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Bin ich manisch-depressiv?

Vgiotalbxoy


na gut, so stimmt der zusammenhang nicht mehr richtig.

genau ne, so einfach geht´s natürlich nicht, aber es geht in die richtige Richtung, meiner Meinung nach.

Man wird nicht einfach "schwermütig". Es aber als Tatsäche einfach hinzunehmen und aufzugeben macht natürlich eine Unendlichkeit daraus.

man kann durchaus ohne äußeren grund "schwermütig" bzw. depressiv werden.

ich hab nix davon geschrieben, daß ich aufgegeben habe. aber ich sehe es als etwas vorübergehendes - wie eine grippe oder so. da muß man halt durch und dan wird es wieder besser. die hoffnung ist noch da.

S,. wZa-llisxii


man kann durchaus ohne äußeren grund "schwermütig" bzw. depressiv werden.

Wer redet denn von äußeren Gründen? Schwere Kindheit usw. sind natürlich häufige Gründe, aber es kann doch auch eine ganz unbedeutend erscheinende, verdrängte Emotion sein die der Schwermut zugrunde liegt.

Bist du dir übrigens sicher das der Autor des Zitats das so ausdrücken wollte wie du es verstehst? Mir gefällt das Zitat nämlich recht gut... aber nur mit meiner Interpretation. ;-D

ich hab nix davon geschrieben, daß ich aufgegeben habe. aber ich sehe es als etwas vorübergehendes - wie eine grippe oder so. da muß man halt durch und dan wird es wieder besser. die hoffnung ist noch da.

Ne wortwörtlich hast du das nicht geschrieben, es klingt nur so durch. Aber gut wenn du Hoffnung hast. :)^

Nur, ich hoffe du nimmst mir das nicht übel, hört sich das bei dir nicht so an als wärs eine einmalige Phase... willst du aus dieser Wechseldusche nicht irgendwann raus?

V)itFalboxy


@ S. wallisii

ich versteh ihn schon richtig denke ich, denn "warum" ist in der tat die schwierigste frage.

das zitat dürfte nicht zum "banalisieren" von depressionen gemeint sein.

ja, hoffnung hatte ich bis jetzt immer. es heißt ja: die hoffnung stirbt zuletzt.

ich habe das gefühl, daß ich mit dieser "wechseldusche" leben muß.... könnte natürlich schwierig für das berufsleben werden.

S&. w7alluisii


das zitat dürfte nicht zum "banalisieren" von depressionen gemeint sein.

nichts liegt mir ferner!

ich habe das gefühl, daß ich mit dieser "wechseldusche" leben muß... könnte natürlich schwierig für das berufsleben werden.

Hast du nicht mal Medikamente probiert? Haben die diesbezüglich nicht geholfen? (Sollte ehrlicherweise dazusagen dass ich von Psychopharmaka und Co nicht viel halte, aber wenn´s das Leben leichter macht, warum nicht.)

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hierzu noch

seltsam finde ich, daß ich von anderen leuten zu hören bekomme, ich wirke "hyperaktiv" (und die leute das auch teilweise stört), während mich selbst am meisten die niedergedrückheit, die müdkeit und ausgebranntheit stören.

eine Vermutung: Wenn du euphorisch bist merkt dein Umfeld vielleicht unter- oder bewusst, dass das nicht einfach nur gute Laune ist, sondern den Gegenpol zur depressiven Phase darstellt. Als anderes Extrem ein und desselben Problems sozusagen. Vielleicht wär´s sinnvoll die euphorische Phase von selbst ein bißchen zu bremsen um die Extreme anzugleichen. Ich glaube je extremer die Phasen ausfallen desto mehr Eigendynamik entwickelt das Ganze. Wie gesagt, nur eine Vermutung (die ich aber schon länger habe, hat auch nichts mit diesem Faden zu tun).

Vzitailboxy


na gut, daß hyperaktivität bzw. ins wort fallen die leute mehr stört als wenn man apathisch rumsitzt, is ja klar. joa, was fehlt is das "mittelmaß". geht alles recht ins extrem.

die medikamente ham alles nur noch schlimmer gemacht. ich wohl bin ned so der medi-typ. ich halt auch nich grad viel von psychopillen.

