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Generalisierte Angststörung (Gas) und Arbeit/ Lebensführung?

Vmitalbxoy


hallo sandy!

vielen dank für deine lieben wünsche @:)

dasselbe wünsche ich dir auch!

ich hoffe auch, daß alles gut geht. momentan fühl ich mich ganz gut hier, etwas angespannt, aber von der stimmung her ok.

ich komme jetzt ambulant in therapie, genau, außerdem wurde mir dringend empfohlen mit psychotherapie weiterzumachen.

das mit den medis stimmt absolut. sind schließlich keine dauerlösung und bekämpfen das übel nicht an der wurzel.

VLG

bin übrigens mit außer mit der GAS-diagnose auch mit "zwangsstörung" entlassen worden, wegen meiner zwangsgedanken und kontrollzwänge.

Vsitsalobo+y


jetzt erzähl ich mal etwas aus der klinik.

also, auf der station, auf der ich die letzten 5 wochen verbracht habe, war um 6.30 immer wecken angesagt - schon ziemlich früh, wenn mans nicht gewohnt und außerdem depressiv und schlafgestört ist. naja, wenigstens war es möglich, sich nach dem frühstück z.b. noch mal ein wenig hinzulegen, so lange man nicht von den putzfrauen aufgestöbert wurde. 8-)

jeden morgen war frühsport angesagt, entweder gymnastik oder spaziergang auf dem klinikgelände, naja. anschließend mo, di und do "gehirnjogging", war aber nicht so der bringer. danach dann frühstück und medis einnehmen.

zum frühstück gabs immer das selbe, so lange man nicht an der essensbestellung geändert hat.

vormittags und nachmittags dann halt die verschiedenen therapien, wie gruppentherapie, einzelgespräche, gestalttherapie, musiktherapie, sport, fitness usw.. nachmittags jeden tag beschäftigungs-bzw arbeitstherapie. ich war in der BT und ich habe auch einiger meine exponate mit nach hause genommen.

:-)

meine mutter hat am samstag geburtstag und ich weiß schon, was ich ihr schenken kann - ein 3D-bild mit rahmen, das ich in der BT angefertigt habe.

später dann mehr *:)

V:italxboy


jetzt zu den mitpatienten - manche hatten schon ziemlich einen an der klatsche, hm. heute bei der letzten gruppentherapie hat z.b. der eine erzählt, daß er eine kalaschnikoff und eine panzerfaust im kofferaum hat und war sowas von stolz drauf. naja.

VBital[boxy


und @lama: hmm, im prinzip hast du recht, was die medis angeht. bin aber auch toleranter geworden. nicht mehr so, daß man von ein paar mg XXX schon befürchten muß, dran zu sterben oder so. wenn man mitkriegt, was manche in der klinik so alles schlucken müssen und trotzdem noch recht fit sind - naja.

bin jetzt mit zoloft 150 mg entlassen worden - war schon beim hausarzt, aber die apotheke hatte es nicht da. muss es morgen um 8 abholen

VG

V&itaYlb\oy


ich erzähl mal einfach weiter... also hm... das mittagessen war so lala, schwankend im geschmack, manchmal einfach nur fad. naja zu hause bei mutti schmeckts eben doch besser.

von den leuten waren manche echt voll ok, auch verständnisvoll und so. insgesamt hat der klinikaufenthalt mir auch gut getan: mich daran zu gewöhnen, mit leuten was zu tun zu haben etc.

aber ich muß schon sagen, daß ich mit leuten, die ich schon länger kannte, viel lieber gesprochen habe als mit neu aufgenommenen.

naja daß die (übersteigerte) angst vor fremden menschen noch mal ganz weggeht glaub ich auch nicht so wirklich.

VGita)lboxy


bin auch nicht mehr SO sensibel auf die tabletten wie ich früher war, zur zeit wird mir oft mal schwindlig und kurz schwarz vor augen, das könnte natürlich z.b. vom sertralin kommen aber muss nicht.

VGitalbxoy


guten morgen!

ich hab zu hause ganz gut geschlafen, etwas wenig, aber besser als früher. das "klima" ist hier aber deutlich anders als in der klinik, auch das bett ist viel tiefer.

vg

m5ephist:osm bXrauxt


oh das hatte ich falsch verstanden..,.mich macht das so wütend wenn ärzte einfach ma diazepam verschreiben..oder lorazepam

Vmitalxboy


na gut, ambulant krieg ich/man das eh nicht verschrieben - aber in der klinik so zum erstmal runterkommen ist es schon ganz gut. vor allem wenn man kein phobiker ist, dems gut geht wenn er nicht in der angstauslösenden situation ist, sondern jmd. mit dauernervosität/anspannung

GLraAs-Ha@lxm


natürlich wird das oft auch ambulant verschrieben. Wieso auch nicht?

mJephEi>stoso braxut


ich bekam es ambulant.

aber ich trag mein tavor döschen jetzt 2 jahre mit mir rum...nehmen? nö.

die angst vor abhängigkeit ist mir schlimmer als jede panik.

*:)

VBitalxboy


benzos verschreiben? naja, es kommt wahrscheinlich auf den arzt an. die, bei denen ich war haben das nicht verschrieben, hatte teilweise sogar danach gefragt.

wie auch immer, heute morgen hab ich mein sertralin 100 mg abgeholt und die tabletten lassen sich sowas von schlecht teilen. wahrscheinlich hab ich heute 157 mg eingenommen und morgen dann 143. die dosierung die ich bekomme gibt's gar nicht als einzeltablette...

m!ephistRoVs braut


welche dosierung brauchst du denn?!

ich finde es halt scheisse jmd der übelst unter angst leidet benzos in die hand zu drücken , eben wg der abhängigkeit.

Vjita_lbxoy


im vorläufigen arztbrief steht drin "150-0-0-0 mg sertralin"

diagnosen übrigens F41.0,F41.1, F42.1 und hypothyreose

arbeitsfähig: ja

VkitaBlbxoy


@ mephistos braut:

hmm, eigentlich war der entzug zwar heftig, aber nicht SO sehr. habe ja über 4 wochen 2-2,5 mg/d bekommen und dann wurde es ausgeschlichen. nun hab ich seit knapp 2 wochen kein lorazepam mehr gesehen und komm eigentlich ganz gut damit zurecht. kann auch wieder einigermaßen schlafen, auch wenn die schlafdauer etwas länger sein könnte. naja. anfangs wars schon ganz schön scheisse (vegetative entzugserscheinungen) aber in der klinik ist so ein entzug natürlich besser zu machen. die ersten 2-3 tage hab ich halt fast nur gedacht "ich brauch jetzt ein tavor damit es mir wieder besser geht". na gut, hat ja geklappt. da muß man eben mal ein mann sein *g

VG

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