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Verweigerung männlichen Verhaltens

DvancerXinthHeKdsarxk


Das, was du unter "männlich" verstehst, kann Teil jedes Geschlechtes sein. Eine Frau kann alle diese Eigenschaften

positiv:

- Direktheit

- technisch/mathematisch/räumliches Verständnis

- Abgrenzungsvermögen/robuste, stabile Psyche

negativ:

- mangelndes Einfühlungsvermögen

- geringe Fähigkeit zur Selbstreflexion

- Profilierungs-, Konkurrenzbedürfnis und Bestätigungssucht

haben.

ich habe schon oft das Gefühl dass die Ablehnung gegenseitig da ist (einfach nur aufgrund der Verschiedenheit ohne besondere Auslöser) und dann auch eine beidseitige, umfassende Ablehnung ist. Ich glaube dabei eher eine reagierende Stellung einzunehmen, mit Sicherheit kann ich es allerdings nicht sagen, auch das müsste ich mal bewusster beobachten.

wenn du dich auf eine Gruppe beziehst: Ja, das kann ich mir vorstellen. Die Gruppe merkt intuitiv, dass du "anders" bist, und nimmt eine abwartend-distanzierte Haltung ein. Du REagierst darauf wahrscheinlich genauso, und so schaukelt sich das hoch; Ergebnis: Ablehnung. Thema: Gruppendruck. Vielleicht reagierst du sogar noch ablehnender, weil du die abwartend-distanzierte Haltung der Gruppe als negativ interpretierst. Thema: Mangelndes Selbstbewusstsein.

Und sich selbst ins beste Licht stellen, was irgendwie dazu gehört, ich bin wohl eher so, dass ich meinem Gegenüber erstmal alle meine Macken um die Ohren hau und wenn dann noch keine Staubwolke zu sehen ist, ja dann

bist du sicher, dass du ankommst beim Gegenüber. Die Chance, enttäuscht zu werden, ist dann, wenn das Gegenüber deine Macken von anfang an akzeptiert, natürlich wesentlich geringer.

das Gegenteil kommt mir nur so unehrlich, manipulierend und falsch vor. Ach das ist doch alles zum heulen.

nein, das ist Marketing. Man zeigt sich von seiner besten Seite, das ist normal.

Was ich mir noch wünschen würde sind noch mehr konkrete Lösungsvorschläge zur Versöhnung von männlicher und weiblicher Seite.

in dem Sinne, wie es Kleio am Anfang schrieb, sehe ich keine wesentlichen Unterschiede zwischen männlicher und weiblicher Seite. Ich finde, eine in sich runde Persönlichkeit kann beides sein, sollte beides sein können, nämlich das, was hier unter "weiblich" und unter "männlich" verstehen.

Ausnahme für mich ist Erotik, da gelten andere, alte Regeln, in dem Sinne, wie es LiebesLieschen beschrieb.

S5. Owalli~sii


Ja, das kann ich mir vorstellen. Die Gruppe merkt intuitiv, dass du "anders" bist, und nimmt eine abwartend-distanzierte Haltung ein. Du REagierst darauf wahrscheinlich genauso, und so schaukelt sich das hoch; Ergebnis: Ablehnung.

Ja, hört sich recht treffend an, auch auf Einzelpersonen bezogen. Ich sehs nur grade überhaupt nicht ein dass ich da was ändern sollte, mehr als abwartend kann ich mich nicht verhalten. Ist ein Umgang unumgänglich z.B. im Beruf lass ich die Abneigung eh außen vor, und versuche soweit wie möglich objektiv zu sein, ist bisher auch immer gelungen, komischerweise komm ich dann auch selbst mit den allergrößten Machos klar. Hm... gab eigentlich noch nie jemand mit dem ich mich nicht verstanden hätte, wenn ich erstmal dazu gezwungen bin. (auf Authoritätspersonen trifft das leider nur eingeschränkt zu)

