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Selbsteinweisung?

s;ucamedMica


Allopathie ist per Definition eine Bezeichnung homöopathischer Ärzte für nicht-homöopathische Behandlungsmethoden. SSRis, tricyclische Antifepressiva etc. sind demnach allopathische Mittel. Wo ist also Dein Problem?

o7bl%ivioxn


Lustig...

...wir haben auf derselben Seite nachgeschlagen, und uns trotzdem nich verstanden ;-D

Also, ich hab mir mehr diesen Abschnitt angesehen :

Die antipathische Methode versucht, mit solchen Arzneien zu heilen, die der Krankheit entgegengesetzte Symptome hervorbringen (contraria contrariis). Diese "Regel der uralten medizinischen Schule" bezeichnet Hahnemann als bloß beschwichtigend (palliativ), weil sie nur kurzfristig das Gegenteil bewirke (z. B. schlaflose Patienten durch Mohnsaft für eine Weile schläfrig mache) und die Lebenskraft schwäche.

Die allopathische Methode versucht, mit solchen Arzneien zu heilen, die etwas völlig anderes, unterschiedliches als das am Patienten Beobachtete bewirkt. Mit dieser Bezeichnung kritisierte Hahnemann den aus seiner Sicht konzeptlosen Umgang der damaligen Schulmedizin mit oft mehreren vermischten Substanzen, die in ihrer Wirkung nicht auf das Symptombild des Patienten ausgerichtet waren. Ihre Wirkung sah Hahnemann im Hervorbringen zusätzlicher, künstlicher "Arznei-Krankheiten", die zur ursprünglichen Krankheit hinzutreten und diese verkomplizieren.

Weißt du, das nächstemal verwenden wir einfach keine Fachbegriffe mehr, die wir nich kennen, dann verstehen wir uns auch ;-D

sNuca$me}dica


Also ich verwende weiter meine Fachbegriffe. Mein Tenor ist übrigens dabei, nur jene zu benutzen, deren Bedeutung ich auch kenne.

ogbli6viLon


Is schon gut ;-)

mL a r\ v ix n


dann fällt mir die Entscheidung zwischen 10 Jahren auf der Erde und 30 Jahren in der Hölle sicher nicht schwer.

wenn die erde aber doch die hölle ist... und sei es die hölle einer anderen kultur / eines anderen planeten...

Ist schon unglaublich, was ein paar Milligramm einer Chemikalie an deinem Leben, deinem Denken verändern können.

yepp, drogen waren schon in jeder gesellschaft immer gern gesehen und genommen... vielleicht sollte ich mal zu meinem doc gehen und ihn um ein paar pillen bitten...

Fkreddfy-Przince.5of.Mx.1


wie geht es dir heute, marvin? fühlst du dich besser? :-) @:) :)* @:) :)* :-)

m3 a [r v xi n


na ja, geht so.

aber das nächste problem ist auch schon da...

VperlaRine


und das wäre?

F/redd.y-P"rince.tof.M.x1


aber das nächste problem ist auch schon da...

das siehst du vielleicht so :-/ für andere wäre es wahrscheinlich kein problem. du hast einfach einen geschärften blick dafür. wenn du erwartest, dass etwas schief geht, trägst du unbewusst durch dein verhalten dazu bei. :-/

o3blBivioxn


marv

wenn die erde aber doch die hölle ist

Noch ;-)

Weißt du, was wirklich faszinierend ist : Daß exakt dasselbe Ding auf so unterschiedliche Weise betrachtet werden kann, daß es einmal wie eine schwarze Messe, und einmal wie ein Kindergeburtstag aussieht.

Und noch faszinierender ist, daß beides gleichzeitig zutreffend und wahr ist...

EMhemaliWger Nutz er (#66x063)


@marvin

Habe jetzt eben erst stellenweisein deinem beitrag gelesen und bin vielleicht nicht ganz up to date über den verlauf der diskussion...

Wenn du dir gedanken machst über selbsteinweisung etc. zeigt doch das, dass du dich selber krank fühlst... Ich denke, das beste wäre ein gespräch mit dem hausarzt, wenn du denn einen hast, zu dem du vertrauen hast. Mit ihm zusammen kannst du herausfinden, was das beste für dich ist. Vielleicht brauchst du auch ne ambulante betreuung. Die andere gute möglichkeit ist so ne krisenberatungsstelle oder eine anlaufstelle, wo man innert 24 stunden nach anmeldung zu einem gespräch hin kann... Gibts sicher auch in berlin. Dort macht man mal ne auslegeordnung von dem, was dich so plagt... Ne art triage... Habe ich hier in zürich vor ca. 15 jahren auch mal gemacht und war gut!

Ein satz von dir hat mich noch beschäftigt, hier ein paar gedanken dazu:

Warum nicht jetzt schluss machen, wenn doch sowieso mal alles aus ist?

oder sowas hast du geschrieben. Na, wenn man sich rein abstrakt mit dem thema beschäftigt, könnte man tatsächlich zu diesem schluss kommen. Aber neben der abstrakt-intellektuellen beschäftigung hiermit gibts auch noch eine gefühlsebene... Und die gefühle drängen halt hin zum überleben oder zur lust am leben, ohne irgendeine ursache oder einen grund, wieso man überhaupt leben muss... Also versuche, die frage nicht nur intellektuell zu bewältigen, sondern auch deine gefühle mit einzubeziehen!!

