Selbstverletzung

Cohe


Schoko,

vielleicht mußt Du dazu sehr viele Menschen Deine Freunde nennen können -

sicher ist es immer schlimm jemanden zu verlieren. aber dieser Verlust würde dann nicht automatisch auch dazu führen, daß Du Dir verlassen vorkommst.

Könnte mir vorstellen, daß die Angst kleiner würde je mehr Menschen Du um Dich "versammelst"

*:)

p,eaxce;fu$ll


...Aber ich habe Angst, jemanden zu verlieren... jemand wir krank, jemand stirbt... da weiß ich nicht, dazu muss man mein Gehirn umpolen oder so...

... hmmmm wie genau manifestiert sich denn diese angst.. ???

iTtsx me


nee schoko, das ist traurig aber wahr, dass wirst du wenn du glueck hast so lernen wie mit dem hund, wenn du pech hast.. dann nicht

das ist zb wenn wir jung sind und 2 wochen "miteinander" gehn oder so, das ist worauf wir uns vorbereiten wenn wir unsere sandkastenfreunde vergessen etc...

du hast angst davor verlassen zu werden, aber selber verlaesst du auch dauernd.

immer mal wieder.

verlassen werden IST scheisse, ganz klarer fall, da gibts auch nichts schoen zu reden oder umzupolen...

du musst nur irgendwann blicken, dass viele dinge, die man macht, den akuten schmerz des verlassen werdens wert sind.

wenn ein baum Angst vor dem herbst haette, wuerde er nie im fruehjahr bluehen. Vielleicht hat er sogar angst, aber denkt sich, um im naechsten jahr so schoen zui bluehen, muss ich im herbst mein blaetter fallen lassen.

Alles ist ein kroieslauf, ohne anfang, ohne ende

Wir alle sind nur ein klewiner unbedeutender teil, ein zahnraedchen, das wenn es wegfaellt, irgendwie ersetzt werden kann, aber alle zusammen brauchen wir einander doch.

Es ist unsere aufgabe, jedes jahr noch schoener zu bluehen als im jahr davor

S#chfoko


Mmh,

ja, das klingt schon logisch. Ich mache dann eher den Fehler, und will keinen mehr an mich ranlassen, damit ich keinen verlieren kann. :-(

In irgendeinem Lied heißt es "will mich nie mehr verlieben, um nie mehr zu verlieren". So geht es mir mit allen Menschen, die ich kenne... also gar keine "Beziehungen" merh eingehen zu wollen, keine Freundschaften, am besten keinen mehr gern-haben usw.. Weil alle können sterben, usw..

Wisst Ihr, wie ich das meine ???

Cahe


its me

Wir alle sind nur ein kleiner unbedeutender teil, ein zahnraedchen, das wenn es wegfaellt, irgendwie ersetzt werden kann, aber alle zusammen brauchen wir einander doch.

Das ist schön... |-o

Cxhe


Schoko,

Du pflanzt keine Blumen, aus Angst vor dem Verblühen.

Ein anderer würde rechtzeitig nachsäen, damit immer welche blühen...

S~cho7k)o


@its me

Ach man, wie schaffst Du es, mit einem einzigen Beitrag soviel auszusagen ??? Ehrlich, ich freu´ mich immer, von Dir zu lesen... :-x

du hast angst davor verlassen zu werden, aber selber verlaesst du auch dauernd

Meine Therapeutin meinte letzte Woche zu mir, dass ich, wenn ich so weiter mache aus der Angst heraus, jetzt schon innerlich tot bin. :-/

wenn ein baum Angst vor dem herbst haette, wuerde er nie im fruehjahr bluehen. Vielleicht hat er sogar angst, aber denkt sich, um im naechsten jahr so schoen zui bluehen, muss ich im herbst mein blaetter fallen lassen

:°( Und ich wäre der einzige Baum im Wald, der im Sommer kahl da steht... und irgendwie tot ist... oder?! :°(

Zu dem Rest: no comment... es sagt ALLES aus... alles...

Ich kann das einfach nicht akzeptieren, den Kreislauf des Lebens. Ich kann nicht akzeptieren, dass alles vergänglich ist. Ich kann es einfach nicht. Ich halte so daran fest, dass dem nicht so ist; und wenn dies dann mal bröckelt, sei es erstmal nur in Gedanken, dann kriege ich Panik... :°(

SCchNoko


@Che

Du pflanzt keine Blumen, aus Angst vor dem Verblühen.

Ein anderer würde rechtzeitig nachsäen, damit immer welche blühen...

SO ist es, genau SO. :°(

.......

