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Selbsteinweisung?

l2ama8x0


tipp von mir:

kaufe dir ein kleines notizbuch und packe das in deine jacke...dazu nen bleistift...wenn du irgendwo bist, dann sschreibe skurrile gedanken auf...es ist so genial, wenn man das später liest...schreibe dir ideen auf...schreibe deine momentane motivation auf...

das hilft, es ins gedächtnis zu rufen und es ist spannend...

:)^

mp a rC v i n


lama80

sorry...schreibe erst jetzt, da ich wieder nen nebenjob hab und unter der woche wenig zeit habe...

macht nichts - im moment geht es mir ganz gut. trotz der vorhandenen probleme. hatte am donnerstag riesige kopfschmerzen und sehr starke magenprobleme (ich konnte nichts essen, selbst brühe oder zwieback wollten sofort wieder raus... und dabei habe ich eigentlich einen starken magen). dann bin ich in die apotheke und habe mir antihistaminika geholt, damit wenigstens die getränke drin bleiben. ich habe auch das internet und medizinbücher gewälzt und schon an eine subarachnoidalblutung gedacht, stellte dann aber irgendwann beruhigt fest, dass es das nicht sein kann. und, obwohl eine solche geplatzte ader doch ohne zutun das lebensende binnen 30 tagen herbeiführen könnte, fand ich es sehr gut, dass es das nicht sein konnte.

hast du schon fertig studiert? oder bist du noch dabei...?

Ich schreibe an meiner diplomarbeit. Oder auch nicht. Bin ja gerade hier.

wichtig ist halt, dass man praktika macht...

hab ich. bei einem berufsfeld weiß ich, dass es nicht machen möchte, die andern sind so lala. aber eines, was ich aus dem innersten heraus wirklich machen will? keine ahnung. aber sowas muss es doch geben!

also kann man sagen, dass viele problem nur durch dich entstanden sind? insofern kann man nicht andere für seine probleme verantwortlich machen...

mir ist nicht bewusst, dass ich das getan hätte.

wenn du dinge schon aus dem weg räumst, damit sie keine probleme ergeben, hättest du vielleicht ein problemfreieres denken.

schon. das ist mir logisch völlig klar. aber ich kann nicht. selbiges ist in Kleios Angstthread beschrieben. Aber ich bin noch nicht ganz durch.

man muss sich auf jeden fall gegen den suizid entscheiden.

ich betrachte ihn trotz allem eben immernoch als option.

viel von der angststörung hab ich selbst hinbekommen. mir angelesen etc. aber ich lerne immer wieder dazu... wenn ich zb wieder nach 4 jahren mal zum therapeuten gehe...

du bist also nach 4 jahren immer noch in behandlung?

das kenn ich genauso... es gibt zeiten, wo ich alles vor mich hinschludern lasse... wobei bei mir sich das kaum auf wichtige dinge bezieht... aber den inneren schweinehund zu überwinden, ist manchmal echt schwer...

yepp.

ich hab da zb. ein problem mit sport... selbst wenn ich dafür bezahle, fällt es mir schwer hinzugehen...

ja, ich mach auch keinen sport. ich kann das alleine auch nicht. mit jemandem zusammen ginge das. aber in frage kommende personen sind derzeit nicht in berlin.

ich male mir dn horrorszenarien aus... und am ende kommt dann wirklich nur ein: "kein problem!"

joa, genau. und ich bin ob meiner ausbildung darüberhinaus auch mehr oder weniger darauf trainiert, frühzeitig mögliche Probleme zu erkennen. und in meinem bereich, kann ich sie auch frühzeitig erwähnen und für die vermeidung sorgen. in anderen lebensbereichen (familie z.B.) schaffe ich das einfach nicht.

das ist ein teil unserer ängstlichkeit... hierbei hilft nur eine rationale betrachtungsweise, selbstbewusstsein, ausgeglichenheit.

rational: ja, schon. aber auf den worst case gerichtet. ausgeglichenheit fehlt mir völlig. selbstbewusstsein irgendwie auch... Dumal und Kleio haben irgendwo letztens was über co-abhängigkeiten gepostet. Ich dachte zuerst ob des Begriffes, dass es nur was mit Abhängigkeiten von Bekannten, Verwandten, Freunden zu tun haben kann, die man dann eben teilt; nicht in dem man dieselbe Droge braucht, aber in dem man mit ihnen leidet. Aber das ist falsch. Co-Abhängigkeit heißt vielmehr sein selbstwertgefühl von anderen abhängig zu machen. Und das tue ich irgendwo durchaus.

schwarzmalerei und pessimismus ist aber nicht symptomatisch für eine depression oder so. ich hab das selbst extrem, aber bin nie wirklich depressiv gewesen...

Das ist zumindest beruhigend. Wer weiß, vielleicht bin ich es ja auch nicht...

du kannst auch kurzgeschichten schreiben...

Möglicherweise kann ich das. Aber wozu, wenn es am Ende doch niemand liest...

kaufe dir ein kleines notizbuch und packe das in deine jacke... dazu nen bleistift... wenn du irgendwo bist, dann sschreibe skurrile gedanken auf... es ist so genial, wenn man das später liest...

echt? na ja, dann mach ich das mal.

schreibe dir ideen auf... schreibe deine momentane motivation auf...

ideen? ja, die hab ich schon oft... aber was meinst du mit "momentane motivation"? so was wie warum ich bin, wo ich gerade bin?