S3.H wal)lisii


na gut, daß hyperaktivität bzw. ins wort fallen die leute mehr stört als wenn man apathisch rumsitzt, is ja klar.

Naja, wenn die Leute dich kennen, sollte sie das apathisch rumhocken mehr stören.

die medikamente ham alles nur noch schlimmer gemacht.

Erstverschlimmerung ausgeschlossen?

ich wohl bin ned so der medi-typ. ich halt auch nich grad viel von psychopillen.

Zum Problembeheben gibt´s dann aber wirklich nur noch die Ursachensuche oder, wie du andeutest, die "Wechselduschen" lebenslang zu ertragen. Aber das verstehe ich ehrlich gesagt nicht, selbst wenn nur eine geringe Hoffnung bestehen sollte, dass man ein eventuelles Problem aufarbeiten kann, dann mache ich das doch!?

V1itaWlboy


Naja, wenn die Leute dich kennen, sollte sie das apathisch rumhocken mehr stören.

ja. wobei mich momentan nicht wirklich viele leute kennen. dann kommen fragen wie "was is denn mit dir los"? wenn man dann keinen konkreten grund angeben kann, auweia. na gut, man könnte sagen "mein vetter ist gestorben", aber ob es das auf dauer bringt...

merke: ein mißstand ist schlimmer, wenn er keinen grund hat.

Erstverschlimmerung ausgeschlossen?

zugegebenermaßen war ich nicht wirklich geduldig.... aber wenn man auf die tabletten erstmal übelst erbrechen muß, schlaflose nächte voller angst und tage der wirklich absolut 100%igen leere hat, überlegt man sich schwer, ob man das zeug weiter einnehmen soll.

Zum Problembeheben gibt´s dann aber wirklich nur noch die Ursachensuche oder, wie du andeutest, die "Wechselduschen" lebenslang zu ertragen. Aber das verstehe ich ehrlich gesagt nicht, selbst wenn nur eine geringe Hoffnung bestehen sollte, dass man ein eventuelles Problem aufarbeiten kann, dann mache ich das doch!?

na gut, um das problem aufzuarbeiten, müßte man erstmal wissen, worin es besteht. das problem sind die symptome - und durch welche auslöser die entstehen/entstanden sind: keine ahnung

S[. |wallWisii


aber wenn man auf die tabletten erstmal übelst erbrechen muß, schlaflose nächte voller angst und tage der wirklich absolut 100%igen leere hat, überlegt man sich schwer, ob man das zeug weiter einnehmen soll.

Kann ich verstehen. Ich glaube aber dass das viele durchgemacht haben, ich weiß es allerdings nicht, hab noch nie selbst was in der Richtung genommen.

na gut, um das problem aufzuarbeiten, müßte man erstmal wissen, worin es besteht. das problem sind die symptome - und durch welche auslöser die entstehen/entstanden sind: keine ahnung

Das braucht man erstmal gar nicht wissen. Mit dem Wissen wär man wahrscheinlich eh überfordert. Das kommt automatisch so nach und nach. Wichtig ist nur offen zu sein. Beobachte dich einfach nur offenen Auges, dazu gehört sogar die Symptome oder Phasen erstmal anzunehmen und voll auszuleben. Nur halt bewusst irgendwie. Argh! Weiß auch net wie ich das beschreiben soll.

V?ittablbxoy


Kann ich verstehen. Ich glaube aber dass das viele durchgemacht haben, ich weiß es allerdings nicht, hab noch nie selbst was in der Richtung genommen.

naja, das sind gängige nebenwirkungen dieser mittelchen. und jetzt schau mal: wenn die (positive) wirkung eh erst nach 2-3 wochen einsetzt, die schübe aber wie bei mir durchaus zeitlich begrenzt sind, überlegt man sich stark, ob man die pillen nicht doch sein läßt.

und zu therapeuten an sich... ich werde überhaupt nicht gerne bevormundet. daß mir z.b. irgendjemand so von oben runter sagt, was ich zu machen habe - und sich dabei selbst als "kongenialer übermensch" betrachtet - hasse ich.

S;. wa@llisii


naja, das sind gängige nebenwirkungen dieser mittelchen. und jetzt schau mal: wenn die (positive) wirkung eh erst nach 2-3 wochen einsetzt, die schübe aber wie bei mir durchaus zeitlich begrenzt sind, überlegt man sich stark, ob man die pillen nicht doch sein läßt.

