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Angst-/ Panikgeplagte: Wie gut könnt ihr mit Stress umgehen?

vlan&ni


Guten Abend

@Guenevere

Dein Beitrag ist wirklich gut. Die Angst zu "begrüßen" in der Gewissheit, dass es "nur" die Angst ist und auch ohne Schaden vorüber geht, habe ich versucht. Aber wenn die Symptome sehr stark sind, ist das ziemlich schwer. Sich ablenken klappt, das stimmt, allerdings nicht, wenn man in einer Situation ist, in der man sich eh unwohl fühlt!

Heute habe ich leider wieder eine Viertel Bromazepam genommen, die helfen mir super-allerdings ist das auch keine (Dauer)Lösung!Bin aber dennoch froh, dass ich sie habe und sie mir helfen!

Ich denke mein Problem oder die Ursache der Angst ist auch, dass ich zu wenig über meine Probleme reden. Für andere bin ich immer da, höre zu, baue sie auf. Aber mir selber fällt es schwer über meine Gefühle und wahren Ängste zu sprechen!Ich habe zb. Probleme im Studium bzw. Angst es nicht zu schaffen, da zu versagen. Tue aber nach außen meist so, als wäre alles in bester Ordnung, aber irgendwann kann ich das auch nicht mehr. Vor allem meinem papa mag ich nichts sagen. habe das gefühl er würds nicht verstehen, er ist echt ein Lieber, aber er ist zb nie krank und ich bin mir sicher, dass er mein problem nicht verstehen würde, also schweige ich lieber :-/ obwohl ich weiß, dass das falsch ist!Mit meinem Freund rede ich drüber, aber der kann das auch nicht so verstehen. Er sagt ich soll trotzdem einfach alles machen und muß die >Angst eben aushalten! Klar wäre das das Beste, aber für mich und meinen Körper eine Tortur!Manchmal wünschte ich, er könnte einmal so fühlen wie ich in einer Angstsituation fühle, dann könnte er es sicher besser verstehen!

G~uepneJverxe


Danke schön @ alle

Hi eMandy,

Sag mal konntest du dabei damals arbeiten gehen?

Ich habe zwei Kinder und muss sagen, dass sie es waren, die mir mit ihrer bloßen Existenz innerlich Kraft gegeben haben. Ich sagte mir "denk an deine Kinder, du kannst dich jetzt nicht fallen lassen, sie brauchen dich".

Ich vergleiche das mit einer Arbeitssituation. Dort kann man sich auch nicht fallen lassen, mal eben hinlegen, losheulen. Man muss sich zusammenreißen, will sich nichts anmerken lassen.

Kindern kann man nicht mal eben einen Krankenschein in die Hand drücken und sagen "ich komme in zwei Tagen mal wieder vorbei".

@all

Es ist glaube ich ganz gut, wenn man durch eine Berufstätigkeit oder durch Kinder an einen geregelten Alltagsablauf gebunden ist. Man muss sich einfach zusammenreißen, wird abgelenkt, beschäftigt sich nicht dauernd mit der Panik.

Ich weiß noch, wenn ich in einer Attacke drin war und zum Krankenhaus gefahren bin, dass es mir von Minute zu Minute besser ging, allein dadurch, dass ich auf den Arzt gewartet habe. Es beruhigte mich zu wissen, dass mir hier im Krankenhaus ja nichts mehr passieren kann. Wenn ich dann zum Arzt reinging, war ich eigentlich wieder fit und fühlte mich wohl. Das konditionierte mich dahingehend, dass ich mit der Zeit einfach wusste "es ist ja nichts körperliches". Und den Gedanken hatte ich dann im Kopf, wenn mich im Beisein meiner Kinder eine Attacke anfliegen wollte. Ich habe mich dann intensiver mit meinen Kindern befasst und dann ging es mir auch von Minute zu Minute besser.

