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Narziss <-> Komplementärnarziss

IBppolqit


@der Ernst

Wenn jemand Dich lobt, maßt er sich an, Dir etwas schenken zu wollen (Lob!) und zu meinen, Du würdest es benötigen.

Du stehst aber als Narziss hoch über ihm. Wie kommt er dazu, zu meinen, Du benötigst sein Lob?

Ist das dem Narzissten denn bewußt?? Denkt der Narzisst : was will der kleine sch... eigentlich von mir?

Oder ist es einfach nur ein ungutes Gefühl... so als ob da was nicht stimmt ??? Denn Narzissten haben ja oft Minderwertigkeitsgefühle... ???

lg,

doerc EdrnXsxt


Ippolit

...Ist das dem Narzissten denn bewußt??...

Nein!

Den Narzissten gibt es in allen Abstufungen. Es gibt auch introvertierte Narzissten, die zur Selbstkontrolle und Reflexion fähig sind. (auch solche, die es zwanghaft tun müssen) Es gibt alles. Aber generell bewußt sind die Mechanismen seines Handelns und Empfindens dem Narzissten ebensowenig, wie anderen Charakterprägungen. Der Narziss kann gut oder böse sein, genial oder wahnsinnig, alles. Halt wie jeder andere auch.

Sxtrauxch


lol ich persönliche sehe es garnicht als so schlimm an narzisstische Züge zu besitzen? Warum keine ordentliche Selbstliebe?

Lfisxu


@Strauch:Es geht hier nicht um Selbstliebe sondern um eine schwerwiegende Persönlichkeitsstörung.Informier dich mal darüber-dann verstehst du wodrum es geht... %-|

d[e"r Er?nst


Strauch

...ich persönliche sehe es garnicht als so schlimm an narzisstische Züge zu besitzen?

Hat das denn irgendjemand behauptet? Oder wolltest Du nur mal was sagen?

S.trZaucxh


@ Lisu

Ich bin mindestens genauso gut informiert wie du, wenn nicht noch besser! Und nur weil die Psychater alles was nicht ganz so üblich ist als "störung" bezeichnen ist es noch lange nicht eine!

@Ernst

Ne ich wollte es einfach nur mal so sagen.

dQer EMrnsxt


Strauch

Psychiater oder Psychologen allgemein sind auch nicht das Maß der Welt, obwohl sie das gern wären und sich für ungeheuer wichtig halten und anmaßen, alles mit Psychologie erklären zu können.

Am besten können sich die "einfühlen", die selber alle Macken haben, die sie dann bei anderen therapieren. Ja, das sind eigentlich alle, denn warum sollte sonst jemand Psychologie studieren? Doch wohl in erster Linie, um sich selbst zu helfen. ;-D

S[tPraucxh


@ Ernst

Ja das meine ich... am Ende finde ich es ein wenig dreist wenn dritte mir sagen wollen ob ich ein Problem habe oder nicht. (das ist jetzt nicht auf Lisu bezogen)

Das system ist einfach. Bin ich unzufrieden habe ich ein Problem, bin ich glücklich habe ich keines. Natürlich gibt es mansiche Persönlichkeiten die so dermaßen euphorisch und übertrieben handeln das sie sich in die zerstörung treiben zwar mit einem lächeln aber aufjedenfall in die zerstörung! Aber im großen und ganzen sind narzissten erst ab dem Zeitpunkt therapíerbar ab dem sie darunter leiden und erst ab dem Zeitpunkt sollte man es als störung ansehen.

Luisu


Sry ernst.da muss ich dir widersprechen.Jeder der auch nur ein bisschen Ahnung davon hat,weiß dass eine Selbstherapie nicht möglich ist.Wofür bräuchte man sonst psychologen?Die meisten wollen anderen Menschen helfen.Meine Motivation wäre hierbei es zu wissen,weil ich selber ein bisschen angeschlagen bin.Ich glaub auch,dass dies die meisten sind,die Psychologie studieren.Mein Interesse rührt zumindest daher.ich wil wissen warum der Mensch so ist wie er ist.Aber manchmal denke ich,wenn ich damit durch bin sollte ich besser in die Werbepsychologie gehen-bin ja schon kaputt genug. ;-D

@strauch:was definierst du denn als Narzissten?Gesunder Egoismus und Selbstliebe ist ja ok.Aber was ich bisher darüber gelesen hab-bin doch froh noch keinem begegnet zu sein.Würd mich wahrscheinlich nur noch aufregen über den. ;-D ;-)

S4tra$uxch


Jeder der auch nur ein bisschen Ahnung davon hat, weiß dass eine Selbstherapie nicht möglich ist. Wofür bräuchte man sonst psychologen?<<

Warum um alles in der Welt sollte das nicht möglich sein? Psychologen brauchen die Leute die es nicht alleine schaffen... das ist ja ok! Aber das bedeutet nicht das jeder mit einer Störung (jetzt drücke ich es auch mal so aus) auf einen angewiesen ist. Es verhält sich teils, teils... Ich musste mal wegen anderen Dingen zu einer Psychologin. (Psychose) Die Gespräche haben mir nichts gebracht... nur die Medikamente waren hilfreich. Was hätte mir sie auch sagen sollen was mir hilft? Hör auf?

