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Juleys Chaosfaden

JKul^exy


Ja, ich denke mir auch immer, dass es in der alten Einrichtung viel schlimmer war und da war ich 1,5 Jahre richtig weggesperrt.

l@ovea?ble<x3


Ja und nun, nimmst du dein Leben einfach in die Hand. Dein Leben ist noch so lange. Da kommt es auf 1-2 Monate mehr in dieser Einrichtung wirklich nicht an @:) und so kannst du dein Leben ohne die Einrichtung viel besser planen und vorbereiten :)_ ich weiß, es ist schwer so zu denken. Mir fällt soetwas auch total schwer, aber ändern kannst du schlichtweg eh nichts dran. Einfach das beste draus machen versuchen.

Eqhekmal/iger |Nutze}r (#i32573x1)


Vor allem solltest du bedenken, wenn du jetzt so knall auf Fall da raus willst, kann auch eine Menge schief gehen an Dingen die du mit deinem jetzigen Tunnelblick (nur raus hier) ggf nicht bedacht hast und wenn es dann nicht klappt, stehst du blöder da als vorher, denn wenn du dann zurück musst, dann wird dich das noch viel mehr treffen und vor allem wird dich das dann Brandmarken!

Dann doch lieber mit vernunft und Hilfe der Therapeuten und dann richtig ...

Jnulcey


Ja ihr habt Recht. Ich kann das aber momentan nur sehr schwer akzeptieren. Habe die Idee ja nicht erst seit gestern... %:|

E}hemal&iger Nu'tzer 0(#32x5731)


Aber mit dem Kopf durch die Wand hat noch keinen weitergebracht ....

J<ulexy


]:D

Du redest wie meine Thera ]:D

Aber ihr habt ja alle Recht! Auch wenn ich das gerade nicht so sehen kann/will. Und wie gesagt, ich überlege mir das ja schon seit ein paar Wochen, nicht erst seit gestern.

Jetzt muss ich gucken wie schnell ich eine Wohnung bekomme, wird wohl nicht so einfach werden weil ich ja "nur" EU-Rente bekomme... Und keinen Arbeitgeber habe und so... :-/

EdheSmalig(er 8Nutzer %(#32573x1)


Na ja und vermutlich hat sie auch Recht.

Man darf eben nicht nur sehen das die Enstcheidung kurzfristig Konsequenzen hat, denn jede Entscheodung zieht nun auch mal andere Entscheodungen mit sich.

Und wenn dir nun mal mehrere Leute unabhängig voneinander sagen du bist noch nicht so weit, dann word da vermutlich was dran sein. Auch wenn man es selber natürlich immer ganz anders sieht ;-)

mRnexf


Jetzt muss ich gucken wie schnell ich eine Wohnung bekomme, wird wohl nicht so einfach werden weil ich ja "nur" EU-Rente bekomme... Und keinen Arbeitgeber habe und so... :-/

Für den Vermieter ist das so gesehen eine sicherere Einnahmequelle, als ein Arbeitgeber. Job kann man jederzeit verlieren oder Lohnzahlung ausbleiben, die EU-Rente ist dir sicher. Und ihm somit auch die Mietzahlung. Auch wenn es vielleicht kein 200qm-Loft wird ;-D

JDu@lexy


Hatte eben Einzel.

Wir bereiten jetzt alles für die Auszugsphase vor. :)^

@ mnef

Nee ich brauche nicht mal mehr so ne große Wohnung wie früher, 1-1,5 Zimmer reicht mir dicke.

TsOFU


*:) @:) :)* :)_

JQulEey


Ereignisreicher Tag. Muss morgen nochmal zur Wohnungsbaugesellschaft, des weiteren habe ich mich über ehrenamtliche Arbeit informiert (klappt) und nach einem Termin in der institutsambulanz gefragt (klappt nicht, die haben Aufnahmestop :(v )

Jqu/lexy


Bin wieder in der Einrichtung. Die Stadt hier nimmt mir die Luft zum Atmen. Bei meinen Eltern und in der anderen Stadt war alles so leicht, ich war unbeschwert. Und hier habe ich eine Lunge aus Blei. :°(

E!he4malUiger Nu9tzer +(#325731)


Was aber vermutlich eindeutig verstärkt wird durch deine extreme Anti Haltung gegen die Einrichtung. Du machst dir damit das Leben selber schwerer als es tatsächlich ist ...