Schlimm war mal eine Situation während einer Autofahrt. Ich wollte meiner Kinder abholen. Die Attacke kam ganz plötzlich, ich musste anhalten und hatte Todespanik. Ich dachte, ich krepiere hier im Auto, mitten auf der Straße, zwischen fremder Menschen. Und der Gedanke feuerte die Panik so richtig an. Herzstiche, Herzrasen, Schweißausbruch, alles vom Feinsten. Ich dachte, das ist nun ein Herzinfarkt. Ich öffnete das Fenster und brauchte Luft, Luft, Luft.

Habe langsam eingeatmet und langsam ausgeatmet. Und ich lebte immer noch. Nanu? Meine Kinder abholen, das war jetzt wichtig. Ich wollte nur noch, dass sie mich noch einmal sehen, wenigstens bis dahin wollte ich es schaffen. Und fuhr wieder los. Als meine Kinder im Auto saßen, fühlte ich mich zwar noch schwummerig, aber vom vermeintlichen Herzinfarkt keine Spur. Zu hause dann der normale Alltag, kochen, Hausaufgaben machen, es ging mir wieder gut.

Doch in der ersten Zeit danach, hätte ich am liebsten den Wagen stehen lassen, aber das habe ich Gott sei Dank nicht getan. Bin aber erstmal immer mit geöffnetem Fenster gefahren. Später habe ich mir dann gesagt "Bist du doof, du frierst hier, nur weil du meinst, dass es dir mit Frischluft besser geht. Im Auto ist genügend frische Luft." Ich wollte mich nicht dahingehend konditionieren, dass ich nur noch mit geöffnetem Fenster Auto fahren kann. Also ließ ich es sein und lebe immer noch. ;-D

Hi Vitalboy,

hauptsache man kommt aus dem panikkreislauf raus.

Ja, da sagst du etwas Wichtiges. Egal mit welchen Mitteln, hauptsache man durchbricht diesen Kreislauf. Es ist wichtig, dass man die Erfahrung macht, dass die Attacke wieder vorüber geht und es einem danach wieder "normal" geht. Je öfter man das durchmacht, umso eher begreift man, dass nichts passieren kann. Und wenn man das begreift, geht man lässiger mit der nächsten Attacke um. Die Arztbesuche werden weniger. Die Notfallambulanz im Krankenhaus sieht man nicht mehr so oft, weil man sich nun eher die Lächerlichkeit vor Augen führt. Weil man denkt, dass es peinlich ist, wenn man schon wieder "wegen nichts" die Zeit der Ärzte stiehlt. (Obwohl, meine Ärzte waren immer sehr nett und sehr verständnisvoll. Sie haben mich immer ernst genommen und dafür war ich ihnen dankbar.)

Angst/Panik ist, wie gesagt, ein Fehlalarm des Körpers.

Es gilt dem Körper zu zeigen, dass wir in keiner lebensbedrohlichen Situation sind. Sämtliche Symptome der Flucht, der Todespanik, müssen während einer Attacke abgebaut werden. Dadurch lernt und merkt der Körper, dass es ein Fehlalarm war.

Würde man sich hineinsteigern, würde man dem Fehlalarm Recht geben, ihn also bestätigen.

Das erste was man unter Kontrolle bringen sollte, ist die Atmung. (Ich wiederhole mich.) Weil durch die Atmung sämtliche andere Körperreaktionen kontrolliert werden. Also bitte in die Tüte oder in die Hände atmen. Der Rest reguliert sich dann von allein, vorausgesetzt, man steigert sich gedanklich nicht noch weiter hinein. Also am besten ist es, wenn man während man in die Tüte (oder Hände) atmet, seine Gedanken ablenkt. Musik anmachen und zuhören, vielleicht versuchen mitzusingen. Oder man richtet seinen Blick auf irgendwas, was man beobachten kann. Sei es einen Menschen auf der Straße oder die Fliege an der Wand, etc.

Hat man das erstmal "gelernt", kann man später recht locker mit anfliegenden Attacken umgehen. Wie ich schon sagte, man begrüßt sie wie einen alten Bekannten. Die Abstände zwischen den Attacken werden größer. Ich hatte innerhalb eines Jahres nur noch eine einzige Attacke gehabt, die es nicht mal wert war, so genannt zu werden, weil ich sie sofort verscheucht habe. "Was willst du denn auf einmal hier?" (Habe dabei in meine Handhöhle geatmet.)