Ich vermeide Schönes im Leben aus Angst, dass es vergeht... dabei merke ich nicht, dass ich am Ende nie was Schönes erlebt habe... :°(

S1choxko


peace

Das ist so, dass ich am liebsten, wie gesagt, keine Menschen mehr gern haben würde, damit ich keine Angst mehr haben brauche, sie zu verlieren.

Das ist soweit, dass ich vieles meide, weil ich nicht akzeptieren kann, dass es einmal vorbei sein wird...


Gott, wenn ich schon darüber schreibe, rufe ich schon wieder alles hellwach "da oben"... :°(

C?h{e


Schoko,

das kannst Du lernen. Beginne mit den Blumen!

Die schönen, altmodischen Alpenveilchen - immer verblühen welche, man zupft sie aus, schon sind die nächsten Blüten da...

Schoko, es wird IMMER Menschen geben denen Du viel bedeutest.

S/cdhokxo


@Che

das kannst Du lernen

Oh, das wäre schön...

Weißt Du, dass ich schon als kleines Kind wahnsinnige Angst um mein Meerschweinchen hatte? Schon damals dachte ich immer, was, wenn es stirbt, so eins bekommst Du nie wieder, usw.. Als Kind waren das die Dimensionen.

Dann ging das weiter... weitete sich aus... und irgendwann war es nicht mehr "nur" die Angst, nein. Ich konnte es irgendwann nicht mehr kontrollieren.

Es ist schon soweit, dass ich letztens (kam aber schon öfters vor) mit unserem Hund getobt habe, plötzlich so eine Attacke kam von wegen, wenn er stirbt usw., und ich umgehend aufgehört habe, mich von ihm abgewendet habe. Er verstand natürlich nichts.

Will damit sagen, es geht soweit, dass ich viel Schönes vermeide, was mich vielleicht sogar ein bißchen aus diesem verdammten Loch bringen würe, und seien es nur wenige Millimeter, aber immerhin. Ich vermeide es aus Angst, es nicht mehr haben zu können. Dabei vergesse ich dann, dass es so ja JETZT schon nicht mehr habe, weil ich es JETZT nicht nutze. Und hinterher kommen dann die berühmten Gedanken "hätte ich doch...".

:°(

pieac.efuxll


hmm schocko.. dein leben spielt sich demzufolge in einer für dich ungewissen aber angst machenden zukunft ab.. und das schlimme ist dass dir die zukunft unweigerlich recht geben wird.. denn es ist richtig.. du wirst abschied nehmen müssen von deinem hund oder der frühlingsblume.. oder auch von freunden... etc. etc..

...

...

und wie du auch richtig schreibst merkst du dass du am ende nie was schönes erlebt hast.. denn dein leben besteht daraus dich vor dem abschied nehmen zu schützen...

...

...

im prinzip verwendest du deine gefühle zum angst haben.. hmm du solltest sie aber verwenden zum glücklich sein.. deshalb muss sich dein leben in der gegenwart abspielen.. und nicht in einer ungewissen zukunft..

SVchwoko


@peace

denn es ist richtig.. du wirst abschied nehmen müssen von deinem hund oder der frühlingsblume.. oder auch von freunden... etc. etc..

Und schon bei DEM Satz krieg´ ich das Gefühl, wegrennen zu müssen. Ich meine, es ist ein Gefühl, ich kann es nicht besser beschreiben. Panik. Es fühlt sich an, als müsse ich rennen, ganz schnell, ganz weit weg... einfach wegrennen...

Ich WILL das alles nicht... ich meine, ich kann sowas nicht akzeptieren. Ich weiß, dass unser Hund (um mal bei einem Beispiel zu bleiben), sein halbes Leben um hat. Ich weiß das; und kann es nicht akzeptieren.

Das macht mich alles sowas von panisch... als würde mir jetzt gleich alles weggenommen, was mir lieb ist. Aber weil ich weiß, dass es in einer ungewissen Zeit sein wird, kann ich nichts mehr bis dahin genießen...

:°(

Such&okxo


Und mittlerweile

habe ich auch das Gefühl, dass sich mein Leben nicht mehr ums leben dreht, sondern nur noch um Gedanken und Gefühle, die sich nicht mehr steuern und kontrollieren lassen. :°(

C#hxe


ein Glück,

daß bald Therapie ist...

Es ist eine Lebenseinstellung, die zu ändern ist...

Hast Du nie im Sand gespielt? Nie mit Kreide gemalt?

Keine Wolkenbilder beobachtet?

Da lernt man die Vergänglichkeit...

Und - man lernt sie zu ertragen...

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH