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Abgelehnt, Psychiatrie?

S-umjm$erw1ine hat die Diskussion gestartet


Hallöchen

Ich hatte heute das Gespräch beim Psychotherapeuten. 2 Stunden geredet und am Ende meinte er, das er mich nicht therapieren kann/will, und für mich nur eine stationäre Therapie in Frage kommt.

Ich bin danach wieder zu meinem Hausarzt (der hatte mir eine Überweisung gegeben) und hab mit ihm darüber geredet (ist auch Psychotherapeut). Ich hab ihm erklärt warum eine stationäre Therapie für mich nicht in Frage kommt, und er hat mir eine neue Überweisung an eine Psychaterin ausgestellt. Er macht für mich den Termin und gibt mir morgen dann bescheid. Bis geklärt ist wie es weitergeht und wenn ich reden will, soll ich zu ihm kommen.

Er meinte, das man zur Zeit nur mit Medikamenten weiterkommt bis ich etwas stabiler bin und dazu eben Gespräche.

Was soll ich denn davon halten? Auf dem Überweisungsschein steht: Überweisung an Psychatrie (ist das jetzt ne Einweisung oder was? ich denk nur zum Psychater?).

Und dann steht weiter unten bei Diagnose/Verdacht: F32.9+G und F50.9+G. Kann mir das bitte jemand übersetzen?

Ok, dann schonmal vielen Dank fürs Lesen und vielleicht den ein oder anderen Tipp.

LG

Antworten
m3arGysxue


Depressive Episode, n.n.b.

Essstörung, n.n.b.

n.n.b. = nicht näher bezeichnet

einweisung an psychiatrie kann auch einfach heissen an das fachgebiet psychiatrie.

alles gute für dich, ich hoffe das du es in den griff bekommst.

*:) @:)

Seumme>rawine


Und was bedeutet +G??

m:arys\uxe


hab ich versucht zu finden,weil mir das auch nix sagte.kann aber nix finden :-/

mTaSrysuxe


ich glaube das hat was mit der abrechnung zu tun??

SEum5merwxine


Hm...

Weis jemand wie das dann abläuft? Ich bin ziemlich enttäuscht von dem Gespräch mit dem Psychotherapeuten. Der hat ziemlich viel in den 2 Stunden aufgerissen, mir gings echt verdammt dreckig danach, und er knallt mir noch sowas an den Kopf, lässt mich regelrecht darum betteln das mich aufnimmt, meint noch ob ich mein er würd mich adoptieren (weil ich fragte was ich jetzt machen soll, mir gehts wegen dem Gespräch sehr schlecht) und setzt mich buchstäblich vor die Tür... äh... Hallo? Da hätte sonstwas passieren können, weil ich eben zur Zeit sehr labil bin. Ich fands ziemlich unmöglich das er sofort so tiefsitzende Probleme aufgerissen hat ohne zu testen was ich vertrage und was nicht.

Ich mein, davon geh ich irgendwie aus. Der kann doch nicht rumwühlen, rumstochern auf Gedeih und Verderben und mich dann vor die Tür setzen, wenn ich ihm nicht verspreche das ich mir nichts antue? Was ist das denn bitte? Also sowas will ich nicht nochmal erleben.

Sgumm0erwinxe


Äm... hat keiner Tipps oder Hinweise für mich?

Churrxl


@summerwine

wieso versuchst du´s nicht bei einem anderen? bei Psychologen gibt es genauso gute und schlechte ;-)

eoMaandxy


Hi summerwine,

mir ging es mit einer Psycho-Therapeutin genau wie du jetzt die Erfahrung gemacht hast. Würde dir echt raten, suche dir einen neuen Psychater. Da muss die Chemie stimmen. Sonst bringt das ganze echt nix.

Alles Liebe und viel Glück *:)

Sdummerxwine


Problem ist nur, das mich kein Psychotherapeut aufnehmen wird. Das haben mir jetzt 2 unabhängig voneinander gesagt. Jetzt meinte halt mein Arzt das ich in psychiatrische Behandlung müsste, hat einen Termin für mich gemacht usw.

So wie ich jetzt die Lage einschätze nimmt mich mein Arzt schon ernst, weil er mich nicht einfach vor die Tür gesetzt und gemeint hat, ich solle schauen das ich irgendwo einen Termin bekomme, sondern er mich wegen Gesprächen erstmal zu sich bestellt hat (obwohl er nicht mehr in dem Bereich arbeitet) und eben selbst den Termin gemacht. Nach meinen Erfahrungen inzwischen ist es auch nicht normal, das man innerhalb von einer Woche so einen Termin bekommt. Also er wird da schon ordentlich Druck gemacht haben. Hm... :-/.

Ich weis halt selber net was ich machen soll. Irgendwo weis ich das nur eine stationäre Therapie angebracht ist und alles Andere sehr gefährlich ist, aber wenn ich das mache komm ich im Job mit keinem Fuß mehr auf den Boden. Dann komm ich aus der Klinik und stehe vor gar nichts. Ich hab mir jetzt trotz meiner Probleme grundlegende Dinge aufbauen können worauf ich auch sehr stolz bin, mein Chefs wissen was Sache ist und gehen im zwischenmenschlichen Bereich etwas "vorsichtiger" mit mir um. Genauso ist es mit Terminen kein Problem, solang ich die anfallende Arbeit erledige womit ich kein Problem habe.