Gruppen meide ich eh wie die Pest, bin zwar weit davon entfernt mir das zu diagnostizieren aber um einfach kurz und knapp ein Wort verwenden zu können: Sozialphopie. Puuh, was für ein rundum selbstentblößender Faden. *schiefgrins* Aber auch wenn ich natürlich an Antworten zu meiner Situation interessiert bin, will an dieser Stelle doch deutlich sagen, dass ich auch an allgemeingehaltener Diskussion über dieses Thema sehr interessiert bin. (weils plötzlich so ruhig ist hier. |-o)

nein, das ist Marketing. Man zeigt sich von seiner besten Seite, das ist normal.

hm... *grummelgrummel* das wurde mir jetzt schon öfter gesagt, überzeugt mich aber irgendwie nicht so, jedenfalls nicht innerlich. Weiß auch nicht ob das so gut in diesen Faden passt. Schätze das ist wieder ein anderes Thema.

Ich finde, eine in sich runde Persönlichkeit kann beides sein, sollte beides sein können, nämlich das, was hier unter "weiblich" und unter "männlich" verstehen.

Seh ich ja genauso, ich kann die Diskrepanz die ich diesbezüglich in mir spüre nur nicht einfach wegrationalisieren. Deshalb die Frage nach Lösungen. Ich finde es ermutigend auch von Männern wie z.B. Individualist oder Grammy zu lesen, aber das zeigt mir nur das Ziel, mir fehlt die Idee eines Weges dahin.

Hormonelle Ursachen schließe ich übrigens aus, ich bin zwar ziemlich spargelig aber ansonsten nicht weniger männlich als andere Geschlechtsgenossen. (Viele Haare und so ;-D) Der Ansatz der erziehungstechnischen Usache liegt da näher (alleinerziehende Mutter, Vater ein profilloses, feiges Arschloch).

L/i6ebes[LiesPchxen


S.wallisii

Wir haben doch schon mal in einem anderen Faden miteinander diskutiert. Damals ging es doch um Stärken und Schwächen und wie nimmt man diese Eigenschaften an. Damals habe ich geschrieben, dass du zu sehr wertest. Und ich denke, dass du dies auch jetzt tust. Diese "rohen" männlichen Eigenschaften können eben durchaus auch etwas positives haben. ---> siehe erotische Komponente z.B.

Ich denke mal, es geht eher darum sie Eigenschaften bzw. die weiblichen und männlichen Attribute, die jeder Mensch in verschiedener Ausprägung in sich trägt, einfach mal ohne Wertung ins positive oder negative, anzunehmen. Du bist so wie du bist, ebenso wie jeder andere der oder die ist, der er oder sie ist.

@keine Ahnung mehr wer das geschrieben hat: |-o ;-D

Ich wollte natürlich nicht verallgemeinern als ich über Südländer geschrieben habe. Was mir bei diesem Thema nicht unbedingt einfach fällt. ;-) Trotzdem glaube ich, dass es eine Verwirrung bei beiden Geschlechtern gibt, da alte Rollenbilder als veraltet und nicht mehr erstrebens- bzw. lebenswert sein sollen. In Gegenden, wo ältere Rollenbilder nicht so angezweifelt werden, könnte ich mir vorstellen, dass es einfacher ist. Frau darf dort z.B. zickig sein, während Mann vielleicht einfach mal grober sein darf. (und schon bin ich wieder im pauschalisieren ;-D)

Liebe Grüße *:)

DyanHcerincthedxark


Ich finde es ermutigend auch von Männern wie z.B. Individualist oder Grammy zu lesen, aber das zeigt mir nur das Ziel, mir fehlt die Idee eines Weges dahin.

die Idee eines Weges ist der Weg. Einfach zulassen, gehen.

Das, was LiebesLieschen schreibt, finde ich auch gut; du wertest. Nimm einfach diese Eigenschaften als gegeben hin, als neutral, und lasse sie bei dir zu. Als Ausdruck deines Charakters, Temperaments, oder wie auch immer du das nennen willst. Das ist doch was Schönes, steh dazu, lass es zu, lass es raus, kümmer dich nicht um die "Anderen" (wenns geht, natürlich).

