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Cymbalta

SJha$ke xIt


Ich habe sogar eine Therapie gemacht, nebst Cipramil, Stilnox u.ä.

Nach der 4. Gesprächsstunde, wusste der Therapeut nicht mehr wirklich mit mir anzufangen. Wir haben dann begonnen, mit belanglosen Trivialitäten einen netten Smalltalk zu führen.

Er erzählte mir, wie gerne er wieder zum Angeln fahren würde, über die neuen Goldfische im Teich, bis zu den eigenen kleinen Privatsorgen.

Nach der 10.Std war die Therapie beendet und ich fühlte mich wie nach einem gepflegten Smalltalk im Biergarten und der Erfahrung reicher, daß mein Therapeut, noch mehr Probleme hat als mancher Patient.

Jetzt meintest Du noch, man kann die anderen und die Welt nicht ändern.. Ja das ist absolut richtig.

Doch man kann etwas für sich tun.

Die Verselbstung und Aneignung als Prinzip der Freiheit um einen höheren Bewusstseinszustand der Erleuchtung - also über die Gedanken erhoben - zu erreichen, kann man nur, wenn der Verstand ganz still ist.

Solange man den Verstand abzuschalten vermag, benutzt das Instrument unserer Fähigkeiten und selbst, weil der Verstand, sich an den Problemen festklammert die dann soweit führen können dass wir krank werden können.

Emotionen sind die Spiegelung des Verstandes und der Gedanken, bei Menschen die noch nicht zu ihrem wahren Selbst gefunden habe.

Neash.örVnchxen


Shake

Es ist natürlich leicht jemanden Unwissenheit vorzuwerfen um dann selbst durch mangelnde Argumentation zu glänzen..

Das ist unzweifelhaft richtig.

Ich muss es mir aber auch nicht unnötig schwer machen. Das inet und Bibs stehen jedem zur Recherche offen. Da steht das dann alles schön ausführlich. Die Erklärung simpler Grundlagen langweilt mich überaus und ist auch nicht wirklich eine Diskussion (wert).

Gruß

sEweeEtcoxre


hallo!

bevor die disskussion zu viel freiraum für spekulationen offen lässt, möchte ich etwas klarstellen:

- Ich BIN in therapheutischer behandlung und sehr zufrieden

mit meiner thera. sie wurde lange zeit auch nicht so wirklich

schlau aus mir, da ich es sehr gut verstehe eine schöne

funktionierende fassade aufrecht zu erhalten. aber ein guter

therapeut steigt irgendwann hinter diese fassade...

@ shake it:

du hattest definitiv keinen guten therapeuten, meine

meinung.

mir sind natur und tiere auch sehr wichtig. wichtiger wie die

meisten menschen. dafür habe ich auch schon einiges

unverständnis geerntet. ich denke, das eine hat mit dem

anderen nichts zu tun.

es ist schlicht und einfach so: ich bin 28 jahre, habe seit 5 jahren einen (relativ) sicheren arbeitsplatz, 2 pferde zusammen mit meinem exfreund, denen ich gerecht werden muß und einige dinge, die ich aufarbeiten MUß. ich bin nunmal nicht die person, die sich beleidigt und enttäuscht von seiner umwelt in eine ecke hockt und nur pillen einwerfen möchte.

ach ja, eine bipolare störung liegt bei mir nicht vor. es sind andere unschöne dinge, die ich hier aber nicht breittreten werde.

L.upo&04x9


@ s21

Hi S21,

musste bei Deinen Beiträgen einige Male schmunzeln, aber auf einige Deiner Statements muss ich jetzt doch mal eingehen…

Wenn jemand Diabetes hat, dann bekommt er ja auch nicht für 3 Monate Insulin, und in dieser Zeit lernt er dann, dass er krank ist und danach damit "leben muss". Eine Brille bekommt man ja auch nicht, damit man weiß wie scharf alles aussieht, bevor man sie wieder weg genommen bekommt.

*lol* Ein witziger Vergleich…., nur mit dem Unterschied, dass man Insulin-Mangel und Sehstärke auch objektiv messen kann, ganz im Gegensatz zum Serotonin-Anteil im Gehirn.

