Selbstverletzung

S-ch$oko


@Zimt

Bei mir war es ja so, dass ich zeitweise dachte," ich darf auf keinen Fall glücklichsein. Ich hab es nicht verdient.

Oooh ja, das kenne ich nur zu gut! So ging´s mir auch immer, ganz schlimm war das. Aber jetzt sehe ich das anders: ich muss das Leben versuchen zu genießen, man lebt nur einmal! :-D

Der/Die hat dich nicht mehr lieb und denkt Schlechtes von dir". (Damals: Jemand denkt schlechtes von mir=Ich bin blöd. Ich verhalte mich immer falsch. Ich bin schlecht und bösartig und habe es nicht verdient positive gefühle zu erleben oder mir etwas zu gönnen)

Das hättest Du auch aus irgendwelchen PNs von mir kopieren können, ehrlich! Ich denke auch immer bzw. ich bin mir sicher, mich kann man nicht mögen und alle denken schlecht von mir usw.. Zieht einen völlig runter. Mein Selbstwertgefühl ist teilweise echt am Boden. :°(

Hey, ich finde es echt supi, Deine Zeilen zu lesen. Du klingst soo zuversichtlich und zufrieden, das liest sich total gut! :-D Haste Dich ganz allein da rausgezogen ???

LG ;-)

S5chonko


@its me

Bei mir ist es auch so, dass ich quasi alle Schuld (wie schon gesagt) auf mich nehme. Hatte gestern Therapie und habe meiner Therapeutin was von früher erzählt. Auf einmal hab´ ich mich wieder so verrannt, alles auf mich genommen, bis sie meinte "sie reden mit Ihrer Therapeutin, ich bin nicht ihre Mutter, Sie brauchen sich nicht zu rechtfertigen". :-o Und ja, dann redete ich ganz anders... :-/

Ich möchte meiner Mutter auch keine Schuld an irgendwas geben heute. Nein. Ich möchte nur verstehen, warum ich so bin wie ich bin mit meinen Problemen und das geht nur, indem ich das Früher verarbeite. Und so sehe ich eben Fehler, die meine Eltern gemacht haben. Und solange ich mir sage, es war auch früher meine schuld, werde ich mich hassen, werde mich hassen, dass ich kein Vertrauen aufbauen kann und wegen vielem anderen auch. Wenn ich aber akzeptiere, dass meine Eltern Fehler gemacht haben und es eben nicht meine schuld ist, kann ich damit umgehen und es im Nachhinein in der Therapie verarbeiten und irgendwann wohl was ändern. (War das jetzt verständlich ???)

entweder mich abgrenzen oder der situation stellen.

Ich grenze mich z.Zt. auch etwas von meiner Mutter ab, heißt, der Kontakt ist etwas lockerer geworden. Nicht so gemeint im negativen Sinne jetzt, ich denke, es ist aber besser für uns beide. Und der Situation stellen tue ich mich mehr und mehr, obwohl´s zwischendurch sehr, sehr schwer fällt. Aber es muss wohl sein und wird helfen. :-)

Zu gestern: Sie hat gestern gemeint, ich hätte schon kindliche Depressionen gehabt mit 12 Jahren ca.. Und sie hat recht... :°(

ZUimt


Schoko:

Nein. Nicht ganz alleine. Alleine wäre -denk ich- nichts mehr gegangen.

Ich hatte ja kurzzeitige Sehstörungen, Kopfschmerzen und dann zu guter letzt diesen Hautaussschlag (der Hautarzt war nach ewigem testen völlig am Ende seines lateins und als letztes kam dann "Ich soll mich doch mal beruhigen und mich nicht vom einen Streß in den nächsten stürzen"-Außerdem hat er glaub ich meine damals ziemlich frischen Sch****e gesehn und irgendwie glaub ich war er baff. Jedenfalls hat er so getan als hätte er es nicht gesehn...)Dann wars erst mal aus und ich hab mich verkrochen, weil ich voll Angst hatte.

Der nächste Arzt hat gemeint ich hätte Neurodermities (jaja....)

Und mir Cortison verschrieben und ein mega starkes Antiallergikum. Mit dem zeug bin ich dann morgens aufgewacht und konnt erstmal stundenlang nichts tun, weil ich supermüde war und überall dagegen gelaufen bin *lol*

Dann hab ich es einfach abgesetzt (ich weiß, soll man nicht machen...)