Nach drei Minuten war der Spuk vorbei. Und habe mich gedanklich auch nicht mehr damit befasst.

Mittlerweile hat mein Körper gelernt, dass es Fehlalarme sind.

Hi sandy98,

die Situation mit deiner Mutter kommt mir sehr bekannt vor!

Meine Mutter hat es nie böse gemeint, aber sie hat mich so erzogen, dass ich immer ein schlechtes Gewissen bekam, wenn ich es ihr nicht recht genug machte. Sie hat immer versucht, mich zu kontrollieren, auf mich Einfluss zu nehmen. Zu spät, habe ich ihr Wiederworte gegeben, weil ich nie in Kauf nehmen wollte, ihr weh zu tun, sie zu enttäuschen. Eines Tages dann, ich war schon Mitte Zwanzig, ging es nicht mehr anders, ich musste etwas tun. Ich musste die Mutter-Tochter-Beziehung gerade rücken, auf ein "normales Niveau". Ich setzte mich hin und schrieb ihr einen 18-seitigen Brief, in dem ich all das, von der Kindheit angefangen, schrieb, was mich belastet, was mich ärgerte, was mich traurig machte, was mir unverständlich war.

Ich bat sie darum, mich in Ruhe zu lassen. (Sie rief auch täglich mehrmals an, sie kam unangemeldet vorbei, etc.) So lange, bis ich eines Tages von selbst - auf sie zukomme.

Und sie hat es akzeptiert. Sie hat sich nicht gemeldet. Nach einem halben Jahr Funkstille (die mir sehr gut getan hat), erhielt ich von ihr einen Brief. In diesem schrieb sie, wie Leid es ihr tun würde, sie hätte all das nie so gesehen, aber sie würde mich verstehen, sie wäre sehr traurig und hofft, dass ich mich bald wieder bei ihr melden würde. Sie selbst habe eine problematische Mutter-Tochter-Beziehung zu ihrer Mutter gehabt und sie schrieb sich in dem Brief an mich, ihre Sorgen diesbezüglich von der Seele.

Diese Briefeschreiberei war wie eine Therapie für uns.

Anschließend überkam mich ein - bis dahin verdrängtes - tiefes Liebesgefühl zu meiner Mutter, ich rief sie an und seitdem haben wir ein tolles Verhältnis zueinander. Sie kann damit umgehen, dass ich meine Meinung sage und ich muss nicht mehr befürchten, dass sie mich deshalb nicht mehr "lieb hat".

Hi vanni,

. Für andere bin ich immer da, höre zu, baue sie auf. Aber mir selber fällt es schwer über meine Gefühle und wahren Ängste zu sprechen!

Ja, mir fällt auch immer mehr auf, dass das noch ein Wesenszug von uns "Panikern" ist

Das Samariter-Syndrom.

Am liebsten würden wir uns doch die Probleme der Welt auf die Schultern packen und lösen.

Und dann noch das Mitgefühl.

Da muss man sich einfach irgendwann klar machen, dass niemand, niemand auf der ganzen Welt, soviel Last mit sich herum schleppen kann. Wir sind keine Helden und auch nicht Superman.

Auch wir müssen ein Ventil finden, um all den Druck loszuwerden. Nicht immer nur für andere da sein und alles runterschlucken.

Und wenn man darüber nicht sprechen kann oder nicht den richtigen Zuhörer findet, dann nehmt ein Tagebuch. Schreibt auf, was euch nicht passt. Schreibt auf, worüber ihr sauer seid, was euch wütend macht, worüber ihr unglücklich seid. Schreibt aber auch auf, was euch froh gemacht hat. All die negativen, aber auch positiven Dinge. Lasst es raus. Wie gesagt, schreiben ist da auch hilfreich, weil es ein "Rauslassen" ist.

Lieber Gruß und

zeigt den Attacken eure Zähne ;-D

Guenevere

e9ManjdYy


@Guenevere,

ich habe auch ein Kind. Und ich muss sagen sie fordert mich sehr. Ich gebe mir Mühe all dem gerecht zu werden. Und lasse mich da auch nicht fallen. Geht ja garnicht mit Kind.

