzählte mir immer nur, dass sie am liebsten Tod wäre. Sie wünscht sich nichts mehr. Einfach tot sein. Sie sagte wie dankbar sie meiner (damals noch gesunden) Mutter sei und wie lieb sich meine Schwester um sie kümmern würde. Von mir hat sie nichts gesagt. Auch meine Mutter lobte in meiner Gegenwart nur meine Schwester. Mich nicht einmal. ICh denke meine Oma kreidet es mir auf jedenfall an, dass ich nicht komme. Ist enttäuscht, traurig und versteht die Welt nicht mehr,. Wie ich sie nur so verletzen kann. Ich bin nicht fähig mit Menschen umzugehen.

Muss Schluss machen. War ja jetzt mit meiner Mutter bei Ikea und wäre am liebsten vor Wur an die Decke gesprungen. Aber nein, es kochte (und kocht) nur innerlich. Jetzt wollte sie mit mir Kaffee trinken. Da ich jetzt hier schreibe, bin ich nicht sofort runter. Das heißt sie alleine gegessen und ist stinksauer. Ich bin unfähig und beschissen. Ja ich hasse mich. Ich hasse mich so sehr. Ich verletze alle in meinem Umfeld. Vielleicht will ich es ja auch? Danach hasse ich mich extrem. Wie jetzt und immer.

Sorry. Muss jetzt weg.

cLlaigr de Plune


Teil 2

Er nimmt die kleine Kette an seinem Bein, die kleine Kette die wirklich reißen würde, wenn er seine Kraft nehmen würde, die in ihm schlummert. Es ist ungewiss, wie es für den Elefanten so weiter gehen würde, wenn er sich losreißt. Aber er weiß was passiert, wenn er nichts macht: nämlich nichts was ihn glücklich machen könnte. Und wenn er sich losreißen würde, für einen Moment mal die Freiheit spüren, seine Kraft, egal wie es dann kommt. Aber er kann sich sagen, dass er es probiert hat!! Das er sein Leben in die Pfote genommen hat, das was ihm keiner abnehmen wird.

Ich glaub hier liegt das Problem - ich hjabe wahnsinnige Angst vor Veränderungen meines Tagesablaufes. Vor Veränderungen in meinem Umfeld. Ich will nicht weg. Ich habe angst vor dem was danach kommt. Ich weiß nicht wohin, wie und was und ich will meinen Eltern nicht noch mehr schaden als ich es die letzten 19 Jahre tat...

Ich hab auch immer gedacht: keine Freunde, niemand versteht mich, bin alleine... "nur" hier im Forum werde ich verstanden.

Ja so geht es mir auch... Hier bin ich anonym. Niemand kennt mich. Wenn ich jetzt wüßte, dass einer aus dem Forum mich kennt - gott, ich würde mich sofort abmelden.

Auf der einen Seite will ich ja, dass mich auch reale Menschen verstehen, aber ich lasse auch niemanden ran. Stoße allen vor den Kopf. Kränke sie gar. Ich weiß nicht warum ich das mache. Ich weiß nur das ich es nicht gern tu, es aber irgendwie sein muss. Alle empfinden mich nur als "komisch" - 'Von Himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt' so ändert sich meine Stimmung manchmal - binnen Minuten. Das versteht keiner. Alle denken ich hab Drogen genommen oder sonst was. Bin ebven 'komisch' und werde es immer bleiben. Aber die 'Hochs' sind schon lange vorbei. Es gibt nur noch ein zu Tode betrübt. :-(

Ich weiß nicht wo ich hin gehöre. Echt nicht. Ich fühl mich zu Hause unwohl und in der anderen Stadt, beim Studium auch. Will hier bleiben, in Leipzig,. aber nicht hier bei meinen Eltern. Kann ihnen nicht weh tun. Will ne eigene Wohnung wo ich meine Ruhe habe und will gleichzeitig nicht allein sein.

