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Panikattacke oder fokaler epileptischer Anfall?

g)nubibexldi


Hallo!

ich kenne dieses Gefühl nur zu gut.

Beginnt ganz harmlos.es geht einem gut und von einem Augenblick zum anderen bekommt man so ein seltsames gefühl in der magengegend.(Wie kurz vor einer Prüfung).dann fangen die Hände an zu zittern, herzrasen, einem wird ganz schwindelig und meistens auch noch Kopfschmerz dazu.Dann denkt man:Ich kippe gleich.Alles dreht sich nur noch um dieses Gefühl.der Hals ist wie zugeschnürrt.Und dann dauert es ein paar minuten an.zurück bleibt nur der schwindel und die innerliche Unruhe,es könnte jeden moment wieder passieren.Und dieses Druckgefühl auf dem Brustkorb bleibt meist auch noch ne weile.

Also ich kann nur sagen,das es sich bei mir um eine Angststörung handelt und ich deswegen Psychologische Hilfe benötige und diese auch in Anspruch nehme.

Sollte jeder versuchen Wahrzunehmen und sich mit dem auseinanderzusetzen,denn sonst behält man es wohlmöglich doch ein ganzes lebenlang.und wer will mit sowas schon sein Ganzes Leben leben ??? ???

J1anitnex32


Ich möchte mich bei euch für die zahlreiche Antworten bedanken. Ich bin nur noch am rumgrübeln. Aber das kennt ja jeder der unter Angst- und Panikattacken leidet. Irgendwie bilde ich mir jede Krankheit ein, glaube es immer noch nicht das es "nur" PA sind.

Also wenn ich es richtig verstanden habe, entsteht ein fokaler epileptischer Anfall von einem Fokus (Herd) im Kopf; aber wenn auf dem MRT bei mir nichts zu sehen war, dann kann es sich bei mir nicht um einen fokalen epileptischen Anfall leiden, oder?

Man lest sich durch die Symptome durch und entdeckt immer wieder was, was zu meinen Symptome passen könnte!

Liebe Grüße

gdnubbVeqldi


Ich glaube die Perfekte Lösung für Dich wäre,wenn Du dich einfach damit anfreundest,das Du unter Angst und panik-attacken leidest und Du Dir Psychologische Hilfe holst.Da ist wirklich nichts schlimmes bei,aber wenn du wirklich irgendwann wieder LEBEN möchtest,dann ist das wirklich eine Gute Lösung,wenn Du Dir hilfe holst und nicht mehr ständig nach anderen Krankheiten GOOGELST.Bei mir hatte es mit nackenschmerzen angefangen also schaute ich unter HWS und dann kam der Kopfschmerz und ich schaute unter Neurologie usw usw.

das eine zieht das andere nach sich.

Ich habe auch erst gedacht,das all meine körperlichen symptome doch wohl nur organische Ursachen haben können,aber es ist tatsächlich und für viele unfassbar:DIE PSYCHE.

Mach dich nicht verrückt und versuch mal,mit deinem Hausarzt über eine für Dich geeignete Therapie zu reden.Der wird wissen,was zu tun ist!!!!

Es ist ein langer weg.Aber er ist zu schaffen.

Ich leide seit 4 monaten an körperlichen symptomen und habe vor 2 Wochen die diagnose bekommen,das ich durch die Attacken schon depressiv bin und glaub mir,spätestens DANN,will man wieder richtig leben.

Drücke Dir ganz fest die Daumen für deine Zukunft und wünsche Dir alles Gute.

Jza*nBinxe32


Danke für deine aufmunternde Worte.

Ich war bereits bei meiner Ärztin und sogar in der psychiatrischen Ambulanz, da ich dachte, dass ich jetzt verrückt werde. Die haben mich gleich in einer psychosomatischen Klinik angemeldet, wo ich so in ca. 3 Wochen hingehen werde. Es ist halt ein schei... 'Gefühl sich den ganzen Tag nicht konzentrieren zu können usw. Aber Du kennst ja diese ganzen Symptome.

Ich denke, dass ich mittlerweile auch unter Depressionen leide, bin nur am heulen und sehe kein Licht mehr am Ende des Tunnels.

Nimmst Du irgendwelche Medis?

Ich wünsche Dir auch Alles Gute und das du es schaffst!

