Angst-/ Panikgeplagte: Wie gut könnt ihr mit Stress umgehen?

ljilox77


Danke soweit gut.

Hatte heute Nachmittag zwar 2 - 3 schwache Momente, konnte

mich aber fangen.

Dank Therapie, schrillen meine Alarmglocken früher so das ich

mich besinnen kann, bevor das Gefühl übermächtig wird.

Wundere mich immer wieder, wie klar, logisch und sicher ich sein kann wenn ich in der Mitte bin und kurze Zeit später unsicher, ängstlich und total neben mir stehe.

Aber jetzt geht es mir gut, habe mir aufgeschrieben wie es mir vor

knapp einem Jahr ging, körperlich und seelisch.

Das sind es jetzt schon gewaltige Unterschiede was ich an

Lebensqualität gewonnen habe.

mOausz00755


ja das habe ich heute auch gemerkt. habe ja bei vielen mit geschrieben und mich wieder daran erinnert, dass ich andauerd nur noch schmerzen hatte, die ständige unruhe, nachts bin ich spazieren gegangen um das adrenalin abzubauen.

meinem schatz bin ich auch ständig auf den nerv gegangen. jetzt kann ich anderen sogar helfen - früher undenkbar!!! ;-D

also einen schwachen punkt hatte ich heute auch. hatte so ein ziehen im unterleib. aber mein schatz hat mich in den arm genommen, dann habe ich angefangen aufzuräumen, hab mich geduscht, um dann mit volldampf wieder weiter zu schreiben... 8-)

p.s.

mein schatz ist heim gekommen und fragt - jetzt ich ???

es ist ein ständiger kampf um dieses gerät ;-D

l|il|o7x7


Ich hatte auch Jahre am unteren Rücken immer heftige Schmerzen.

Vorallem wenns mir psychisch schlecht ging.

Das habe ich heute komplett weg.

Meinen Mann sagt das Internet nicht so viel, aber er beklagt sich

das ich kaum noch Zeit habe, wenn er da ist, da er dann zu

dem Kleinen schaut, während ich im Internet bin :=o.

Bin auch gerade am Vorhänge waschen und aufhängen, an

eher schwierigen Tagen suche ich auch Beschäftigung, bis

die kritische Phase (ist jetz bereits zu Ende) übertaucht ist.

Aber jetzt kann ich nicht mehr aufhören, wenn ich schon

mal angefangen habe .... ;-)

mBauTs007x5


so hat er die gelegenheit auch mal seiner vaterrolle nachzukommen ;-)

aber ich kann das nachvollziehen - manchmal nervt es meinen auch.

gestern hat er aber bis 2h nacht hiervor gesessen - so denn

nun denn auch diese arbeit wird mal vorbei sein, dann kannst du dich

auf das internet stürzen bis der kleine sich wieder meldet ;-)

lNilox77


Ja, gut hat Georg jetzt 3 Wochen Urlaub, darauf freue ich mich

schon. Der Kleine ist Momentan recht streng, Trotzphase, und

ist am Stück 13 Stunden wach. Er kann sehr gut allein spielen,

was mir Gott sei Dank ermöglicht unter Tags mal kurz ins

Internet zu schauen. Das ist für mich Entspannung.

A;zuucenxa1


Hallo ihr Lieben

heute geht's mir nicht so gut :-(

Meine Hände zittern und ich bin nervös. Ich verstehe das einfach nicht. Jetzt bin ich schon einen Monat auf dieser Arbeit und mir wird immer noch schwindelig.

Heute hat eine neue kollegin angefangen. Ein Elternteil ist spanisch das andere deutsch. Sie spricht natürlich beide Sprachen perfekt. Wenn ich mit ihr deutsch rede mache ich laufend Fehler. Ich musste ihr die Simulation eines Vulkanausbruchs zeigen. Ich habe dann nur Spanisch und Englisch geprochen.(Mich nicht getraut meine eigene Sprache zu sprechen :-( ). Wenn ich auch mal eine Erklärung auf deutsch gebe, fange ich an zu stottern und es geht nichts mehr. Ab Januar sollen wir auch geführte Touren durch's Museum machen. Jetzt bin ich fleissig am Lernen.

Aber das heisst für mich vor einer Gruppe von Touristen oder Schulkindern zu stehen und reden.

Davor habe ich schlichtweg Angst. Und so wie es aussieht, wird die Person für die ich die Krankenvertretung mache nicht mehr wiederkommen.