Als Narzissten deviniere ich eine Person die mit überaus Egozentrischem verhalten durch den Tag geht und darin versucht ist übermäßige zuwendung durch andere zu bekommen. Bzw. enorm viel Respekt und Prestige so das sie mehr oder minder "Herr" über die abgezielte Person ist. Dabei reicht es der Person nicht sich selber als großartig zu bezeichnen, sie muss ihre großartigkeit auch anderen bewusst machen... und wenn sie das nicht kann möchte sie zumindest jene die sich ihrer großartigkeit nicht bewusst sind hinforträumen. Dabei zielt sie nicht zwangsläufig auf Liebe ab sondern will in erster Linie Respekt bzw. Annerkennung ihrer größe, denn sie hat auch feinde bei der sie nicht auf liebe abziehlt und von denen will sie lediglich erfucht und am besten Neid! Sie strebt nach Macht und aufstieg... denn die eignene überzeugung von ihrer größe reicht nicht aus... DAS ist in meine devinition eines Narzissten so wie ich es gehört habe bzw. durch meine eigenen Gefühle wahrnehme...

dBerZ Ernxst


Strauch

Aber im großen und ganzen sind narzissten erst ab dem Zeitpunkt therapíerbar ab dem sie darunter leiden und erst ab dem Zeitpunkt sollte man es als störung ansehen.

Der erste Teil trifft wohl zu, dennoch wird versucht zu therapieren. Das sind dann die Fälle, die auch Hannibal anspricht. Narzissten, die unter Umständen schon großen Schaden angerichtet haben und von anderen zur Therapie gebracht werden. Entweder folgen sie damit Empfehlungen, die dann mit Druck verbunden sind (Beziehungen) oder sogar richterlichen Anweisungen zur Therapie, weil sie schon was auf dem Kerbholz haben. Sie fühlen sich OK, aber sie müssen sozusagen zur Therapie. Die leiden nicht unter ihrem Narzissmus, die lassen andere leiden. Möglichkeit eines Therapieerfolges mag dahingestellt sein, sie gehören auf jeden Fall in eine Therapie, allein schon, damit sie halbwegs unter Kontrolle sind. Und die Wissenschaft schreitet ja auch voran.

Der zweite Teil ist nicht richtig. Eine Störung liegt immer dann vor, wenn der Narzissmus auf Kosten anderer ausgelebt wird, so daß andere geschädigt werden. Aber das ist nicht zwangsläufig der Fall. Ein Narziss ist nicht generell krank, nur weil er ein Narziss ist.

@Lisu

Na ja, wenn sie das Studienfach wählen, wissen sie ja noch nicht, wie schwierig die Selbsttherapie ist. ;-D

SBtra3uch


Zu einer Störung sagt wikipedia folgendes: "Als Persönlichkeitsstörungen bezeichnet man in der Psychiatrie und Klinischen Psychologie verschiedene überdauernde Erlebens- und Verhaltensmuster, die von einem flexiblen, situationsangemessenen ("normalen") Erleben und Verhalten in jeweils charakteristischer Weise abweichen. Sie sind durch relativ starre mentale Reaktionen und Verhaltensformen gekennzeichnet, vor allem in Situationen, die für die jeweilige Person konflikthaft sind. Die persönliche und soziale Funktions- und Leistungsfähigkeit ist meistens beeinträchtigt."

Soweit ich diesen recht schwer zu lesenden Text (wie ich finde) richtig verstanden habe versteht man unter Persönlichkeitsstörung einen Charakterzug der den norman der Gesellschaft wieserpricht. Bzw. der aktuellen Lebensansicht der Gesellschaft ein Dorn im Auge ist und die Person auf gewisse Dinge so reagiert das man ganz klar rauserkennt das andere Menschen nicht so reagieren würden bzw. ein Verhalten aufweisen welche durch eine für andere Menschen abstrakte Lebensweise auffällt. Ich persönlich halte diese Ansicht für sehr bedenklich denn es zeigt die Auffassung: Alles was der Gesellschaft nicht gut tut ist gestört...

doch letztendlich ändern sich die Werte der Gesellschaft...

d2erG Eyrnxst


Die Gesellschaft ist teilweise viel zu tolerant. Leider! Aber diese Art Toleranz ist eher "Trägheit".

Warum sollte eine Gesellschaft sich nicht gegen Schädlinge wehren? Wenn jemand nur Außenseiter ist oder "anders", wird ihm heute ja nicht der Prozeß gemacht. Das wird hingenommen, zumindest aus rechtlich-juristischer Sicht. War aber nicht immer so. Zur Nazizeit wurde da anders mit umgegangen.

Was bleibt, ist die Ächtung durch das Umfeld. Mit Leuten, die anders sind, will man nichts zu tun haben. Das ist aber eine Art Schutzmechanismus der Evolution. Gefördert wird alles was der Gemeinschaft nützt.

