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Selbsteinweisung?

m a %rB v. i xn


Otilie

Von da an ging es immer schlechter- Depression (die ich nicht war haben wollte- ich doch nicht)

Das denke ich allerdings auch manchmal. Was jetzt? Depressionen? So'n quatsch: Ich mach jetzt das und das und das und dann geht's mir auch wieder gut. Tja, bis ich feststelle, dass ich 2 von den 3 "das" einfach weglasse, weil ich mich entweder nicht drum kümmern mag (aus Angst vor möglichen Folgen) oder weil ich meine Zeit einfach anderweitig verbraten hab (z.B. hier).

Die ersten Wochen waren echt schlimm, aber heute weiß ich, dass es mir sehr geholfen hat- es war teilweise so ein bisschen wie "Schutzraum"

egal wie, aber eingesperrt sein, will ich absolut in keiner weise. dann brauche ich mich nicht umbringen - dann sterbe ich von ganz alleine. es gibt für mich wirklich kaum etwas schlimmeres als unfreiheit: dagegen, also gegen das Problem schnellstmöglich frei zu sein, erscheinen dann alle anderen Probleme eher banal.

Ich sehe wahrscheinlich aber auch zuviel als Problem an:

Ein Freund von mir sagte mal: "Wenn du eine Million im Lotto gewinnen würdest, dann würdest du sagen 'so'n scheiß, was mach ich'n jetzt damit?'" Und, irgendwo hat er damit auch Recht.

Es gibt immer wieder Tage, an denen denke ich, dass es nicht weiter geht, dass es eh sinnlos ist.

Was machst du in genau einem solchen Moment?

Das Verrückte ist, dass ich genau weiß, dass es kein Problem ist, die Arbeit fertig zu schreiben,

Na, so genau weiß ich das leider nicht...

mh a rh v di xn


so. bin wieder weg.

krass. kurioserweise geht es mir jetzt nicht besser, als vor dem schreiben dieser texte.

L(ew3i#axn


marvin

Zum Buddhismus:

das Leben ist leidvoll (...)

ja, schon... beziehugsweise damit zu leben... es ist halt eine der vier edlen Wahrheiten ("Das Leben ist leidvoll", "Ursachen des Leidens sind Gier und Hass", "Erlöschen die Ursachen, erlicht das Leiden ", "Zum Erlöschen der Ursachen führt der achtfache Pfad" (oder so ähnlich, ist alles frei zitiert) und bei diesem achtfachen Pfad bin ich halt irgendwo ausgestiegen.

Ich denke, es geht dem Buddhismus zum Teil darum, dass Leiden zu ueberwinden, zum Teil aber auch, es zu akzeptieren. Und es ist so, dass es zu akzeptieren schon ein Teil der Ueberwindung ist.

Wie waere es denn, wenn du mit dir selber einen Vertrag machtest, in welchem du dich dazu verpflichtest, das Leben zwei Jahre lang einfach zu akzeptieren, unabhaengig davon, wei sinnvoll, leidvoll und motivierend es ist? (Ich will nicht sagen, du solltest dies tun - das musst du schon selber wissen - es koennte auch als reines Gedankenexperiment brauchbar sein.)

Dann bekaemest du zwei Jahre Leben mit allen Leiden, aber abzueglich der Sinnzweifel, denn du hast dich verpflichtet, das mal einfach so zu akzeptieren. Waere es denkbar, dass das alleine die Sache schon etwas verbessert? Dieses koennte vielleicht die Idee illustrieren, dass Akzeptanz Teil der Ueberwindung ist.

Es ist unheimlich schwer, Buddhismus zu erklaeren, und die Buddhisten legen, soweit ich das mitbekommen habe, m.E. zurecht viel Wert darauf, dass Erklaerung und Durchdenken ohne Praxis nichts bringt. Die buddhistische Praxis allerdings ist etwas anderes als Therapie. Es geht um Erfahrungen, und um Befreiung. Es geht darum, sich einer Paradoxie zu stellen: Sich von den Fesseln einer rationalen Reflektion freizumachen, wo es doch rationaler Reflektion bedarf, um den Sinn des sich Freimachens von diesen Fesseln zu erkennen. Erleuchtete Menschen berichten, dass sie die Art und Weise, wie sie frueher Meditation betrieben haben, und ihre Art, Befreiung und Erleichterung erreichen zu *wollen*, im Nachhinein als Irrweg ansehen. Trotzdem waeren sie, wenn sie das nicht mal angefangen haetten, nicht dahin gekommen, wo sie nun sind. Noch ein Paradox. An einer Stelle weitermachen, obwohl einem der Sinn abhanden kommt, gehoert dazu. Ob das motivierend ist?

