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Angst-/ Panikgeplagte: Wie gut könnt ihr mit Stress umgehen?

V<italxboy


@ eMandy:

hmm, ob es wirklich was bringt kann man erst nach 2-4 wochen sagen - dann sollte sich die konkrete wirkung einstellen. ein gutes zeichen ist, daß du davon nicht unruhig/ängstlicher wirst - auf diese NW hätte ich beim citalopram wohl hören sollen....

ich mußte vorhin 25 mg doxepin einnehmen weil ich schon wieder starke unruhe hatte. nun wirkt es schon allmählich. bin froh, daß ich was gegen die angst habe.

LG, vitalboy :-)

eoManxdy


@vitalboy,

beim letzten Versuch mit Trevilor wurde ich, wie du schon sagst, unruhig und zittrig, als wenn ich zu viel Kaffee getrunkten hätte. Diesmal ist es ganz anderes.

Wenn es bei diesen kleineren NW bleibt, bin ich zufrieden. Hoffentlich. Am Sonntag werde ich dann auf 10 mg erhöhen.

Doxepin ist wohl ein Notfallmedik. für dich? Nimmst du noch ausschleichend dein AD?

Lg

e>MaWn*dxy


Noch ein Nachtrag,

@vitalboy

Hast du Erfahrungen mit Opipramol oder früher Insidon?? Das hat mir die ganze Zeit sehr geholfen, um ruhiger zu werden.

Das ist zwar was leichteres, aber man kann die Dosierung unbedenklich erhöhen. Mach nicht abhängig.

Hilft bei mir eigentlich jetzt noch für ganz normale Tage. Aber sobald ich was leisten muss und mich konzentrieren soll, d.h. mehrere Aufgaben hintereinander erledigen, dann geht nichts. Deshalb wurde ich auf AD umgestellt.

Tschau :)*

V6i1talboxy


@ emandy:

nein, vom citalopram nehm ich gar nix mehr, der doc hat es auch so empfohlen. weil es zuletzt nur noch angst produziert hat. doxepin ist neben dem notfallmedi auch ein "switchmedikament", ein trizyklisches AD, das auch eine beruhigende, angstlösende wirkung ha t. ich soll 50 mg am tag nehmen, wenn ich am tag unruhe habe, dann 25 mg und abends noch mal 25, ansonsten 50 abends vor dem schlafen gehen.

ja, das klingt gut bei dir, wenn ein AD am anfang nicht die unruhe noch erhöht, ist das sicher ein gutes zeichen.

LG

V%itXal]boy


p.s.: ja, von insidon habe ich gehört. doxepin ist ein etwas größerer "hammer" auch was die NW angeht - aber ich nehme lieber irgendwelche körperliche NW in kauf als daß sich die angst noch verstärkt wie beim citalopram.

im moment verstärkt es den appetit bei mir, macht die nase etwas trocken, mein puls ist höher und der blutdruck niedriger und beim aufstehen wird mir leicht schwindelig, aber alles noch im rahmen.

LG

V"itZalxboy


vom doxepin sollen manche ziemlich schnell einschlafen, aber so wirkt es bei mir nicht, nur sedierend. aber ich bin momentan viel lieber müde&sediert als nervös-unruhig-ängstlich...

e9Manxdy


@vitalboy,

sehe ich genauso, lieber sediert-müde, als der Alptraum Unruhe und Zittern. Ich glaube das Cipralex was ich nehme, ist ne neuere Version des Citaloprams (mit weniger NW). Habe da gestern was im Internet gelesen, weiß aber leider nicht mehr wo.

Lg @:)

Vpit3aOlboxy


genau, cipralex (escitalopram) ist das wirksame sog. "enantiomer" des citaloprams. es soll weniger NW haben und schneller wirken. für mich taugt das allerdings auch nix, vertrag die SSRI nicht.

nicht ruhig sitzen können, angst, gleich die kontrolle zu verlieren, verrückt zu werden oder zu sterben ist wirklich ein alptraum... da bin ich 100000 mal lieber müde.

V*itaxlboy


und ich kann dir sagen, selbst wenn ich müde bzw. benommen bin, bin ich meistens leistungsfähiger als in einem unruhigen zustand...

eZMa%ndy


@vitalboy

mir geht es auch so. Wenn ich unruhig bin und dann sowieso zittere dann könnte ich Wände hochgehen. Dann wird auch nix fertig. Wenn ich ruhiger bin (sediert) bin ich glücklicher und bekomme auch mehr auf die Reihe.

Ich hoffe nur, dass ich mal irgendwann wieder ohne kann. Wenn man davon ausgeht, dass mein Zustand vll. z.Zt. nur wegen den AD wieder besser wird, dann ist das irgendwie bedrückend. Es muss dann ja auch mal wieder ohne Medik. gehen. Ich hoffe es sehr. Denn noch vor ein par Monaten habe ich sehr viel ohne Medik. geleistet. Und nun ...... Naja, soweit denke ich jetzt mal nicht. Ich wünsche dir, dass du auch wieder zu deiner Ruhe kommst und dass es dir bald wieder besser geht, Schritt für Schritt.

