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Angst-/ Panikgeplagte: Wie gut könnt ihr mit Stress umgehen?

s(andyx98


@ Private Paula:

heute war z.b. wieder so ein "schlechter" tag... zum glück ist es nicht immer so. dann würde ich wohl verzweifeln.

:°_ Ja, das kenne ich auch nur zu gut, aber ich habe auch Phasen, das ist es mehere Tage/Wochen hintereinander, das bringt mich dann fast um den Verstand. :-/

PCrivaXtet_Pakula


sandy98

ja. :°_ dabei ging es mir freitag/samstag eigentlich ziemlich gut. ganz ohne panikattacken. es ist wirklich mal so-mal so. {:(

ich merke es meistens schon kurz nach dem aufstehen. nun kann ich aber bei einem schlechten tag nicht einfach liegenbleiben. hab ja auch meine verpflichtungen. aber an einem guten tag geht alles leichter.

ich hieß übrigens früher "vitalboy", mein neuer nick ist "private paula". :-)

sFanmdyx98


Achso, du bist das! Bist du nun Mann oder Frau, niemand weiß das so genau? ;-)

Bei mir ist es auch oft so, dass ich es gleich nach dem Aufwachen bemerke. Z. B., ohne ersichtlichen Grund Herzrasen, Schwindel. Das Komische ist bei mir auch, dass ich dieses Gefühl der Derealisierung fast nie zu Hause habe. Mir kann es zu Hause noch total gut gehen u. sobald ich rausgehe - peng! schlägt sich das Hoch ganz schnell in ein Tief um!:(v

P8rivJate_xPaula


sandy98

ich bin ein mann. ;-) "private paula" ist der spitzname eines typen aus dem film "full metal jacket", der mir irgendwie sympathisch ist. :-D na gut.

krass, bei mir ist das genau umgekehrt. ich fühle mich meistens zu hause derealisiert und wenn ich rausgehe, bessert sich das unter umständen.

es kann mir zu hause noch voll schlecht gehen - ich gehe eine weile raus und irgendwann krieg ich doch die kurve. wobei ich natürlich schon öfters panikattacken habe, die beim autofahren entstehen. also auswärtig.

am schlimmsten sind die, die nachts auftreten. sehr zermürbend und schlafraubend. die dauern auch länger als die beim autofahren. das können schon mal 2-3 stunden sein. morgens nach dem erwachen hatte ich aber noch nie panikattacken.

sSandxy98


Also, ich muss sagen, nachts habe ich noch nichts von Panikattacken mitbekommen. Jedenfalls habe ich es nicht als solche interpretiert. Klar, ich hatte sehr lange auch Schlafstörungen u. damit verbundenes Herzrasen, weil ich mich reingesteigert habe, dass ich nicht schlafen konnte. Aber eine richtige Attacke hatte ich nachts noch nie. :- Seit Anfang des Jahres kann ich plötzlich gut schlafen - keine Ahnung, woran das liegt. *freu*:-D

PVriv^ateq_P<aulxa


sandy98

na gut, wenn ich mal eingeschlafen bin, erwache ich auch nicht mehr wegen panikattacke. aber sagen wir es ist 1 uhr und ich kann einfach nicht einschlafen - dazu eine gewisse "vorbelastung" - dann kann ohne weiteres panik aufkommen. muss mich dann bewegen, im haus rumlaufen, mir tee kochen, den fernseher anschalten - alles mögliche zur ablenkung.

saandqyx98


na gut, wenn ich mal eingeschlafen bin, erwache ich auch nicht mehr wegen panikattacke. aber sagen wir es ist 1 uhr und ich kann einfach nicht einschlafen - dazu eine gewisse "vorbelastung" - dann kann ohne weiteres panik aufkommen.