Su. Iwall`icsii


@LiebesLieschen & Dancerinthedark

hm... vielleicht ist es wirklich so "einfach". Ich lass das jetzt mal so auf mich wirken, wär schön wenn ihr Recht habt, naja und vorrausgesetzt mir gelingt es mich einfach anzunehmen...

k'uckuMcksbluxme


verweigerung männlichen verhaltens

hallo wallisii!

schöner titel,

ich will jetzt ganz absichtlich ein bißchen vereinfachen. ich fange einmal an mit fußball.

fußball wird in sehr sehr vielen gegenden auf der ganzen welt gespielt und meistens spielen männer fußball.

es gibt auch mädchen und frauen, die fußball spielen, doch ich würde sagen von 100 fußballspielern gibt es 98 männer und 2 frauen.

deswegen, sage ich jetzt einfach einmal fußball ist typisch männlich und frage mich warum es dann männer gibt, die sagen "fußball, nein danke - das ist nichts für mich".

warum eigentlich nicht?

ich kenne männer, die sensibel sind, tiefe gespräche führen können (nicht nur mit frauen!!), kritisch sind (die zb. "wohlstand" für sich anders definieren als andere..... etc. etc.) UND die gerne mit freunden (männl.+weibl.) fußball spielen und sich wirklich dafür begeistern können.

das eine schließt das andere nicht aus.

doch wer von vornherein sagt "das sollen die anderen machen" nimmt sich die möglichkeit freude an dieser von mir aus typisch männlichen sportart haben zu können.

Ss. waglli0sii


hi kuckucksblume

deswegen, sage ich jetzt einfach einmal fußball ist typisch männlich und frage mich warum es dann männer gibt, die sagen "fußball, nein danke - das ist nichts für mich". - warum eigentlich nicht?

Warum finden die 98 von 100 Frauen nicht dass Fussball etwas für sie sein könnte?

Fussball an sich macht mir einfach keinen Spaß, im Sportunterricht in der Schule wurde ich ja oft genug dazu gezwungen um das sagen zu können. Das Ausgeflippe der Fussballfans finde ich sehr seltsam und zwar mehr als meine Abneigung gegen Fussball an sich das begründen könnte... hm...

doch wer von vornherein sagt "das sollen die anderen machen" nimmt sich die möglichkeit freude an dieser von mir aus typisch männlichen sportart haben zu können.

Fallen dir noch mehr der schönen Seiten der Männlichkeit ein die man sich durch Vorurteile/Verweigerung gegenüber der männlichen Seite nehmen könnte, vielleicht eher im charkterlichen Bereich? Dachte eher an sowas... kann mit Fussball wirklich nix anfangen, ich glaube auch nicht dass ich mir da was vormache.

K:lexio


S. wallisii

In Amerika z. B. kräht kein Hahn nach Fußball. Ich sehe da wenig Zusammenhang zwischen den bevorzugten Sportarten, egal ob man sie aktiv ausübt, oder sich passiv für sie interessiert und dem Geschlecht. Wobei ich für mich selbst ein gewisses Maß an Wissen über Sport durchaus zu Allgemeinwissen zähle und einem guten Fußballspiel genauswenig abgeneigt bin wie einem guten Tennisspiel, usw. usw. :-/

D)ancerinfthedark


Warum finden die 98 von 100 Frauen nicht dass Fussball etwas für sie sein könnte?

wer sagt das? Ich finde Fussball, wenn es um was geht, spannend. Freizeitfussballer und andere lassen einfach auf diese Art und Weise "Dampf ab".

Fussball an sich macht mir einfach keinen Spaß, im Sportunterricht in der Schule wurde ich ja oft genug dazu gezwungen um das sagen zu können. Das Ausgeflippe der Fussballfans finde ich sehr seltsam und zwar mehr als meine Abneigung gegen Fussball an sich das begründen könnte... hm...