Kleio

Ich hoffe, die Frage ist dir nicht zu persönlich, aber:

Du hast dich selbst mal hier im Forum als ex-co-Abhängige bezeichnet. Hast du eine Therapie gemacht? Oder wie war dein Weg, um da heraus zukommen?

K{leiWo


m a r v i n

Bin an der Antwort dran. *:)

m0 a r Cv 7ix n


da sag ich vorab schon mal danke. @:)

ljapma8x0


@ marvin

meine antwort kommt am WE

*:)

mp aS r v wix n


cool, danke.

Ich habe übrigens ein psychosoziales beratungszentrum aufgesucht, und gehe dort jetzt regelmäßig zur Beratung. Das hilft schon durchaus sehr viel... einiges von hier inklusive der Frage "was will ich eigentlich hier" haben wir auch angesprochen, wobei wir vereinbarten, dass ich mich zunächst um die Dinge kümmere, die momentan wichtig sind. Und wir danach dann mal nach den restlichen Problemen schauen.

Insofern geht es mir momentan ganz gut.

o_ut-?sidex-x


:)^

E?hem$aligexr NuMtzern (#O66063B)


Ich habe übrigens ein psychosoziales beratungszentrum aufgesucht, und gehe dort jetzt regelmäßig zur Beratung. Das hilft schon durchaus sehr viel... einiges von hier inklusive der Frage "was will ich eigentlich hier" haben wir auch angesprochen, wobei wir vereinbarten, dass ich mich zunächst um die Dinge kümmere, die momentan wichtig sind. Und wir danach dann mal nach den restlichen Problemen schauen.

Find ich gut, dass du diesen schritt getan hast! :)^

lbaPma8x0


@ marvin

hab ich. bei einem berufsfeld weiß ich, dass es nicht machen möchte, die andern sind so lala. aber eines, was ich aus dem innersten heraus wirklich machen will? keine ahnung. aber sowas muss es doch geben!

da muss ich dich fürs erste desillusionieren...als berufsanfänger kannst du dir es nicht leisten, gleich nen traumjob zu finden, bei dem du aufgehst!

du wirst merken, dass wenn du dich bewirbst, dass die tollen stellen alle 3-5 jahre berufserfahrung abverlangen...am anfang gilt: nimm was du kriegen kannst...

ich denke, dass du manchmal einfach zu hohe ansprüche hast...du strebst innerlich nach irgendwas, was vielleicht später in höherem alter gegeben ist...ein perfekter traumjob, ne perfekte beziehung, ein spannendes glückliches leben....

das funzt so nicht...mittelmäßigkeiten gehören dazu...jeder ist seines eigenen glückes schmied...hinzukommt, dass du im grunde nix dafür tust, weil du den hintern nicht hochbekommst...

es gab ein probleme und du gehst nur noch halbherzig an neue sachen ran... oder gar nicht, weil du denkst, dass eh nur probleme kommen...

self-fulfilling prophecy...

ich habe auch diese vorstellungen vom leben...aber ich gebe mich damit zufrieden, dass ich jetzt erstmal mittelmäßiges mitmachen muss und dann mit 40 allen die zunge raustrecken kann, weil ich dann machen kann, was ich will...dazu muss man aber erstmal buckeln und sich selbstständig machen...das dauert...man kann aber trotzdem sein leben im moment genießen und dinge tun, die einem was geben...das liegt an den hobbies wie schreiben, lesen, zeichnen, sport, reisen etc...

also kann man sagen, dass viele problem nur durch dich entstanden sind? insofern kann man nicht andere für seine probleme verantwortlich machen...

mir ist nicht bewusst, dass ich das getan hätte.

dazu weiss ich leider nicht, was das für probleme waren....musst auch nicht schreiben... aber ich gehe immer vom ursache-wirkungs-prinzip aus...wenn du kleine streitigkeiten/problemchen ignorierst und nicht drauf eingehst und es vor sich hingären lässt, dann kommt irgendwo der große bruder "problem/krise" an...insofern trägst du einen teil dazu bei..

auch ist manchen menschen nicht bewusst, wie sie agieren und sich verhalten...oft fragt man sich, warum der andere jetzt auf einmal patzig wird und nix mehr mit einem zu tun haben will...kommt halt drauf an, wie du auch wirkst. vielleicht wirkst du arrogant...obwohl du es nicht bist und eigentlich kontakt willst...vielleicht wirkst du besserwisserisch, obwohl du eigentlich nur auf das gespräch eingehen wolltest...

wer weiss...diese betrachtungsweise von außen ist sehr schwierig für sich zu erkennen und umzusetzen...gute freunde sind dabei wichtig...

vielleicht liege ich auch voll daneben jetzt...

du schreibst: ich kann nicht...

eine sehr häufige redewendung in diesem forum...ich kenne das gefühl...als ich in meiner panikschiene drin war und keine tabletten nehmen wollte, weil ich dachte, dass sie meinen körper vergiften (obwohl ich wusste dass es nicht so war!)...sagte ich auch: die angst ist da und ich kann nicht anders.