Bin ein einzigster Widerspruch.

Gehe nachher zu Oma... :°(

LPilabtlassbGlaxu


clair *:)

Ich wünsche dir Kraft für den Besuch bei deiner Oma! Auch wenn sie wieder weint, wenn du gehst: Sie freut sich garantiert, dass du da warst; das zeigt ihr, dass du sie nicht vergessen hast. Und nicht aufregen, wenn sie mehrmals dasselbe erzählt (ich weiß, das ist schwer, gent mir mit meiner Omi auch so). Vielleicht kannst du was mitnehmen zum Vorlesen?

S=uCse12302


mein opa litt auch an schlaganfällen, einer nach dem anderen. ich war noch jung und empfand es auch immer als nervig hinzufahren und sich das leid anzutun.

heute, nach dem tod meines opa hätte ich mir gewünscht mehr ziet mit ihm verbracht zu haben.

auch wenn er in keiner guten verfassung war, merken tut deine oma deine gegenwart auch.

wünsche dir auch ganz viel kraft, und überstürz es nicht.

geh, wann du es für richtig hälst!

C/leexni


clair

viel Kraft für deine Oma *:)

ICh werde sie nie wieder so erleben wie ich sie in Erinnerung habe. Nie wieder. Ich kann sie nicht so krank und leidend sehen. Das geht nicht. Ich kann das nicht. Aber sie hat so viel für mich gemacht. War für mich da. Und ich?? Wie ich mich hasse...

Clair, ich hab vorgestern einen Satz von jemanden gelesen, weiß leider nicht mehr von wem. Aber diese Person hat gesagt: dass das einzige, was wir nicht schaffen, ist, an schönen Momenten zu klammern, festzuhalten und wieder herbeizuführen. Damit werden wir unglücklich und verbauen es uns so weiter zu machen. Deine Oma ist vielleicht auch so traurig, dass sie jetzt nicht mehr so sein kann, wie damals, dass sie merkt, wie sehr du dich quälst, sie dir aber nicht helfen kann, genauso wie du es bei ihr siehst.

Ich könnte jetzt sagen, dass der Selbsthass daran auch nichts ändert, aber ich weiß nur ja selbst, wie diese Sätze abprallen. Denn dieser Selbsthass ist ja da und den Ausstellknopf gibt es nicht.

ICh will niemanden an mich ran lassen, will in den Arm genommen werden, aber auch wieder nicht. Ich bin ein einzigster Widerspruch. Will geliebt werden und doch am liebsten allein sein. Will nicht allein sein und doch nur meine Ruhe haben. Nur so'n scheiß. Bin verrückt, ich weiß...

Clair, danke, wenn es danach ginge, wären wir doch alle verrückt!!! Vielleicht sind wir es ja auch, aber was ändert das daran? Clair ich versteh dich nur zu gut. Deshalb ist mir das auch eingefallen, als du geschrieben hast, du willst in den Arm genommen werden. Das ist so einfach gesagt, der Wunsch ist da, doch wenn er in Erfüllung gehen könnte, wird er zum Albtraum, oder besser gesagt, kann er zum Alptraum werden.

Sie sagte wie dankbar sie meiner (damals noch gesunden) Mutter sei und wie lieb sich meine Schwester um sie kümmern würde. Von mir hat sie nichts gesagt. Auch meine Mutter lobte in meiner Gegenwart nur meine Schwester. Mich nicht einmal.