... hm ;-D

Vielleicht ist es das ungehemmte "Dampf ablassen", Emotionen zeigen, welches dir etwas befremdlich vorkommt?

k uckRuckxsblume


wir-gefühl

hallo s.wallisii,

du hast so konkrete fragen an mich gestellt und ich antworte nur mit fußball! tut mir leid!

ich werde auf deine fragen noch zurückkommen, versprochen!

Fallen dir noch mehr der schönen Seiten der Männlichkeit ein die man sich durch Vorurteile/Verweigerung gegenüber der männlichen Seite nehmen könnte, vielleicht eher im charkterlichen Bereich? Dachte eher an sowas... kann mit Fussball wirklich nix anfangen, ich glaube auch nicht dass ich mir da was vormache.

also ich wählte das thema fußball als beispiel. es hängt aber schon mit dem charakterlichen bereich zusammen. also dieses "zu elft" sein, das heißt ja auch eine gruppe sein.

eine männergruppe. einfach so. das genießen zu können. eben für eine weile nicht individuell zu sein, nicht anders zu sein und nicht einzigartig zu sein sondern dieses "wir männer-gefühl" genießen können.

vielleicht ist es bei dir nicht fußball sondern etwas anderes. mir fallen gerade die griechischen männertänze ein. da macht jeder im kreis dasselbe. für eine gewisse zeit tritt das "individuums-gefühl" in den hintergrund.

so ein gruppengefühl kann auch kippen und gefährlich werden (siehe psychologie der masse) doch bis zu einem gewissen grad ist es glaube ich etwas ur-menschliches.

und wenn die einzelnen dann auch noch etwas gemeinsam haben, dann ist die wirkung der gruppe viel größer und kann auch schöner sein. dieses gemeinsame kann eben das geschlecht sein.

bildlich stelle ich mir das so vor, dass du zum beispiel die männer im kreis tanzen lassen würdest und selber ein paar meter abseits mit einem stock etwas in den sand zeichnen würdest oder dich mit einer frau unterhalten würdest. irgendetwas hält dich davon ab an dieser männergruppe teilzuhaben.

k7uckuZcksblxume


@s.wallisii

Vielleicht ist es das ungehemmte "Dampf ablassen", Emotionen zeigen, welches dir etwas befremdlich vorkommt?

(dancer)

und zwar sind es ganz bestimmte emotionen. es ist eine laute begeisterung, eine freude über das gewinnen, über ein tor, über leistung.

es geht ums "gut sein", ums "sich messen".

dieses bestreben zu siegen und besser zu sein als der gegner und sei es nur in einem spiel mit festen regeln, bereitet dir das unbehagen?

doch was ist so schlimm daran, sich über einen sieg zu freuen? was ist an lautem jubel eigentlich so schlimm?

K?lexio


kuckucksblume

Ein Schritt weiter und man ist beim Nationalismus angelangt, dem absoluten Negativbeispiel, wofür Sport stehen kann - eben ein Nationalsport. :-/ Nach dem zweiten Weltkrieg, währen und vorher, haben sich Menschen derart mit "ihrer" Nationalmannschaft identifiziert, dass es nicht mehr "nur" noch um Sport und den Sportsgeist ging. Das "Wir-Männer-Gefühl" stand für das "Wir-Volk-Gefühl" - da Frau ja damals nicht besonders viel zu sagen hatte. :-/

und wenn die einzelnen dann auch noch etwas gemeinsam haben, dann ist die wirkung der gruppe viel größer und kann auch schöner sein. dieses gemeinsame kann eben das geschlecht sein.

Sicher. Das Gemeinsame kann auch das Mensch-Sein sein. :-/

bildlich stelle ich mir das so vor, dass du zum beispiel die männer im kreis tanzen lassen würdest und selber ein paar meter abseits mit einem stock etwas in den sand zeichnen würdest oder dich mit einer frau unterhalten würdest. irgendetwas hält dich davon ab an dieser männergruppe teilzuhaben.