ängste sind übermächtig und pflanzen einem was ein ohne dass man rational was machen kann...man weiss es, aber man kann einfach nicht anders.

nun...wie ist es bei mir weggegangen...mhm..ich hab damals die tabletten trotzdem genommen und die angst ist schrittweise weggegangen.

du kannst was machen...du kannst versuchen es trotzdem zu machen und dich zu zwingen...wenn nötig mit fremder hilfe..

wenn du angst vor spinnen hast (es gibt ja phobiker, die zu kreischen und zu heulen anfangen und was weiß ich alle), ist es trotzdem am besten sich in nen raum mit ner spinne einsperren zu lassen.

wenn du kleine probleme nicht angehen kannst, weil deine ängste es unmöglich machen, musst du was gegen die ängste allgemein machen...

je weniger angst du in sämtlichen bereichen hast, desto leichter fällt es dir irgendwann auch dein größtes problem zu bewerkstelligen...

angst hemmt motivation...und wenn du mal schaust, dann hast du bestimmt nicht nur eine angst, sondern ganz viele kleine...und bei manchen ängsten kannst du was dagegen tun...du musst sie dir vor augen halten und wenn du in eine situation kommst, dann versuchen sich zu zwingen, es anders zu machen...

wenn du angst hast, dass jm mit einer schlimmen nachricht zu dir kommt (obwohl du nicht mal weisst, ob sie schlimm oder gut ist), dann sag dir innerlich: ach...das kennen wir ja schon...mache mir da mal wieder nen schuh draus...is halt die angst...)

du musst dir solche sachen immer wieder sagen...das klappt am anfang total schlecht...aber es rückt ins bewusstsein...und du wirst dir über die angstprozesse bewusst...

schreibe dir ideen auf... schreibe deine momentane motivation auf...

ideen? ja, die hab ich schon oft... aber was meinst du mit "momentane motivation"? so was wie warum ich bin, wo ich gerade bin?

mit momentane motivation meine ich gedanken, die dein leben betreffen...was du tun könntest und warum du etwas tun könntest...die motivation, was neues auszuprobieren...einen anderen weg zu gehen...

oft hat man so geistesblitze...ach ich könnte eigentlich noch das studieren...oder ich könnte mal den und den anrufen und mal nachfragen, wie es so geht...den hab ich nämlich schon lange nicht mehr gesehen...

solche sachen...

ob du depressiv bist...mhm...ich denke eher melancholisch..kannst du manchmal aus voller lunge raus lachen? so richtig über nen witz oder so ablachen? gibt es momente wo du mal voller energie bist? hast du sex?

kein sex ist in der hinsicht fast schon symptomatisch...wenn man keinen bock hat...oder wenn man nie lacht...

dann ist man eher depressiv...

melancholisch sind für mich auch gothic anhänger... besonders die auf tod stehen etc...

die würde ich nicht als depressiv bezeichnen...

hast du schon was in dein notizbuch geschrieben?

:-)

wieso hast du ein niedriges selbstbewusstsein? findest du dich hässlich? hast du nichts, auf was sich deine persönlichkeit aufbaut? ich denke nämlich schon, dass da was da ist...das da talente sind...

ich bin auch ein mensch, der viel seines selbstwertgefühls von anderen abhängig macht... es wäre aber nie so niedrig, dass ich mich dann zuhause einsperren würde...dazu weiss ich, dass ich was kann und mich nicht nur wegen dem äußeren verstecken muss...

wenn bei mir ne beziehung vorbei ist..dann bin ich sehr auf die anerkennung von männern angewiesen...zwischen den beziehungen lag bei mir immer 1 jahr...in dem hab ich dann hier mal mit nem kerl und da mal mit nem kerl rumgemacht...das gib mir halt auftrieb...

das muss jeder für sich herausfinden, was sein selbstbewusstsein anregt...

alles liebe,

lama

m6 0a ir vx i n


lama80

du wirst merken, dass wenn du dich bewirbst, dass die tollen stellen alle 3-5 jahre berufserfahrung abverlangen... am anfang gilt: nimm was du kriegen kannst...

ja, das werde ich wohl tun.... ich weiß ja eh nicht, was mein traumjob wäre.... und, es ist halt nur irgendwie so endgültig. aber gar nichts machen, ist noch endgültiger... nur, wenn ich mit "ja, das kann ich schon machen" - einstellung dahin komme, merken die das doch... vielleicht versuche ich doch noch an der Uni unterzukommen... wobei: das ist mit einer Doktorarbeit verbunden, und ob ich das schaffen kann?? keine ahnung.

ein spannendes glückliches leben.

ist halt dasselbe: ist so wahnsinnig unkonkret... ich weiß einfach nicht, wie ein "spannendes glückliches leben" ausschauen könnte... wie macht ihr das so? woher wisst ihr, wo ihr hinwollt?

hinzukommt, dass du im grunde nix dafür tust, weil du den hintern nicht hochbekommst...

yepp, und das zieht mich dann auch runter... obwohl ich doch eh nicht weiß, wohin es gehen soll... (hab da neulich gelesen: "Wer nicht weiß, wohin er segelt, dem ist kein Wind günstig"... stimmt irgendwo)

es gab ein probleme und du gehst nur noch halbherzig an neue sachen ran... oder gar nicht, weil du denkst, dass eh nur probleme kommen...

yepp.

man kann aber trotzdem sein leben im moment genießen und dinge tun, die einem was geben... das liegt an den hobbies wie schreiben, lesen, zeichnen, sport, reisen etc...

na ja, sowas wollen wir in oben angesprochener betreuung herausfinden... damit ich auch mal richtig abschalten kann. wobe wir da eher über entspannungstechniken sprachen.