Liebe Grüße Janine

gdnubebelxdi


Ich habe bis vor 8 tagen ein Antidepressiva (opipramol) genommen,habe es auch nur abgesetzt,weil ich ne übelste Erkältung bekam und eh nur im bett lag und stellte dann fest,das ich das Medikament eigentlich gar nicht unbedingt brauche.Habe seitdem zwar wieder vermehrt,diesen Druck in der Brustregion (Kurzatmigkeit),aber es lässt sich aushalten.

Ich finde es wirklich super,das Du Dir hilfe holst,denn ich bin mir ganz sicher:ALLEINE kommt man da nicht raus.

Ich habe ab juni evt.die möglichkeit auf einen therapieplatz in einer Tagesklinik,denn komplett reingehen kann ich nicht,habe zwei Kinder,die ich nirgends abgeben kann.

Tja bis vor 5 monaten hätte ich mir nicht einmal träumen lassen,das ich in einem solchen Forum schreibe,denn die Welt war da noch vollkommen für mich in Ordnung.

Aber ich bin ganz ganz zuversichtlich,das DU,ICH und alle anderen mit der gleichen Symptomatik,da wieder rauskommen.

Wichtig ist,das man positiv denkt.

Ganz liebe grüsse,Gnubbeldi

HGer(bsFtwixnd


Die haben mich gleich in einer psychosomatischen Klinik angemeldet, wo ich so in ca. 3 Wochen hingehen werde

Das ist gut, dann wird Dir sicherlich geholfen und die Beschwerden werden weniger oder ganz weg. :)*

mDichae>l+_^lxinz


Hallo,

Möchte mich kurz vorstellen: Mein name ist Michael, komme aus Linz Österreich, bin 28 Jahre alt. Mit Panikattacken und Angstzustände kenne ich mich am besten aus (hatte selber genug davon). Ich leide seit neuestem unter den selben Symptomen die ihr beschreibt. Es fängt mit einem befremdenden Gefühl im Bauch an, als ob etwas in mir stecken würde, das raus will. Dann Panik, weil ich nicht weiß was das ist. Ich fühle mich so stark irretiert, sodass ich kein Wort mehr reden kann. Ich kann zwar lesen/schreiben in dem Moment, aber Aussprechen geht nicht. Ich bekomme nichts raus. Nach längerem Googlen bin ich auch auf fokale Anfälle gekommen, nur dass das bei mir ein wenig anders ist. Wenn das befremdende Gefühl auftritt kann ich es abwehren oder denke an was schönes, sodass sich die Sprachstörung verzögert. Das gelingt mir schon ansatzweise durch Entspannungstechniken aber wehe ich übersehe den kritischen Punkt, dann steigt dieses Gefühl in meinen Kopf und kann ca. 10 sekunden nicht sprechen.

Das ganze dauert 10-30 min (typisch für Angstzustand), das ist ein Wechselspiel. Einmal wird das Gefühl stärker, dann schwächt es ab, dann der Höhepunkt Sprachstörung. Dann ist das Gefühl wieder weg als wenn nie was gewesen wäre. Zum Neurologen traue ich mich nicht weil ich selber traumatische Erlebnisse im Krankenhaus hatte. Bin deswegen in Psychotherapie und hatte mit der Therapeutin darüber gesprochen. Sie meinte dass es sich um eine Panikattacke handeln muss, da ich die Aura hinauszögern kann, was bei einer Epilepsie nicht möglich ist (?). Nochdazu habe ich herausgefunden, dass wenn ich in alten Verhaltensmustern denke, bevor ich mich für mich ins Positive zu verändern begann, dieser Zustand ebenfalls eintritt, also ein Gefühl als ob ich entgleisen würde. Zu 100% kann ich das Gefühl noch nicht selber auslösen. Die Therapeutin meinte dass es bei traumatischen Erlebnissen zu einer Dissoziation kommt, also dass sich das Traumatische vom Bewusstsein abspaltet, sodass man sich nichtmehr daran erinnern kann. Vielleicht will dieser Teil in mir aufsteigen, wehre ihn wahrscheinlich unbewusst durch Angst ab, was sich im Sprechen manifestiert.

Trotzdem ein gutes im unguten. ich bin mit dieser Problematik offentsichtlich nicht alleine :)

Also bis dann,

lg

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