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Angst-/ Panikgeplagte: Wie gut könnt ihr mit Stress umgehen?

eeManxdy


Hi Claudi2006,

danke für deinen Beitrag. Es ist halt nicht einfach, den Zustnad jemanden zu erklären. Mir geht es immer mit meinen Arbeitskoll. so. Die sondern sich auch schon ab, weil sie nicht wissen, was ich genau habe. Du weißt es selbst, wenn man betroffen ist, sieht die Welt sehr anders aus.

Naja, nun stehe ich ja wieder ohne Hilfe da. Die AD vertrage ich nicht, die Verhaltenstherapie beginnt erst im Jan-März. Das stellt sich noch raus. D.h. für mich wenn ich Glück habe kann ich es viell. schaffen nächstes Jahr wieder zu arbeiten. Wenn sie mich dann noch nehmen.

Das ist schön, dass du dich trotzdem nochmal gemeldet hast :)*

Und ich muss dir sagen, du machst mir sehr Hoffnung. Ich habe im innerlichen ja auch die Meinung, dass es ohne Medis. gehen muss. Genau wie "vitalboy" es gestern schrieb, dem geht es ähnlich. Aber manchmal braucht man Übergangsweise eben eine Medik-Krücke. Ich habe panische Angst wieder auf Arbeit zu gehen. Da werden meine Attacken am schlimmsten, da geht alles volle Kannone los. Da mußte ich schon bei 2 Arbeitsversuchen heim gehen, dass macht mir am meisten angst. Die Kolleg. fragen nur immer und verstehen es nicht.

So nun Tschüss Lg :)* und melde dich nochmal ;-D

eHMandxy


Hallo Karline,

Ich spreche aus Eigener Erfahrung: Wenn es dir schlecht geht geh zum Arzt. Der verschreibt dir was, dass es dir besser geht und dass du ruhig wirst. Danach sieht die Welt ganz anders aus.

Es nützt nichts wenn du z. Hause sitzt und wartest. Erzähle alles deinen Dok. Viel Glück und Lg :)*

k;aliWne260x7


Hi

Er hat mir gestern Opipramol 100 verschrieben habe schon eine genommen aber ich kann echt nicht mehr was ist bloß´los mit mir bin hier zu hause bin nur am weinen und die übelkeit noch dazu bin fertig

V<it5alboxy


hallo sandy/emandy!

ja, es ist sehr nervig, wenn das die eigenen eltern einfach nicht verstehen können.... es ist ja ok, daß sie möchten, daß ich mir eine arbeit suche und so - das ist auch mein mittelfristiges ziel, schon die ablenkung, die ein job verschafft, könnte ich gebrauchen. wenn ich zu hause sitze, neige ich leider sehr zum grübeln, z.b. über irgendwelche körperlichen symptome. euch ist ja klar, daß das für die angst nicht gut ist.

ja, die gründe daß es immer mehr junge angst/panikpatienten gibt, liegen wohl auch in der gesellschaft. ich hatte es schon immer nicht leicht mit den anderen, wurde früher gemobbt, ignoriert etc. meine eltern waren immer nur auf leistung meinerseits bedacht, diese "nestwärme" habe ich nie gespürt und so weiter. dazu kommt natürlich als grundlage, daß ich von natur aus sehr sensibel bin und dazu neige, über alles mögliche (zu sehr) nachzugrübeln. unter anderem diese faktoren haben mich wohl in die angststörung getrieben.

und wegen des verstehens.... das ist so:

am besten werden eindeutig äußerlich ersichtliche körperliche krankheiten akzeptiert/verstanden, z.b. arm gebrochen. dann kommen innere krankheiten, z.b. durch viren/bakterien ausgelöst.

erst dann kommen die psychischen störungen, dort ist das unverständnis am größten. ich hätte mir wirklich lieber den arm gebrochen, als in eine neue angstphase zu schlittern.