Csra(nkx1


Hallo Juley

Habe mir in den letzten Tagen tatsächlich mal die extreme Zeit genommen, alles von Anfan an zu lesen, da ich einfach neugierig war.

Ich möchte Dir ganz sicher nicht zu Nahe treten, aber nach allem, was ich nun hier gelesen habe, was wirklich ne Menge war, kann ich durchaus verstehen, dass die Ärzte, oder auch Deine Mutter und auch andere, so Ihre Bedenken haben, dass Du raus kommst.

Ich, als jemand, der Deinen Faden nun von Anfang an am Stück gelesen hat, merkt doch recht schnell, wie Du wohl zu kämpfen hast, als auch , wie sich wirklich , fast schon im Gleichtakt Deine Stimmung wechselt.

Vieles mag ja durchaus begründet sein, allerdings ist wohl nicht zuletzt auch genau das, was es Deinen Ärzten, Deiner Mutter, Dein Ex-Freund und anderen schwer macht, genug Vertrauen und Glauben in Dich zu setzen, dass Du es tatsächlich schaffen kannst!

Bitte nicht falsch verstehen Juley, aber Dein ganzer Faden hier ,ist doch recht stark von "verständlicher " Selbstdarstellung und einem gewissen Geltungsbedürfniss und Zuneigung geprägt, dass Du offensichtlich garnicht anders kannst, was es im sog. wahren leben da draussen echt schwierig machen dürfte, dass Du auch wirklch alleine da draussen einigermassen klar kommst.

Du brauchst einerseits viel Nähe, Verständniss, Aufmerksamkeit und Zuneigung und andererseits schwenkt Deine Stimmung so schnell und massiv um, dass es wirklich schwer ist, Dir zu zutrauen, dass Du alleine klar kommst.

Das geht bei Dir oft so schnell und fließend, dass man kaum noch nach kommt.

Jetzt dürft ihr alle auf mich schimpfen, aber ich habe hier wirklich alles gelesen und das am Stück, also innerhalb mehrerer Tage, ohne je etwas dazu zu schreiben, aber genau dadurch wird einem erst einmal so richtig bewusst( also mir) wie schwer Du es doch hast und wie schwer Du Dich tatsächlich tust, ganz allegemein.

Das da nicht wenige so ihre Bedenken haben, ist mir absolut klar!

Ich bin nicht Dein Feind Juley, aber ich betrachte grundsätzlich immer alles und jeden und hinterfrage auch dieses oder jenes, ohne mich grundsätzlich und endgültig festzulegen, was ja auch hier im Internet unmöglich ist, da man ja auf das angewiesen ist, was man zu lesen bekommt, ohne tatsächlich alles zu kennen, oder auch zu wissen.

Ich denke mir gerade, ....., ja vielleicht wird es tatsächlich endlich Zeit, dass Du Dein leben in den Griff bekommst und alles erdenkliche tust, um ein eigenständiges Leben zu führen, bevor Du irgendwann selbst damit völlig überfordert scheinst.

Und genau das ist es wohl, was nicht wenige so skeptisch macht.

Wenn ich nur kurz zurückblicke, wie Du seit den letzten Wochen, eigentlich ständig hin und her wankst, zwischen " Zufriedenheit" und skepsis, Glück und Unglück, Freud und Leid, Tatendrang und Resignation etc.etc., dann verstehe ich Dich einerseits sehr gut, aber andererseits auch die Ärzte.

Verstehst Du was ich meine?

Das Du nun mal so bist oder ja vielleicht schon immer so warst oder auch erst im Laufe der Zeit so geworden bist, durch all die Umstände, zeigt mir nur, dass Du meiner Meinung nach, leider keineswegs so weit bist, auch wenn Du das selber zu glauben scheinst.