Ich kann halt nur nicht garantieren das ich "mir nichts selbst antue". Diese Garantie, also das ich gehen kann wenn nichts mehr geht, hat mir schon oft das Leben gerettet und ich werd in diese Richtung garantiert nicht lügen um einen Therapieplatz zu bekommen. Ich mein, was bringt eine Therapie in die ich nur durch eine Lüge reingekommen bin? Das bringt doch überhaupt nichts.

SHensxe


Hallo summerwine *:)

Ich bin danach wieder zu meinem Hausarzt (der hatte mir eine Überweisung gegeben) und hab mit ihm darüber geredet (ist auch Psychotherapeut). Ich hab ihm erklärt warum eine stationäre Therapie für mich nicht in Frage kommt, und er hat mir eine neue Überweisung an eine Psychaterin ausgestellt. Er macht für mich den Termin und gibt mir morgen dann bescheid. Bis geklärt ist wie es weitergeht und wenn ich reden will, soll ich zu ihm kommen.

Er meinte, das man zur Zeit nur mit Medikamenten weiterkommt bis ich etwas stabiler bin und dazu eben Gespräche.

Dein Hausarzt ist ein verständiger und hilfsbereiter Mann, an den du dich halten kannst.

ER einen Termin für dich bei einer Psychiaterin arrangiert? Das ist schon mal sehr fürsorglich. Und bedeutet keineswegs stationären Aufenthalt von heute auf morgen. Dann hätte er gleich in der Klinik anrufen können und dir das gesagt :-) Sollte es ein Arzt einer Klinik sein, Institutsambulans zB, heißt das auch noch lange nicht "Klinikaufenthalt".

Ich bin ziemlich enttäuscht von dem Gespräch mit dem Psychotherapeuten.

Vergiss den Therapeuten, mit dem Spruch "adoptieren" hat er sich selbst diqualifiziert, Beruf verfehlt, wenn er sowas bringt.

Wenn es dir schlecht geht - nimm das Angebot deines Hausarztes an!

Psychiater und Neurologen sind für dich die richtigen Ansprechpartner, wenn es um die Notwendigkeit von Medikamenten geht. Gegebenenfalls suchst du dir begleitende Psychotherapeuten selbst. Oder fragst deine neue Ärztin danach :-)

Kopf hoch - es geht voran :)*

Lieben Gruß *:)

S8ummer>winxe


Ich hab mal in der Liste von der Krankenkasse geschaut was das für ein Arzt ist. Dabei steht: Neurologe und Psychiater (fachärztlich tätig).

Ja, mein Hausarzt ist echt ok. Dienstag dachte ich noch anderst, aber ich hab mit ihm drüber geredet. Ich war Montag spät abends noch im Krankenhaus wegen meinem Ellbogen. Na ja, und die Ärztin hat die Schnittwunden vom Freitag gesehen, welche sich blöderweise auch noch sehr stark entzündet hatten übers Wochenende. Gefragt, Verband gemacht usw. Dann eben was zur Beruhigung mitgegeben das ich wieder etwas zu mir komme und eben den Schein für den Hausarzt ausgestellt. Darauf halt vermerkt das Schnittwunden an beiden Handgelenken festgestellt wurden und das ganze bla bla bla halt.

Dienstag bin ich dann zum Hausarzt und er hat sich erstmal um meinen Ellbogen gekümmert. Danach hat er mich ziemlich schroff gefragt was an meinem Handgelenk sei und warum ich da einen Verband habe (wusste es natürlich schon vom Schein). Er hat dann so einen Druck auf mich ausgeübt und mich aufgefordert das ich den Verband abnehme. Bei mir kam es so an, als würde er mich dazu zwingen. Nu ja... war ich ziemlich sauer, vor allem weil er meinen Arm dann auch noch so hart gefasst und es sich angeschaut hat.

Nach dem Gespräch beim PT war ich so fertig und am Boden, das ich trotzdem nochmal hin bin und hab ihm offen gesagt das ich es nicht korrekt fand, wie er sich mir gegenüber verhalten hat. Er fragte dann auch gleich ob ich mich bloßgestellte gefühlt habe und er könne es verstehen. Nur er würde sich halt Gedanken über seine Patienten machen und er hätte sie in dem Moment einfach nur total Sorgen gemacht. Ging noch eine Weile so weiter. Zumindest hab ich nach dem Gespräch wieder Vertrauen zu ihm gefasst und ich weis es zu schätzen, das er gleich gesagt hat, ich solle für nächste Woche nochmal einen Termin bei ihm vereinbaren an der Anmeldung, damit wir weiter reden können. Er ist ja nicht mehr in dem Bereich tätig und eigentlich braucht er sich um sowas gar nicht kümmern. Trotzdem hat er direkt gesagt das ich immer vorbeikommen kann zum Reden. Ja, und eben die Sache, das er den Termin vereinbart hat. Ich glaube nicht das ich nach der Schlappe beim PT die Kraft dazu gehabt hätte auch nur einen weiteren anzurufen etc. Also das fand ich echt korrekt von ihm.

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