genau, "wovor hast du denn angst" kommt dann - die berüchtigte frage.wenn man dann sagt "angst, verrückt zu werden/die kontrolle zu verlieren/zu sterben" wird man sehr schnell als "spinner" abgetan, so daß ich versuche, das tunlichst zu vermeiden.

mir geht es heute so lala, hab nicht wirklich viel geschlafen und mein rücken ist verspannt, irgendwie falsch gelegen oder so, aber es geht schon. gestern hab ich gegen 17 uhr plötzlich doch wieder unruhe/panik bekommen und mußte doxepin einnehmen. hab gleich 50 mg genommen, aber nicht mal davon mußte ich sofort schlafen. ich wurde zwar müde, aber gleichzeitig beruhigt. so konnte ich mich selbst in dem müden zustand besser auf was konzentrieren. bin sowas von froh, daß diese tabletten bei mir ganz gut wirken.

wünsche euch einen schönen tag und alles gute!

VG

:)* @:) *:)

eWM%and]y


Hallo Karline und Vitalboy

@Karline

Opipramol nehme ich z.Zt. auch. Früh 1 und abends 2. Die helfen aber auch nicht gleich. Wie Wirkung ist gut (nicht zu stark). Nur die Wirkung zeigt sich auch erst voll nach ca. 1 Wo.

Wenn es dir so schlecht geht, kannst du doch mal deine Arzt anrufen und dir eine Tipp holen?

@Vitalboy

tut mir leid, dass es dir heute nicht so gut geht. Hast du noch einen T. beim Arzt?

Wenn ich hier so lese, finde ich wir alle stress/angst/panik-Geplagten haben den gleichen Auslöser. Das Fehlen von Nestwärme und Geborgenheit und alle sind sensibel. Das ist bestimmt so ein Auslöser, dass die Angst es da leichter hat, die Oberhand zu gewinnen. Ich denke da liegt bestimmt auch viel im Argen, was die Kindheit betrifft. Ohne dass ich die Schuld meinen Eltern dafür gebe. Schuld geben ist immer so ne Sache.....

Und einen Grundsatz habe ich jetzt auch. Ich spreche mit niemanden mehr über meine Ängste, wenn mich jemand fragt, warum ich krank bin, sage ich einfach, ich hab es mit dem Herz. Trifft ja auch z.T. zu. Was soll ich da lange rumlafern. Kappiert eh keiner. Man ärgert sich nur jedesmal wieder neu.

Lg @:) :)*

k!alinew2607


@eMandy

Habe eben angerufen bei meinem HA er ruft heute Mittag an! Ich soll eigendlich nur ne 1/2 Tabl. nehmen habe aber eben eine ganze genommen. Hast du ein paar tipps. Wie kann ich das weinen abstellen ?

G4uebn(evere


Wie ich damit umgehe:

Hallo liebe Leidensgenossen und Leidensgenossinnen,

ich leide seit knapp 6 Jahren an diesen Panikattacken, war ein langer Weg, ehe ich herausfand, dass keine organischen Gründe vorliegen, sondern sich alles in der Psyche abspielt.

Dieses ewige Gerenne zu Ärzten, in die Notfallambulanz der Krankenhäuser, habe ich zur eigenen Beruhigung gebraucht. So konnte ich mir wenigstens sagen, dass ich eigentlich gesund bin.

Ich habe dann erkannt, dass mir mein Körper etwas sagen will. Eigentlich ja nicht der Körper, sondern der "Kopf", nein sagen wir ruhig mal "die Seele". Und weil die Seele nur den Körper als Ausdrucksmittel hat, kann sie nur so mit uns kommunizieren. Sie will mitteilen, dass wir uns bremsen sollen. Uns ausruhen, mal zur Ruhe kommen, dass uns bestimmte Situationen im wahrsten Sinne des Wortes "die Luft zum Atmen" nehmen. Uns bedrücken und belasten. Nicht von ungefähr kommt der Spruch in bestimmten Situationen "mir wird übel, wenn ich das (ihn, sie, es) sehe". Oder "ich könnte kotzen, wenn das und das passiert".