Ich hab ja noch das Problem (organisch) Herzrhythmusstörungen und muss nochmal ins KH. Deshalb habe ich einen Krankenschein bekommen. Weil alles zusammen kam. Mann kann nicht so pauschal sagen, "nicht gehen lassen". Ich hatte Mitte des Jahres ein Burn out Syndrom noch dazu und habe in der Arbeit/Familie alles gegeben. Ich kümmere mich nebenbei noch um meine Oma und Mutter, weil mein Vater verstorben ist. Jetzt geht nichts mehr. Der Körper sagt jetzt einfach bei mir "aus". Dann kamen die Attacken und ich kämpfe immer noch/mit Krankenschein.

Also pauschalisieren kann man dies nicht so einfach.

Lg

v?anxni


So ich denke, es ist auch gut mal "kleine" Erfolgserlebnisse hier rein zu schreiben!

Ich war heute in einem Möbelhaus, weil ich etwas brauchte. Hatte natürlich vorher schon Horror davor, Erwartungsangst eben!Die Angst kam auch, ich zitterte, war nervös,Herzrasen-wollte nur noch weg!

Sagte mir dann, nein du lässt Dir das heute nicht versauen!

Habe mich abgelenkt, mir schöne Sachen angeschaut und auch gekauft :-) War dann glatt 2h im Möbelhaus und danach noch Lebensmittel einkaufen, war dann alles bestens.

Bin stolz auf mich, tut irgendwie gut zu wissen, dass es auch anders und ohne Tabletten geht.

Nun noch mal was anderes: Es heisst ja immer, der Körper kann diesen Angstzustand (volles Adrenalin) nur eine bestimmte Zeit durchhhalten!Bei mir hielt das schlimmstenfalls schon mal ne Stunde echt heftig an, danach flachte es zwar ab, aber Restsymptome waren noch vorhanden. Wie ist das bei euch so?

Schönes We noch!

s(and'y9x8


@Guenevere:

Also, mit der Atmung, das funktioniert bei mir auch öfter ganz gut. Aber ich konzentriere mich dann ganz stark auf das gleichmäßige Ein- u. Ausatmen (ohne Tüte ;-)). Innerlich sage ich auch zu mir: "Sandy, ganz ruhig, es passiert dir nichts. Es ist dir noch nie was in solchen Situationen passiert." Meistens beruhige ich mich dann auch.

Ich setzte mich hin und schrieb ihr einen 18-seitigen Brief, in dem ich all das, von der Kindheit angefangen, schrieb, was mich belastet, was mich ärgerte, was mich traurig machte, was mir unverständlich war.

Ja, einen Brief an meine Mutter zu schreiben, daran habe ich auch schon gedacht. Weil 1. ich vll. nicht die richtigen Worte finde u. 2. meine Mutter mich gar nicht so gut zu Wort kommen lässt. :-( Doch dann kam das mir irgendwie blöd vor, wir sind erwachsene Leute u. wir wohnen in der gleichen Stadt. Andererseits kann ich immer schon besser schreiben (zumindest bei für mich schwierigen Dingen), als Reden. Ich denke auch, dass meine Mutter auch keine so einfache Kindheit hatte. Durch deinen Beitrag habe ich mal darüber nachgedacht. Ihre Mutter ist gestorben, als sie 7 Jahre alt war. Mein Opa hat dann eine neue Frau kennen gelernt, mit der er noch 2 Söhne bekam. Meine Mutter hat mir nur eine Episode mal erzählt, als sie so schwer krank war u. 'ne Rippenfellentzündung hatte. Da war meine Stiefoma sehr gemein zu ihr, sie musste trotzdem die ganze Wohnung putzen u. im Haushalt was machen, obwohl es ihr so schlecht ging. Ansonsten kann ich nicht so viel sagen. Ich z. B. hatte ein gutes Verhältnis zu meiner Stiefoma, kannte ja keine andere Oma mütterlicherseits. Auch hatte ich eigentlich das Gefühl, dass meine Mutter gut mit ihr klarkam. Doch meine Mutter ist ja auch heute noch so drauf, dass sie allen alles Recht machen will - bloß nie nein sagen außer bei mir ist sie härter. Wahrscheinlich hat sie das so auf mich übertragen. %-|