Für mich ist das eine körperliche Krankheit, genauso wie andere auch. Was mir persönlich garnicht hilft, sondern mich nur anfuckt ist, wenn mir jemand auf gebetsmühlenartige Gehirnwäsche-Tour versucht einzureden dass irgendwelche "verdrängten Vorfälle", Komplexe, sexuelle Dinge whatever dafür verantwortlich wären, wenns einfach ein simples organisches Problem ist (und wenn mans stark vereinfacht auf Serotonin beschränkt).

Damit machst Du Dir eine Theorie zu "Nutze", mit denen teilweise die Pharmaindustrie und manche Ärzte (bei bestimmten Patienten) auch gerne argumentieren. Die "Hirnstoffwechselstörung" - rein körperlich und leicht zu beheben, die einfachste Lösung für alle Beteiligten. Frage mich nur, wie sich diese Krankheit so sehr - ja fast schon wie eine Epidemie - ausbreiten konnte, welch eine Laune der Natur.... Sie wäre ja dann auch chronisch und unheilbar ? Nur durch Antidepressiva ? Bedeutet lebenslange Einnahme ? Naja…

Man sollte eine psychische Störung/Krankheit schon als solche akzeptieren, ob und wie man sie behandeln kann und will, ist wieder ein anderes Thema. AD beeinflussen ganz sicher den Hirnstoffwechsel und verbessern die Stimmung, aber m.E. gleichen sie keinen chronischen Mangel aus.

Wenn jemand unscharf sieht, dann probier ichs mit der Brille und nicht ner Magenspiegelung,

Dann versuch ich's auch mal mit nem Gleichnis

Wenn Du aber unscharf siehst, weil Du sturzbetrunken bist, nützt Dir die verordenete Brille auch nix.

Es steht ja ausser Zweifel, dass AD wirksam sind und helfen können, das lässt aber überhaupt keinen Rückschluss auf die Ursachen zu.

Nix für ungut & Viele Grüsse

Lupo

N6asPhörn<chen


Recht hat das

Lupo!

sx21


"Man sollte eine psychische Störung/Krankheit schon als solche akzeptieren, ob und wie man sie behandeln kann und will, ist wieder ein anderes Thema. AD beeinflussen ganz sicher den Hirnstoffwechsel und verbessern die Stimmung, aber m.E. gleichen sie keinen chronischen Mangel aus."

Ja, und man sollte die Psyche als was physisches akzeptieren. Es kann viele andere Gründe haben, muss es aber nicht.

"Wenn Du aber unscharf siehst, weil Du sturzbetrunken bist, nützt Dir die verordenete Brille auch nix."

Und wenn es ein physisches Problem ist, dann hilft "drüber reden" und "interpretieren" bis zum Umfallen nichts.

PS: "Frage mich nur, wie sich diese Krankheit so sehr - ja fast schon wie eine Epidemie - ausbreiten konnte, welch eine Laune der Natur... "

Viele Leute haben wohl diverse äussere "Gründe". Aber man muss davon nicht auf die Allgemeinheit schließen bzw. annehmen, dass das bei allen so wäre.

MUorniongs -Stxar


Hallo zusammen,

irgendwie wird hier das ursprüngliche Thema bzw. die ursprüngliche Frage ein wenig vernachlässigt. Oder ???

sn2y1


schon, aber das ist wohl so eine art entwicklung, und ich fänds schade die hier zu unterbrechen.

aber sicher sind weiterhin leute angehalten was zum eigentlich topic zu schreiben, wenn sie damit erfahrung haben

S_ha|kex It


@ Morning Star

Es berichtet aber auch niemand von den Themenstarten, wie es Ihnen untern der Einnahme von Cymbalta ergeht.

Insofern würde der Thread untergehen wenn wir nichts mehr schreiben täten.

@s21

Das sind mir Teils zu abstruse Gedanken.

Das Problem dieser Sichtweise ist, dass Du physisch gut erforschte Krankheiten, die heute mit Medikamenten behandelt werden können, mit wissenschaftlich weitgehend unerforschten Funktionsweisen unseres Gehirn vergleichst.

Cymbalta,Trevilor und wie sie alle heissen, sind keine Zaubermittel, die eine depressive Störung gänzlich beseitigen können.