Wenn ich von mir ausgehe und meine Vergangenheit betrachte, dieses nun auf alle (fast alle) Paniker übertrage, behaupte ich einfach mal, dass wir einen Charakterzug an uns haben, der uns zum Verhängnis wurde. Vielleicht erkennt sich ja der Eine oder Andere hier wieder? Dieser Charakterzug ist, dass wir in falschen Situationen nicht "nein" sagen können oder zu spät "nein" gesagt haben. Dass wir immer, um anderen Menschen einen Gefallen zu tun, uns über uns selbst hinweg gesetzt haben und ganz anders reagierten, als wir eigentlich wollten. Das zieht sich hin, bis in unsere Kindheit. So haben wir es schon immer gemacht. Gepaart wird dieser Charakterzug mit einer Sensibilität. Wir ahnen und spüren gewisse Atmosphären um uns herum. Wenn wir in einem Raum mit anderen Menschen sind, spüren wir, ob Aggressionen da sind und machen uns schon Gedanken, was wir tun können. Wir spüren Ärger, Missstimmungen, Lügen, Falschheit (aber auch Liebe und Wärme). Ich behaupte sogar, wir "ziehen" uns das im wahrsten Sinne des Wortes "an". Unbewusst.

Damit belasten wir unseren Alltag, Tag für Tag. Auch unbewusst. Aber all das zehrt an unseren Kräften, denn wir kompensieren all das nicht, es kann nicht aus uns raus. Wohin denn auch?

So kann dann auch ein unscheinbarer Vorfall oder Anlass dazu führen, dass wir wieder panisch, ängstlich reagieren. Der Körper ist voll, bis oben hin. Tiere und Menschen reagieren bei Gefahr immer gleich: der Körper mobilisiert seine Kräfte, der Körper bereitet sich zur Flucht vor, deshalb geht der Atem schneller, rast der Puls und Herzschlag, Adrenalin pumpt sich durch unseren Körper, damit man eines kann: Flucht.

Da wir uns aber in unseren Situationen nicht in Lebensgefahr befinden, sondern in einer alltäglichen Situation, hat der Körper durch unsere Seele falsche Signale bekommen. Und da schlage ich die Brücke zu unserem Charakterzug. Wir haben zu lange das gemacht, was andere von uns wollten, haben nicht nein gesagt, haben vieles runtergeschluckt - nur um des lieben Friedens Willen. So dass wir selbst unterdrückt waren. Unzufrieden, gefrustet. Und wussten nicht, woran es lag. Wir Menschen neigen dazu, Symptome immer mit etwas im Zusammenhang zu bringen, was zeitgleich passierte. Aber die Ursachen liegen eben schon weit zurück. Da hat sich etwas angestaut und unser Verhalten war und ist konditioniert.

Wie oft regen wir uns innerlich über die vermeintlich rücksichtslosen Menschen auf, mit ihrer Ellenbogenmentalität, mit ihrer Unhöflichkeit, mit ihrem Egoismus. So wollten wir nie sein.

Und wie oft haben wir uns gefragt, warum sind die Menschen so und wieso werden ausgerechnet solche Menschen scheinbar nie krank? Ich kenne Choleriker der schlimmsten Sorte, die sind fit wie nix und die werden alt und älter und man fragt sich, wo da die Gerechtigkeit bleibt. Denn wir plagen uns mitunter mit Todesgedanken und Ängsten herum und verstehen die Welt nicht mehr.

Mir geht es seit dieser Einsicht, ohne jemals Medikamente oder eine Therapie in Anspruch genommen zu haben, wieder richtig gut. Ich sage "nein", wenn ich "nein, ich will nicht" denke. Ich gehe keiner Konfrontation mehr aus dem Weg. Ich nehme in Kauf, dass ich nicht mehr so beliebt bin, weil ich nunmehr einfach mal meinen Mund aufmache. Ich gebe Wiederworte. Ich sage auch manchmal Dinge einfach so gerade heraus, ohne Rücksicht auf Verluste. Ich denke nicht mehr "das kann man jetzt nicht sagen".

