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Mit 23 noch nie gearbeitet

MScRi_b 83 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe noch nie wirklich gearbeitet,habe auch keine lehre gemacht,war eigentlich fast immer nur zuhause.ich habe ein hauptschulabschluss klasse 9. irgendwie hat alles damit angefangen das ich mit 16 auf nichts mehr lust hatte,habe auch mit 16 angefangen zu kiffen bis ich 19 war was die lustlosigkeit natürlich noch verstärkt hat.mit 20 habe ich dann mit ecstasy angefangen knapp über ein jahr (nicht jeden tag) bis ich dann unter angst und panikattacken litt,heute nehme ich keine drogen mehr.aber ich trinke jeden tag alkohol,ich weiss gar nicht mehr wie es mit mir überhaupt weitergehen soll,ich trau mich auch schon fast gar nicht mehr aus dem haus,weil ich eine leichte herzneurose habe durch die angst und panikattacken.wohne noch bei meinen eltern,und ich versteh auch nicht warum sie mich die ganzen jahre so machen lassen haben,und warum meine mutter mir auch noch die ganzen drogen bezahlt hat,jetzt bezahlt sie mir den alkohol.ich bekomme kein geld von irgendwelchen ämtern,würde ich überhaupt was kriegen?ich weiss einfach nicht wie ich aus dieser situation wieder rauskomme,es ist nicht einfach wen man seit 5 jahren nichts mehr gemacht hat (war bis 18 noch auf der schule).dies ist wirklich wahr und leider kein witz.MFG

Antworten
G+rendxel


Klingt ziemlich schwierig ... Als erstes, würde ich sagen, müßtest Du vom Alkohol loskommen: Also Entziehungskur, oder meinst Du, Du schaffst das auch noch so, wenn Du die nötige Motivation hast...? Und könntest Du nicht über einen Fernlehrgang einen Hauptschulabschluß nachmachen? Das wären so die ersten beiden Schritte. Hast du irgendeine Idee, was Du beruflich gerne machen würdest? Das wäre dann zumindest ein Antrieb. Wie sieht es mit Freunden aus, die Dich unterstützen könnten?

Hast Du schonmal an eine Therapie gedacht? Du hast nichts davon geschrieben, daß Du damit Erfahrung hast.

Wie ist eigentlich Dein Verhältnis zu Deinen Eltern? Würdest Du sagen, Du kannst mit ihnen reden und sie sind Dir schon in irgendeiner Beziehung eine Stütze? Das klang etwas komisch...

Mehr fällt mir jetzt leider auch nicht ein. Ich hoffe jemand anders hier kann Dir etwas mehr helfen ...

MicRi=b 83


@Grendel

also mit dem alkohol: ich würde es glaube schon schaffen weniger zu trinken,nur möchte ich in meinen leben auf alkohol nicht verzichten,also das ich zumindest gelegentlich ein bisschen was trinke.schule kann ich mir eigentlich schwer vorstellen,ich denke dazu bin ich schon ein bisschen verblödet,habe mich auch schon auf lehrstellen beworben aber ohne erfolg.was ich gerne arbeiten würde kann ich gar nicht sagen.mit meinen eltern verstehe ich mich eigentlich gut,sie können mir nur nicht in den arsch tretten.und mit den alkohol dürfte mein vater gar nicht erfahren,weil ja meine mutter alles bezahlt und auch von seinem geld,das würde ein heftigen ehestreit geben,was ich auch verstehen könnte,ich würde mein kind das nicht finanzieren(das ist ja auch nicht normal).von meinen sogenanten freunden habe ich mich zurückgezogen,weil sich nicht wirkliche freunde waren.jetzt habe ich niemanden mehr.ich war mal bei einen psychiater aber irgendwie war das nicht der richtige.ich glaube ich bin ein hoffnungsloser fall!

G`renMdel


Lieber "hoffnungsloser Fall"

Nicht so schnell die Flinte ins Korn werfe, wo du doch noch gar nicht dichtig angefangen hast zu kämpfen!:-) Zu meinem Vorschlag bzgl. Therapie: Aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis weiß ich, daß es nicht so einfach ist, eine guten Ansprechpartner aus diesem Bereich zu finden. Ich würde schon noch einmal andere ausprobieren. Das ist das erste. Das zweite ist, daß die auch auf Deine Mitarbeit angewiesen sind. Du mußt also bereit sein, Dich auf des Psychologen o.ä. einzulassen und selbst etwas ändern wollen. Und da liegt vielleicht auch ein bißchen das Problem: Was möchtest du denn genau ...? Wenn du z.B. täglich nicht wenig Alkohol trinkst, ist das ein Problem - schon für sich genommen und natürlich auch in Beziehung auf eine Stellensuche. Auf die Idee mit dem Schulabschluß kam ich, weil Du durch so einen Fernlehrgang zeigst, daß du die Initiative ergriffen hast, daß Du an Deinem Leben etwas ändern wolltest und es auch geschaft hast. Und zu diesem Verändern gehört auch der Alkohol, finde ich. Und "verblödet", nein, das denke ich nicht ;-) Wenn Du Dich dafür entscheidest und Dir das wichtig ist, wirst Du das auch schaffen - damals in der Schule war ja wohl die Bereitschaft einfach nicht da. Ich denke mir mal, daß ein Zeichen dafür, daß Du etwas verändern willst und auch bereit bist, dafür etwas zu tun, und es auch durchziehst, nicht ganz unwichtig ist, wenn Du Dich jetzt um eine Lehrstelle bewirbst. Auf was für Lehrstellen hast Du Dich denn so beworben? Hat Dich das einigermaßen interessiert?

Mir kommt es so vor, als ob Du bisher etwas vor dem Leben "geflüchtet" bist; deshalb ist Dir jetzt wohl auch der Alkohol so wichtig. Und das klappt auf die Dauer nicht. Wenn du etwas verändern möchtest, mußt Du, denke ich, auf das Leben zu gehen, deine Situation und Dein Leben akzeptieren und Dir überlegen, wie Du am besten damit umgehst. Dazu mußt du die Bereitschaft haben. Und dann würde ich mir einen Therapeuten suchen, der Dich am Anfang unterstützt; an Therapie dachte ich auch wegen der Panikattacken, von denen du schriebst. Praktische Tips, was du jetzt stellentechnisch am besten machen könntest, habe ich leider nicht (aber viellleicht andere hier). Vielleicht kannst Du auch einmal mit der Telefonseelsorge sprechen (0800/111011)? Da kannst du auch jetzt anrufen, die sind immer da. In einem persönlichen Gespräch ist Verschiedenes vielleicht leichter zu klären. Ich weiß nicht, ob die nicht auch in dieser Richtung Tipps geben können... Wenn ja, kannst du ja mal schreiben, was sie Dir geraten haben, wenn Du magst. Würde mich wirklich interessieren. Wie gesagt: Mehr fällt mir leider nicht ein.

r`edhHaifredxangel


such dir eine art ersatzdroge statt des alkohols - exzessiver sport z.b.

das bringt auch glücksgefühle, zerstört aber nicht das gehirn.

den alk mußt du weglassen! @:)

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