Von mir wuerde ich behaupten: Ich habe angefangen, ich bin ausgestiegen, aber ich glaube ehrlich, verstanden zu haben, wie es funktioniert und warum es gut ist (auch wenn ich's vermutlich nicht vollstaendig erklaeren kann - es sind auch so viele Paradoxien drin, die man akzeptieren muss). Noch ein Paradox Ich lege es mir als Schwaeche aus, ausgestiegen zu sein, und vielleicht fange ich irgendwann wieder an.

L[exwixan


marvin

Einer der wesentlichen Punkte im Buddhismus ist m.E. Mitleid und Mitfreude. Wie ist deine Beziehung zum Leid und zur Freude anderer Leute? Wuerdest du Sinn darin sehen, andere Leute zu freuen oder ihnen Leid zu erparen oder zu erleichtern?

Ich wuerde meinen: Ja. Schliesslich hast du mehrfach gesagt, du wuerdest Dinge tun, um andere nicht zu enttaeuschen.

L_ew{ia$n


marvin

ganz objektiv betrachtet geht es mir im vergleich zum rest der welt ja nicht schlecht: ich muss nicht hungerleiden, ich muss nicht fliehen, ich werde nicht beschossen; hej, ich habe eine wohnung, einen schulabschluß, ein auto und sogar einen internetzugang. wieviele menschen in der welt können das schon von sich behaupten?

Kokolores. Wie es einem geht, ist vollkommen subjektiv. Mal abgesehen davon, dass das Konzept Objektivitaet ohnehin grundsaetzlich nicht funktioniert, ist es bei dieser Sache nun wirklich voellig fehl am Platze.

Es geht dir, wie es geht, und wenn es dir trotz Internetzugang schlecht geht, dann ist das eben so. Punkt.

andererseits kann man seine existenz ja nun auch nicht darüber definieren... bzw., ich kann es nicht.

...was meiner Meinung nach fuer dich spricht...

Aber wenn dem so ist, warum vermischt du so oft dein inneres Befinden mit aeusseren Zwaengen und Anreizen? Also warum mokierst du Zeitverschwendung (wenn du selbst sagst, du weisst gar nicht, wie du deine Zeit sinnvoll verbringen kannst) und forderst finanziellen Nutzen (wenn du doch weisst, dass sowas zur Sinngebung deiner Existenz nichts beitraegt)?

Du hast extrinsische Motivation bemaengelt und willst mehr intrisische... aber in vielen scheinst du dich innerlich sehr von extrinsischen Anforderungen abhaengigh zu machen.

lJamxa80


@ lewian

gut erkannt!

:)^

o(utsiddex


Ich verstehe dich. Sehr gut sogar. Obwohl es eine philosophische Richtung gibt, die sagt "Angst ist der Name des Gegners. Des einzigen Gegners." und mir auch sonst sicher niemand den Kopf abreißen wird, kann ich mir beides nicht zu eigen machen.

Wie meinst du das: "kann ich mir beides nicht zu eigen machen". Da steh ich jetzt irgendwie auf dem Schlauch.

Kennst du das Buch "Wenn es dunkel wird" von Kay Redfield Jamison?

Nein, das kenne ich nicht. Auf der anderen Seite möchte ich meine depressiven Verstimmungen sicher nicht verstärken.

Kann ich verstehen. Das Buch handelt von Suizid... die Autorin hat selbst einmal versucht sich selber das Leben zu nehmen; mittlerweile ist sie Psychologin. Naja... falls es dir mal besser gehen sollte, kannst du ja mal ein bischen reinschnuppern.

Das mit "Wie geht´s dir heute" meinte ich auf den damalig "heutigen" Tag bezogen... also nicht allgemein auf das Heutige. (Ooh je... schon wieder so kompliziert)

Das verstehe ich nicht.

Naja... war ja auch blöd beschrieben und eigentlich wäre es auch wurst gewesen. Vor ein paar Tagen wollte ich dich nur fragen, wie es dir an diesem einen Tag geht. Vielleicht hast du es allgemein auf dein momentanes Leben bezogen. Aber ist ja auch egal...

yepp, so ungefähr... ganz objektiv betrachtet geht es mir im vergleich zum rest der welt ja nicht schlecht: ich muss nicht hungerleiden, ich muss nicht fliehen, ich werde nicht beschossen; hej, ich habe eine wohnung, einen schulabschluß, ein auto und sogar einen internetzugang. wieviele menschen in der welt können das schon von sich behaupten?

andererseits kann man seine existenz ja nun auch nicht darüber definieren... bzw., ich kann es nicht.

Ich kann es auch nicht. Es gibt Menschen, die sind von innen heraus glücklich, obwohl sie im Urwald Leben und kein Auto und kein Telefon haben. Aber es gibt glaube ich mehr Menschen, die unglücklich sind, obwohl sie Auto, Internet und Telefon haben.