Ja, dann gings ne weile so weiter.Dann wurd ich irgendwann überwiesen und hab angefangen Fluctin zu nehmen, aber das Zeug hab ich wieder absetzen müssen.

Dann(ne Weile später) hab ich eine sehr nette Freundin kennengelernt (also heute ist sie meine Freundin), die mich einfach rausgeschleift hat, obwohl ich keine Lust hatte irgendwas zu tun.

Ich hab dann irgendwie alles vergessen was mit meinen Depressionen zu tun hat-klingt vielleicht völlig bescheuert, aber irgendwie hab ich "keine Lust mehr gehabt, mich in dem gedankenkreislauf gefangen zu halten", weil ich einfach raus wollte und sehn wollte was da draußen alles los ist. Ohne mich zu verkriechen und vor allem Angst zu haben.

Vielleicht häng ich ja auch nur in einer ewig langen manie-phase *g*

Aber irgendwo ist mir das ehrlich gesagt momentan grad egal, so bekloppt sich das für mich selber anhört. Das ich mal sowas hier reinschreibe ...hätt ich auch nich gedacht.

Das mir etwas egal ist.... Ist bisher fast noch nie vorgekommen, weil ich mich grundsätzlich für alle schlechten Dinge die um mich rum passieren verantwortlich fühl.

Jedenfalls wär es nicht ok zu sagen, ich hätte es irgendwie allein geschafft.

Jetzt hab ich wieder ewig geschrieben, vielleicht auch ein wenig wirr, nicht wahr....

Gruß Zimt

PS: Ich wünsch allen einen schönen Tag, hier scheint grad die Sonne ;-)

Z|imt


Schoko:

Nein. Nicht ganz alleine. Alleine wäre -denk ich- nichts mehr gegangen.

Ich hatte ja kurzzeitige Sehstörungen, Kopfschmerzen und dann zu guter letzt diesen Hautaussschlag (der Hautarzt war nach ewigem testen völlig am Ende seines lateins und als letztes kam dann "Ich soll mich doch mal beruhigen und mich nicht vom einen Streß in den nächsten stürzen"-Außerdem hat er glaub ich meine damals ziemlich frischen Sch****e gesehn und irgendwie glaub ich war er baff. Jedenfalls hat er so getan als hätte er es nicht gesehn...)Dann wars erst mal aus und ich hab mich verkrochen, weil ich voll Angst hatte.

Der nächste Arzt hat gemeint ich hätte Neurodermities (jaja....)

Und mir Cortison verschrieben und ein mega starkes Antiallergikum. Mit dem zeug bin ich dann morgens aufgewacht und konnt erstmal stundenlang nichts tun, weil ich supermüde war und überall dagegen gelaufen bin *lol*

Dann hab ich es einfach abgesetzt (ich weiß, soll man nicht machen...)

Ja, dann gings ne weile so weiter.Dann wurd ich irgendwann überwiesen und hab angefangen Fluctin zu nehmen, aber das Zeug hab ich wieder absetzen müssen.

Dann(ne Weile später) hab ich eine sehr nette Freundin kennengelernt (also heute ist sie meine Freundin), die mich einfach rausgeschleift hat, obwohl ich keine Lust hatte irgendwas zu tun.

Ich hab dann irgendwie alles vergessen was mit meinen Depressionen zu tun hat-klingt vielleicht völlig bescheuert, aber irgendwie hab ich "keine Lust mehr gehabt, mich in dem gedankenkreislauf gefangen zu halten", weil ich einfach raus wollte und sehn wollte was da draußen alles los ist. Ohne mich zu verkriechen und vor allem Angst zu haben.

Vielleicht häng ich ja auch nur in einer ewig langen manie-phase *g*

Aber irgendwo ist mir das ehrlich gesagt momentan grad egal, so bekloppt sich das für mich selber anhört. Das ich mal sowas hier reinschreibe ...hätt ich auch nich gedacht.

Das mir etwas egal ist.... Ist bisher fast noch nie vorgekommen, weil ich mich grundsätzlich für alle schlechten Dinge die um mich rum passieren verantwortlich fühl.

Jedenfalls wär es nicht ok zu sagen, ich hätte es irgendwie allein geschafft.