Nachdem ich also mein Verhalten und die innere Einstellung geändert habe, geht es mir gut. Ich will nicht sagen, dass ich nun ein rücksichtsloser, egoistischer Mensch geworden bin, ich will damit nur sagen, dass auch ich ein Recht dazu habe, meine ehrliche Meinung zu sagen und ich will nichts unterdrücken. Denn das Unterdrücktsein macht krank und führt zu einer Flucht. (Denkt an das Verhalten der Tiere!)

Im Geiste sind wir schon Tausend Tode gestorben, aber wir leben immer noch. Wenn wieder mal der Körper die Symptome zur Flucht gibt, dann stellt euch einfach vor, dass der Körper euch damit eine falsche Information liefert. Es steht kein Monster vor euch, nicht der Gevatter Tod, kein LKW will euch überrollen, kein Erdbeben, kein Himmel der euch auf den Kopf fällt. Es sind nur falsche Informationen des Körpers, die dadurch zustande kommen, dass ihr zuviel in euch hinein gefressen habt.

Macht euch eine Liste, was euch alles stört. Im Leben, am Partner, am Beruf. Welche alten Rechnungen sind offen? Vielleicht eine lange verschobene und verdrängte Aussprache in der Familie? Egal! Macht es! Überwindet euch und macht den Mund auf.

Zu guter Letzt will ich darauf hinweisen, dass jeder mit Panik- und Angstsymptomen erstmal zum Arzt gehen und die Schilddrüse untersuchen lassen sollte. Wichtig! Weil die Schilddrüse bei Fehlfunktionen auch genau solche Symptome hervor bringen kann.

Aber egal ob mit oder ohne Schilddrüsenkrankheit, das eigene Verhalten zur Umwelt, zu anderen Menschen, ist angelernt und sollte trotzdem geändert werden. Weil Paniker eine gewisse Strategie entwickelt haben, mit ihrer Situation umzugehen und das ist meistens die Vermeidens-Strategie. Sie vermeiden unangenehme Situationen, sie verdrängen. Und genau das ändert leider nichts.

eQManxdy


Hi Guenevere,

Toll, dein Beitrag hat mich echt berührt. Genauso fühle ich mich, wie du es beschreibst. Genauso denke ich innerlich auch. Ich kann es nur nicht so gut formulieren wie du. Man entwickelt Vermeidungsverhalten. Zu sensibel, zu unsicher, spüren mit bestimmten Antennen die Gefühle anderer. Und wir wollen immer Frieden, keinen Stress und Streit.

Mein Opa ist Choleriker der wird bestimmt 100 Jahre alt, der hat immer nur ausgeteilt und seine Wut an der Familie ausgelassen. Er hat auch geschlagen. Dem fehlt aber mit seinen 85 Jahren gar nichts.

Mein Vater war sensibel und lag nur im Streit mit ihm. Mein Vater starb mit 61. Er hatte sich ein lebenlang nur mit ihm in der Wolle.

Nach jedem Streit ging mein Vater, mein Opa lachte dann nur und für ihn war das dann gegessen.

Ich arbeite an mir "nein" zu sagen und vor allem mit mehr Entschiedenheit meiner Mutter gegenüber zu treten. Sie macht ja was sie will, ohne Rücksicht auf Verluste. Mal schauen, ob ich es schaffe?

Hatte vorhin wieder so einen Anfall mit Extraherzschlägen und Panik, sowie das Gefühl die Kontrolle über mich zu verlieren. Überlege, ob ich was zur Beruhigung nehme oder ob ich es so packe?