Mein Leben ist ab einem gewissen Punkt sehr von negativen Ereignissen geprägt. Allerdings waren das keine Ereignisse von körperlicher Gewalt. Und doch meine ich, dass viele Menschen, die körperliche Gewalt erfahren haben, glücklicher sind als ich und mit diesen negativen Ereignissen besser zurecht kommen, als ich mit meinen "nur" phsychisch negativen Ereignissen. Und wenn ich an sowas denke, dann fühle ich mich noch mehr als Versager.

Es ist irgendwie schon traurig, wie viele auch junge Menschen es mittlerweile gibt, die unglücklich sind, obwohl ihnen ihr Umfeld mehr bieten kann, als in anderen Teilen der Welt.

O]tFilixe


@ marvin

egal wie, aber eingesperrt sein, will ich absolut in keiner weise. dann brauche ich mich nicht umbringen - dann sterbe ich von ganz alleine. es gibt für mich wirklich kaum etwas schlimmeres als unfreiheit: dagegen, also gegen das Problem schnellstmöglich frei zu sein, erscheinen dann alle anderen Probleme eher banal

Ja, das kann ich verstehen. Ich habe einen Arzt in der Klinik mal übelst beschimpft (die Worte kann ich gar nicht wiedergeben- echt krass, ich schäme mich heute noch), weil er mich eingeschlossen hat. Ich war schlimm suizidgefährdet und im nachhinein bin ich ihm sehr dankbar, weil er mich nicht ruhiggespritzt hat, sondern sich auf ein "Gespräch" mit mir eingelassen hat.

Tja, was mache ich, wenn die Sinnlosigkeit mich mal wieder gefangenhält?

Sehr unterschiedlich. Am besten hilft oft der Gedanke an meine Kinder- also eher der, dass ich nicht will, dass sie Schuldgefühle haben wegen meines Todes. Der Große (11) macht sich sowieso schon oft genug Sorgen, selbst wenn ich versuche so zu tun als ob alles in Ordnung ist, er hat sehr feine Antennen.

Ich zwinge mich oft etwas zu tun, auch wenn es im Moment sinnlos oder nicht zu verwirklichen erscheint. Aus Erfahrung weiß ich, dass es mir hinterher meist besser geht.

Und manchmal gestehe ich mir einfach meine Traurigkeit zu. Über manche Umstände in meinem Leben bin ich sehr traurig und das kann auch keiner schön reden. Oft hilft mir dieses akzeptieren.

Meistens versuche ich mit Leuten zu reden, von denen ich weiß, dass sie mich verstehen. Ich neige dazu, Probleme zu sehen, wo keine sind, zu generalisieren bzw. zu katastrophisieren. Nach so einem Gespräch sehe ich meist klarer.

Ich bekomme es oft schlecht allein hin Ordnung in mein Gedankenchaos zu bringe, aber im Gespräch geht es oft besser.

Und zu meiner Arbeit- die ist zur Zeit echt ein Problem. Ich schreibe nicht gut, bin eher der Typ für mündliche Prüfungen (Ich wollte das Studium schon schmeißen, obwohl ich alle Prüfungen bestanden habe, keine schlechter als 1,7, aber das ist auch so ein Problem- ich denke immer, irgendwann muss doch mal einer rausbekommen, dass ich eigentlich nichts kann und alle nur täusche. Wahrscheinlich fällt es mir deshalb so schwer, die Arbeit zu schreiben, weil da steht es ja dann schwarz auf weiß).

Habe mich jetzt meinen kompletten Urlaub krank schreiben lassen und beim Prüfungsamt eine vierwöchige Fristverlängerung bekommen. Die Zeit habe ich mir als Auszeit genommen- mit meinen Kindern Kinderkassetten gehört, Kinderbücher gelesen, nichts gemacht und versucht, dabei kein schlechtes Gewissen zu haben.

(Meine schönste Vorstellung zur Zeit: Alle Bücher fristgerecht in der Uni- Bibo abgeben und meine Arbeit beim Prüfungsamt vorlegen- fertig geschrieben und gebunden.

Oh man, hört sich doch gar nicht so schwer an...)

KOleixo


m a r v i n

Kennst Du diese Fäden?

Angst VERSTEHEN statt Angst HABEN?

[[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/148970/1/]]

DBT - Dialektisch - Behaviorale Therapie

[[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/168417/]]

Ist Selbstbewusstsein abhängig von der Sicht der Anderen?

[[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/239176/1/]]

Das Andere anders sein lassen?!

[[http://www.med1.de/Forum/Beziehungen/254189/1/]]

m5 aT r Dv Li xn


Kleio

Nein, ich kenne die Fäden nicht.

Angst VERSTEHEN statt Angst HABEN?

Forum/Psychologie/148970/1/

Ich habe es bisher nur überflogen, aber zuerst stieß mir dieses Zitat von dir ins Auge:Ein Schritt zur gedanklichen Umsetzung wäre einmal, die Gedanken, Gedanken sein zu lassen.?