Jetzt hab ich wieder ewig geschrieben, vielleicht auch ein wenig wirr, nicht wahr....

Gruß Zimt

PS: Ich wünsch allen einen schönen Tag, hier scheint grad die Sonne ;-)

ilts{ me


jo schoko, hab dich inzwischen verstanden und du hast auch ziemlich genau wieder gegeben was ich gemeint hab!!

Aber es ist doch bei dir bestimmt auch so, dass, sobald einer dierekt versucht deine eltern anzugreifen, bzw zu beschuldigen, du automatisch erstma in abwehr stellung gehst, oder??

was achst du dagegen??

Ich werde oft sehr ungehalten wenn mir wieder daemmert was meine Mutter sich eigentlich raus genommen hat und wie unverantwortlich es war was sie zum teil mit gemacht hat. aber wenn jemand anderes das versuchen wuerde, wuerde ich sie bis zum letzten blutstropfen verteidigen, keine ahnung warum... Und da komm ich dann immer an den Punkt, wo ich denke, dass ich sie ja damals auch so sehr geliebt hab dass ich die klappe gehalten hab, aus Angst was ihr sonst passieren wuerde...

Ich hab mich seit juengstem alter verantwortlich gefuehlt und weiss bis heute nicht wie ich das wieder los werde

Z~imxt


Aber leider

bin ich gestern wieder total ausgeflippt, als so eine Mini-Spinne in meiner Wohnung rumgekrabbelt ist. Ich hab angefangen rumzuschreien und bin in den weit entferntesten Raum geflüchtet. Da saß ich dann eine halbe Stunde, und hab überlegt was ich machen soll :-(

Und nochmal eine halbe Stunde verging, bis ich mich dazu aufraffen konnte, aufzustehen und ganz vorsichtig nachzuschauen, ob die Spinne noch da sitzt, wo sie saß.....*zitter*

Seit gestern kann ich also nicht mehr in diesen scheiß raum gehen. Die Tür hab ich zu gemacht, ich kann da nicht rein....

Ich mag aber auch nicht schon wieder jemanden holen, der sie mir raustut....Das ist so peinlich, alle halten mich dann für bescheuert.

*lol*

Dachte eigentlich ich hätte meine Phobie jetzt ein bisschen im Griff.... Ich glaub nachher bin ich mal mutig und schau nach ob sie noch da sitzt *gg*

Kann das eigentlich sein, dass sich die ganzen Störungen abwechseln?

Will damit sagen- Meine Zwänge sind so gut wie nicht mehr vorhanden- Such ich mir jetzt deshalb wieder die Spinnenphobie raus, um etwas anderes zu haben?- Macht das mein Gehirn automatisch?

*lol*

Wie du also siehst hab ich auch manchmal noch kleine Probleme ;-)

Aber jetzt bin ich trotzdem erstmal positiv gestimmt.

Ich glaub ich mach die Spinne nachher platt, und werf meine Flip-Flops gegen die Wand *gg*

Sonnige grüße, Zimt

pPeacRe[full


hi zimt ;-)

bedenke einfach dass die spinne bei dir.. all dem anderen kriechzeugs in deinem zimmer den garaus macht und dir eigentlich hilft das ganze andere ungeziefer wie so die blöden stechmücken etc.. verschwinden zu lassen.. lass sie einfach sein.. freu dich daran dass sie dir hilft.. sie stört dich nicht und du sie nicht.. und lass dich nicht weiter stressen... du wirst sehen auch sie ist nicht wirklich daran interessiert näher mit dir bekanntschaft zu machen... :-/

.......

Z)im<t


Peaceful:

Das ist nett gemeint. Aber irgendwo ein riesen Problem für mich.

(Eigentlich sollte ich so nicht anfangen zu schreiben..ich hör auch gleich wieder auf...)

Aber ich hab eben nicht einfach nur ein Ekelgefühl vor Spinnen(wie das viele haben ohne dabei komplett auszuflippen), sondern eine Phobie.

Ich konnte lange Zeit nichtmal ein Bild von einer Spinne oder einem Krabbeltier anschauen ohne dass ich ein extremes Ekelgefühl bekommen habe und panisch wurde.

Nun ist es so, dass es im Stall hunderte von Spinnen gibt :-( Und mit denen werde ich nun seit 11 jahren konfrontiert.