Lg @:)

e\Ma(ndy


@Karline,

das Weinen kann man nicht abstellen. Lass es einfach raus. Das ist dein Ventil, viell. hilft es dir. Mir geht es so. Ich wäre manchmal froh, wenn ich einfach so weinen könnte, dann wäre ich bestimmt etwas erleichtert. Aber ich weine fast nie. Es wäre aber mal nötig. Zumindest von meinem Gespür her.

Viel Kraft wünsch ich dir. Du wirst es packen. Du bist nicht allein. *:)

Vuitalxboy


eMandy

naja, daß es mir nicht so gut geht, damit meinte ich vor allem die rückenschmerzen! die sind aber nicht so schlimm und gehen bestimmt bald wieder weg.

ich möchte jetzt auch nicht einfach die schuld nur auf meine eltern oder andere schieben, aber das hat sicher dazu beigetragen. ist ja unumstritten bei psychischen störungen, daß das soziale umfeld eine große rolle spielt. dazu die angeborene empfindlichkeit darauf, und schon hat man die besten voraussetzungen für das entwickeln einer angststörung!

vorhin (und auch jetzt noch) war/bin ich wieder ziemlich unruhig, habe deswegen gerade wieder eine halbe doxepin eingenommen. das braucht aber mind. 2 stunden bis es vollständig wirkt, hab ich gestern wieder gemerkt. es macht erst müde und dann beruhigt es.

ich möchte auch mit keinem mehr über diese ängste sprechen, das bringt eh nix. was zählt, ist, aus der gegenwärtigen phase wieder rauszukommen. vor ein paar monaten war ja alles noch ok (im vergleich zu jetzt).

LG

:)*

GCuUenevxere


Hi eMandy, (auch an Vitalboy)

freut mich, wenn dich mein Beitrag berührte und hoffentlich auch irgendwann einmal helfen kann.

Hatte vorhin wieder so einen Anfall mit Extraherzschlägen und Panik, sowie das Gefühl die Kontrolle über mich zu verlieren. Überlege, ob ich was zur Beruhigung nehme oder ob ich es so packe?

Ich will mich nicht erdreisten, mich in dein Leben einzumischen. Ich kann dir nur sagen, was ICH machen würde. Wenn ich in den letzten zwei Jahren spürte, dass wieder eine Attacke kommt und ich in Panik ausbrechen wollte, dann habe ich sie wie einen "alten Bekannten" behandelt. Im Kopf sagte ich zu ihr "Aha, da bist du ja wieder. Weißt du was, du kannst abhauen, ich brauche dich nicht. Du machst mich nicht fertig!"

Ich wusste ja, dass ich organisch gesund bin, ich wusste, dass mir nichts passieren kann. Also nahm ich z.B. 1 Tafel Schokolade, machte mir Kaffee oder Tee und machte es mir gemütlich. Schaute dabei TV oder las ein Buch. Es geht erstmal darum, dass man die Gedanken an die Panik wegbekommt, weil man sich nämlich so wunderbar da reinsteigern kann und die Attacke dann heftiger ausfällt. Und das muss man erstmal wieder verlernen, das sich die Gedanken um etwas anderes drehen.

Wenn man sich mit etwas beschäftigt, atmet man automatisch ruhiger und wenn man gar nicht mehr daran denkt, hat man die richtige Atmung.

Was mir anfangs auch geholfen hat, war in eine Tüte oder in die zu einer Höhle geformten Hände ein- und auszuatmen. Denn wir atmen falsch, wenn die Attacke da ist, wir hyperventilieren.

Ein netter Krankenhausarzt gab mir einfach mal so eine Atemmaske mit. Ich bin mir vielleicht blöd vorgekommen. ;-D Habe das Ding nur zwei drei Mal benutzt und weil ich nicht damit herum laufen wollte, dachte ich "das geht mit einer Tüte oder mit den Händen genau so gut" (habe ich mal gelesen). Und es geht.

e8MVandxy


hi Guenevere, Hi vitalboy

hatte heftigstden Anfall. Mußte mir doch etwas zur Beruhigung einwerfen. Aber es ist schon mal gut wenn ich länger überlege, bevor ich gleich zur Tablette greife.