Zitat von dir: insofern kann man nicht andere für seine probleme verantwortlich machen...

ich: mir ist nicht bewusst, dass ich das getan hätte.

[...]insofern trägst du einen teil dazu bei..

Natürlich tue ich das. Ich bezog mich darauf, dass ich nicht andere darauf, dass ich nicht anderen an meinen Problemen die Schuld gebe.

die angst ist da und ich kann nicht anders. ängste sind übermächtig und pflanzen einem was ein ohne dass man rational was machen kann... man weiss es, aber man kann einfach nicht anders. nun...wie ist es bei mir weggegangen... mhm..ich hab damals die tabletten trotzdem genommen und die angst ist schrittweise weggegangen.

hmmm, also mit tabletten... vielleicht sollte ich das doch in erwägung ziehen...

du kannst was machen... du kannst versuchen es trotzdem zu machen und dich zu zwingen... wenn nötig mit fremder hilfe..

Ja, ich denke, dass das nötig ist.

wenn du kleine probleme nicht angehen kannst, weil deine ängste es unmöglich machen, musst du was gegen die ängste allgemein machen...

yepp. aber was? wahrscheinlich doch zu nem "richtigen" Doc gehen, und nicht nur in das Zentrum da... aber ich mag nicht schon wieder jemand neuem alles von vorn erzählen.

je weniger angst du in sämtlichen bereichen hast, desto leichter fällt es dir irgendwann auch dein größtes problem zu bewerkstelligen...

wie sagt man so schön: dein wort in gottes ohr!

angst hemmt motivation...

aber wie.

und wenn du mal schaust, dann hast du bestimmt nicht nur eine angst, sondern ganz viele kleine...

yapp. ich habe zum beispiel angst, dass ein nicht näher genannter user meine kommentare wieder als menschlich dumm empfindet. aber diese angst ist bei weitem nicht so groß, wie die angst vor bereinigungen finanzieller, berufstechnischr und innerfamiliärer situationen... mit der Angst vor offenen Dingen in großer Höhe kann ich aber ganz gut leben; ich fahre halt kein riesenrad und keine achterbahn mehr...

du musst sie dir vor augen halten und wenn du in eine situation kommst, dann versuchen sich zu zwingen, es anders zu machen...

was mitunter eben an körperlichen reaktionen scheitert wie zittern und herzrasen scheitert...

wenn du angst hast, dass jm mit einer schlimmen nachricht zu dir kommt (obwohl du nicht mal weisst, ob sie schlimm oder gut ist), dann sag dir innerlich: ach...das kennen wir ja schon... mache mir da mal wieder nen schuh draus... is halt die angst...) du musst dir solche sachen immer wieder sagen... das klappt am anfang total schlecht... aber es rückt ins bewusstsein...

oh je, jetzt kommt hier auch noch meine extreme Ungeduld ins Spiel... ich habe große Schwierigkeiten am Ball zu bleiben, wenn etwas nicht relativ sofort klappt...

mit momentane motivation meine ich gedanken, die dein leben betreffen... was du tun könntest und warum du etwas tun könntest...

ok, verstehe.

kannst du manchmal aus voller lunge raus lachen?

Manchmal geht das. Manchmal nicht. Und der Zustand von dem einen ins andere kann sich von jetzt auf gleich ändern.

gibt es momente wo du mal voller energie bist?

Nein, eher nicht. Ich bin meistens müde.

hast du sex?

derzeit nur eher selten... das war auch mal anders.

hast du schon was in dein notizbuch geschrieben?

Nein.

wieso hast du ein niedriges selbstbewusstsein?

Ich habe das schon in stripteases Faden angedeutet (Kleio hat den zitiert). Ich neige dazu, meine Arbeiten mit anderen zu vergleichen und meine als belanglos und eher schlecht zu empfinden - selbst dann, wenn eine Bewertungsinstanz meine Arbeit für "gut" oder "sehr gut" hält.

findest du dich hässlich?

Ich bin derzeit etwas zu dick. Aber sonst bin ich ganz hübsch. Meinen Körper bekäme ich aber wieder hin, denke ich.

hast du nichts, auf was sich deine persönlichkeit aufbaut?

irgendwie verstehe ich diese frage nicht so recht.

wenn bei mir ne beziehung vorbei ist..

na ja, das kam bei mir noch nicht vor, aus meinen beziehungsversuchen wurde nie eine Beziehung, weshalb ich den Wunsch danach auch irgendwann aufgab. Heute denke ich schon hin und wieder daran, dass es eigentlich ganz nett wäre, eine Beziehung zu haben, aber in der meisten Zeit denke ich: (a) "Was will der denn mit mir?" und (b) "dann müsste ich mich ja auch noch um den kümmern..."

das muss jeder für sich herausfinden, was sein selbstbewusstsein anregt...

jepp, leider geht das wohl nicht anders *seufz*

K8leixo


m a r v i n

Aufgrund eines Vorurteils Selbstmord?

