» »

Selbstverletzung

i-sox98


'n abend

dacht ich mir doch, daß es noch mehr 'ripper' gibt. seit ich 15-16 bin verletze ich mich mit teppichmessern, scheren, korkenziehern oder heißen gegenständen. im sommer ohne t-shirt war nich, genauso kurzrasierte haare. nur meine damalige freundin wußte davon, fand das zwar schräg aber ok, falls nicht lebensgefährlich. mit 18 hab ich mir beide handgelenke aufgeschnitten, so daß ich in die notaufnahme mußte; dank meiner eltern folgten nun mehrere wochen der betreuung in einer psych. tagesklinik. dabei war es gar nicht meine absicht, mich selbst zu töten. das ist irgendwie schon ein wenig seltsam, es tut mir weh, aber stimmt mich ruhig. ob aus langeweile, im rausch oder in sehr gefühlsgeladenen momenten, ich machs heute noch. mittlerweile schäme ich mich auch nicht mehr dafür. ich weiß, es ist häßlich und scheiße mit frauen und den narben, aber irgendwie find ichs gut. das kennt ihr oder?

S/chok=o


Iso

Also hat Dir die Therapie in der Klinik gar nicht wirklich geholfen?

Darf ich fragen, wie häufig und wie stark Du Dich immer noch selbst verletzt, ist es wenigstens besser geworden nach der Therapie?

Bei mir ist es ein wenig anders, ich schäme mich schon sehr dafür und möchte es auch unbedingt wieder abstellen können. Nur tut es gut in den Momenten, ja, leider...

CUhxe


Schoko,

auch wenn Du nicht mich angesprochen hast und ich mangels eigener Erfahrungen deine Frage nicht beantworten kann: Laß dich nicht durch negative Therapieerfahrungen, die es in leider großer Anzahl gibt, verunsichern oder gar vom Beginn einer Therapie abhalten.

Halt Dich lieber an die positiven Beispiele.

Es ist eine Chance, und manchmal muß man den Therapeuten wechseln. Aber das spürt man wohl, und muß nur den Mut dazu finden. Und eine Therapie ist, aber das weißt du sicher, kein Zuckerschlecken, und ein unbequemer therapeut kann gerade der richtige sein.

Denk dran:

Wer kämpft, kann verlieren, aber:

Wer nicht kämpft, hat schon verloren...

Sjcho?kxo


Che

An dem Spruch ist soviel wahres dran... :-)

Du hast ja recht, es gibt auch wirkliche Erfolge mit Therapien. Ich selber halte auch sehr viel von meiner Thera, sie hilft mir wirklich sehr. Habe das jetzt nicht als Abschreckung bewertet, es hat mich mehr gewundert, dass die Therapie bei Iso anscheinend gar nichts gebracht hat, obwohl er (so wie sich´s anhörte) erst froh war, sie gemacht zu haben. ???

Cfhe


Schoko,

es gab auch mal ne Diskussion "Therapioe - ja oder nein" hier (hieß so ähnlich). Da kam viel Frust hoch.

Und Iso - schau seine anderen Beiträge an hier im Forum - er scheint nicht grade auf dem richtigen Weg zu sein, zumindestens hat seine Thera nicht gereicht, seine Probleme zu lösen.

S:c hoKkxo


Che

Stimmt, wenn jemand empfiehlt, Drogen zu schlucken, ist er wohl definitiv NICHT auf dem richtigen Weg ("Werde ich langsam verrückt?")!

CLhxe


Schoko,

gut, das hast Du selbst erkannt - hätt ich mir das sparen können. ;-)

S@chotko


Che

Bin doch für jeden Hinweis dankbar! ;-)

8-)

Cxhe


Schoko,

schon diese Einstellung wird Dir weiterhelfen. :-D

SFch-okxo


Che

Lieb von Dir, danke! ;-)

CShe


Schoko,

Mann tut, was Mann kann... ;-)

SOchoxko


:-)

C*he


;-D

i~soZ98


schoko

nochmal in sachen therapie. ich bin da ja nicht freiwillig hin, die 7-8 wochen hab ich da abgesessen und von mir gegeben, was meiner meinung nach am besten die erwartungen traf, von therapeut bis eltern.

heute sind es bei mir eigentlich zum größten teil nur aufschürfungen, keine richtig tiefen schnitte oder so.

ich mein, ich bin ja kein masochist, ich steh nicht auf den schmerz, aber danach ist man so ruhig. ich fühle mich nach solchen sachen oft lebendiger, wenn ich das brennen spüre oder etwas blut sehe; das ist dann so echt und unmittelbar und davon gibts irgendwie nicht so viel. ernüchternd, genau nach dem wort hab ich gesucht. dann weiß man, daß man da ist, so banal das auch klingen mag.

C4he


Iso

nochmal in sachen therapie. ich bin da ja nicht freiwillig hin, die 7-8 wochen hab ich da abgesessen und von mir gegeben, was meiner meinung nach am besten die erwartungen traf, von therapeut bis eltern.

Hast Du bei dieser Einstellung und Mitarbeitsbereitschaft ein anderes Ergebnis erwartet als das, was Du jetzt offensichtlich zeigst?

Ich denke, Du solltest mit etwas Abstand nochmal eine Therapie versuchen, wenn Du den Willen verspürst, etwas aus Deinem Leben zu machen. Und Du solltest Dich dazu ermutigen lassen von denen, die das erfolgreich hinter sich haben bzw. heute noch gelegentlich zu Gesprächen gehen, wenn Bedarf ist. Es ist ein Weg – wenn man ihn gehen will. Sich tragen oder entlangschleifen lassen bringt beides nichts. Außer ebendieser Erkenntnis vielleicht.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH