Angst-/ Panikgeplagte: Wie gut könnt ihr mit Stress umgehen?

A~zumcenxa1


Nina, dir geht's nicht so gut?

l~i1lo7x7


Doch, doch. Aber ich muß, soll, will einiges ändern damit sich

meine Angst in absehbarer Zeit verpufft. Dazu habe ich einiges

zu verändern. Ich muß intensiv an meiner Partnerschaft arbeiten,

da mein Sohn zum Mittelpunkt wurde und unsere Partnerschaft

eingeschlafen ist. Wir als Paar existieren nicht mehr, daß war

die trauige Erkenntnis die ich in der letzten Sitzung hinnehmen mußte :°(

Ich muß dem Kleinen Grenzen setzen, damit ich es

leichter habe, da alles nach seiner Nase tanzen muß.

Vorallem, damit wir an unserer Partnerschaft arbeiten können.

Ich soll auf mich und meine Bedürfnisse achten und auch mal NEIN zu allen und jenen sagen wenn es nicht meine Meinung ist.

Das ist auch ein herber Punkt aber wichtig.

Wie du siehst, mir wird nicht langweilig :=o

Es ist auch sehr schwierig, nicht zurückzufallen und alles beim

alten zu lassen. Ich merke jetzt wie die Angst öfters kurz aufflammt, sobald ich was neues wage und gleichzeitig da ist

wenn ich mich "gehe" lasse.

Maus würde sagen, ich bin eine Siegertasse ;-D

AUzuceen}a1


Kannst du eigentlich mit deinem Mann über die therapie sprechen, hört er dir zu?

lIilo7x7


Sagen wir mal so, er würde mir zuhören. Habe ihm aber nicht

alles von der Therapie erzählt, da er die Nina die er vor 11 Jahren

kennengelernt hat nicht mehr wiederfinden würde. Ich glaube

ihn würde das weniger "schockieren", aber ich glaube das letzte

Fünkchen Selbstachtung würde bei mir den Bach runter gehen.

Ich versuche, das erarbeitete in der Therapie positiv in die Beziehung einzubringen ohne unbedingt vergangenes aufzuwärmen.

Es liegt eben größtenteils (auch ein Punkt der letzten Therapie,

und was keiner gerne hört :°( ) an mir, daß die Beziehung eingeschlafen ist und er es mir eigentlich nicht recht machen kann, obwohl es sich sehr bemüht. Andere würden sich die Finger abschlecken, wenn sie so einen Mann wie meinen hätten.

Meine Thera meinte, noch 1-2 Jahre so weiter und die Beziehung

sei am Ende. Meine Angst sei eigentlich das Angst vor dem AUS,

ich es aber es nicht wahrhaben will und ich darum diese Phobie

stattdessen wachgerufen habe. Denn die Angst/Gefühle sind

ja stänig gegenwärtig und wollen einen Namen.

So, jetzt wißt ihr alles, habe mich ausgekotzt ;-D

ARzuSce-na1


Nina :°_ du arme :°_

Ich glaube, du müsstest dich öfters mal auskotzen

Du kannst nicht immer nur alles in dich hineinfressen.

Ich finde es gut, dass du versuchst an deiner Beziehung zu arbeiten. Du bist eine sehr mutige Frau ;-)

Du bist hier im forum immer die, die uns anderen zuhört, dabei hast du selber Probleme :°_

Aber stimmt, du bist eine SIEGERTASSE:)* :)*

l@ilo7x7


Ich mußte diese Feststellungen (sind ja mehrere) zuerst selbst verarbeiten.

War ja auch nicht besonders schön zu hören, auch wenn es wahr ist. Ich habe so viele offene Baustellen, habe manchmal das Gefühl

ich möche alles auf einmal rumreissen.

Ich höre doch gerne anderen zu, die eigenen Probleme nimmt mir

doch keiner ab ;-D :-p

Petra, ich bin raus, muß gehen! DANKE!

Wünsche euch allen einen schönen Abend! *:)

Ajzucenxa1


Dir auch einen schönen Abend @:)

doe S[ä0chpsin


Huhu!

Nina geht - schade. Dafür bin aber ich noch eine kleine Weile da!

@ Nina:

Ja, das ist sehr schwierig, Dinge auch mal zuzugeben u. einzusehen, die wehtun. :°_ :°_ :°_ Bei der Aufarbeitung wirst du noch manchmal an deine Grenzen gehen.

Es ist auch sehr schwierig, nicht zurückzufallen und alles beim

alten zu lassen. Ich merke jetzt wie die Angst öfters kurz aufflammt, sobald ich was neues wage und gleichzeitig da ist

wenn ich mich "gehe" lasse.

Ja, das kenne ich auch. Nun ja, wie soll es auch gleich anders sein? Wir waren jahrelang nach eingefahrenen Mustern gelebt u. wenn wir uns nun auf "Neuland" wagen, haben wir erstmal Angst vor der eigenen Courage oder es nicht zu schaffen - es evt. nicht durchzuziehen. Lassen wir uns dann mal hängen, haben wir aber auch wiederum Angst, dass wir wieder zurückfallen u. es uns wieder schlechter geht. Denn das wollen wir auch nicht. Das ist schon alles ziemlich kompliziert. Aber so werden wir auch nach vorne getrieben.

Ich glaube

ihn würde das weniger "schockieren"

Sag' das nicht! Mein Mann kam erstmal überhaupt nicht mit der neuen Frau an seiner Seite klar, die auch mal Widerpart gibt... ;-D

@ alle:

Ich weiß noch nicht, ob ich es schaffe, morgen an den PC zu kommen. Vormittags muss ich erstmal einkaufen u. nachmittags muss ich gegen 14:00 Uhr mit meinem Vater zum Arzt - er bekommt den Zehennagel gezogen... Dann ist auch morgen noch meine Tochter da, da Busse u. Bahnen streiken... Da wird sie sicher auch mal an den PC wollen - noch hat sie ja keinen eigenen... %-|

Eine Aussage meiner Mutter hat mich ja jetzt deprimiert: Sie sagte, wenn mal was bei ihnen sein sollte - von meinen Eltern die Freundin lebt nach einem Schlaganfall im Alten- u. Pflegeheim - sie gehen nirgendwo hin... Ich kann mir aber nicht vorstellen, meine Eltern zu pflegen!!! Ich weiß, das klingt jetzt hart. Aber: Erstmal sind meine Eltern so schon sehr anstrengend u. wenn ich mir dann vorstelle, dass ich den ganzen Tag nur mit ihnen zusammen bin u. gar nicht mehr rauskomme... %-| Es ist ja jetzt nicht so, dass ich in so einer Situation nicht für sie da sein will. Ich werde ihnen natürlich jederzeit helfend zur Seite stehen. Aber ich möchte mal nicht die komplette Pflege übernehmen. Zumal ich in meinem Leben noch nicht so viel gearbeitet habe u. jetzt auch endlich mal an meine berufliche Zukunft denken muss. Denn 1. habe ich damals keine Betreuungsmöglichkeit für nachmittags für meine Tochter gehabt u. ich wollte nicht, dass meine Mutter sie erzieht, 2. gab es nur sehr wenige Teilzeitstellen u. 3. hatte ich zudem auch noch so einen blöden Beruf (Näherin), der hier überhaupt nicht gefragt ist. Jetzt ist meine Tochter schon sehr selbstständig u. ich muss auf niemanden mehr Rücksicht nehmen. Klar habe ich im Moment auch noch keine Arbeit, aber ich hoffe, dass es mit intensiver Suche klappt. Doch wenn ich dann meine Eltern pflegen müsste, könnte ich das ganz vergessen, jemals wieder im Berufsleben Fuß zu fassen. Das hört sich jetzt vll. egoistisch an, aber ihr kennt meine Mutter nicht!!!! Ich kann mir nicht vorstellen, den ganzen Tag nur mit ihr zusammen zu sein! Ich liebe meine Eltern natürlich u. bin auch dankbar, dass sie aus mir einen anständigen Menschen gemacht haben, aber ein bisschen muss ich doch auch an mich denken, oder? :-/ Vor allen Dingen könnte der Tag bald nahe sein, wo es ihnen dann mal so schlecht geht, dass sie ständiger Hilfe bedürfen. Denn meine Mutter wird dieses Jahr 78 Jahre u. mein Vater ist auch schon 81...

LG!*:)

A+zucexna1


Hallo Sandy @:)

d#e Stächsxin


Huhu Petra!*:) ;-D

d'e Sä=chsxin


Wann gehst du ins Kino?

A(zucBena1


20:15 uhr, dann ist es bei euch schon 21:15

Aber wir treffen uns ein paar Minuten eher :-)

dGe Sätchsixn


Petra, das wird bestimmt schön! Ich war schon Ewigkeiten nicht mehr im Kino... :-/ Im Kino bekomme ich leider immer sehr leicht Panik. Weiß, dass das nicht in Ordnung ist, es zu meiden. Aber ich wüsste auch nicht, mit wem ich dahin gehen soll. 1. bin ich nicht so der Kinogänger u. Freundin - na ja, da gibt's ja keine richtige mehr... :- Könnte höchstens mal mit meiner Tochter ins Kino gehen. Mein Mann geht auch nicht gerne ins Kino - da bekommt er komischerweise auch die Platzangst. Aber allein habe ich auch keine Lust. Ich finde es ganz toll, dass du dich traust! :)^ Je mehr du dir selbst wieder zutraust u. unternimmst, umso mehr wird dein Selbstbewusstsein auch zurückkommen! :)*

Muss jetzt raus - wir wollen gleich Tee trinken u. Fernsehen!

Vll. bis morgen u. viel Spaß im Kino!@:)

Ayzucexna1


Im Kino geht es, im Theater habe ich Probleme.

Viel spass beim Fernsehen @:)

eYManIdy


Hallo,

@ lilo:

wenn ich alles so lese, da wird es mir auch flau.

Die angst hat mit Konflikten zu tun, die man nie aufgearbeitet hat.

nur wenn einem das gelingt, kann man auch die Angst irgendwie besiegen. man muss vieles einsehen und auch selbstkritisch sein.

mir geht es auch so. umso mehr konflikte oder stress für die seele, umso mehr angst und panik.

ich überlege auch, ob ich wieder eine therapie angehe.

@ petra:

wie war es im kino? hoffentlich schön?

;-)

de Sächsin:

hallo, ich würde mich soweit wie wir uns kennen, nicht darauf einlassen, die pflege deiner eltern zu übernehmen. du weißt ja auch gar nicht was da auf die zukommt. das schafft man nicht so einfach, wenn man psychisch schon angeknackst ist.

ich sah das bei meinem vati. den hatte ich nur 3 tage mitgepflegt, das ginge nicht auf lange zeit. ich habe nur geheult und war fix und alle. gut, damals ging ich auch noch arbeiten. aber trotzdem sollte man darüber schon reden, auch mit den eltern. meine mutti möchte in ein heim, wenn es nicht mehr geht. wie stellen deine eltern sich dies eigentlich so vor. da müssen sie doch konkrete vorstellungen äußern, sie können dir doch die ganze sache nicht einfach "aufdrücken". das ist ja auch nicht böse von dir gemeint. man muss es ja auch alles schaffen. :-/ das ist nur ehrlich mal darüber zu sprechen.

Liebe Grüße

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