Bei Dir muss oder sollte sich grundlegend was ändern, damit Du selbst glücklicher werden kannst, was aber schwierig scheint, auf Grund Deiner Krankheit. Aber nicht unmöglich!

Glaube an Dich selber, hinterfrage vielleicht nicht so oft gewisse Entscheidungen der Ärzte, die Dir nicht gefallen, sondern versuche zu akzeptieren und es als gut gewollter Hinweis zu nehmen.

Das kann sehr anstrengend sein, ich weiss, aber nur so hast Du eine wirkliche Chance, Dein leben dauerhaft in den Griff zu bekommen.

Was hilft es Dir denn, wenn Du heute glücklich und zufrieden bist, über das , was Du in den letzten Tagen geschafft hast, wenn Du immer und immer wieder, in alte Muster verfällst, die Dich dann wieder runter ziehen und Du Dich dann plötzlich wieder nach der Klinik sehnst?

Das ist leichter gesagt ,als getan, ich weiß, aber bei Dir muss ein grundsätzliches Umdenken vonstatten gehen, damit Du dauerhaft ein erfülltes freies Leben führen kannst, was eben auch bedeutet, bei nicht funktionieren, keinen Zuspruch zu finden, oder kein genügendes Verständiss von anderen zu erfahren, nicht wieder in alte Muster zu verfallen.

Diese steten wiedderkehrenden Muster Deinerseits, führen dazu, dass Du , je länger dieses anhält, immer unselbstständiger, unzufriedener, unglücklicher, verzweifelter fühlst, was Dich nur wieder und wieder dort hinbringt, wo Du eigentlich nicht mehr hin willst.

Je länger dieses Szenario andauert, um so schwieriger wird es für Dich, aus diesem Teufelskreis herauszufinden.

Gib Dir selbst ,Deine CHANCE, denn nur Du selber und natürlich mit Hilfe anderer, kannst es dann schaffen, ohne den immer wieder kehrenden gleichen Muster der Trauer, des Ärgers und des Selbstmitleides, in der Hoffnung, durch Verständniss anderer, wieder kurzfristig aufgepeppelt zu werden.

Ich hoffe, Du hast nun meie Meinung überhaupt verstanden und nimmst mir diese nicht übel, denn ich wollte Dich ganz sicher nicht kränken, aber ein wenig versuchen, wach zu rütteln.

Alles alles Gute für Dich und Deine Gesundheit, aber vor allem, alles gute für Deine hoffentlich baldige eigenständige positive Zukunft, möglichst ohne Kliniken und Ärzte und mit einem tollen Partner an Deiner Seite! *:)

Ich werde alles daran setzen, oder versuchen, es nun auch dabei zu belassen!

JXulexy


@ Crank

Erst mal danke für dein Interesse, ist ja Wahnsinn, dass du dir das angetan hast!! Soooo nen langen Faden nachzulesen!! :-o

Ja ich habe ja auch etwas Verständnis für die Meinungen meines Umfeldes, aber ich bin der festen Meinung dass ich das schaffe, ich war jetzt lange genug in Kliniken und Einrichtungen. Ich bin 30 Jahre alt und brauche einfach wieder eigene 4 Wände, sonst gehe ich kaputt. Bin ja schon den Kompromiss eingegangen dass ich 1 Monat länger bleibe. Jetzt läuft eh schon alles, Wohnungssuche (muss am Dienstag nochmal bei der Wohnungsbaugesellschaft anrufen), Arbeitssuche, Arzt habe ich schon gefunden. Es nimmt also alles Gestalt an. Und ich bin glücklich. Der einzige Wermutstropfen: dass ich noch hier bleiben muss und nicht übergangsweise zu meinen Eltern darf. Aber das überstehe ich auch noch, die ca. 2 Monate.

So, jetzt weiß ich gerade nicht mehr, was ich schreiben soll... |-o

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