Ein Vorurteil? Was meinst du?

Ich meine das Vorurteil, das ich zitiert hatte: glaube ich, dass ich es eben nicht kann Du glaubst nicht, dass Du es kannst. Du weißt es nicht. Das entspricht meiner Definition von Vorurteil. Ist es für Dich kein Vorurteil, wenn jemand aufgrund seiner Einschätzung etwas schon gar nicht macht, gar eine Entscheidung treffen will, ohne es herausgefunden zu haben??

Ich sagte doch, ich komm zurück: Nachvollziehen kann ich das. Leben? Ich glaube nicht.

Hier schon wieder: Du glaubst nicht daran. Sogar wenn Du es versuchen würdest, wäre es schon viel mühsamer, wenn Du es versuchen würdest, weil Du nicht unbelastet, nicht unbeschwert probieren würdest, sondern mit einer negativen Einstellung an die Dinge herangingest. Die Wahrscheinlichkeit wäre weitaus höher, dass Du es dann wirklich nicht kannst, weil Du es gar nicht willst, weil Du gar nicht die Einstellung hast: "Das probiere ich jetzt, weil ich das probieren WILL. Was ich nicht kann, das lerne ich eben." Was hälst Du von dem Gedanken zu lernen, was Du noch nicht kannst?

Müsste es sich finanziell lohnen?

ja.

Wenn es sich sofort finanziell lohnen sollte, würdest Du es zu einer Totgeburt erklären - jede Kunst wäre damit zu einer Totgeburt erklärt. Der Lohn der Kunst ist meiner Meinung nach nicht vorrangig ein Finanzielles, auch wenn es soweit kommen kann, dass man von seiner Kunst finanziell leben kann, aber da ist Durchhaltevermögen Voraussetzung. Trotzdem ist das auch nur eine Wahrscheinlichkeit und es gibt auch diese, dass das erste Buch sofort ein finanzieller Erfolg wird. Also würdest Du das auch nur wissen, wenn Du es machen würdest. Dir müsste es wert sein und dass Du es machst, das müsste Dich erfüllen, Dir Spaß machen, Dich glücklich machen, Dir Freude bereiten, usw.

jein. Allgemeinwissen kommt halt auch dadurch, sich im Fernsehen, Büchern, CDs, Internet zu verlieren... und na ja, letztlich kann ich mir nur das Anschauen, was meinen Geist auch beschäftigt. Mit Sendungen wie GZSZ, Dschungelcamp (hieß das so?) oder den sogenannten Dokusoaps kann ich absolut nichts anfangen, und ich würde schnell an was anderes denken... aber dann halt wieder zur Sinnfrage gelangen. Na ja, das was die meisten Teenies halt irgendwann in der Pubertät für sich klären oder sich doch einfach im jugendlichen Alter selbst killen... ich habe es halt nie geklärt. Auch das wird Teil des Problems sein.

Das "jein" verstehe ich nicht, denn damit hast Du doch Dein Interessensgebiet abgegrenzt. :-/

Klar, aber jene Jugendlichen, die es nicht tun, kommen dann eben früher oder später im Erwachsenenalter zu dieser Frage und gar nicht so selten. Für Selbsterkenntnis gibt es keine Altersgrenze.

Ich habe es jetzt nicht verstanden - interessiert Dich Dein Studium?

Manchmal schon. Manchmal nicht. Manchmal will ich was tun, aber andere Dinge interessieren mich mehr.

Das klingt, als dürfte es nur ein "Ding" geben, das Dich interessiert. Ich vermute, dass Du hier wieder das finanzielle Schwert über Dir siehst, oder? Was ist denn mit subjektiven Werten, die dem finanziellen gleichstehen, vielleicht wichtiger sind?

Mag ich nicht. Aber es ist irgendwo alles dabei: finanzielles, familiäres, zwischenmenschliches... na ja, und der ganz persönliche Umgang mit mir. Mit meiner Paranoja. Und mit meinen wiederkehrenden depressiven verstimmungen.

Irgendwo muss man aber anfangen, aber das hast Du ja jetzt schon getan.

Ist Glücklichsein für Dich ein Gefühl?

Ist es das nicht? Was ist Glück?

Darüber müsstest Du also nachdenken? Wieso tust Du es nicht?

So sehr ich diese Frage gerne umgehen würde, aber wie definierst Du Glücklichsein?

gar nicht.

Unglücklich sein? Unzufrieden sein? Was verstehst Du darunter?

Was würdest Du Dir für ein Leben wünschen? Womit wärst Du zufrieden?

Ich habe keine Ahnung.

Kannst Du Dich an irgendeine Situation erinnern, in der Du glücklich warst, zufrieden warst? Egal wann, auch vor Deinem 12. Lebensjahr?