Ich lasse mir ein Parallelklischee-Frau ablaufen, a la Mode, Schönheit, Schminke, usw. Ist ja eines der traditionellen Frauen-Klischees. Ich würde ein gutes Gespräch am Rande einer derartigen Frauenrunde mit diesem Gesprächthema auch jederzeit bevorzugen. :-/

K!lexio


kuckucksblume

doch was ist so schlimm daran, sich über einen sieg zu freuen? was ist an lautem jubel eigentlich so schlimm?

Für mich liegt der Unterschied darin, ob ich mich für eine Mannschaft freue, ich mich über ein gutes Spiel freue oder ob ich mich mit der Mannschaft identifiziere, geradezu persönlich nehme, wenn "wir" ein Tor bekommen, am Ende eines Spiele, die Fußballer geschützt werden müssen, weil sie dann mit allen möglichen Dingen beworfen werden. Die Frage ist - ob es die als schlimm empfinden.

So ein Verhalten nenne ich dann tatsächlichen Identitätsverlust. :-/ :-/

k9uckucyksblxume


@kleio

wenn du einen schritt weiter gehst, dann gebe ich dir in allen punkten recht.

doch warum einen schritt weitergehen?

es gab sport als ideologie (2.WK, DDR...)

ja, ja, ja!

und jetzt?

soll man vor lauter angst vor diesen tatsachen gruppen im allgemeinen und sport im besonderen meiden?

ich denke nicht.

ich finde es viel besser sich ganz bewußt auf gruppen einzulassen. zu sagen "bis zu dieser größe, gerne"

nicht jeden abend in männergruppen unterwegs sein aber doch von zeit und zeit.

ich vermied früher oft frauengruppen und distanzierte mich innerlich von manchen frauen doch mittlerweile mache ich das ganz anders.

ich höre genauer hin. schminke, ja? aha!

ich selber schminke mich zb. kaum doch ich habe aufgehört so in "schminken, das ist etwas für die da drüben, für die anderen- mustern" zu denken.

das "gemeinsam menschsein" reicht für mich nicht immer aus. das "gemeinsam frau sein" hat eine besondere qualität.

dementsprechend stelle ich mir vor, dass das "gemeinsam mann sein" auch eine besondere qualität hat!

kOuck$ucksQbluxme


sich identifizieren

oder ob ich mich mit der Mannschaft identifiziere, geradezu persönlich nehme, wenn "wir" ein Tor bekommen, am Ende eines Spiele, die Fußballer geschützt werden müssen, weil sie dann mit allen möglichen Dingen beworfen werden

diese auswüchse finde ich genauso schlimm wie du.

doch ich denke, dass das extreme sind, nicht der normalbereich.

ich muss allerdings dazu sagen, dass ich selber noch nie im stadion war.

du schreibst von identitätsverlust. das finde ich sehr interessant, diesen punkt.

das könnte man ja auch so sehen, dass für eine gewisse zeitspanne die identität (das "ich") verschwindet und an deren stelle tritt aber etwas anderes und zwar ein "wir".

wir bewerten das automatisch als etwas negatives. individualitätsverlust - was könnte es schlimmeres geben?

ich schreibe hier jetzt ein bißchen gegen meine grund-stimmung. hmm. also mein vater zum beispiel warnte mich immer vor massen und das sitzt auch tief in mir, diese angst vor der eigendynamik von gruppen.

ich sehe das wie eine art skala. am einen ende ist das individuum am anderen ende ist die auflösung des "ich"s.

es gibt extremsituationen, die am "wir"-ende der skala sind.

das kann zum beispiel bei einem schnellen wiener walzer passieren. da kann es einen moment geben, da gibt es kein "ich" mehr.

in afrika entpricht das vielleicht einem langen tanz mit lauten trommeln bei dem irgendwann das "ich-gefühl" verschwindet.

dann verschwindet auch die kontrolle über einen selbst.

das ganze kann gefährlich werden.

manche bleiben vielleicht "sicherheitshalber" immer näher beim "ich-ende" der skala und bewegen sich lieber nicht zu weit richtung "wir-ende".

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