Als ich noch die schlimmen Schlafstörungen hatte, habe ich manchmal bis 5/6:00Uhr morgens "durchgefeiert". Das war vor allen Dingen toll, wenn ich dann schon wieder um 7:00 Uhr aufstehen musste. %-| Trotzdem würde ich es nicht als Panikattacken bezeichnen, was mich da manchmal (fast immer) befiel. Würde eher sagen, nur eine sehr starke Unruhe. Attacke empfinde ich als noch krasser. :°(

P7rivat&e_Pauxla


sandy98

:°_

die schlaflosen nächte kenne ich auch. genau, das war bzw. ist mehr eine unruhe, ein nicht zur ruhe kommen als panikattacken. bin glücklicherweise momentan nicht davon betroffen. trotzdem ist der schlaf meist wenig erholsam. bei mir kommen zusätzlich noch depressionen dazu.

es geht mir meistens ein paar tage gut, ein paar tage schlecht. wobei die abstände auch kürzer sein können. manchmal bin ich richtig überrascht, wie gut es mir doch geht, ein andermal habe ich den eindruck, daß es mir niemals mehr besser gehen wird.

an den schlechten tagen kommen meistens auch psychosomatische beschwerden dazu, die dann wiederum panikattacken fördern können. das kann ein kloßgefühl im hals sein, das gefühl, nicht genug luft zu kriegen, schmerzen in armen oder beinen, ein allgemeines gefühl der (muskel)schwäche und so weiter. wobei körperlich dann doch meist alles ok ist. deswegen gehe ich auch nicht zum arzt. aus angst, als hypochonder abgestempelt zu werden.

wobei mir beruhigende befunde vom arzt schon gut tun. war im august mal beim arzt, blutwerte und schilddrüse überprüfen lassen. es stellte sich raus, daß alles ok ist. hinterher ging es mir total gut. kann sein, daß ich einfach zuwendung bzw. aufmerksamkeit brauche. keine ahnung. auf jeden fall: gute besserung!

VG, Private_Paula/Vitalboy

sOandJy29x8


@Private Paula:

die schlaflosen nächte kenne ich auch. genau, das war bzw. ist mehr eine unruhe, ein nicht zur ruhe kommen als panikattacken. bin glücklicherweise momentan nicht davon betroffen. trotzdem ist der schlaf meist wenig erholsam. bei mir kommen zusätzlich noch depressionen dazu.

Also, seit Anfang des Jahres habe ich auch keine Problem mehr mit dem Schlafen. Keine Ahnung, warum das jetzt so ist, aber ich freue mich darüber. :-D

Selbst nach diesem schweren Schicksalsschlag (du hast es sicher gelesen) kann ich nun wieder ganz gut schlafen.

an den schlechten tagen kommen meistens auch psychosomatische beschwerden dazu, die dann wiederum panikattacken fördern können. das kann ein kloßgefühl im hals sein, das gefühl, nicht genug luft zu kriegen, schmerzen in armen oder beinen, ein allgemeines gefühl der (muskel) schwäche und so weiter. wobei körperlich dann doch meist alles ok ist. deswegen gehe ich auch nicht zum arzt. aus angst, als hypochonder abgestempelt zu werden.

:°_ Das kenne ich nur zu gut! Bei mir kommt allerdings dazu, dass ich auch einige Beschwerden habe, die organisch bedingt sind. Und ich kann das dann immer sehr schlecht unterscheiden: Ist das nun von einer Angst-/Panikattacke oder ist es doch was körperliches? %-|

P4riv)ate*_Paulxa


sandy98

ja. das problem ist: man weiß halt nie ganz sicher, ob körperliche beschwerden nun wirklich organisch oder psychosomatisch bedingt sind. seit gestern fühle ich mich z.b. so schwach, wie wenn man grippe hat oder so - ohne die restlichen beschwerden. es läßt sich schwer unterscheiden, genau. könnte ja doch irgend ein virus sein. oder auch nicht. genau dieses "nicht wissen können" macht ja dann die angst. hab übrigens erst seit august wieder mit depressionen/panikattacken zu kämpfen, davor war ich weitgehend symptomfrei.

ja, hab von deinem schickssalschlag gelesen. :°_

schlafen klappt bei mir momentan auch ziemlich gut, aber erholsam ist der schlaf wie gesagt nicht. habe fast den eindruck, daß mir weniger schlaf besser tut.

ok, kann ja nur besser werden.

VG

PHrivaNtex_P3aula


genau, und wenn ich so einen schlechten tag habe (wie heute wieder) braucht es nur ein wenig im hals kratzen oder so, damit mir angst und bange wird. was ich sonst ohne weiteres wegstecke.

sHtLef7x8


sandy 98

Hallo,

bin zur Zeit etwas im Streß fahren Do. in den Urlaub und morgen muß ich arbeiten und hier ist nix fertig. Heute war wieder Therapie, wir suchen zur Zeit nach dem Ursprung wann die Attacken genau wieder angefangen haben. Ist schon gut was einem im Gespräch dann nach und nach so auffällt.

Ich melde mich nach dem Urlaub wieder, ich komme zur zeit auch mit dem Lesen gar nicht hinterher :-/

LG bis nächste Woche hoffentlich etwas erholt :-)

*:) *:) @:)

VqitHa|lboy


das schlimmste ist übrigens diese angst vor kontrollverlust - gleich keine kontrolle mehr über den körper zu haben. bei mir wegen der depersonalisation ein besonderes problem.

was mir auch auffällt sind die gefühle: "hätte ja alles gar nicht sein müssen" nach einer panikattacke.

saan[dyx98


@Private Paula oder doch lieber Vitalboy? ;-)

habe fast den eindruck, daß mir weniger schlaf besser tut.

Komisch, das habe ich auch schon ganz oft bemerkt, dass es mir manchmal viel besser geht, wenn ich weniger schlafe als wenn ich gut u. länger schlafe. Begreife da aber die Zusammenhänge nicht. %-|

das schlimmste ist übrigens diese angst vor kontrollverlust - gleich keine kontrolle mehr über den körper zu haben.

Das macht mir auch immer sehr zu schaffen, wenn es mir gerade schlecht geht. Habe dann das Gefühl, gar keinen Einfluss mehr auf meinen Körper zu haben. Vor 4 Jahren, als ich extreme Angst- u. Panikattacken hatte, hatte ich auch immer Angst, ich werde verrückt. :°( Das geht jetzt im Moment. Ich versuche mich dann immer zu beruhigen. Nur, oft ist es so schwer, sich nicht von diesem blöden Zustand beeinflussen zu lassen. Meist steigere ich mich dann doch rein. Kommt aber, wie du schon sagst, immer auf den Tag drauf an, wie meine Stimmung sonst so ist. Manchmal kann ich, wenn ich merke, es "fliegt" mich an, die Zustände ganz gut veratmen. Dann denke ich noch, geht doch! Und den nächsten Tag z. B. geht es mir dann nicht so gut u. es klappt nicht. :-

@Stef: Da wünsche ich dir noch einen wunderschönen Urlaub!x:) Vor allen Dingen drücke ich dir ganz fest die Daumen, dass du dich da mal ganz gut entspannen kannst u. gut erholst!:)^ :)^ :)* :)* :)* @:) @:) @:) Genieß' mal die paar freien Tage!:-)

V6itavlboy


sandy98

Komisch, das habe ich auch schon ganz oft bemerkt, dass es mir manchmal viel besser geht, wenn ich weniger schlafe als wenn ich gut u. länger schlafe. Begreife da aber die Zusammenhänge nicht.

genau. das ist komisch. hab schon manches mal gar nix geschlafen oder 1-2 stunden, auch im auto aufm parktplatz, und fühlte mich am tag darauf psychisch besser als nach 8-9 stunden schlaf im warmen bett. ich hab mal davon gelesen, daß bei depressionen schlafentzug sogar therapeutisch eingesetzt wird. davon kommen irgendwie die neurotransmitter ins gleichgewicht oder so. kann ja sein, daß das bei angst auch wirkt. [[http://de.wikipedia.org/wiki/Schlafentzug]]

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