Das einzige, das ich entscheiden kann ist, wie ich es lebe.

na ja, auch das "ob" ist entscheidbar.

Klar - es ist entscheidbar. Für mich steht das nicht zur Entscheidung. Ich lebe, damit ist die Entscheidung gefallen.

Eines Tages war meine Entscheidung, dass ich es glücklich verbringen WILL.

ok. und was hast du daraufhin konkret gemacht?

Ich bin den Weg der Selbsterkenntnis gegangen, meine Traumata aufgearbeitet, verarbeitet, abgehakt, habe meine Probleme sortiert und habe sie angefangen einen nach dem anderen zu lösen. Klingt einfach und leicht, nicht wahr? Das war es nicht.

Was ist denn ein Tiefphase? Das wirst Du sicher wissen.

nein, nicht ohne selbstreferenziell zu werden. Ich glaube, ich bin einer von den Menschen, denen es einfach nie richtig gut gehen kann.

Du "glaubst" es also. Was ist eine Tiefphase für Dich?

Joa, aber es wird bei mir auch oft widersprüchlich... so nach dem motto: ich will nicht ausgehen. ich will aber auch nicht zu hause sein. und das ist ziemlich blöd...

Das liegt für mich auf der Hand. Wie sollst Du auch einen entwickelten Willen haben, wenn Du Deine Bedürfnisse nicht kennst, wenn Du Dich nicht kennst.

Knlexio


m a r v i n

Ich habe es bisher nur überflogen, aber zuerst stieß mir dieses Zitat von dir ins Auge:Ein Schritt zur gedanklichen Umsetzung wäre einmal, die Gedanken, Gedanken sein zu lassen.?

Ist so ähnlich wie Lewians und letztlich auch deine "Was soll's - du lebst halt. Also denk nicht weiter drüber nach" - Aussage, die hier auch auf Gedanken zur Angst bezogen sind (was soll's die angst ist halt da, denk nicht weiter drüber nach...)? Und sofort auffällig war auch die Schädelgeschichte? Diese betrifft mich insofern nicht, als ich kaum Ekel habe - meine Angst/Ängste sind ja nicht wirklich objektabhängig (außer bei Riesenrädern, Achternbahnen und sonstigen nicht verschließbaren Räumen in schwindelerregender Höhe). Sie ist eher situativ bedingt... so nach dem Motto: Meine Eltern haben angerufen? Es muss was schlimmes vorgefallen sein... nein, ich mag nicht zurückrufen, ich will es einfach nicht wissen. Und dann mache ich mir logisch klar, dass die notwendigkeit des Wissens besteht, weil die Ungewissheit letztlich viel mehr Schmerz verursacht. Und dann versuche ich es. Und kann es körperlich nicht. Gleiches passiert bei ganz banalen Dingen wie der Verschiebung eines Termins... das kann ich /hier/ an der Uni glücklicherweise per eMail erledigen, persönlich (oder auch am telefon) würde ich das mit menschen, die ich irgendwann wiedersehe, wiedersehen muss, eher nicht zustande bringen. Ich weiß, dass das niemand nachvollziehen kann. Aber mein Körper wehrt sich. Solange bis ich entscheide, dass zu tun was nicht richtig ist. Dabei ist mir eigentlich logisch völlig klar, dass sie in der Regel nur wissen wollen, wir's mir geht und was ich so mache.

Interessant, dass Du die "Schädelgeschichte" nicht in Deinen Beispielen findest. Ich finde sie: z. B. der Anruf der Eltern. Damit Du überhaupt Angst bekommen kannst, musst Du Dir ein Szenario gedanklich aufbauen, das Dir Angst macht. "Es muss etwas (schlimmes) passiert sein." Das sind Deine Gedanken.

Das nächste wäre die Gewissheit haben zu wollen, was nun wirklich ist, ob es nun wirklich etwas Schlimmes ist. Was mich aber vorher interessiert ist, ob es in Deiner Phantasie eine schlimme Nachricht aus Deiner Sicht sein könnte oder aus ihrer oder ist das, was für sie schlimm ist, auch automatisch für Dich schlimm? Ja sogar wenn - was dann? Würdest Du etwas tun wollen, dann hinderst Du Dich mit Deiner Verzögerung. Würdest Du nichts tun wollen, würde es nichts daran ändern. Welche Brücke baust Du Dir denn zu Dir persönlich, wenn Dir eine schlimme Nachricht überbracht wird? Warum nur Schreckensphantasien? Was sind es für Schreckensphantasien?

Mir fehlt es in der Tat an Selbstvertrauen (und somit sicher auch an Selbstbewusstsein). Aber ich glaube, dass ist gar nicht so sehr auf andere zurückzuführen, ich habe da gerade anderweitig einen denkanstoß erhalten, welchem ich mal folgen muss... zuviele gedanken über die zukunft gemacht... und damit in der zukunft gelebt => die ist aber nicht eingetreten => unzufriedenheit. unzufriedenheit mit sich selbst. was natürlich direkt auf's selbstbewusstsein schlägt. Ich finde das nicht unstimmig. Und so erschreckend einfach - da hätte man doch selbst drauf kommen müssen.