Klingt einleuchtend. Hmm... problematisch.

und zu therapeuten an sich... ich werde überhaupt nicht gerne bevormundet. daß mir z.b. irgendjemand so von oben runter sagt, was ich zu machen habe - und sich dabei selbst als "kongenialer übermensch" betrachtet - hasse ich.

Oh weh, hättste damit bloß nicht angefangen! ;-D Ne, du sprichst mir aus der Seele! Wenn ich mir vorstelle ich hock da bei dem und entblöße meine Seele und der hört nur schweigend zu und macht sich seine Notizen. Wuah! Ich weiß dann nicht wie kommt der drauf und auf was kommt der überhaupt usw. Irgendwann präsentiert er dann ein Ergebnis oder eine Diagnose und der ganze Weg dorthin wird mir vorenthalten, ne das gefällt mir nicht. Das ist so wie wenn ich in der Schule bei einer Matheaufgabe den kompletten Rechenweg unterschlage, nenene! Das ist einfach nur uneffektiv in meinen Augen.

Arbeite ich dagegen selbst auf, vollziehe ich selbst jeden einzelnen Schritt und kann die jeweiligen Probleme nachhaltig und dauerhaft beseitigen. Therapien sind oft nur kurzfristig eine Hilfe, ich glaube das ist unter anderem ein Grund dafür. Die Leute labern und labern, was ja an und für sich mal ne gute Sache ist, aber für richtige Erkenntnisse muss man sich meiner Meinung nach kritischer mit sich selbst auseinandersetzen als nur sich auszuheulen und dann irgendeine fremderdachte Erkenntnis mitgeteilt zu bekommen. Ich denke allerdings dass beides, also Selbstaufarbeitung und Therapie, kombinierbar ist und sich ergänzen kann. Mein Misstrauen Ärzten gegenüber geht leider noch weit tiefer als das gerade Beschriebene, für mich schließe ich eine Therapie derzeit deshalb komlett aus. Die Arbeit müsste man aber in jedem Fall selbst erledigen, so oder so, es macht also keinen großen Unterschied. Es muss allerdings vor allem eine Bereitschaft zum Aufarbeiten dasein, die bei mir auch nicht immer gegeben ist, dann geht´s halt mal eine Weile nicht weiter, egal ... ich hab Zeit. :-)

Vzita>lboy


was momentan auch wieder sehr auffällig ist, ist, daß ich mich unter menschen total unwohl fühle. gerade unter fremden. und die meisten leute sind für mich fremd, weil ich keine freunde und wenige bis gar keine bekannte habe.

zum beispiel beim wahrnehmen von aktivitäten, die irgendwie mit menschen zu tun haben. das kann einkaufen sein, auto fahren (was bin ich froh, wenn wenig bis nichts auf der straße los ist), das schlichte laufen durch die stadt - oder auch die "komplexeren" dinge: irgendwelche leute wegen irgendetwas fragen oder anrufen: absolute hemmschwelle. lieber gar nicht, und wenn ich mich doch durchringen kann, fühle ich mich total unbeholfen.

am wohlsten fühle ich mich momentan meistens wirklich, wenn ich absolut alleine bin und gar nicht mitkriege, daß andere menschen existieren bzw. kommunizieren.

manchmal wünsche ich mir, dümmer oder mit einer behinderung auf die welt gekommen zu sein, aber dafür das im griff zu haben. denn für ein erfolgreiches bzw. erfülltes leben ist es ja (leider) notwendig.

ein dummer ist halt einfach dumm, ein behinderter behindert. beide können nix dafür. aber für ein solches manko hat niemand verständnis. kein wunder, daß man damit von a-z auf ablehnung und ignoranz stößt.

Sv. wa3llisixi


was momentan auch wieder sehr auffällig ist, ist, daß ich mich unter menschen total unwohl fühle. gerade unter fremden.