Ausserdem: Wer sagt überhaupt, dass mit dem tod alles aus ist? Das kann man ja eh nicht wissen...

Mit dem tod in jungen jahren, weil man schluss machen will, "kappt" man auch die chance, dass in der frage tod/leben auch eine entwicklung statt finden könnte... Das heisst, mit dem älterwerden findest du vielleicht antworten, die jetzt in deiner situation noch nicht gegeben sind... Vielleicht auch zu einer auseinandersetzung mit den thema, die auch religiöse gefühle zulässt... Selbsttötung verhindert abrupt eine weiterentwicklung!

Es besteht vielleicht ein unterschied, ob jemand in jungen jahren aus eigenem entschluss aus dem leben scheidet, oder ob man "natürlich" im alter stirbt... Im alter ist der tod das ende einer entwiclkung und deshalb "natürlich", also er gehört dazu. Er ist das ende einer "vollendeten form". Mit dem "unnatürlichen tod" in jungen jahren hingegen ist es ein plötzliches ausscheiden aus dem leben...

Übrigens sind die existenzialisten oder diejenigen philosophen, die sich mit dieser frage beschäftigt haben, alle zum schluss gekommen, dass es sich lohnt zu leben, auch wenn denn halt "endgültig" mal schluss sein sollte...

Machs gut!

jacky

@:)

m= a` r/ vs i xn


Wenn du dir gedanken machst über selbsteinweisung etc. zeigt doch das, dass du dich selber krank fühlst...

schon. aber ich will auch wieder rausdürfen - und zwar jederzeit.

Gibts sicher auch in berlin. Dort macht man mal ne auslegeordnung von dem, was dich so plagt... Ne art triage...

auslegeordnung? triage? ich verstehe nicht... was ist das?

Warum nicht jetzt schluss machen, wenn doch sowieso mal alles aus ist?

yepp, ich weiß, was mich hält: die Angst davor, dass es schief geht, und die Angst vor dem, was danach ist. Aber hier bleiben aus dem inneren Willen heraus, ewig zu leben? Ja, das erzähle ich manchmal aber letztlich belüge ich mich damit doch nur selbst - dem ist definitiv nicht so. Na ja, es gibt da noch ein paar Menschen, die auch Grund sind, hierzubleiben... aber nur ganz wenige. Die anderen seh ich ganz gern, aber sie niemals wieder zu sehen wäre auch ok.

Und die gefühle drängen halt hin zum überleben oder zur lust am leben, ohne irgendeine ursache oder einen grund, wieso man überhaupt leben muss...

na ja, und das fehlt mir irgendwie momentan. bleiben tut nur die irrationale angst. angst die mich bei jedem nichttrivialen (und manchmal auch bei trivialen) Problemen und mitunter auch einfach so umhaut, und die oben beschriebenen Symptome (zittern, herzrasen etc :-) verursacht.... zumindest glaube ich, dass es die Angst ist, die das verursacht, weil es mir ja sonst körperlich gut geht.

Ausserdem: Wer sagt überhaupt, dass mit dem tod alles aus ist? Das kann man ja eh nicht wissen...

Na ja, das ist ja auch egal. Das Leben auf der Erde ist aber vorbei.

Das heisst, mit dem älterwerden findest du vielleicht antworten, die jetzt in deiner situation noch nicht gegeben sind...

Auch wieder richtig. Auch wenn manche Menschen anfangen, offen über ihr inneres zu sprechen beeindruckt mich das schwer (Klaus Maria Brandauer hat letztens irgendwo was über Selbsttötungsgedanken erzählt... fand ich sehr stimmig).

Vielleicht auch zu einer auseinandersetzung mit den thema, die auch religiöse gefühle zulässt.

hmm... schon, aber יהוה , Gott, Allah oder wie auch immer er (oder sie) heißen mag, werden uns einfach nicht einig... Außerdem ist Gott doch im 19. (oder war es das 20te?) Jahrhundert verstoben.... Ne, Spaß beiseite:

Ich hab's versucht. Mit Tanach, Neuem Testament, Koran. Sogar mit dem Lotus-Sutra und dem Chanten von "nam myo-ho renge kyo".

Ich habe keine Ahung, ob Gott existiert oder nicht, und ich werde auch weiterhin nicht zu der Sicht übergehen, dass Gott gar nicht existieren kann - aber Religion als solche, egal ob monotheistisch oder nicht, scheint mir nicht hilfreich zu sein.

Übrigens sind die existenzialisten oder diejenigen philosophen, die sich mit dieser frage beschäftigt haben, alle zum schluss gekommen, dass es sich lohnt zu leben, auch wenn denn halt "endgültig" mal schluss sein sollte...