Ich stimme Dir zu. Manche Erkenntnisse sind erschreckend einfach. Wenn Du Dich aber mit Deiner Psyche gar nicht befasst, dann kannst Du diese Erkenntnisse gar nicht haben. Sie sind aber auch oft schmerzlich, das ist oft der Grund, warum man sie sich nicht eingestehen will. Das aber verhindert, dass man zu einer Lösung kommt, sprich es zu einer Änderung kommt. Unter anderem habe ich die Fäden gepostet, weil da viele Fragen aufgeworfen werden, die ich mir im Zuge meiner Selbsterkenntnis gestellt und beantwortet habe. Wie z. B. auch in diesem Faden: zu sensibel für diese welt - oder "Die reise der pinguine"

[[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/191420/1/]]

Ich weiß, auch ein langer Faden, aber viele Fragen, von denen vielleicht die eine oder andere Frage zum Nachdenken anregt.

K,le8i7o


m a r v i n

Ich finde es immer wieder interessant, dass du zu wissen glaubst, was ich dir antworten werde - lange bevor ich überhaupt antworte. Nur was soll ich dir eigentlich antworten, wenn meine Antwort in deinen Augen eh schon feststeht?

Wer von uns beiden hat geschrieben, womit man ihm nicht kommen soll? Ich achte aber trotzdem besonders darauf, dass ich die Möglichkeitsform verwende. ;-) Lewian schriebt: Es bringt Dir nichts, wenn andere sagen, das Leben ist schön, weil Du es nicht so empfindest. Das sehe ich auch so. Es geht Dir mies. Was hättest du z. B. davon, wenn ich schreiben würde, dass ich ein absolut bescheidenes Jahr habe, wenn ich die letzten 9 Monate bewerten müsste?? Es ist doch Dein Faden. Es geht Dir aber nicht "nur" momentan mies - es geht Dir mit Unterbrechungen seit ca. 15 Jahren mies (Ich gebe wieder, was ich verstanden haben. Wenn ich etwas falsch verstanden habe, dann bitte ich um Berichtigung). Jetzt könntest Du auf Ursachenforschung gehen, aber da hälst Du Dich zurück. Den Grund würde ich aufgrund Deiner Zeilen so verstehen, dass Du Sorgen hast, irgend jemand, der Dich persönlich kennt, könne das lesen, könne erfahren, wie es Dir geht. Wenn es so wäre, dann könnte man darauf eingehen, aber das willst Du leider auch nicht. :-/ :-/ Also bitte nicht missverstehen, dass ich erwähne, dass Du mir etwas an den Kopf knallen könntest, denn ich schreibe nicht, dass Du es tun wirst, sondern dass es sein könnte, wenn es Dir ähnlich geht, wie mir damals. Ich schreibe es auch nicht mehr. :-D

Ich hab mal eine persönliche Frage:

Hast du mal eine Therapie gemacht?

Nein - noch nicht - vielleicht wird es aber bald, im Moment wäre es nicht schlecht, Hilfe wäre nicht schlecht, auf der anderen Seite weiß ich, dass ich es auch alleine kann. Hätte ich damals professionelle Hilfe gehabt, wäre es nicht so schwer gewesen, aber dadurch habe ich natürlich ein enormes Selbstvertrauen gewonnen. Es gibt kein Problem, das ich mir nicht zutraue, zu lösen. In den meisten Fällen verwende ich gar nicht das Wort "Problem". Heuer allerdings hatte ich ein Problem. Die letzten 10 Jahre nicht, da hatte ich Aufgaben, für die es Lösungen zu finden galt. ;-D Aber zurück zu damals. Das habe ich mir erarbeitet und die Zeit dafür fand ich während ich studiert habe. Da hatte ich auch das erste Mal Gespräche mit anderen Studentinnen, die sich das einmal überhaupt anhörten, was mir auf der Seele lag, da fing ich die Dinge an gedanklich zu erfassen, zuformulieren, mir Dinge bewusst zu werden, bekam Buchtipps. Ich begann mit 10 Jahren zunehmend an Depressionen zu leiden und hatte meine erste Tiefstphase mit 15. Damals war ich auch ernsthaft selbstmordgefährdet. Das Ganze ging einher mit Kopfschmerzen. Mit 11/12 begannen sie, mit 14 hatte ich eine chronische Migräne und mit 15 habe ich latent SV ausgeübt. Meine Mutter hat es damals gemerkt und versucht mein Selbstbewusstsein zu stärken - in der Art positive Selbstsuggestion. Das war vor 25 Jahren. Weit vor Zeiten des Internets. Ich wusste gar nicht, dass es so etwas wie Therapien gab und "Kopfschmerzen" hat ja jeder (Aussage meines Vaters - *abwink*). So etwas wie Leiden körperlich oder seelisch - uninteressant. Mit 21 fing ich an zu studieren und führe das erste Mal Gespräche über meine Traumata. Da habe ich langsam angefangen nachzudenken, zu reflektiern und habe zwei Traumata verarbeitet und war im irrigen Glauben, es hinter mir zu haben. Migräne abnehmend. Der nächste Totalzusammenbruch war, als ich 25 war - seit dem rauche ich. Da bekam ich einen Buchtipp, las es und erkannte mich 100%ig wieder - mein Helfersyndrom bzw. Coabhängigkeit. Die nächsten zwei Jahre verbrachte ich damit meine konditionierten Muster zu erkennen und sie zu verändern. Das fiel mir leichter, weil ich keine Angst mehr vor Erkenntnissen hatte, keine Angst vor Veränderungen. Für mein größtes Problem, das ich mit 10 Jahren hatte, habe ich erst vor 10 Jahren die Erklärung gefunden. Die Lösung, wie damit umgehen, fand ich schon Jahre zuvor. Dafür habe ich über 10 Jahre studiert, Informationen gesammelt und habe es erkannt - vor Zeiten, als ich Zugang zum Internet hatte. Dann surfe ich eines Tages irgendwann mal im Internet und finde dort meine Erkenntnisse bestätigt. Auch wieder etwas, das mein Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen enormste bestätigt hat. Ich war in den letzten Jahren fast schmezrfrei. Auch heuer hatte ich glaube ich nur ein oder zwei Migräneanfälle. :-)