Ist so ähnlich wie Lewians und letztlich auch deine "Was soll's - du lebst halt. Also denk nicht weiter drüber nach" - Aussage, die hier auch auf Gedanken zur Angst bezogen sind(was soll's die angst ist halt da, denk nicht weiter drüber nach...)? Und sofort auffällig war auch die Schädelgeschichte? Diese betrifft mich insofern nicht, als ich kaum Ekel habe - meine Angst/Ängste sind ja nicht wirklich objektabhängig (außer bei Riesenrädern, Achternbahnen und sonstigen nicht verschließbaren Räumen in schwindelerregender Höhe). Sie ist eher situativ bedingt... so nach dem Motto: Meine Eltern haben angerufen? Es muss was schlimmes vorgefallen sein... nein, ich mag nicht zurückrufen, ich will es einfach nicht wissen. Und dann mache ich mir logisch klar, dass die notwendigkeit des Wissens besteht, weil die Ungewissheit letztlich viel mehr Schmerz verursacht. Und dann versuche ich es. Und kann es körperlich nicht. Gleiches passiert bei ganz banalen Dingen wie der Verschiebung eines Termins.... das kann ich /hier/ an der Uni glücklicherweise per eMail erledigen, persönlich (oder auch am telefon) würde ich das mit menschen, die ich irgendwann wiedersehe, wiedersehen muss, eher nicht zustande bringen. Ich weiß, dass das niemand nachvollziehen kann. Aber mein Körper wehrt sich. Solange bis ich entscheide, dass zu tun was nicht richtig ist. Dabei ist mir eigentlich logisch völlig klar, dass sie in der Regel nur wissen wollen, wir's mir geht und was ich so mache.

DBT - Dialektisch - Behaviorale Therapie

Forum/Psychologie/168417/

Das kannte ich nicht, werde es mir aber gleichmal zu herzen nehmen.

Ist Selbstbewusstsein abhängig von der Sicht der Anderen?

Forum/Psychologie/239176/1/

Mir fehlt es in der Tat an Selbstvertrauen (und somit sicher auch an Selbstbewusstsein). Aber ich glaube, dass ist gar nicht so sehr auf andere zurückzuführen, ich habe da gerade anderweitig einen denkanstoß erhalten, welchem ich mal folgen muss... zuviele gedanken über die zukunft gemacht... und damit in der zukunft gelebt => die ist aber nicht eingetreten => unzufriedenheit. unzufriedenheit mit sich selbst. was natürlich direkt auf's selbstbewusstsein schlägt. Ich finde das nicht unstimmig. Und so erschreckend einfach - da hätte man doch selbst drauf kommen müssen.

Das Andere anders sein lassen?!

Diesen Wink verstehe ich leider gar nicht.

Ach so nochwas:

Bitte verzeih mir: die Fäden sind teilweise echt sehr lang. Ist es dir wichtig, dass ich alles aus den Fäden zur Kenntnis nehme? Dann werde ich mir später Zeit dafür nehmen. Dazu bin ich jetzt nicht fit genug. Oder könntest du die Fäden auch auf einen Start- bzw. Endpunkt eingrenzen?

KYlpeio


m a r v i n

Bitte verzeih mir: die Fäden sind teilweise echt sehr lang. Ist es dir wichtig, dass ich alles aus den Fäden zur Kenntnis nehme? Dann werde ich mir später Zeit dafür nehmen. Dazu bin ich jetzt nicht fit genug. Oder könntest du die Fäden auch auf einen Start- bzw. Endpunkt eingrenzen?

Ich habe Deine Antworten durchgelesen und mir fiel auf, dass Du so ziemlich jedes Thema, das ich jetzt gepostet habe, gestreift hast. Das waren nicht alle Fäden, aber so als Anfang. ;-) Das sind eben lange Fäden, weil schon alleine Angst (und da gäbe es noch einige) allein schon ein Thema ist, das man eben nicht so schnell überfliegt. Dasselbe bezüglich Selbstbewusstsein usw. usw. Den Faden von Gras-Halm finde ich persönlich sehr gelungen und da gäbe es schon einmal ein paar praktische Gedanken und Übungen, ein paar Dinge, die man sich ordnen kann, denn wenn man das Negativdenken so intus hat, dann wird man schon etwas länger brauchen, um alles wieder ins Lot zu bringen und positive Affirmation z. B. hat mir z. B. damals sehr geholfen, um einmal überhaupt positive Gedanken zu haben. Ich bin mir so etwas von saublöd vorgekommen. %-| Oder ein Lächeln zu produzieren! Was für eine Anstrengung, wo ich mich doch am liebsten 5 km unter der Erde vergraben hätte. Mir ging es ähnlich wie Dir. Im Prinzip hatte ich alles und war unglücklich. Die Leute hatten doch alle keine Ahnung wie mies es mir ging. Die hatten ja alle leicht zu reden. Du liebe Güte - was für ein Schwachsinn, habe ich mir gedacht. Aber so schnell geht es nun einmal nicht, eine andere Einstellung zum Leben zu gewinnen. Ich dachte mir, wenn Dich die Fäden interessieren und Du vielleicht irgendwo etwas findest, womit Du etwas anfangen kannst, was Dich zum Denken anregt und das geht nur, wenn Du Dinge für Dich auch reflektiers, dann ist es ein längerer Erkenntnisprozess. Er ist zeitintensiv und Du könntest es machen, wenn Dir gerade danach ist.