Und wenn man darüber nicht sprechen kann oder nicht den richtigen Zuhörer findet, dann nehmt ein Tagebuch. Schreibt auf, was euch nicht passt. Schreibt auf, worüber ihr sauer seid, was euch wütend macht, worüber ihr unglücklich seid. Schreibt aber auch auf, was euch froh gemacht hat. All die negativen, aber auch positiven Dinge. Lasst es raus. Wie gesagt, schreiben ist da auch hilfreich, weil es ein "Rauslassen" ist.

Das habe ich auch gemacht, als es mir so sehr schlecht ging. Und - es hat mir sehr geholfen. Ich habe es mein Gut/Schlecht-Tagebuch genannt. Habe auch, auch wenn es mir noch so nichtig u. klein vorkam, die Fortschritte reingeschrieben. Also, positive wie negative Sachen. Zugleich aber auch meine Gedanken u. Gefühle dabei. Irgendwann, als es mir dann wieder besser ging, wurde es immer weniger, bis ich schließlich ganz aufhörte zu schreiben. Auf Rat meines Therapeuten hatte ich auch einen Brief an meinen verstorbenen Bruder geschrieben. Erst fand' ich das sehr unsinnig. Doch dann habe ich es gemacht u. es wurden auch ca. 6/7 DIN A4-Seiten. Da konnte ich endlich mit der Vergangenheit abschließen. Seitdem habe ich es geschafft, ohne Angst-/Panikattacken an seinem Grab zu stehen u. meiner Mutter sogar bei der Grabpflege zu helfen.

Auch das Schreiben hier in dem Faden bringt mir sehr viel. :-D Obwohl ich am Anfang auch erst gezweifelt habe, ob mir das guttun wird. Klar, manche Themen können oft "triggern", das bleibt bei mir auch nicht aus. Aber ich sehe auch, es geht anderen noch ähnlich oder noch schlechter als mir. Genau gestern dein Anfangsbericht Guenevere, da merkte ich, dass bei mir beim Lesen Panik hochstieg. Als ich in mich hineingehorcht habe, habe ich bemerkt, dass diese Angst genau deswegen kam, weil du die Dinge beim Namen genannt hast, es auf den Punkt gebracht hast. Dann ging es mir wieder besser. :)^

Liebe Grüße an euch Alle!@:)

V,itaplxboy


huhu! heute schreib ich nur ganz kurz. also, in der notaufnahme war ich noch nie wegen bei angst und auch selten beim arzt - nur ein mal im august zum blutbild- und schilddrüsentest (alles ok).

hab hier ja schon mal davon erzählt, daß ich diesbezüglich ein gewisses "schamgefühl" habe (von wegen mücke zum elefanten machen und so).außerdem habe ich angst davor, z.b. neuroleptika gespritzt zu bekommen (wenn man an den falschen arzt gerät).

heute geht es mir wieder etwas besser, auch was die unruhe angeht, allmählich wird das. :-)

wünsche euch alles gute&schönes WE! *:)

ssaNndxy98


Huhu Vanni!

Ersteinmal: :)^ Das hast du doch toll hinbekommen! Mir geht es oft ganz genauso, ich stelle mich schon vorher auf die Situation ein. (natürlich aber mit allen Horrorvorstellungen, was passieren könnte) Da habe ich schon vorher Herzrasen, zittrige Hände, Druck auf Blase, etc. Doch ich bemühe mich jetzt sehr, Situationen, vor denen ich Angst habe, nicht zu meiden. Und - ich merke ja auch schon, dass es mir viel besser geht - seit langem mal wieder!:-D Ich sage mir dann auch oft: "Dir passiert nichts, was soll schon passieren, ist ja noch nie was passiert! Und dann noch ganz wichtig: Ich will das jetzt schaffen, so kann es nicht weitergehen!" Dieses: ich will! sollten wir uns auch noch viel mehr aneignen. Denn wenn ich zu mir sage: ich muss! geht das viel schwerer.