Aber wenn ich die Arbeit kündige, kann ich nur wieder einen

Job an irgendeiner Rezeption annehmen und muss mich auch vor die Leute stellen.

Warum habe ich dieses Gefühl. Ich weiss gar nicht ob das wirklich Panikatacken sind oder nicht.

Ich habe keine Todesangst oder Herzrasen. Mir wird nur schwindelig, habe ein Ohrensausen und das Gefühl umzukippen.

Meine Hände und Knie zittern, ich stottere.

Es wir immer schlimmer. Fast jeden Morgen wenn ich zur Arbeit muss verfahre ich mich.

Auch bin ich unheimlich vergesslich. Ich kann mich einfach nicht mehr erinnern was ich Leuten vor ein paar Tagen erklärt habe.

Ich lese meine Beiträge von Gestern und bin echt überrascht. Das stimmt alles, aber ich kann mich einfach nicht mehr erinnern sie geschrieben zu haben.

Ich habe wirklich Angst. Was soll ich machen ???

dte SXächxsin


Hallo Petra,

ich glaube schon, dass du Angstzustände/Panikattacken hast. Sie haben viele Gesichter... Mit dem vergesslich sein - das kenne ich auch u. dass meine Aussprache nicht so dolle ist, wenn ich aufgeregt bin u. mich dann auch öfter verspreche. Bitte, gib' nicht auf! Nur durch das sich stellen u. immer wieder durch die Situationen gehen, hast du die Chance, dass es dir irgendwann besser geht! Ich kenne das: Ich habe die Situationen auch immer alle durchgestanden u. mir ging es trotzdem schlecht. Aber irgendwann merkte ich dann doch eine Besserung. Weißt du, was auch das Problem ist? Wir erwarten immer zu viel von uns! Ich sage immer: Mir reicht es nicht, ein Stückchen vom Kuchen abzu bekommen - ich will den ganzen Kuchen! Und das ist oft der Fehler, denn so erkennen wir nicht, wenn sich kleine positiver Veränderungen in unserem Verhalten/unseren Ängsten getan haben - weil wir wollen, dass wir 110 %-ig funktionieren u. SOFORT keine Angst mehr haben... Diesen Schwindel u. das Gefühl, umzukippen, hatte u. habe ich teilweise auch... Habe Geduld - auch wenn es schwerfällt u. versuche, wenn du merkst, dir wird wieder sehr schwindelig u. du hast Angst umzukippen, dich auf irgendetwas anderes zu konzentrieren. Ich habe in meiner schlimmsten Phase auch immer mir innerlich gut zugesprochen: "Ganz ruhig - dir passiert nichts, du schaffst das, es ist sonst auch nichts passiert. Du brauchst keine Angst zu haben."

Ich drücke dich ganz dolle u. denke an dich!:°_

AKzuceZna1


Hallo sandy,

danke für deine liebe Antwort.

Weisst du, ich sollte dankbar sein und nicht immer nur rumjammern, aber mir fällt alles schwer. Ich würde am Liebsten nur im Bett liegen und die Augen schliessen. Mir fällt alles unheimlich schwer. Früher war ich immer sehr ordentlich, jetzt fehlt mir die Kraft zu Putzen. Ich war ja arbeitslos, aber habe mir die Arbeit extra deshalb gesucht, damit ich eine Verpflichtung habe. Dann habe ich auch noch Essstörungen.

die ich nicht kontrollieren kann. Ich habe letzte Woche meinen Psychiachter gefragt, was ich machen soll wenn mir schwindelig wird. Er sagte in ein Tüte atmen. Aber das geht doch nicht, wie sieht das auf der Arbeit aus :-/ Wenn ich aus der Höhle komme und die Besucher verabschiede, wird mir grundsätzlich schwindelig: Es können zwei oder 40 Personen sei. Wenn ich dann auch noch was gefragt werde ist es aus.

Das Verstehe ich nicht. Ich habe 20 Jahre mit Touristen gearbeitet. Ich habe Lust mich zu Hause einzuschliessen und zu heulen :-(

Entschuldige bitte meine negative Einstellung heute.

Bestimmt habe ich tausend Rechtschreibfehler.

