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Risperdal: Abruptes Absetzen

LPamalUein


ich kann halt nur aus meiner erfahrung sprechen und tue hier nur meine meinung kund. hab im grunde schon 6 jahre mit den sachen zu tun und bin mittlerweile so gut wie geheilt und hab keine probs mehr damit.

insofern. mein weg war anscheinend der richtige.

das muss aber für andere nicht gelten.

VHital2boy


also für angst und panik geb ich dir völlig recht @lama, aber bezogen auf diese dp/dr-zustände (dauerhafte unwirklichkeitsgefühle) kann nur gelten: die zeit heilt alle wunden. und das ohne medis ohne psychotherapie. so war es zumindest bei mir immer. hab mit dem depersonalisieren/derealisieren im august angefangen, zuerst "anfallsweise", doch nun ist das nahezu dauerhaft. im gegensatz zu angst/panik kann man dp/dr aber wirklich ganz gut durch ablenkung in den griff bekommen (so lange sie nicht zu stark sind).

-3187x-


@Vitalboy

man kann durch diese therapie schaffen, damit zu leben. ich möchte mich aber nicht damit abfinden, sondern diesen zustand einfach wegbekommen.

LdaRmalxein


@ 187

dadurch, dass man sich a) damit abfindet und b) sicherlich mit der therapie was dagegen tut, geht es erst weg.

mein beispiel ist das eines tinnituspatienten. wehrst du dich gegen den ton, dann wirds nie weggehen.

ich hab irgendwann aufgehört auf den schwindel zu merken und irgendwann war er auf einmal weg, weil ich es verlernt habe...immer an den dauerschwindel zu denken.

deswegen bekomm ich ihn immer nur noch in speziellen situationen, wo ich mir das verhalten konditioniert habe.

wie ich sagte: der schwindel ist vordergründig da, aber nur weil ich es "will"

aus meiner sicht ist das bei allen psychosomatischen störungen so.

außer: es hat wirklich eine körperliche schädigung stattgefunden und dass ist bei cannabis durchaus ne möglichkeit.

in der klinik waren damals einige, die zb. durch cannabis ne irreversible psychose bekommen haben.

allerdings ist das bei dir reine spekulation...ich denke halt, dass die dp einmal durch cannabis ausgelöst wurde und du dir dann das verhalten antrainiert hast und dir es jetzt immer künstlich herbeiführst.

es kann natürlich sein, dass du ein traumata in der kindheit erlebt hast und durch cannabis ist das an die oberfläche gekommen und äußert sich in der dp.

aber grundsätzlich gilt: finde dich erstmal mit der dp ab...und werde gelassener im umgang damit. du setzt dich sonst unter druck.

für mich war klar, dass ich nie voraussehen kann, ob ich jemals wieder beschwerdefrei werde. und bin somit anders damit weitergekommen. und habe den druck weggenommen.

Vdita3lboy


@ -187-:

was mich noch interessieren würde: haben die tabletten eigentlich die dp/dr-zustände gebessert/weggemacht bei dir? also haben sie etwas gebracht?

-G18>7x-


ich kann nicht genau sagen, ob die tabletten (risperdal und promathazin) die DR/DP beeinflusst haben. eins kann ich aber sagen: seitdem ich das risperdal abgesetzt habe, konzentriere ich mich nicht mehr so stark auf die DR, vor allem DP.

V\italbxoy


hm das klingt ja nicht so vielversprechend... aber ich hoffe mal darauf, daß sich DP/DR auch bessern, wenn die ängste weniger werden. war ja "letztes mal" (2004) auch so.

-#187x-


also seit sonntag (24.12.06) fühle ich mich wieder "normal", d.h. die euphorie ist verschwunden. sonst konnte ich nichts weiteres feststellen.

k@onswtanwzxa


risperdal absetzen

Mein Sohn hatte im nov 07 eine amphetaminpsychose, Psychiatrie, risperdal auf 4mg dosiert, nach einem monat holte ich ihn dort raus, wird z.zt. von risperdal runterdosiert, jede woche 0,5 mg weniger, aber nach jeder woche treten schwindel mit erbrechen auf, sollten wir es dann ganz absetzen? Er hatte auch schon einen Kreislaufkollaps ( bei 2,5 mg ) jetzt sind wir auf 1,5 mg runter, seit einer Woche, jetzt hat er wieder schwindel mit erbrechen, ansonsten gehts ihm gut, keine psychotischen Anzeichen. Könnt ihr mir Ratschläge oder Erfahrungen mitteilen ? Der Psychiater sagt immer er hätte einen versteckten virus, ist aber beim hausarzt abgeklärt, da ist nix. bin für jede antwort dankbar.

L8ynxda


Hallo!

Ich leide seit etwa 6 Wochen an einer Panikstörung, kriege aber immer seltener Panikattacken, habe aber die Symptome wie verschwommen Sehen, Unruhe, Nervosität... ich mache eine Therapie und nehme (nach Rücksprache mit mehreren Ärzten/Psychologen) seit heute "PAROXETIN" (10 mg)... ich weiß, dass es gut zwei Wochen dauern kann, bis die Medikamente anschlagen, und dass ich mich anfangs noch ängstlicher als vorher fühlen kann, hoffe aber, dass es mir ein wenig hilft, mein Leben wieder auf die Reihe zu bekommen... hat einer Erfahrungen damit gemacht?

Lg, Lynda

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