Ich kenne mich mit den Einteilungen in Existenzialisten usw. nicht aus - aber diejenigen, die sich mit dem Suizid beschäftigten, kommen nicht alle zum selben ergebnis, im gegenteil:

Vom vernünftigen Tode. – Was ist vernünftiger, die Maschine stillzustellen, wenn das Werk, das man von ihr verlangte, ausgeführt ist, – oder sie laufen zu lassen, bis sie von selber stille steht, das heisst bis sie verdorben ist? [...] Ich spreche vom unfreiwilligen (natürlichen) und vom freiwilligen (vernünftigen) Tode. Der natürliche Tod ist der von aller Vernunft unabhängige, der eigentlich unvernünftige Tod, bei dem die erbärmliche Substanz der Schale darüber bestimmt, wie lange der Kern bestehen soll oder nicht[...]. Nur unter der religiösen Beleuchtung kann es umgekehrt erscheinen: weil dann, wie billig, die höhere Vernunft (Gottes) ihren Befehl giebt, dem die niedere Vernunft sich zu fügen hat. Ausserhalb der religiösen Denkungsart ist der natürliche Tod keiner Verherrlichung werth.[...] (Friedrich Nietzsche, Der Wanderer und seine Schatten, Absatz 185)

Der Suizid ist der Ausdruck der absoluten Identität, des Sich-selbst-Gehörens, und kann Ausdruck der absoluten Identität sein. frei nach Jean Améry, "Hand an sich legen. Diskurs über den Freitod"

Nein, ich werde nicht mehr zitieren, weder Montesquieu, Voltaire, Rousseau, Rilke, Huxley noch andere... Ich verstehe ja auch selbst nicht, warum ich am liebsten jenes lese. Aber auch in der Geschichte sind diese Dinge ja verbürgt: Adolf von Hatzfeld, Améry, Sokrates (Er war absolut gegen Selbstmord, aber als ihn ein Gericht zum Tode verurteilte, wehrte er sich nicht dagegen - obwohl es ihm ein leichtes gewesen wäre. Meiner Meinung nach, weil er sterben wollte und schlicht auf eine göttliche Erlaubnis wartete, welche ihm mit dem Urteil zuteil wurde), und viele andere haben den Tod gesucht, und so mancher hat es auch geschafft...

EEhemanliger BNutzjer (#76x6063)


Gibts sicher auch in berlin. Dort macht man mal ne auslegeordnung von dem, was dich so plagt... Ne art triage...

Ich meine damit eine stelle, wo man, wenn man in ner krise ist, innert 24 stunden hingehen kann. Der/die psychologe/-in hört dir zu und berät gemeinsam mit dir, was zu machen ist resp. was nötig ist. Es wird der geeignetste weg gesucht. Vielleicht braucht es nur nen paar gespräche. Vielleicht brauchst du ne art psychotherapie. Vielleicht, wenn es angststörungen sind, eine kombination von medikamentöser behandlung und therapeutischen sitzungen. Vielleicht ne einweisung in ... was auch immer. Das mein ich mit triage resp. auslegeordnung.

Ein klinikaufenthalt kann auch in frage kommen, falls es für den patienten besser ist, in aller ruhe sich behandeln zu lassen und mal dem alltäglichen stress enthoben zu sein. Wenn der patient nicht grad psychotisch ist und sich oder andere gefährdet, oder stark suchtkrank ist, kann ein aufenthalt sicher gemeinsam mit dem arzt abgesprochen werden.

Der Suizid ist der Ausdruck der absoluten Identität, des Sich-selbst-Gehörens, und kann Ausdruck der absoluten Identität sein

Ja, und wie!! Der suizid ist absolut! Man kann das so oder so sehen! Ein akt des absoluten... ja, aber letztlich auch der absoluten identitätszerstörung!

Er ist das ende jeder weiteren entwicklungsmöglichkeit!

Dazu ist es für mich ein unterschied, ob jemand aus "existenzieller philosophischer befindlichkeit" überlegungen zum suizid anstellt, oder ob ein junger mensch, den lebensbedrohende angstzustände plagen, sich - verständliche - überlegungen macht, ob der tod nicht die bessere lösung sei als das weiterleben...

;-)

EMhemaligerT Nutgzer (#6x6063)


Wenn der patient nicht grad psychotisch ist und sich oder andere gefährdet, oder stark suchtkrank ist, kann ein aufenthalt sicher gemeinsam mit dem arzt abgesprochen werden.

Ich meinte damit DIE DAUER eines aufenthalts... ;-)

me a Dr +v i; xn


sich - verständliche - überlegungen macht, ob der tod nicht die bessere lösung sei als das weiterleben...

schon klar... aber latent suizidal war ich schon immer. ich weiß noch ganz genau, dass ich mit 12 damals wohnhaft in der 3. Etage eines Mehrfamilienhauses, des öfteren an meinem geöffneten Fenster saß... und Überlegungen anstellte, was denn wäre, wenn ich jetzt einfach... damals hatte ich aber noch keine ungewöhnlichen Ängste... Kurioserweise traue ich mich heute aus Angst vor der Höhe nichtmal auf ein Riesenrad.

Ist schon alles sehr merkwürdig.

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