Als psychisch Kranker muß man sich damit abfinden, ebenso wie mit einer körperlichen Behinderung.

S9tvrauoch


Die Gesellschaft ist teilweise viel zu tolerant. Leider! Aber diese Art Toleranz ist eher "Trägheit".

Warum sollte eine Gesellschaft sich nicht gegen Schädlinge wehren? Wenn jemand nur Außenseiter ist oder "anders", wird ihm heute ja nicht der Prozeß gemacht. Das wird hingenommen, zumindest aus rechtlich-juristischer Sicht. War aber nicht immer so. Zur Nazizeit wurde da anders mit umgegangen.<<

Warum Leider? Es geht nicht darum das sie sich gegen Schädlinge nicht wehren sollte... es geht darum das es nicht rechtens ist Exentrisches Verhalten als Störung zu bezeichnen. (zumindest nicht sollange sollange der betroffene Glücklich ist oder schaden anrichtet in Form von verbrechen.) Das Narzissten sich häufig selber steine in den Weg legen mit ihrem Verhalten ist klar... aber wenn ich keine Konsequenzen daraus ziehe narzisstisch zu sein dann ist es in Ordnung. Warum sollte jemand der z.B. erfolgreich und Glücklich ist als gestört bezeichnet werden NUR weil er der Gesellschaft damit belasten kann. Man kann Menschen als Arschlöcher oder Parasiten bezeichnen... damit bin ich einverstanden aber das er ein Problem oder eine Störung hat ist hochgegriffen denn so hart es auch für viele klingen mag. ER hat keines... sondern höchstens dritte.

NAtürlich gibt es auch gescheiterte Narzissten die darunter leiden... ich für meinen Teil bekomme selten den Respekt den ich mir eigentlich wünche deswegen habe ich lernen müssen zurückzustecken auch wenn es sogar mal so war das ich bei einer Beleidigung so empört war das ich fast das Bewusstsein verloren hätte... dann allerdings habe ich mich soweit entwickelt das ich mittlerweile so wüste beleidigungen aushalte das dritte mich fragen warum um alles in der Welt ich mir das noch antue. Tief im innern allerdings hielt ich mich stehts mit dem glauben warm eines Tages einen weg zu finden soviele Leute für mich zu gewinnen das niemand mehr an meiner "herrlichkeit" zweifelt... naja... bis jetzt hat es nicht geklappt... aber lange rede kurzer Sinn: Für die Leute die die fähigkeit besitzen ihren Narzissmus frei auszuleben für den ist diese Lebensweise nicht unbedingt falsch. Denn eines darf man nicht vergessen. Narzissten sind Egoistisch... aber nicht zwangsläufig gewissenlos. Ich beispielsweise bin immer noch ergriffen davon wenn ich einen dritten leiden sehe... und soziopathen sind mir zuwieder... nicht weil sie gestört sind... sondern weil sie Arschlöcher sind...

>>Was bleibt, ist die Ächtung durch das Umfeld. Mit Leuten, die anders sind, will man nichts zu tun haben. Das ist aber eine Art Schutzmechanismus der Evolution. Gefördert wird alles was der Gemeinschaft nützt.

Als psychisch Kranker muß man sich damit abfinden, ebenso wie mit einer körperlichen Behinderung. <<

Dann hilft wohl nur irgendwann mal so hoch aufzusteigen dass, das eigene Verhalten vom Umfeld als Ideal aufgenommen wird hmm? Wichtig ist nicht ob jemand Exentrisch ist... wichtig ist ob jemand mit seinem Verhalten weit kommt...

s;toa nxi


Narzissmus und sein Komplementär...

Hallo ihr!

Bin erst vor einigen Tagen auf dieses Forum gestossen...

habe nun seit 5 Jahren (!) so eine "Beziehung". Immer und immer wieder habe ich versucht, ihm zu helfen und ihm ein "normales" Leben zu zeigen, eine "normale" Beziehung zu führen. Wie von euch schon beschrieben, wenn es ihm dreckig geht, dann kommt er an, kann Gefühle zeigen und einem sagen, dass er dich über alles liebt. Geht es ihm gut, benimmt er sich wie ein überhebliches A...und man ist Luft für ihn. Witzigerweise hat er es bis jetzt immer geschafft, mir noch ein schlechtes Gewissen einzureden und die Fehler bei mir zu suchen. Dass er ein Riesenproblem mit sich selber hat, wußte ich. Ich hatte immer das Gefühl gegen eine Wand zu laufen, man verzweifelt fast. Dass es sich um eine narzisstische Persönlichkeitsstörung handelt, habe ich erst jetzt erfahren. Und mit Schrecken habe ich festgestellt, dass ich sein Komplementär bin. Wie nach dem Lehrbuch.

Ich versuche nun auch, das ganze irgendwie abzuschließen. Mich würde interessieren, wie und ob ihr das geschafft habt?

Liebe Grüsse

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