Ich meine, ich bin jetzt auch schon wieder online, obwohl ich es nicht wollte. und eigentlich anderes zu tun hätte. und schon wieder einen konjunktiv benutzt.

Ich finde weniger den Konjunktiv interessenat, als den Grund. Der wäre für mich weitaus interessanter.

Flucht vor der Wirklichkeit? Flucht vor den Problemen ändert nichts an den Problemen - sie wachsen höchstens nur. Das kenne ich gut. Erst aus den letzten Monaten. Ich war fast ständig hier drin, weil ich keinen anderen Ausweg fand, die Wartezeit überbrücken musste, ich diese Zeit brauchte, bis ich mir meinen Freiraum wieder langsam wiedergewann. Das Ziel aber habe ich nie aus den Augen verloren, weil mir bewusst war, dass sich so nichts lösen würde. Langsam geht es wieder in die Richtung, in die ich hin will. Ein absolut aussichtsloser Berg, wenn ich mir den Berg angeschaut habe. Der musste weggescheffelt werden, aber so einen Berg abzutragen, das dauert nun einmal seine Zeit, bis langsam der Horizont sichtbar wird. Früher hätte mich so ein Berg voller Schwierigkeiten gelähmt. Ich habe gelernt, dass ich den Berg weder mit einem Ruck zur Seite schieben kann, noch überspringen kann, noch ignorieren kann. Ich muss durch, wenn ich wieder etwas sehen will und das geht nur Schritt für Schritt und manchmal rutsche ich wieder ab. Dann stehe ich auf, mache eine Pause und dann geht es weiter. Das habe ich lernen müssen. Geduld zu üben. Hätte ich es nicht gelernt, dann hätte es mich dieses Jahr umgeschmissen. Das kann man lernen, wenn man will. Man kann lernen Probleme zu erkennen und sie zu lösen, zu erkennen, was man wann machen kann, damit es für einen zufriedenstellend ist.

das glaube ich dir gern. aber das hier ist ja letztlich für jeden in der großen weiten realen welt lesbar...

Na und? Wer könnte denn etwas lesen, was er nicht von Dir wissen dürfte?

Gerade das ist ja, was ich nicht weiß und ich bin ja letztlich auch immer noch "hier" auf diesem planeten, obwohl es da ja schon mittel und wege gäbe...

Es geht aber nicht um eine These, sondern um DICH, Deiner Gefühlswelt und Deinen Denkzusammenhängen.

Soweit ich mich noch daran erinnern kann, schreibe ich Dir gerne, wie es damals bei mir war. Mir aber geht es um DICH. :-D

mX a Cr ;v xi n


Kleio

vielen Dank für deine Antwort.

Erstmal nur eine spontane Reaktion:

Na und? Wer könnte denn etwas lesen, was er nicht von Dir wissen dürfte?

Meine Familie und die meisten meiner Bekannten. Diejenigen, die meine Diplomarbeit betreuen. Oder, ich formuliere es anders herum: Meine "wahren" Freunde dürfen es wissen. Aber das sind auch schon alle.

Da bekam ich einen Buchtipp, las es und erkannte mich 100%ig wieder

Wie hieß denn das Buch?

Zum Rest schreibe ich später mehr.

K"leixo


m a r v i n

Meine Familie und die meisten meiner Bekannten. Diejenigen, die meine Diplomarbeit betreuen. Oder, ich formuliere es anders herum: Meine "wahren" Freunde dürfen es wissen. Aber das sind auch schon alle.

Deine wahren Freunde wissen es? Sonst niemand? Bekomme ich eine Antwort, wenn ich frage: Warum dürfen/sollen es die anderen nicht erfahren?

Wie hieß denn das Buch?

Das Buch heißt: "Wenn Frauen zu sehr lieben". Männer sind natürlich nicht ausgeschlossen und werden auch erwähnt. Hauptsächlich aber sind es Frauen, die ein Helfersyndrom haben. Vielleicht stöberst Du ja einmal in diesem Faden: [[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/152435/1/]]

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