Das mit der Tüte ist eine guter Tipp. am besten immer eine dabei haben. :)^

Sag mal konntest du dabei damals arbeiten gehen?

Das ist eben mein Problem, dass das ganze dort noch so schlimmer wird, das ich abtriffte und gar nix geht, nur PANIK.

Schade,dass meine Verhaltenshtera. erst nächstes Jahr beginnt.

Habe ich vorhin versucht, als die Attacke kam, zu sagen:" hallo da bis du ja wieder, ich will dich aber heute nicht hier haben." Aber das geht z.Zt. nur eingeschränkt, aber es gibt mir ein gutes Gefühl. Ich weiß ja, dass ich deshalb nicht sterbe. Aber ich möchte die Attacke nicht mehr aushalten müssen. Das geht über meine Kräfte, ich kann da eben nicht mehr (kraftlos). Dann fällt mann zurück. Man sollte sich offensiv der Angst stellen. Wie gesagt, dass schaffe ich nicht ohne Therapie. Muss halt noch Geduld haben.

Danke und Lg @:)

VBitalIboy


@ Guenevere:

finde deine beiträge echt gut und ich habe mich darin wiedererkannt. es ist wirklich so, daß es mir zu den zeiten am besten ging, in denen ich mich eben weniger so verhalten habe, weniger so gedacht habe wie in deinem ersten beitrag- und umgekehrt. da ist schon was dran und in der tat hat das was mit konditonierung zu tun. angst erzeugt mehr angst, und wo mal eine panikattacke war, ist die nächste nicht so weit. ich hatte die erste dieses jahr anfang august, und seitdem kamen sie immer häufiger. da war einfach ein konflikt, zukunftssorgen etc. da - ich hab mich da zu sehr reingesteigert, zu sehr nachgegrübelt ohne das problem zu lösen. und im laufe der zeit kam dann auch die "angst vor der angst", also vor weiteren panikattacken/angstzuständen dazu.

deine tipps finde ich auch hilfreich, es ist wichtig, die angst anzunehmen, als etwas vetrautes, sich klar zu sein, daß nichts passieren kann, weil es einem ja körperlich gut geht, besser als manchen, die keinerlei probleme mit angst haben und man ja nach all den panikattacken immer noch lebt. in dem moment, wo man die angst als solche akzeptiert/"zugelassen" hat, verliert sie ihre problemhaftigkeit. auch wenn sie richtig heftig ist. hauptsache man kommt aus dem panikkreislauf raus.

was anderes ist, wenn die angst durch medis noch gesteigert wurde (wie bei mir) - da ist guter rat teuer, aber ich bin froh, jetzt wieder so halbwegs aus dieser misere raus zu sein.

schilddrüse wurde bei mir im juli auch überprüft- allerdings nur TSH :-/ - dieser wert war aber ok.

viele grüße *:)

@ emandy:

ja, mir ging es heute auch den ganzen tag nicht so gut, mußte vorhin auch etwas einnehmen. hoffe, daß es dir bald besser geht. probier mal die tipps von Guenevere.

LG

sMandyx98


Huhu, ihr Alle!*:)

Vitalboy: Du hattest schon den richtigen Ansatz, als du schriebst, wir sind schon immer sensibler gewesen, von Eltern unter Leistungsdruck gesetzt, usw. Aber du,