Nun noch mal was anderes: Es heisst ja immer, der Körper kann diesen Angstzustand (volles Adrenalin) nur eine bestimmte Zeit durchhhalten! Bei mir hielt das schlimmstenfalls schon mal ne Stunde echt heftig an, danach flachte es zwar ab, aber Restsymptome waren noch vorhanden. Wie ist das bei euch so?

Als es mir vor 4 Jahren so schlecht ging, lief mein Körper nur noch auf Hochtouren. Ich war praktisch nur noch aufgedreht u. nervös. Selbst an Schlaf war nicht zu denken, weil es mir im Bett genauso ging. Aber richtig bergab ging es erst, als ich die Situationen dann gemieden habe, weil einfach nichts mehr ging. Das möchte ich nicht noch mal erleben!>:(

Liebe Grüße!*:)

s%andyx98


Hallo Vitalboy!

Ich war auch noch nie in der Notaufnahme wg. meinen Angstzuständen. Die ersten Jahre wusste ich ja, wie gesagt, gar nicht, was ich habe. Habe das auf den Kreislauf geschoben. Und - ich wusste auch gar nicht, dass es so eine Krankheit gibt. Hatte dann mal was darüber gelesen u. dann gemerkt, dass passt zu mir. Eigentlich habe ich die Diagnose gar nicht vom Arzt bekommen. Ich bin hingegangen u. habe gesagt: "Ich glaube, ich habe Angstzustände." Auch der Neurologe hat mich gar nicht richtig untersucht. Ich musste einen Fragebogen mit über (ich glaube) ca. 300 Fragen beantworten. Anhand dieses Bogens hat er dann festgestellt, dass ich zwar etwas ängstlich, aber ansonsten eine normale junge Frau bin. Es wurde weder EEG gemacht, noch sonst was. Genauso, wie es das MKP-Syndrom gibt. Ich habe nämlich einen Mitralklappenprolaps u. das MKP-Syndrom äußert sich auch wie Angstzustände. Als ich meinem Arzt davon erzählte, hat er nur gelacht u. meinte, dann müsste ja jeder 2. das haben. Deshalb, ich bin mir sicher: Es ist nicht alles nur psychisch, organisch spielen bei mir auch einige Dinge eine Rolle. Hinzu kommt ja auch noch, dass ich Hashimoto habe. (Autoimmunerkrankung der Schilddrüse) Ich denke, tlwse. ist es psych. bedingt u. tlwse. organisch. :-

Liebe Grüße!@:)

kMaQline8260x7


An alle!

*:)

Hallo ihr lieben!

Mir ist seid 4 Monaten schlecht. Alle Untersuchungen die gehen hat mein HA mit mir gemacht. CT Abdomen, Sonographie, komplettes Blutbild, Darmspiegelung, Magenspiegelung und und und!

Gestern war ein echt schlimmer Tag!

Ich war sowas von unruhig kribbeln im Bauch sogar in den Füßen ich musste ständig weinen und ich hatte Angst! Angst wovor? Ich weiß es selber nicht!

Wie geht ihr damit um bekommt ihr eine Therapie? wenn ja wie läuft sowas?

Habt ihr Tipps für mich!

Als es mir gestern so schlecht ging hat meine Ma Not bekommen und hat bei meinem Hausarzt angerufen und er sagte, das er schon länger vernutet, das bei mir Depression dahinter stecken!

Er wollte mich ins Krankenhaus einweisen das habe ich aber ganz schnell verneint.

Ich habe Angst, was jetzt wird ich erkenne mich selber nicht wieder so kenne ich mich nícht bin immer am scherze machen am lachen und ich ziehe mich nie zurück was ist los mit mir' ??? ??

