Selbstverletzung

Chhe


klar doch.

Ich hab bei meinen Großeltern auch geheult fast ohne Ende, weil sie für mich sehr viel bedeutet haben (war sozusagen der Lieblingsenkel, weil auch der mit Abstand Älteste) und weil sie mich vom 2. bis zum 6. Jahr tagsüber betreuten, wohnten im Nachbarhaus...

Nun, 47 wär mir auch zu früh, da hätt ich nicht mehr lange...

Die Trauer will und kann Dir niemand ausreden, die gehört dazu, wenn man einen Menschen geliebt hat.

Du darfst nur nicht darin versinken. Er hatte sein Leben, lange bevor an Dich zu denken war. Du hast Deines noch vor Dir; auch in 10 Jahren wäre es zu früh gewesen für ihn, auch in 20, 30,...?

Schau zurück, wink ihm zu, lächle ihn an und geh dann Deinen Weg weiter! Du wirst neue Begleiter finden, aber von dem Erlebten zehren können. Bewahr Dir die guten Erinnerungen!

S)chokxo


@Phoebe

Ja, in einer anderen Weise sind sie mir ganz nah, das stimmt schon... es ist komisch, letztens hatte ich ein Mehr-oder-weniger-Problem, und mein Vater hat im Traum davon geredet und schwupps - ich hab´s gelöst! :-D Schon irre...

Sbchxoko


@Che

Sicher, ich will jetzt nicht darin versinken. Es ist natürlich nicht zu vergleichen mit meinem Vater, klar. Nur eben kommt vieles wieder hoch zu der "normalen" Trauer. Na ja, und eben die Angst... :-( Es sind in den letzten sechs Jahren fünf aus unserer Familie gestorben, das reicht langsam echt... :°( Und er war der letzte von den Omas und Opas. Na ja... :-(

S7evgxi


Geht mir ähnlich, freu dich das du noch trauern kannst, mir ist es gleichgültig geworden, bei mir sind immer die wichtigsten leute aus meinem leben verschwunden.....erst meine leiblichen eltern, dann die adoptivgroßeltern, dann meine beste freundin(ausgewandert) dann mein bester kumpel(erhängt).....ich hab meine mauer gebaut, ob das jetzt so gut ist oder nicht!

Cxhe


Sevgi,

wenn ich das so lese, dann frag ich mich, wie die Menschen in den ärmeren Ländern empfinden, die jährlich von Überschwemmung und Wirbelstürmen heimgesucht werden, denen von 15 Kindern 12 gestorben sind, und das anscheinend gleichmütig ertragen...

Was haben diese Menschen für eine Lebenseinstellung entwickelt, das durchzustehen ?

SDc~hoxko


Also ehrlich gesagt *einmisch*

frag´ ich mich das auch... aber zu sowas fehlte mir auch die Kraft... irgendwann reicht es auch mal. Wenn man so viele Menschen in seinem Leben verliert, verliert man auch irgendwann den Mut, Menschen "halten" zu können... meine Meinung jedenfalls. Und ich kann auch damit nicht leben, jederzeit wieder jemanden zu verlieren...

S$evgxi


Dagegen ist mein problem klein, bzw ich habe nichtmal eins...der meinung bin ich sowieso langsam...!Sich als psychisch krank anzusehen ist schwieriger, also lieber der leichte weg...ich freß viel in mich hinein, ich fühlemich bei verlusten eher taub...keine gefühle vorhanden...!

S^choFko


Sevgi,

was macht die Klinik, schon Fortschritte ???

S(epvgxi


Nee, die melden sich nicht, ich warte quasi täglich darauf das die anrufen und uns wenigstens schon zu einem vorgespräch einladen....ich kann nicht mehr....diese gleichgültigkeit gegenüber verlusten, dieses schwarz-weiß sehen, dieser druck....ich möcht daraus, ne normale therapie will ich nicht, klinik oder gar nichts....ich weiß auch nicht wieso, ne normale therapie auf jeden fall nicht!

C*he


Sevgi,

meine Überlegung sollte Dein Problem nicht kleinreden, das hast Du hoffentlich auch nicht so aufgefaßt !


Ich sag mal...solang ich menschen verliere, die älter sind als ich, ist es der natürliche Lauf der Dinge.

Denn diese Menschen würden mich nicht gern vor sich gehen sehen, würden das ihrerseits als zu früh ansehen.

Verlier ich jüngere, dann ist das tragisch. War zum Glück noch nicht oft der Fall und nicht in der unmittelbaren Nähe.

S-cNh]oko


Ja, okay,

aber wenn mein Vater mit 47 stirbt, finde ich das auch tragisch! Wenn auch nicht so, als wenn ein Kind stirbt, klar. Aber "normal" finde ich das auch nicht.

S8cholkxo


Sevgi,

ich drück´ feste weiter die Daumen, dass sie sich bald melden! *festedaumendrück* ;-)

S2evGgxi


Da kanst du dich glücklch schätzen...leute in deinem alter zu verlieren, die dir wirklich wichtig sind, ist hart, zu hart für mich!

Naja, egal, das gefühl nicht gewollt zu sein kommt noch dazu....wisst ihr wie das ist zu wissen man ist adoptiert, man wurde misshandelt, wäre fast gestorben dabei... ??? ??Überall der aussenseiter zu seien, aber nur weil man sich selbst nicht öffnen kann, weil man jeglichen neuen kontakt auf distanz hält, aus angst er könnte wieder gehen?

pGhouebe


sevgi

natürlich wissen einige wie man sich dabei fühlt...natürlich wissen auch einige wie man sich fühlt von den eigenen eltern gequält und misshandelt zu werden...ungebraucht..ungeliebt und an die seite gestellt...du bist nicht die einzige der das passiert..

das sollte deinen schmerz ein wenig lindern -es gibt sie überall. Wichtig ist aber das du jetzt dein Leben selbst in die Hand nimmst..du bist jetzt der Meister deines Lebens und du hast die Fäden in der Hand. Auch wenn du krank bist..und auch wenn du Depresisonen hast ohne Ende..und Kummer hast ..und Schmerzen...das Leben hat auch schöne Seiten..und die zu finden ...das ist deine Aufgabe. Vielleicht kannst du aber auch anderen jetzt helfen, die genau in dieser Situation sind...und sich nicht durchbeissen können...vielleicht kannst du denen kraft geben ??? Such dir deinen Platz im Leben..und nimm dich so an wie du bist..auch wenn du glaubst nicht so zu sein wie die Anderen...so zu sein wie man sein müßte...nach den Aussagen anderer Leute...du bist du!!!!..einzigartig und einmalig...und stark genug dein Leben zu meistern...sonst hättest du es nicht bis hierhin geschafft.

lg

SXevgxi


Danke das half....!:-)

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