Haben deine Oma und deine Mutti dafür irgendwelche Gründe angegeben? Denn du schreibst ja, dass du dich um sie gekümmert hast. Ich will deiner Oma jetzt nichts unterstellen, aber wenn als Grund angeben wird, dass sie sich so dolle um dich gekümmert hat und du jetzt halt nicht so, wie sie es sich wünscht, wäre es wirklich traurig. Denn dann hat sie sich ja nicht um deinetwillen (heißt das Wort so ??? :-/) um dich gekümmert, sondern um ihretwillen (sorry, keine Ahnung ob das Wort so geschrieben wird :-/) und wenn das aufgewogen werden soll, wäre wirklich schade. Man das hört sich jetzt so abgehoben an. Denn klar wer wünscht es sich nicht, auch so behandelt zu werden, wie man die geliebt Person behandelt hat. Aber bei diesem Punkt kann es dann nicht bleiben, wenn man feststellt, dass es nicht so ist, und du hast ja deine Gründe. Aber zwingen find ich wirklich traurig.

Das heißt sie alleine gegessen und ist stinksauer. Ich bin unfähig und beschissen. Ja ich hasse mich. Ich hasse mich so sehr. Ich verletze alle in meinem Umfeld. Vielleicht will ich es ja auch? Danach hasse ich mich extrem. Wie jetzt und immer.

Du bist also unfähig und beschissen, weil du dich nicht mit an den Tisch deiner Mutter gesetzt hast? Clair, das war doch mutig!! Du hast geschrieben, das es Knatsch gab und du es wieder nur brodeln gelassen hast. So jetzt hast du auf dich gehört und für dich entschlossen erst mal Dampf abzulassen, und das schreibend und garantiert noch mehr in deinem Zimmer, auf alle Fälle nicht vor deiner Mutter. Wer weiß, was dann noch gekommen wäre. So und deshalb musste sie halt alleine essen. Ich fand das gar nicht unfähig und beschissen. Wie hättest du dich denn gefühlt, wenn du mit diesen Gefühlen mit ihr an einen Tisch gesetzt hättest? Da hättest du doch nicht auf dich gehört.

Weißt du ich konnte mich mein ganzes Leben jetzt nicht mit meiner Mutti unterhalten, keiner wollte von seinem Stand runter und meine Mutti hat nichts verstanden. Deshalb hab ich schön nach ihrer Pfeife funktioniert und alles gemacht, damit sie sich nicht schlecht fühlt. Und wie ich mich gefühlt hab, war ja egal. So und jetzt, und vor einer Weile hab ich mir geschworen, dass ich es anspreche, weil sie mir nicht egal ist. Und was kam? Sie hat gedacht, dass ich sie hasse, dass ich sie fertig machen will. Aber hat nicht gesehen, dass ich mir und auch ihr helfen wollte. Sie wollte keinen Kontakt mehr und hat auch gemeint, dass ich sie erschießen solle! Aber nur, weil sie sich gleich angegriffen gefühlt hat und nicht auch einen Fehler bei sich suchen konnte. Jetzt nach nem guten halben Jahr ist sie mir dankbar, dass ich es angesprochen hab und sie so anfangen konnte nachzudenken.

So was ich jetzt eigentlich damit sagen wollte. Es hat mir und meiner Mutti nichts gebracht, dass ich wollte, dass sie sauer wird, dass sie sich schlecht fühlt. Eher im Gegenteil. So waren wir alle von einander abhängig und keiner hat die Chance gehabt, die Kette zu lösen, wie bei dem Zirkuselefanten.

ich hjabe wahnsinnige Angst vor Veränderungen meines Tagesablaufes. Vor Veränderungen in meinem Umfeld. Ich will nicht weg. Ich habe angst vor dem was danach kommt. Ich weiß nicht wohin, wie und was und ich will meinen Eltern nicht noch mehr schaden als ich es die letzten 19 Jahre tat

Clair, starte mal eine Umfrage hier im Forum, wer keine Angst vor Veränderung hat. Klar klingt jetzt so normal, so verständlich und sicher ist die Intensität bei jedem anders, aber wer sagt denn einem jetzt schon, dass es danach schlimmer wird? Und wenn es schlimmer werden kann, dann kann es doch auch besser werden. Wer weiß das schon.

Du hast deinen Eltern geschadet? Wer sagt das? Du warst das Kind, du bist ihr Kind!