Positive Affirmation ist eine schwierige Übung, eine, die man nicht wirklich einsieht. Du wirst mir wahrscheinlich gleich an den Kopf schmeißen, dass es Dir doch schlecht geht, Du depressiv bist, Du keinen Sinn siehst, Du manchmal an Selbstmord denkst und es wohl das Allerletzte ist, woran Du denkst, dass Du Dir einen positiven Satz a la "das Leben ist schön" für einen Tag suchen sollst, den Du Dir dann auch nocht täglich bewusst werden sollst. Was für ein Hohn, wirst Du Dir denken: "Die spinnt doch. Ich frage hier, warum ich überhaupt leben soll und diese unsensible Tussy meint, ich soll ernsthaft etwas Positives finden, ich m a r v i n, der seit seinem 11 Lebensjahr mehr oder minder depressiv bin, mehr oder minder Suizidgedanken hat. Das Leben ist doch Scheiße. Was will die von mir überhaupt. Die hat doch keine Ahnung." Wenn es so ist, dann ist das schon der Grund, warum ein einziger einzelner positiver Satz etwas in dieses Negativgerüst ein schwierige Übung ist und mit dem Du anfangen könntest, Deine Einstellung zu ändern. Für mich war es eine Überwindung und es hat lange gedauert, bis ich damit anfangen konnte, weil ich ja das Vorurteil hatte, dass ich es nicht kann. Mein nächstes Problem war, dass ich einfach keinen Satz gefunden habe. An mir war doch alles Scheiße. Ich war doch zu blöd um herauszufinden, was ich wollte, was ich machen sollte, ich war für alles zu blöd, ich war ja zum Leben zu blöd. Hässlich war ich sowieso, niemand hörte mir zu, alle wollten nur etwas von mir und zeigen durfte ich das schon gar nicht. Dafür hatte ich viel zu sehr Angst. Einen Freund hatte ich auch noch nie. Jeder glaubte, dass es mir gut ging, aber innerlich war ich Angstzerfressen. Ich hatte Angst, dass mich niemand mochte, also verbog ich mich bis zum Gehtnichtmehr, ich hatte Angst, dass ich nicht gut genug war, also tat ich in allen erdenklichen Richtungen, dass ich die "Beste" war, usw. Trotzdem war ich innerlich leer, verzweifelt. Ich reichte nie aus. Niemand konnte mir auch nur Anerkennung, Zuwendung zeigen, das ich glaubte, dem ich vertraute. Ich konnte es nicht annehmen. Wenn jemand sagte, ich könnte etwas gut, glaubte ich, dass das eine Lüge war, denn dies und dies konnte ich ja nicht. Wurde meine Intelligenz gepriesen, so fiel mir sofort ein, was ich doch alles nicht wusste. usw. usw.

Die Werte-Diskussion in Schwimmerins Faden endet natürlich auch wieder beim Selbstbewusstsein, beim Selbstwert. Dass alle Fäden auf einmal zu viel sind, ist mir klar. Ich habe nur nicht gewusst, ob Du bisher im Psychologieforum Fäden mitgelesen hast. Ich kenne Deine Beiträge hauptsächlich aus den Diskussionen im Cafe. Noch ein Grund, warum ich die Fäden gepostet habe ist, dass Du ja hauptsächlich abstrakt über das Thema diskutierst und ich der Meinung bin, dass es ohne Auseinandersetzung, Selbstreflexion nur zu einer abstrakten theoretischen Abhandlung führen könnte. So aber, wird sich meiner Meinung nach aus Deiner Sicht nicht ändern. Ich denke nämlich nicht, dass Dich niemand "überzeugen" kann leben zu wollen. Du kennst das aus den philosophischen Diskussionen. Für jede These gibt es eine Gegenthese. Es geht aber nicht um eine These, sondern um DICH, Deiner Gefühlswelt und Deinen Denkzusammenhängen. Abstrakt also kannst Du jedes Argument aus den Angeln heben. Theoretisch funktioniert alles, praktisch nur, wenn Du Dir das Ziel setzt das und das zu ändern und darauf hinarbeitest. Das funktioniert. Mit Vorurteil meinte ich eben - wenn Du Dir ständig vorsagst, dass Du nicht glücklich sein kannst, dass Du dies und jenes probiert hast, aber es nicht funktioniert hat und Du jetzt nur noch die Wahl hast, Dein Leben unglücklich und problembeladen zu fristen oder ihm ein Ende zu setzen, dann ist es eine selbsterfüllende Prophezeiung. Wenn Du so weitermachst wie bisher, dann wirst Du phasenweise eben immer wieder bei Deiner tiefen Depression landen. Ich könnte natürlich "Anleitung zum Unglücklichsein" von Watzlawick nennen. Ein dünnes Buch. Schnell gelesen. Theorie, Analyse - alles schön und gut, aber dadurch ändert sich Dein Lebenswille, die Lebensfreude nicht.