Das extrem Verwirrende ist ja:

Wenn ich im Stall voll beschäftigt bin, dann interessieren mich die Spinnen nun nicht mehr wirklich (früher wars nicht so, ich denk da hab ich echt nen schritt nach vorne gemacht)

Zuhause (man bedenke: ich hab Zeit, nicht viel zu tun, bin meistens nicht angespannt) Dort dreh ich druch wenn mir so ein Vieh begegnet.

Und das schlimme ist, wenn die mit ihrer Schnelligkeit irgendwohin krabbeln und blitzschnell ohne Vorwarnung die Richtung ändern *schauder*

Aber egal, ich bekomm es sicher irgendwann in den griff.

Übrigens hab ich grad die Tür geöffnet...Meine mitbewohnerin sitzt immer noch an der decke und rührt sich nicht....

*seufz*

Gruß Zimt

p~eace#full


@ zimt

staubsauger :-/

ilts mxe


vielleicht isse laengst tot??

Z,imt


It's me:

Ich trau mich aber nicht Nahe ran zu gehen. Ich find sie ja selbst tot noch furchteinflößend....

Peacefull:

Ja, hab ich auch schon überlegt ;-) ABER: Wenn sie nicht tot ist, dann krabbelt sie vielleicht wieder raus *schauder*

Könnte sein, oder?

Und allein der gedanke daran...Dann weiß ich nämlich nicht OB sie raus gekrabbelt ist, oder ob nicht und wenn ja WO sie sich befindet....

Da ist es mir lieber ihren genauen "Standort" zu kennen und diesen zu umgehen :-)

Ich besuch sie nachher nochmal...

Vielleicht entwickelt sich noch eine Freundschaft...wer weiß *g*

Gruß Zimt

S8at.x1


Betroffen?

Hallo an alle,

ich arbeite für eine Fernseh-Redaktion von Sat1 und recherchiere gerade zum Thema Selbstverletzung insbesondere zum Ritzen. Ich habe nun schon einiges über das Thema gelesen und mit Psychologen gesprochen und finde das Thema ist sehr interessant und sehr aktuell. Anscheinend sind viele Menschen, besonders Jugendliche, davon betroffen und finden nur schwer einen Weg aus der Sucht heraus.

Wir möchten einen Bericht zu diesem Thema in den Nachrichten bringen, und ich bin sehr daran interessiert mit Betroffenen über dieses Problem zu sprechen. Vielleicht habt ihr auch schon den Weg aus gefunden mit dem Ritzen aufzuhören und wollt eure Erfahrung an andere weitergeben.

Mir ist bewußt, dass es nicht leicht ist, mit Fremden über solche Probleme zu reden. Ich hoffe trotzdem, dass sich jemand zu einem ganz unverbindlichen Gespräch entschließen kann.

Vielen Dank.

Laura Vogel

p)eac(efxull


hi sat1

ist das so infotainment mässig.. ??? .. da switche ich dann regelmässig weg :-/ ... hmmmmmm .... bin mir auch nicht ganz sicher ob man dies sucht nennen kann ??? hmmmmmm .... stand das so in den büchern ??? oder kam dies von den psychologen... hmmmmm

p,eace0full


@ zimt

also im staubsauger drin hats soviel staub dass die spinne gleich mausetod ist.. ganz grosses ehrenwort ... auch wespen gehen drauf..

Z-imxt


Peacefull:

Im Moment hab ich mich damit abgefunden, dass sie brav an der Gästezimmerdecke klebt und da sie scheinbar keine Ambitionen hegt, mir aufzulauern oder blitzartig ihren Standort zu ändern, darf sie vorerst dort sitzen bleiben....

Ansonsten werd ich dann wohl zu der Staubsauger-Methode greifen müssen, obwohl ich damit glaub ein noch größeres Problem hab....Ich will sie nicht erschrecken und riskieren, dass sie wie von Sinnen rumrennt und ich dann nicht mehr weiß wo sie sich befindet...

:-)

Jedenfalls....Bleibt sie jetzt erstmal da wo sie ist, vielleicht tut sie mir den gefallen und segnet das Zeitliche, bevor ich zu anderen methoden zurückgreifen muss.

Immer noch fröhliche Grüße,

Zimt

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