Lg :)^

VEitaKlbzoy


ja emandy, ich bin dann total fahrig, unkonzentriert und kann meine gedanken nur schwer auf aufgaben richten. auch wenn es mir bisher fast immer gelang, dann einfach zu "funktionieren". und ich sag dir: für angstgeplagte haben "normale" menschen nur wenig bis gar kein verständnis, gerade wenn man das als mann hat... die können einfach nicht nachvollziehen, warum man die angst hat. bei mir ist es wahrscheinlich so, daß mein gehirn aufgrund ganz geringer auslöser schon viel zu wenig wohlfühlen und viel zu viel angst produziert. wenn ich das schon höre: "nun reiß dich doch zusammen, gibt doch keinen grund angst zu haben." hmpf. ich bin lieber glücklich-müde als ängstlich-wach.

vor ein paar monaten bin ich ohne medis ja wirklich noch ganz gut zurechtgekommen... aber soziale ängste/agoraphobie hatte ich eigentlich immer. daß ich wenig unter menschen(mengen) wollte bzw. mich dort unwohl fühlte.

aber ich hatte richtig gute noten, und auch erfolg, noch vor 4 monaten, und das ganz ohne medis. die letzten sind ja 2,5 jahre her und das war auch nicht lang. ich habe auch vor, es irgendwann mal ohne medis zu schaffen. aber jetzt brauch ich erst mal das doxepin.

wünsche dir auch alles gute, lg, ein "sedierter" aber nicht mehr ganz so unruhiger vitalboy

V/italxboy


achja, und das äußert(e) sich bei mir so: fühlte mich unter menschenmengen, also in kneipen, auf partys, feiern etc. sehr häufig unwohl und wollte schnell wieder nach hause. aber mit 1-2 menschen hatte ich keine probleme.

VDitavlbxoy


für depressionen haben ein paar der "normalen" menschen meiner erfahrung nach noch halbwegs verständnis, denn das können sie noch irgendwie nachvollziehen, während (grundlose?) ängste auf völliges unverständnis stoßen. und daß ich gesagt kriege, ich habe erstmal was dafür zu tun, daß ich mich wohl fühle, halte ich auch für blödsinn, denn bei starken ängsten geht es mir vom etwas machen, sei es arbeit, sport etc. auch nicht besser. außerdem kommt echtes wohlfühlen von innen und ist nicht an äußere ereignisse geknüpft. bei gesunden, nicht angstgeplagten menschen ist dieses wohlfühlen nämlich von natur aus vorhanden.

eKMaFndy


@vitalboy,

wenn du so schreibst, könnte glatt von mir kommen. Ich habe die gleichen Empfindungen. Fühle mich in Menschenmengen (Feiern) unwohl. Vor allem am Anfang, wenn ich irgendwo dazukomme. Nach einer Zeit vergeht es dann, meist aber in Verbindung mit Bier oder Wein. Da werde ich lockerer. Klingt zwar komisch. Ich trinke da auch nur in Maßen, sonst trifft das Gegenteil ein.

Angst kann man nicht erklären, am besten man versucht da niemanden was zu erklären. Aus meiner Erfahrung heraus versteht das niemand -vll. meine beste Freundin, meine Oma, mein Mann, weil sie mich als Mensch mögen. Aber schon bei den Personen merke ich manchmal auch ein gewisses Unverständnis. Z.B. "Jetzt hab dich nicht so. Mal schauen, ob du das auf die Reihe bekommst ....." Aber Arbeitskoll. oder fremde Menschen kann man da vergessen. Die machen sich auch keine Mühe uns zu verstehen.

Mir z.B. fällt es sehr schwer über meine Problem zu sprechen, da bekomme ich oft Zustände. z.B. Zittern, Aufregung, Extraschläge-Herz.....PANIK. Will dann nur noch weg. Ich bin dann emotional so aufgewühlt, da merke ich richtig wie ich angst bekomme.

Ich müßte mal zum Friseur, mir wird dann aber immer komisch zu mute. Warum nur?

Aber das ist nur ein Beispiel von vielen Sachen, die ich versuche zu meiden. Obwohl das ein Fehler ist.

Lg

MmoniqkAa65


Vitalboy

für angstgeplagte haben "normale" menschen nur wenig bis gar kein verständnis, gerade wenn man das als mann hat...

Ja, das ist sicher so. Für Menschen, die das nicht kennen, ist diese Angst überhaupt nicht nachvollziehbar, weil man nur verstehen kann, was man bis zu einem gewissen Grad selber kennt. Bei Frauen wird es womöglich leichter akzeptiert, aber auch nicht wirklich besser verstanden. Die bekommen die gleichen gutgemeinten, nutzlosen Tipps.. Aber die Akzeptanz ist sicher größer.

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