Gibt es denn eine Situation in Deiner Kindheit, als Du glücklich warst?

r5hymxe


@ Kleio

:)^

R1auc:hscThwalbxe


Hallo Marvin

Erstmal: ich kann Dich gut leiden @:) bzw. ich kann Deine "Schreibe" gut leiden. Vielleicht bist ja in Wirklichkeit ein Wicht. ;-) ;-D

Zunächst mal:

Weil kein Mensch sein ganzes Leben lang immer nur von einem Problem ins nächste stolpern wird. Sonst würde wohl niemand mehr leben - wer hat da schon Lust drauf

Ich! Ich hab Lust drauf! Und immer her mit der Gewöhnlichkeit, mehr, mehr! Rauf und runter geht es immer wieder. Normalität ist zwar stinklangweilig, aber das nächste kommt bestimmt. Wie beneidete ich früher immer die Leute, deren Leben in gewöhnlichen, oft sorgsamt geplanten, weil vorbestimmten Bahnen verläuft. Ganz ehrlich: ich will das nicht. Vielleicht geht es deshalb immer rauf und runter. Zur Ruhe setzen ist nicht, immer kämpfen, kämpfen, kämpfen.

Sei ehrlich: dieses Forum lebt deshalb so stark, weil hier viele Leute sind, deren Leben eben nicht in sorgsamt geplanten, geordneten Bahnen verläuft. Und: wir sind doch interessanter? Zumindest einen Tick.. ;-) oder sehe ich das falsch?

Auch sehe ich es nicht ein, dass der Mensch alleine von Hoffnung lebt- wozu denn? Auch in der Gewissheit: es wird nicht besser- es wird schlechter, läßt es sich noch leben. Und dieses Leben ist sogar oft brillianter, weil kostbarer als das althergebrachte, welches die Menschen dahindümpeln läßt und immer blinder gegenüber allem lebenden.

Vielleicht gefällt Dir das:

Die großen Lebensprobleme sind nie auf immer gelöst. Sind sie es einmal anscheinend, so ist es immer ein Verlust. Der Sinn und Zweck scheint nicht in ihrer Lösung zu liegen, sondern darin, daß wir unablässig an ihnen arbeiten. Das allein bewahrt uns vor Verdummung und Versteinerung.

(C.G. Jung)

Grüße

m& a rv v+ i n


Kleio

Ich finde es immer wieder interessant, dass du zu wissen glaubst, was ich dir antworten werde - lange bevor ich überhaupt antworte. Nur was soll ich dir eigentlich antworten, wenn meine Antwort in deinen Augen eh schon feststeht? Nun, ich werde es dennoch versuchen, ich finde deine Texte - vor allem deine persönlichen Erzählungen - ja wahnsinnig interessant.... und das hier:

Ich war doch zu blöd um herauszufinden, was ich wollte, was ich machen sollte, ich war für alles zu blöd, ich war ja zum Leben zu blöd.

stimmt ja letztlich auch für mich...

Ich hab mal eine persönliche Frage:

Hast du mal eine Therapie gemacht?

Ich habe nur nicht gewusst, ob Du bisher im Psychologieforum Fäden mitgelesen hast.

Manchmal schon, manchmal nicht. Psychologie an sich interessiert mich im Grunde nicht wirklich, aber in Themen die mich zu betreffen scheinen, habe ich schon reingeschaut... wobei es da vorerst um Süchte ging. Ich meine, ich bin jetzt auch schon wieder online, obwohl ich es nicht wollte. und eigentlich anderes zu tun hätte. und schon wieder einen konjunktiv benutzt.

ich der Meinung bin, dass es ohne Auseinandersetzung, Selbstreflexion nur zu einer abstrakten theoretischen Abhandlung führen könnte

das glaube ich dir gern. aber das hier ist ja letztlich für jeden in der großen weiten realen welt lesbar...

Ich denke nämlich nicht, dass Dich niemand "überzeugen" kann, leben zu wollen.