Alle diese Medikamente haben nicht zuvernachlässigende Nebenwirkungen und wenn sie so gut wären, gäbe es wohl auch nicht ständig einen "verbesserten Nachfolger".

MAornTing Stxar


@ shake it,

Irrtum: geh mal zurück zum Anfang, dort wirst du lesen können dass ich zu den Anwendern von Cymbalta gehöre.

Syhakex It


@ Morning Star

Und warum schreibst Du nichts dazu? Erzähl doch, lass und teilhaben, sobald jemand etwas darüber schreibt, wird er auch berücksichtigt. Aber Ihr schreibt nichts.

N(as}hörnMchexn


@s21

Das sind mir Teils zu abstruse Gedanken.

Das Problem dieser Sichtweise ist, dass Du physisch gut erforschte Krankheiten, die heute mit Medikamenten behandelt werden können, mit wissenschaftlich weitgehend unerforschten Funktionsweisen unseres Gehirn vergleichst.

Cymbalta,Trevilor und wie sie alle heissen, sind keine Zaubermittel, die eine depressive Störung gänzlich beseitigen können.

Alle diese Medikamente haben nicht zuvernachlässigende Nebenwirkungen und wenn sie so gut wären, gäbe es wohl auch nicht ständig einen "verbesserten Nachfolger".

jetzt shake Recht ;-)

sx21


Naja, das ändert trotzdem nichts daran, dass man ein Problem welches auf einer physischen Ursache basiert/baiseren kann durchaus auch so behandeln sollte.

Sicher ist in diesen Bereichen noch nicht so viel erforscht wie in anderen, aber das ist für mich kein Grund vorerst die Seele auf eine "esoterische Ebene" zu heben und vom Gehirn und Neurochemie los zu lösen.

Potentielle Nebenwirkungen gibts bei allem. Man kann sich auch mit Wasser umbringen.

Aber solange die Hauptwirkung funktioniert und die Nebenwirkung - SOLLTE sie überhaupt eintreten, was ja nicht zwangsläufig so ist - nicht zu heftig eintritt, dann passt das für mich.

Ich würde das Ganze in deiner Sichtweise einfach mit Schmerzmitteln vergleichen:

Seit es sie gibt kommen immer bessere raus, alle haben irgendwo auch ihre Nebenwirkungen. Aber sie funktionieren!

Und ich würde jemandem mit Schmerzen nicht sagen: "Nimm das nicht! Es hat Nebenwirkungen!" ...

Jeder muss für sich entscheiden welchen Weg er geht, mein Ding ist nur, dass ich es falsch finde "die Seele" immernoch als was Übernatürliches zu betrachten, losgelößt vom Körper und ganz normalen wissenschaftlichen (biochemischen) Vorgängen.

N%ashö-rnchnen


Lieber s21

Neuieste Studien zeigen deutlich, dass eine alleinige Pahgarmakotherapie nicht im Entferntesten so effizient ist, wie eine Kombination aus Medikamenten und Psychotherapie (hier vor allem Verhalenstherapie). Deine Sichtweise ist zwar nachvollziehbar, enspricht aber nicht den Ergebnissen einschlägiger Untersuchungen.

Gruß

s}2x1


Die Untersuchung wird aber nicht Verallgemeinern können. Vielleicht ist es in 90% der Fälle so und in den restlichen 10% nicht.

Wie gesagt, ich hab ja von Anfang an gesagt, dass es bei den meisten Fällen wohl anders ist, von daher. Wenn es einen Auslöser gibt bzw. auslösende Faktoren, dann macht eine Therapie Sinn. Wenn es sowas definitiv nicht gibt, dann frag ich mich wo die Therapie ansetzen sollte und wozu sie führen würde bzw. führen sollte.

Eine Therapie die darauf basiert dass Gründe einfach erfunden oder zusammen interpretiert werden, nur "weil halt welche her müssen" kanns definitv nicht sein, und bisher hab ichs leider nie anders erlebt. Und das liegt jetzt nicht *nur* an den jeweiligen Leuten, sondern einfach daran, dass sich da "richtige" Ursachen in meiner Geschichte nicht finden lassen werden.

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