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Juleys Chaosfaden

Jculxey


Ich rede morgen mit dem SPDi darüber. Muss ja dann erst mal nach Kliniken gucken, habe mir noch nie Gedanken über eine psychosomatische Klinik gemacht... ":/

lbovea8blxe<3


Lass dir am besten welche empfehlen, die für dich am besten sind. :)* @:)

J'ulexy


Kann man gleichzeitig 2 Reha-Anträge am laufen haben?? ":/

lVoveabgle1<3


Das musst du die Krankenkasse fragen, aber letzendlich musst du eh erst einmal eine Klinik für dein Problem finden und dich auf die Warteliste setzen lassen, alles andere, kannst du dann machen

Jhulexy


Ja ich werde mal nach geeigneten Kliniken suchen... Oh Mann ich bin nur noch am suchen... %:|

Das wichtigste ist jetzt aber erst mal eine Wohnung zu finden.

qNuackIsalbberxei


Eine psychosomatische REHA kommt doch gar nicht in Frage, sondern eine stationäre AKUT-Psychosomatik! Da läuft das auch mit der Kasse anders, meist wird ein Vorgespräch in der Klinik geführt, wenn man "geeignet" ist und möchte, kommt man auf die Warteliste, und dann geht man dort mit Einweisungsschein rein, da muss kein Antrag bei der gesetzlichen Kasse gestellt werden!

Das ist also was komplett anderes als eine Reha!

JQulexy


Danke für die Info! @:)

Ich kenne mich da echt gar nicht aus. War noch nie in einer psychosomatischen Klinik.

qGuacksFalbexrei


Jetzt muss ich mich meinen Beitrag doch selbst nochmal relativieren... Manche (vielleicht sogar viele?) Akut-Psychosomatiken möchten vor Aufnahme doch eine schriftliche Kostenübernahmeerklärung einer Kasse haben, andere Kliniken wollen das nicht. Da muss man sich vorher wohl bei den einzelnen Kliniken über deren Aufnahmeverfahren erkundigen.

Dennoch ist das was ganz anderes, als ein Reha-Antrag.

J^ulxey


Kannst du vielleicht eine gute Akut-Psychosomatik empfehlen?

qpuackSsalberexi


Hm, das kommt natürlich auch auf das Krankheitsbild / Diagnosen an. Die Kliniken haben da manchmal Schwerpunkte. Kann man sich natürlich im Internet informieren, oder mal einen neuen Faden eröffnen. In diesem Forum dürften ja so einige schon in einer Akut-Psychosomatik gewesen sein.

Viele finden Psychosomatik halt "angenehmer" als Psychiatrie. Der Schwerpunkt wird mehr auf Therapien als auf Medikation gelegt, selbstverständlich kann aber auch hier bei Notwendigkeit medikamentös behandelt werden.

Und die Aufenthaltsdauer kann auch variieren, da ist von 4 Wochen bis ein paar Monate alles drin.

Ich würde jedem, der bereit für Therapie ist und der dringend stationär sollte, sich aber vor Psychiatrie "scheut", einen psychosomatischen Aufenthalt empfehlen!

Ausgeschlossen sind jedoch akut suizidale oder akut psychotische Patienten. Suizidgedanken "darf" man aber haben, wenn man absprachefähig ist.

Jrulxey


Ich habe hier eigentlich eine gute Psychiatrie, da kann man auf der Kriseninterventionsstation aber nur 7 oder 14 Tage bleiben. Da wird mit DBT gearbeitet, man hat jeden Tag Therapie. Ich halte nur nichts davon, ewig auf der Geschlossenen eingesperrt zu sein, nur wegen SuizidGEDANKEN. Deshalb meide ich Bezirkskliniken. Hab mir eben mal paar Akutpsychosomatiken angeguckt im Internet, bei einer steht dass man latent suizidal sein darf.

NPeBl4a


Ich halte nur nichts davon, ewig auf der Geschlossenen eingesperrt zu sein, nur wegen SuizidGEDANKEN.

Naja, wegen was denn sonst? Wenn du es in die Tat umgesetzt hast, ist es doch zu spät.

Ansonsten, ich muss sagen, ich erkenne mich in dir wieder. Also so, wie ich war. Dies könnte Schuld sein, jenes könnte Schuld sein. Bloß nicht man selbst, bloß nicht die eigne Psyche, das MUSS einfach woanders herkommen. Als bei mir die Einsicht kam, war es fast zu spät. Ja, extreme Stimmungsschwankungen gehören zu Borderline. Stimmt. Aber es klingt fast wie eine Ausrede. Ich fand es immer praktisch: Joa, klar das gehört zu meiner Angststörung, das gehört zur Depression, usw. Das war die perfekte Ausrede, um nicht an mir arbeiten zu müssen. Dann war da noch der Glaube, das verschwindet wieder von selbst. Als ich das Haus dann kaum mehr verlassen konnte, wusste ich: Nee, das verschwindet nicht von selbst. 11,5 Wochen Psychiatrieaufenthalt halfen, damit ich meine Ausbildung beenden konnte. Danach war ich ganz ko. Aber auch bereit an mir zu arbeiten. Und es wäre mir kein Weg zu weit gewesen (naja, fast). Aber ich begann meine Therapie, war noch 4mal in der Psychiatrie, ließ mich eingliedern in eine Rehawerkstatt. Aber nur, weil ich irgendwann verstand. Das war meine Voraussetzung. Dann lernte ich, Hilfe anzunehmen. Und nicht mehr meine Symptome auf irgendwas anderes zu schieben. Und mich nicht mehr hinter meinen Symptomen zu verstecken.

Ich wünsche dir alles Gute :)*

Erhemalniger Nut$zerj (#32x5731)


Schöner Beitrsg Nela und trifft es genau auf den Kopf :)^

J/ulxey


Naja, wegen was denn sonst? Wenn du es in die Tat umgesetzt hast, ist es doch zu spät.

Ich hab mich wohl etwas falsch ausgedrückt. Ich meinte damit nur Gedanken und Absprachefähigkeit. Keine konkreten Pläne. Damit muss man m.M.n. nicht zwingend auf ne Geschlossene.

J3ule&y


Und danke @:)

Zum restlichen Beitrag äußere ich mich ein andermal. Hab grad keine kraft mehr.

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