Gerade das ist ja, was ich nicht weiß und ich bin ja letztlich auch immer noch "hier" auf diesem planeten, obwohl es da ja schon mittel und wege gäbe....

Es geht aber nicht um eine These, sondern um DICH, Deiner Gefühlswelt und Deinen Denkzusammenhängen.

Ich könnte natürlich "Anleitung zum Unglücklichsein" von Watzlawick nennen. Ein dünnes Buch. Schnell gelesen. Theorie, Analyse - alles schön und gut, aber dadurch ändert sich Dein Lebenswille, die Lebensfreude nicht.

Ich muss ehrlicherweiße gestehen, dass dies eines der Bücher ist, die ich nie zu Ende las.

Gibt es denn eine Situation in Deiner Kindheit, als Du glücklich warst?

Ich erinnere mich nicht mehr.

Rauchschwalbe

Vielleicht bist ja in Wirklichkeit ein Wicht.

Nein, ich bin 1,80m... aber ich glaube, du meinst was anderes, und dazu auch nein: das ist alles real.

Und: wir sind doch interessanter? Zumindest einen Tick.. oder sehe ich das falsch?

Nein. Und ich glaube, ich wäre auch nicht gern langweilig.

Auch in der Gewissheit: es wird nicht besser- es wird schlechter, läßt es sich noch leben.

Klar lässt es sich leben. Ich bin ja noch hier. Aber "Leben lassen"? Klingt doch furchtbar, oder nicht?

Den Faden von Gras-Halm finde ich persönlich sehr gelungen

Das ist der Therapiefaden, oder? Ja, den fand ich auch sehr interessant.

Der Sinn und Zweck scheint nicht in ihrer Lösung zu liegen, sondern darin, daß wir unablässig an ihnen arbeiten. Das allein bewahrt uns vor Verdummung und Versteinerung.

Na ja, es gefällt mir schon, aber letztlich ist das ja wie Poppers "Alles Leben ist Problem lösen" oder das buddhistische "Das Leben ist letztlich leidvoll - akzeptier's halt."

llama*8x0


@ marvin

sorry...schreibe erst jetzt, da ich wieder nen nebenjob hab und unter der woche wenig zeit habe...

im studium richtet sich man nach was aus, und da steigt man dann ein.


man ja... aber ich? hmmm... für mich stand immer fest, dass ich nie was anderes studieren wollte. warum weiß ich gar nicht mehr so genau. für mich stand aber nie fest, was ich damit danach machen wollte. das wird ein teil des problems sein.

hast du schon fertig studiert? oder bist du noch dabei...?

ich habe bis kurz vor ende nicht gewusst, was ich machen möchte...dann hab ich überlegt, was ich praktisch kann...was ich wirklich kann...und dann bin auf ein thema gekommen, wo ich am anfang des studiums nicht mal wusste, dass es das gibt...

wichtig ist halt, dass man praktika macht...ich hab sachen gemacht, wo ich dann wusste, dass ich das nicht auf dauer machen will...

das war nur ein beispiel dafür, dass ich nicht einsehe, wegen der angst zuhause bleiben zu müssen.


ok, das tue ich nicht. ich lenke mich nicht nur durch's internet ab, sondern auch durch ausgehen... aber an die probleme geh ich nicht ran. nicht bevor das kind nicht in den brunnen gefallen ist. danach würde ich von allein die probleme wahrscheinlich auch nicht angehen, aber es geht nicht anders - man wird ja von außen dazu gezwungen, spätestens wenn sich gerichtsvollzieher ankündigen oder die exmatrikulation droht.

also kann man sagen, dass viele problem nur durch dich entstanden sind? insofern kann man nicht andere für seine probleme verantwortlich machen...wenn du dinge schon aus dem weg räumst, damit sie keine probleme ergeben, hättest du vielleicht ein problemfreieres denken.

aus dem grund von oben. ich will mich um so "pillepalle" wie ängste etc. nicht kümmern müssen.

DAS ist eigentlich mal ein wirklich guter Grund. Aber der setzt halt eine endgültige Entscheidung gegen den finalen Ausstieg voraus - danach muss man sich schließlich auch nicht mehr darum kümmern.

man muss sich auf jeden fall gegen den suizid entscheiden. man schöpft ja daraus die motivation...ich will angstfrei sein...ich will ein normales leben führen...ich hab keinen bock mich mit dem scheiss herumzuärgern...

wenn ich krank bin, dann versuche ich innerhalb kürzester zeit die ursache für das problem zu suchen...ich gehe dann auch zum arzt, aber versuche wirklich sachlich zu überlegen, was es sein könnte. bislang hat sich bei mir alles durch nachdenken, kombinieren und der hilfe eines arztes geregelt...auch die eigene motivation einen sanften weg gegen die schmerzen zu finden, hat mir geholfen... ich gehe nicht her und schlucke nur pillen, sondern ändere mich...zB. die ernährung etc...aber wenn es was größeres ist, gehe ich her und nehme pillen oder gehe zb zum therapeuten.

