Selbstverletzung

LdilwablassTblaxu


Clair ...

das ich mir über die Konsequenzen im Klaren bin

Das sagen alle Süchtigen :-| Kann weder mich noch peace (behaupte ich jetzt mal) überzeugen.

cilair tdUe lxune


Lila

was soll ich denn jetzt machen? Was denn? Ich hab das nicht erst seit gestern. Entschuldigung.

L2ilaubl&assblxau


Was weiß ich ...

Genau darum geht es doch! Ich finde die Tipps wirklich nicht schlecht :- clair, natürlich hattest du jede Menge Pech ... aber das heißt nicht, dass du nicht auch mal den richtigen triffst!

cnlair Bde l7une


Wann soll ich bitte verschiedene Therapeuten abklappern? Das geht schlecht. Ich wohne derzeit knapp 200 Km von hier weg und wenn ich wieder her komme, bin ich 2 Monate hier. Dann wieder knapp 3 Monate woanders. Das ist ne tolle Grundlage für ne Therapie, vorqllem wenn einem der erste Therapeut nicht gefällt. Ich weiß im Leben nicht wie ich die Zeit noch überstehen soll - das Studium, es wird mir alles zu viel. Verdammt ich brauche jetzt Hilfe und nicht in nem halben Jahr.

LCilablSassbilau


Entschuldigung?

Wofür? Was du machen sollst? Aus einer massiven Essstörung (und der SV) kommst du nicht alleine raus. Meine Cousine kämpft seit einiger Zeit mit einer Therapeutin zusammen dagegen an.

Therapie ... Klinik ... sowas in der Richtung. Was hier alle meinen (Gräschen, peace, Che ...)

LCilab`lassbxlau


Nichts kann so wichtig sein wie dein Leben, deine Gesundheit, clair. Studium etc. kannst du alles später machen. Kümmere dich jetzt um einen Therapieplatz, egal wo!

cqlai?r deE lu4ne


Lila, ich würde ja in eine Klinik gehen, aber meine eltern. "Du Mutti, ich zerschneide mir seit Jahren die Arme. Hee, Du hast keine Schuld. Dennoch werde ich mich einweisen lassen, ich hab nämlich Selbstmordgedanken."

Meiner Mutter geht es beschissen - psychisch vorallem. Klar wenn man sein Todesurteil bekommt. Und dann noch das? Hallo, die springt vom nächsten Haus. Erst meine Oma, dann meine Mutter und nun bereite ich noch solche Sorgen? Was soll ich da bitte machen?

cVlairg deF luxne


Lila

glaub mir ein: Ich will das das aufhört... Aber ich will das Leben meiner Familie nicht noch mehr zerstören...

LMilabl2assYblaxu


Da wird es einen Weg geben. Deine Schwester wohnt doch im selben Ort. Und sie ist gesund. Du kannst nicht die Verantwortung für das Wohlergehen deiner Mutter auf dich nehmen, dir wird ja selbst die Verantwortung für dein eigenes Leben zu viel!! clair, aufwachen, hier geht es um dich!

Gsras-uHalm


clair, meine Eltern wussten auch nix. ich hab einfach von heute auf morgen gesagt, dass ich in ne Klinik geh.

Denk zuerst an dich selber, du bist wichtig!!

du zerstörst die Familie damit nicht!

S7cho|kxo


clair

Wenn Du nicht endlich mal an Dich denkst und Dir helfen lässt, wird sich nichts an Deiner Situation ändern, gar nichts.

Ich weiß, Du hattest Pech, aber Du hast diese Nummer und rufst eben morgen nochmal dort an. Ich denke, dann wirst Du Hilfe bekommen.

Weißt Du, als ich so weit war, und mich hab´ einweisen lassen, da war mir meine weinende Mutter, meine entsetzte und weinende Freundin, meine weinende Arbeitskollegen, alle anderen geschockten Leutchen sowas von egal. Mir war mein Job egal, wvon ich nicht mal wusste, ob ich ihn behalten werde. Mir war alles egal, weil ich nicht mehr konnte.