Wenn ich jetzt wüßte, dass einer aus dem Forum mich kennt - gott, ich würde mich sofort abmelden.

Clair, auch wenn es jetzt total blöd klingt. Ich hab sogar gedacht, dass meine Therapeutin hier ist, dass sich hier alle kennen und eine Front gegen mich bilden. Aber in dem Vertrauensfaden wurde ja so schön gesagt: Wieso denkt man, dass sich das ganze Forum nur um einen selbst dreht. So was egozentrisches. Aber ich konnte, als ich mich angemeldet hab, etliche Monate hier nicht schreiben, weil ich dachte erkannt zu werden.

Auf der einen Seite will ich ja, dass mich auch reale Menschen verstehen, aber ich lasse auch niemanden ran. Stoße allen vor den Kopf. Kränke sie gar. Ich weiß nicht warum ich das mache. Ich weiß nur das ich es nicht gern tu, es aber irgendwie sein muss.

Und wenn die Menschen einen verstehen könnten, würde man auch sehen, dass man sich selbst verstehen könnte, besser, eigentlich nur dann haben doch die anderen eine Chance zu verstehen, wenn es das große Verstehen überhaupt gibt.

Aber die 'Hochs' sind schon lange vorbei. Es gibt nur noch ein zu Tode betrübt.

Oh ja, dieser Satz :-(. Dieses Gefühl :-(. Ich kann grad auch nur so schreiben, weil das Tal mal wieder vorbei ist. Ich weiß aber auch, dass der Bergabstieg dazu gehört. Also das sag ich mir jetzt, wenn ich dort unten sitze, kann ich mir das aber auch nicht sagen.

Ich weiß nicht wo ich hin gehöre. Echt nicht. Ich fühl mich zu Hause unwohl und in der anderen Stadt, beim Studium auch

Ich verstehe dich :-x

Nwe}lxa


clair

"Clair, Du isst wieder nichts"

also mir zeigt das, dass sie sich sorgen um dich machen...

c3lairb de llune


Nela

das sollen sie aber nicht. Das soll denen egal sein. Ich lasse mir von denen eh nichts sagen. Die sollen mich einfach in Ruhe lassen... Das hab ich denen auch schon gesagt, aber nein... %-|

Nnela


clair

das sollen sie aber nicht. Das soll denen egal sein.

warum? was ist so schlimm daran, wenn jemand für dich interesse zeigt?

cmlair deK luxne


Weil es nervt. Es ist allein mein Problem was ich esse. Ich lasse mir da von niemandem rein reden. Was wollen die damit bezwecken? Das ich wieder kotze? Das ist natürlich die Lösung!!!

Wenn ich mir was in den Kopf gesetzt habe, zieh ich es auch durch.

SSuse1h202


das mitm essen ist bei uns auch schlimm. ich esse kein fleisch, der tiere wegen und schon kommen dumme kommentare, du bist doch magersüchtig, guck mal wie du aussiehst...

manchmal könnt ich echt austicken. auch meine eltern..die können der art nerven!

aber sie meinen es nur gut.!!

N;elxa


clair

tja, wenn du das so siehst... :-(

cClair dze lxune


Nela

ja, sorry. Aber ich seh das so. Wenn man mich damals nicht davon abgebracht hätte, hätte ich mein Ziel vielleicht schon erreicht. Aber ich kämpfe. Und: nichts essen hat mal die SV ersetzt. Ein Grund mehr nichts zu essen...

S[us0e1x202


hey hey hey. hungern ist durchaus ersatz für sv. aber auch nicht wirklich das wahre und das weißt du auch!

also lass es nicht so weit kommen!!

NreUla


hungern ist durchaus ersatz für sv

DAS EINE HAT NICHTS MIT DEM ANDEREN ZU TUN!!!

Mmalixka


Ich ersetze das eine nicht durch das andere... Mache beides... Aber aus verschiedenen Gründen...

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