sehr viel zipperlein hab ich selbst bewältigt. viel von der angststörung hab ich selbst hinbekommen. mir angelesen etc. aber ich lerne immer wieder dazu...wenn ich zb wieder nach 4 jahren mal zum therapeuten gehe...

ich habe immer versucht, hilfe anzunehmen, aber auch die richtige dosierung zu finden und auch STOP zu sagen...hat mir bislang immer weitergeholfen.

meine ziele wechseln sekündlich. meine motivation auch. ich seh halt immer zuerst die probleme, die ich eh nicht bewältigen können werde.

das kenn ich genauso...es gibt zeiten, wo ich alles vor mich hinschludern lasse...wobei bei mir sich das kaum auf wichtige dinge bezieht...aber den inneren schweinehund zu überwinden, ist manchmal echt schwer...ich hab da zb. ein problem mit sport...selbst wenn ich dafür bezahle, fällt es mir schwer hinzugehen...

ich ärgere mich echt zu tode deswegen, weil einfach die zeichen der zeit langsam auftauchen... {:(

das ist aber eines der wenigen dinge, die ich dauerhaft einfach nicht gebacken bekomme. jedoch werde ich versuchen, nachdem ich ne stelle habe, mich dafür zu begeistern und kurse zu belegen...irgendwie muss das klappen...das ist für die gesundheit sehr wichtig..

Ich weiß nicht, ob ich das hier erzählen sollte, aber ich denke, es wird ihn nicht ärgern: Dumal schrieb mir letztens, dass er was erzählen wolle und in dem moment total verwirrt sei. Und was dachte ich zuallererst: Ich dachte, "ach du scheiße, wird wohl was schlimmes passiert sein". Das er "vor lauter Freude" verwirrt war, und diese Möglichkeit überhaupt existiert, habe ich erst wahrgenommen, als er es erzählte.

jaja...der pessimismus...ohoh..ein großes thema bei mir...oft hab ich ewig die bedenken, wenn ich irgendjemanden was unangenehmes (terminabsage etc.) sagen will...ich male mir dn horrorszenarien aus...und am ende kommt dann wirklich nur ein: "kein problem!"

ahh...was meinst, was ich alles an ängsten mit mir rumschleppe..wenn freunde sagen: "komm wir fahren von münchen nach berlin!", dann denke ich nur: "oh gott...autofahren...bei jm. fremden...und ich weiss nicht, wie der fährt...und dann sitze ich drin und es gibt nen unfall...

die liste ist unendlich lang...vom ofen im bad, der beim duschen nen wasserstrahl abbekommen könnte, bis hin zu den ängsten vor der zukunft...

das ist ein teil unserer ängstlichkeit...hierbei hilft nur eine rationale betrachtungsweise, selbstbewusstsein, ausgeglichenheit.

wenn ich angst vor dem alleine-nach-hause-nachts-laufen habe, dann sage ich das nem kumpel und frage ihn, ob er mich heimbegleiten kann.

wenn ich angst vor der autofahrt habe, dann rede ich vorher mit dem fahrer und frage ihn, wie schnell er fährt, und ob er rücksicht nehmen kann, da ich bedenken habe...

manche ängste, können wir nicht umgehen...sie sind einfach in uns...diese bedenken bekommt nie ganz weg...man kann sie umgehen und eindämmen, damit sie ihren schrecken verlieren...ich mach mir da keine gedanken mehr, wenn ich abends weggehe...ob es mir peinlich sein könnte, andere zu fragen...

schwarzmalerei und pessimismus ist aber nicht symptomatisch für eine depression oder so. ich hab das selbst extrem, aber bin nie wirklich depressiv gewesen...

schreibst du gedichte?


jein. ich habe immer mal welche im kopf. schreibe sie aber nie auf. sie passen nicht in die heutige zeit, was ich im kopf habe, würde in den expressionismus gehören...

das ist vollkommen egal...wenn ich könnte , würde ich auch gerne so realistisch malen können, wie zu zeiten albrecht dürers...das is mir wurscht, ob das in unsere zeit passt.

ist doch umso spannender, wenn man etwas kann, was alte meister konnten...

find ich besser, als der ganze neumodische kram...

ich würde das mit dem schreiben im auge behalten...bücher kannst du wirlich liegen lassen...ist wie ein guter wein...

ich hab teilweise skripte daheim rumliegen, die ich seit 10 jahren mit mir rumschleppe...irgendwann greife ich das auf....schreibe es um und setze es in einen anderen background...

oder ich schreibe es erst einmal fertig ;-)

du kannst auch kurzgeschichten schreiben... :)*

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