Aber bis dahin brauchte es lange... lange Zeit, die ich so verbracht habe, wie Du... aber irgendwann kam es dann so... vielleicht kommst Du auch an den Punkt, wo Du soweit bist... wünschenswert wäre, er käme bald...

Und eins noch: überlege mal, was für Deine Mutter schlmmer wäre: ein Klinikaufenthalt oder ein Selbstmord ihrer Tochter... nur so am Rande...

Will damit sagen, dass Du endlich an Dich denken sollst!! An wen bitte denkt Deine Mutter, wenn sie Dich das ganze Haus putzen lässt, Telefone reparieren lässt usw.?!? An Dich? Das bezweifle ich...

L*i5la)blasstsblVau


Wenn sich jemand (und da gibt es auch Leute, die das professionell machen: Seelsorger, Psychoonkologen) um deine Mutter kümmert, wird sie nicht "vom nächsten Dach springen". Wenn du zu einer Beratungsstelle gehst (Caritas, Diakonie), können die dir auch dabei helfen, das mit deiner Familie zu regeln und zu klären.

Ich glaube, hier kommen zwei Dinge zusammen:

1. Bist du noch nicht überzeugt, dass es für dich eine gute Therapiemöglichkeit gibt (schlechte Erfahrungen)

2. Hast du das Gefühl, dass du am Unglück deiner Familie schuld bist

Zu 1: Da sehe ich schon die eine oder andere Verbesserung ("ich will, dass das aufhört")

Zu 2: Du bist nicht verantwortlich; eher ist deine Familie für einige deiner Probleme verantwortlich :-/

Und nun benutze bitte nicht 2), als Ausrede, wenn 1) nicht mehr richtig zieht %-|

cVlai%r 3de =luSne


Die Familie zerstöre ich nicht, aber damit verschlimmere ich die Krankheit meiner Mutter nur noch mehr. Sie haben doch keine Ahnung - von den Depressionen, der ES, SV, Therapieversuchen, AD, Arztbesuche. Sie haben keine Ahnung. Es wäre ein wurf ins kalte Wasser.

Meine Schwester wohnt am anderen Ende der Stadt. Ohne Auto braucht sie ne 'Stunde (sie hat kein Auto). Ein Bus fährt einmal in der Stunde. Man kann die drei Haltestellen auch laufen, aber nicht wenn man wie sie Schwanger ist - im 6. Monat. Meine Oma ist im Rollstuhl und kann das Haus nicht verlassen. Mein Vater arbeitet nicht in Leipzig. Er schiebt im Moment immer Tag und Nachtschicht. Er kam heute Nachmittag von Arbeit um 3 Stunden zu schlafen und ist um sieben wieder los - zur Nachtschicht.

Stellt euch mal vor, jetzt ist noch das jüngste Kind sehr krank. Meint ihr nicht da würde für nmeine Mutter ne Welt zusammen brecen? Sie psychisch nicht gerade stabil - nimmt leichte AD.

Kann ich das verantworten? Nein.

Dann gibt es noch was, was gegen Klinik spricht: Viele Menschen, Ärzte, geregelter Tagesablauf und Essenszeiten!

L7ilablazssbxlau


clair

Als Patientin mit einer Ess-Störung werden sie dich nicht von Anfang an hart rannehmen, wegen der Essenszeiten. Und ein geregelter Tagesablauf ist absolut wichtig!!!

GBrasj-Halxm


stell dir vor das jüngste Kind bringt sich um...

stell dir vor das jüngste Kind macht einen Selbstmordversuch, der scheitert...

stell dir vor das jüngste Kind bricht eines Tages einfach zusammen:Nervenzusammenbruch...

und das ist dann kein Wurf ins kalte Wasser? %-|

und logisch sprechen einige Sachen gegen eine Klinik. Wenn alles dafür spräche würde ja jeder sofort dahinrennen.

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