Guenevere hast es auf den Punkt gebracht, nicht "nein" sagen könnnen, allen alles Recht machen wollen, zu viele Gedanken über alles, usw... Genau, bei mir fing das in diesem Sommer auch wieder an, als ich angefangen habe, wieder in die gleichen Muster zu schlittern. So - wie ich mich immer verhalten habe. Meine Therapie war da schon über ein halbes Jahr zu Ende u. der Einfluss meiner Mutter wieder sehr groß auf mich. (sei nett, sei freundlich, schluck's runter) Das fing damit an, dass mich die Arzthelferin meines Arztes mir erst eine CD über ein Nahrungsergänzungsmittel gegeben hat (wovon es ihr angeblich bedeutend gesundheitl. besser ging). Ich fand' das eigentlich Quatsch, denn das Nahrungsergänzungsmittel war Obst u. Gemüse in Tablettenform. Hatte auch da keine Lust, dass zu nehmen. Doch was habe ich gemacht? Ich habe dann rumgedruckst, dass ich erst einmal nicht noch zusätzlich was nehmen will u. Obst u. Gemüse ja schon so esse. Die Arzthelferin hat mich daraufhin mit Einladungen zu solchen Seminarvorträgen bombardiert. Dann habe ich wiederum nicht gesagt, dass ich kein Interesse habe, nein, den einen Tag hatte ich keine Zeit, usw. Mittlerweile hatte ich dann schon Angst, zu meinem Arzt zu gehen. Denn die Arzthelferin könnte ja an der Rezeption sitzen. Auch in anderen Situationen habe ich mich nicht mehr gewehrt. Und - meine Ängste hatten mich wieder voll im Griff. Ich habe mir wieder gar nichts mehr zugetraut. Jetzt im Herbst habe ich Mut gefasst, der Arzthelferin erst einmal gesagt, dass ich kein Interesse daran habe. Es war gar nicht so schlimm, sie war auch nicht böse, wie ich vermutet hatte. :-D Nun habe ich meiner Mutter endlich mal ein paar Worte gesagt. Auslöser war ein Streit mit meiner Mutter mit meinem Mann. Zwar ging es mir erst mal nicht gut dabei, weil ich auch hin- u. hergerissen war. Aber seit 1 Wo. ist erst einmal Funktstille zwischen meiner Mutter u. mir. Sonst hat sie mich manchmal tgl. angerufen u. stundenlang vollgequatscht u. ich musste ihr zuhören. Kam vll. dazu, 2 - 3 Sätze zu sagen. Klar, sie sieht es sicherlich wieder nicht ein. Sie macht ja keine Fehler, gibt sie nie zu. Doch im Moment fühlt es sich für mich gar nicht so schlecht an, nicht mit ihr Kontakt zu haben. Die Auswirkung habe ich bemerkt: Erst ging es mir an der Arbeit nicht mehr so schlecht. Ich konnte wieder die Pausen im Aufenthaltsraum aushalten, ohne vor Panik immer nervös hin- u. herzurutschen u. auf Toilette zu müssen. U. - gestern konnte ich das erste Mal seit nun mehr schon wieder Monaten! ohne Angst u. Panik Straßenbahn fahren u. einkaufen gehen sowie an der Kasse stehen. Es ist natürlich schwer, sich aus so eingefahrenen Mustern "umzukrempeln". Aber ich werde alles daran setzen, dass ich jetzt besser auf meine eigentlichen Gefühle achte. Euch allen eine angstfreie Zeit!

Liebe Grüße!@:) :)*

eoManxdy


@sandy, vitalboy und alle Kämpfer gegen Angst/Panik

bin noch sehr beeindruckt vom Bericht von Guenevere.

Ich werde auf jeden Fall daran denken und es versuchen, immer mal an ihre Worte zu denken und sie anzuwenden.

@vitalboy:

wollte heute keine Tafil nehmen, nahm sie dann doch. sonst würde ich jetzt noch am boden liegen. Aber ich habe lange gezögert sie zu nehmen. Die wirken aber ganz schon lange. 11.30 Uhr habe ich sie (1,0 mg) genommen und sie hält bis jetzt an. Ich bin zum 1x angstfrei. Das tut mal gut. Diazepam wirkte ca. 2-3 h so angsthemmend. Die Tabletten sind ganz schön der Hammer. Nur für den Notfall, sonst wird man schnell abhängig. Das will ich ja nun auch nicht.

8-) *:) Bis bald

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