Geht mir ständig so. Da hilft nur Konfrontation! Und nicht nachlassen, sonst muss man wieder von vorn anfangen. Das ist leider mal nicht wie Fahrradfahren.

manchmal wünsche ich mir, dümmer oder mit einer behinderung auf die welt gekommen zu sein, aber dafür das im griff zu haben. denn für ein erfolgreiches bzw. erfülltes leben ist es ja (leider) notwendig.

ein dummer ist halt einfach dumm, ein behinderter behindert. beide können nix dafür. aber für ein solches manko hat niemand verständnis. kein wunder, daß man damit von a-z auf ablehnung und ignoranz stößt.

Dir ist schon klar dass das Schmarrn ist, oder?

Klare Worte: (ich hoffe du verzeihst)

Akzeptier dein Problem erstmal für dich selbst und arbeite dann damit. Selbstmitleid bringt dich nicht weiter, im Gegenteil. Hör auf damit und tritt dir in den Arsch.

cErixzz


na gut, eine therapie bzw. überhaupt das suchen von hilfe an sich sehe ich mehr als eine art "notanker".

mach das bloß nicht nur als notanker. ich habe aktuell mein halbes studium versaubeutelt (eigentlich auch mein halbes leben), weil ich immer dachte, das geht schon wieder.

es wird immer wieder nach hinten verschoben, jedesmal mal wird´s schlimmer und trotzdem lernt man nix draus.

es ist echt ein großer schritt, es als krankheit wahrzunehmen und zu kapieren, daß man es alleine nicht schafft.

ich möchte das öffentlich jetzt nicht weiter ausbreiten, wenn du magst, kannst du mir gerne per pn schreiben, ich wünschte es, ich kann vieles was du schreibst, gut nachvollziehen und vielleicht kann ich dir auch helfen.

gruss

crizz

Mfr. }Br>owxn


für mich klingts nicht so, da Manie noch ne Stufe höher ist.

Es gibt auch hypomane Phasen. Die sind von normaler Euphorie

nur schwer zu unterscheiden und beinhalten auch keine wahnhaften Elemente.

Diagnosen stellt ein Arzt, und nicht irgendwelche User.

Sehr richtig. Man kann durch Schilderungen im Internet keine Diagnose

stellen. Das Problem bei psychischen Erkrankungen ist häufig das

der Betroffene gar nicht bemerkt das er Krank ist, und nicht alle Symptome beschreiben kann. Eben weil man manche Symptome nicht bemerkt. Vor allem Verhaltens und Denkstörungen...

An Vitalboy: nimmst du Drogen? Ich weiß man verschweigt das oft aus Angst davor dass alle Symptome auf die Droge geschoben werden.

V/itaAlbocy


natürlich nehme ich keine drogen... wobei das als auslöser vllt gar nicht mal so schlecht wäre, denn dann hätte ich ja einen grund, den man beseitigen könnte.

na gut, daß ich irgendwelche verhaltensstörungen nicht so bemerke, kann sein, denn ich habe ja wirklich das gefühl, daß sich andere leute von mir distanzieren, so sehr ich mich auch um ein angemessenes verhalten bemühe. ich mache wahrscheinlich gewisse dinge falsch, die ich aber nicht als falsch wahrnehme. anders kann ich mir meinen momentanen "misserfolg" bei den leuten nicht erklären. dazu kommt, daß ich mich unter menschen ziemlich unwohl fühle. wobei ich mich alleine zu hause auch unwohl fühle, wenn ich einen schlechten tag habe.

außerdem bin ich wahrscheinlich ziemlich wetterfühlig (!): seit das wetter jetzt wieder grau-bedeckt-regnerisch ist, fühle ich mich nervös, unruhig aber gleichzeitig müde und gehemmt. ich kann da eindeutig einen gewissen zusammenhang herstellen.

@ wallisii:

na gut, selbstmitleid hin oder her. es ging mir darum, daß ein rein körperliches oder intelligenztechnisches handicap meistens wirklich besser für eine positive lebensführung ist als ein seelisches.

na gut, mit der leute-sache hast du wohl in der tat recht. ich merke momentan wieder, wie wichtig es ist, sich beizeiten korrekte verhaltensweisen in der gesellschaft anzueignen und diese auch konsequent zu trainieren. ist bei mir irgendwann "entgleist". mich unter leute zu schicken, ist momentan so, als würd ich dir sagen "fahr einen panzer". mal so als vergleich. schwer, aber nicht ganz unmöglich.

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