Tut mir echt Leid :-(

mPaus00x75


@zucena

laß dich drücken :°_

aber es ist schon richtig was "sandy" sagt. die angst hat wirklich viele gesichter und das ist auch eines davon. schwindel, ohrensausen - das kenne ich auch.

vielleicht hast du einfach angst, dass wenn du mal (mal öfter) krank bist, dass sie dich durch sie ersetzen und du dann wieder ohne arbeit da steht. machst dich somit jetzt schon verrückt und sorgst dich. es ist auch verständlich. vielleicht hat dich das geschriebene über deine familie wieder aufgerieben. aber das ist normal.

es geht nur so, dass du dir immer wieder sagen mußt: bleibt ganz ruhig. es ist alles gut. dir ist jetzt nur etwas schwindelig. gleich ist es vorbei.

gib nicht auf es lohnt sich dafür zu kämpfen. :)*

d7e SächAsin


Ach Azucena, du brauchst dich doch dafür nicht entschuldigen! Ich kann sehr gut nachfühlen, wie du dich fühlst u. bin gerne für dich da!:)* Wegen Schwindel in die Tüte atmen - das hab' ich ja noch nie gehört! So was soll man eigentlich nur bei falscher Atmung anwenden - sprich: Hyperventilation... Ich kann z. B. auch keine Luftballon aufblasen, davon wird mir immer sehr schwindelig!%-| Das ist ja auch so ähnlich, wie in die Tüte atmen! Ich kenne auch diese Ängste: Arbeit selbst gesucht, um wieder eine Beschäftigung u. Bestätigung zu haben und dann haben mich die Ängste wieder eingeholt... %-|

A6zucenqa1


Sandy, Maus,

danke für eure lieben Worte. Ich bin mich einfach leid. Einen Tag denke ich, alles ist in Ordung und mir geht es wieder besser, aber den Tag darauf fühle ich mich schlechter :-(

vielleicht hast du einfach angst, dass wenn du mal (mal öfter) krank bist, dass sie dich durch sie ersetzen und du dann wieder ohne arbeit da steht.

Das stimmt, in meiner vorherigen Arbeit, war ich ein paar Mal wegen Depresion krankgeschrieben. Da wurde mir dann geraten zu kündigen. Ich sagte, dass ich nicht kündigen werde und sie meinten, dann müssen wir eine andere Lösung finden. Der Betrieb hat aber kurz darauf Pleite gemacht und wir waren alle arbeitslos. Ich möchte nicht krankwerden!

Ich sollte glücklich sein, ich habe satt zu Essen, kann in einem Bett schlafen und habe keine schlimmer Krankheit.

Trotzdem kommt mir alles so aussichtslos vor :-(

m!aus0x075


mach dir nicht so viele gedanken - das läßt dich nur noch nervöser werden. das ist wie mobbing - das du dir selbst antust, wenn man unter druck steht passieren eben mehr fehler.

also bleib ganz ruhig - sieh es ganz realistisch - sie ist nur die krankenvertretung...

AGz$uacenxa1


[vielleicht hat dich das geschriebene über deine familie wieder aufgerieben/z]

Früher wollte ich nur weg. Meine Eltern hatten manchmal nicht einmal meine Adresse oder Telefonnummer. Aber jetzt wo ich älter werde denke ich anders. Ich fühle mich meiner Familie gegenüber schuldig. Meine Mutter hat noch nie Antidepresiva genommen. Letzte Woche fing sie damit an, weil sie wohl fast einen Nervenzusammenbruch hatte. Sie hat Angst, dass sich mein Bruder umbringt. Er hat nie so etwas geäussert. Hat aber auf dem Konto meiner Eltern Schulden gemacht. Er macht die Wohnung nicht auf, geht nicht ans Telefon. Wir wissen nichts von ihm :-( Wenn ich in Deutschland geblieben wäre, hätte ich bestimmt einiges verhindern können. Aber so bald ich volljährig war wollte ich so weit wie möglich weg.

Auch jetzt möchte ich nicht zu meiner Familie, aber ich fühle mich deshalb schuldig.

m;ausR00x75


du bist aber nicht für die anderen verantwortlich. deiner mama kannst du nur unterstützen in dem du ihr sagst wie lieb du sie hast.

dein bruder ist doch auch erwachsen und er hat für sich entschieden der familie fern zu bleiben. vielleicht solltest du das akzeptieren. er will seine freiheit genau wie du sie im ausland gesucht hast.

das klingt vielleicht jetzt hart. aber ändern kannst du das nicht.

A/zuqcenxa1


Ne, dann sieht man mal wie ich heute drauf bin. Ich wollte doch nur den ersten Satz zitieren

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