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Gefährliche Überdosis?

b3ibbi*-1 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen!

Ich schreibe zum ersten mal hier und wäre sehr froh, wenn mir jemand etwas dazu sagen könnte.

Meine Nachbarin und gute Freundin hat eine 24 jährige Tochter, die auch eine eigene Wohnung hat. Ihre Tochter ist sehr depressiv und nimmt auch Antidepressiva. Meine Freundin meint jetzt, sie wäre suizidgefährdet, weil sie sie in einem Gespräch mit ihr erwähnte, daß eine Überdosis Aktren forte (also 20 Stück sagte sie) schon sehr gefährlich wären. Sie ist jetzt natürlich sehr besorgt, daß sie die Tabletten wirklich nimmt und niemand es mitbekommt. Seine Tochter tod in der Wohnung vorzufinden ist wohl der Alptraum einer jeden Mutter. Sie tut mir wahrnsinnig leid, weil sie sich verrückt macht damit.

Wäre es möglich, daß sowas wirklich tödlich endet?

Ich wäre über Antworten sehr froh.

Könnt ihr mir was dazu sagen?

Bibbi

Antworten
Hia.n Hxan


:-o

Hallo bibi!

Ich möcht gleich sagen das ich kein Experte bin, aber ich hab da was für Dich gefunden.

Das hier hab ich aus dem Beipachzettel:

Aktren 400 mg - Kapseln

...Als Zeichen einer Überdosierung können zentralnervöse Störungen mit Kopfschmerzen,

Schwindel, Benommenheit und Bewsstlosigkeit sowie Bauchschmerzen, Übelkeit und

Erbrechen auftreten. Ferner kann es zu Blutdruckabfall, Atemproblemen (Atemdepression) und

blauroter Verfärbung von Haut und Schleimhäuten (Zyanose) kommen.

Bei Verdacht auf Überdosierung ist unverzüglich der Arzt aufzusuchen. Dieser kann entsprechend

der Schwere der Vergiftung über die gegebenenfalls erforderlichen Maßnahmen

entscheiden.

Hinweis für den Arzt:

Bei Vergiftungserscheinungen erfolgt eine symptomatische Behandlung, allenfalls Magenspülung.

Ein spezifisches Antidot existiert nicht. ...

Na ich und denk mal mit der ausreichenden Menge... :-(

Und hier ein hilfreicher link dazu wie man als Freund oder Angehöriger mit sowas umgehen sollte:

[[http://www.ihre-psychiaterpraxis.de/depressionen_partner_suizid.html]]

Ich hoffe das hilft Dir etwas weiter!

Viele Grüße!

Gvras-HHalxm


klar kann man sich tonnenweise Ibuprofen einschmeissen. Mit ziemlicher Sicherheit hängt man kurze Zeit darauf überm Klo und kotzt alles wieder raus - der Magen wird sich bedanken....

Häufige leichte Symptome einer Ibuprofen-Überdosierung sind Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Schläfrigkeit, Tremor; seltener sind Kopfschmerzen, Tinnitus, Ataxie, Tachykardie, Miosis und reversibler Anstieg der Transaminasen und des Bilirubins sowie Thrombopenie.Schwere Symptome sind selten und umfassen Bewusstlosigkeit (Koma), metabolische Azidose, Krampfanfälle und akute Niereninsuffizienz; bei Kindern <2 Jahren auch Apnoe.Ab 400 mg/kg sind schwere Symptome möglich, obwohl bis 60 g problemlos vertragen und bis 100 g überlebt wurden. Bei älteren Personen, Kleinkindern, Leber- oder Nierenerkrankungen und chronischem Alkoholabusus kann es bereits bei tieferen Dosen zu schweren Symptomen kommen.Ab einer Dosis >200 mg/kg (Kleinkind) oder 20 g (Erwachsene) Dekontamination mit Aktivkohle (1 g pro kg Körpergewicht als wässrige Suspension einmalig per os). Bei exzessiver Überdosis stattdessen Magenspülung gefolgt von Aktivkohle innert 1 Stunde nach Einnahme. Ärztliche Überwachung ab 300 mg/kg und bei allen Patienten mit erhöhtem Risiko. Dauer der Überwachung: 4 Stunden, bei retardierten Präparaten 12 Stunden. Laborkontrollen: Transaminasen, Kreatinin, Bilirubin; bei symptomatischen Patienten zusätzlich Blutgasanalyse, Elektrolyte, Thrombozyten.

das soll alles sehr schmerzhaft sein und die Organe sind danach wohl auch nicht mehr das, was sie mal waren...

wenn die Tochter akut suizidgefährdet ist (ist sie in Therapie oder nimmt sie nur Antidepressiva?) sollte man auch über einen Klinikaufenthalt, ggfalls per Zwangseinweisung, nachdenken..

b?ibbSi-x1


Herzlichen Dank für eure Antworten. Ihr habt mir sehr geholfen. Danke auch für den Link. Ich werde das Ganze mal ausdrucken und mit meiner Nachbarin durchgehen. Ich will sie unterstützen so weit es geht. Ich habe selbst eine Tochter und mir würde es da wahrscheinlich genauso gehen.

Eine Therapie macht sie nicht. Die Psychiaterin meinte, sie solle die Antidepressiva nehmen und dann würde das schon wieder werden. Darüber regt sich meine Freundin wahrnsinnig auf. "Das ist total verantwortungslos," sagt sie.

Jedenfalls werde ich die Sache nicht vergessen oder ignorieren. Ich werde für meine Freundin da sein.

Danke

Bibbi

GGrasg-Halxm


Darüber regt sich meine Freundin wahrnsinnig auf. "Das ist total verantwortungslos," sagt sie.

da gebe ich ihr Recht, aus 2 Gründen:

-nicht jedes Antidepressivum wirkt bei jedem

-ein Antidepressivum ist bestenfalls Symptombekämpfung, die Ursache bleibt auf der Strecke. Zudem ist es ja nicht so, dass man ein Antidepressivum nimmt und dann geht es einem wieder zu 100% gut...zumindest habe ich das nie so erlebt...Therapie sollte schon sein!

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