Danke an euch!:-) :)*

vYanni


Hallo ihr Lieben,

eine Sache noch: Ist es bei euch so, dass die Symptome beim (still) sitzen schlimmer sind, als beim stehen oder gehen?Bei mir ist es so! Bin ich irgendwo zum Essen eingeladen oder in einem Restaurant oder so, wird es schwerer für mich. Habe ich hingegen die Gelgenheit öfter mal aufzustehen zu laufen oder so, gehts besser!Kennt ihr das?

Friseur (ganz still sitzen) ist für mich zb der totale Horror, das geht zur Zeit gar nicht...

Worüber ich noch nachdenke ist, ob dieser andauernde Adrenalinschub, den unser Körper aushalten muß nicht auif die Dauer auch schädlich für den Körper ist?Was meint ihr?

V!itaalboy


vanni

eine Sache noch: Ist es bei euch so, dass die Symptome beim (still) sitzen schlimmer sind, als beim stehen oder gehen? Bei mir ist es so! Bin ich irgendwo zum Essen eingeladen oder in einem Restaurant oder so, wird es schwerer für mich. Habe ich hingegen die Gelgenheit öfter mal aufzustehen zu laufen oder so, gehts besser! Kennt ihr das?

ja, absolut der fall momentan bei mir. wenn ich nicht die gelegenheit habe aufzustehen, rumgehen, wie z.b. grad am esstisch bei eltern, wird es schlimmer, dann werd ich noch unruhiger und nervöser. hab ich die möglichkeit zum bewegen, wird es besser. letzten montag beim arzt mußte ich ca. 3 stunden sitzen bleibe, unter vielen leuten, es war eng und so weiter, das war die hölle. aber da gings mir auch nochmal ne ecke schlechter als jetzt.

Worüber ich noch nachdenke ist, ob dieser andauernde Adrenalinschub, den unser Körper aushalten muß nicht auif die Dauer auch schädlich für den Körper ist? Was meint ihr?

ich hab mal gelesen, daß panikattacken nicht schädlich für den körper sind. diese adrenalinschübe haben nämlich auch "normale" leute, berufsbedingt oder so

antworte gleich im anderen thread *:)

MTonxiPkna65


Ich habe auch mal gelesen, dass genau dieser Bewegungsdrang ein grobes Merkmal dafür ist, dass die Probleme nicht körperlicher Natur sind. Oft denkt man ja, man hat einen Herzanfall, den Symptomen nach, aber bei echten Herzproblemen nimmt man wohl eher instinktiv eine Schonhaltung ein.

V%it'albxoy


Monika65

stimmt genau, und herzprobleme sollen sich zuerst mal vor allem bzw. nur bei körperlicher angstrengung bemerkbar machen.... hätte man wirklich was am herzen, täte man sich eher schonen, das stimmt.

neulich bin ich im affenzahn den berg raufgegangen, als wir wandern waren, hatte puls 160 oder aber hab mich wohlgefühlt

sEandyx98


Huhu!

Also, bei mir ist es oft auch so, dass ich Probleme länger zu sitzen. Oder in Situtationen, (wie z. B. Bahn fahren) wo ich nicht gleich weg kann, geht es mir auch oft schlechter. Im Moment geht es mir psychisch aber ganz gut, dafür körperlich nicht. Hatte vorgestern Durchfall u. Magenkrämpfe, Durchfall mit Immodium gestoppt, da ich vorgestern, gestern u. heute arbeiten musste. Gestern mal Ruhe. Heute nach der Arbeit (also kann es auch nichts damit zu tun haben) wieder Durchfall u. Übelkeit. Außerdem habe ich einen blauen Finger bekommen, ohne Grund. Wenn ich mich gestoßen hätte, hätte ich es merken müssen. Aber es tat plötzlich weh u. war gleich blau. Hatte das schon ein paar Mal, aber sonst eigentlich immer auf der Innenseite der Finger, dieses Mal Außenseite. Mein Hausarzt meinte damals, als das immer so oft auftrat, das wäre rheumatisch bedingt. Es bleibt einem auch nichts erspart... %-|

Liebe Grüße u. alles Gute euch allen! Mag heute nicht so viel schreiben, da mir übel ist!:-(

e>ManDdy


sandy 98,

habe dir Mails geschickt!

:)*

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