» »

Juleys Chaosfaden

Jhulexy


Hier geht aber nur 1 Woche...

Nein, ich war gestern noch bei meinem Betreuer und beim Krisendienst. Bei dem netten Mann, mit dem ich neulich telefoniert habe.

E"hem2alighe9r Nutzere (#3S25731)


Dann ist die Klinik nicht die richtige für dich. Diese 1 Woche ist doch lächerlich, die bringt dich keinen Schritt weiter.

Aber so lange du das nicht einsiehst das du intensivere Hilfe brauchst wirst das nichts werden.

Du bist der kalssische Drehtür Patient, dich lässt man raus und kurz drauf kommst du wieder. Merkst du nicht selber das das so nichts bringt?

JUuvlDe/y


Ja, ich werde mich mal nach einer guten psychosomatischen Klinik umsehen.

Bin gerade am putzen und Wäsche waschen. Nachher noch einkaufen. Mal wieder versuchen, ein halbwegs normales Leben zu führen. Mit allem was dazugehört. Ist viel liegen geblieben die Tage.

Ich versuche jetzt zu kämpfen. Nicht nur gegen die, die mich in die Klinik bringen wollen. Sondern auch gegen mich. Für mich. Um mich.

E!hemaliger N6utGzer R(#x325731)


Vielleicht wäre es sinnvoller mal auf die leute zu hören die dir helfen wollen statt sie wegzustoßen? Denn möglicherweise werden sie dir sonst irgendwann nicht mehr helfen ...

Schon mal dran gedacht das die leute nicht ewig hinter dir herrennen? Wenn du keinerlei Einsicht zeigst wird diese Hilfe irgendwann verebben und man wird nur noch das aller nötigste für dich tun.

Die Menschen mögen Geduld haben, aber auch die ist nicht unendlich. Und auch wenn es deren Beruf ist dir zu helfen, irgendwann kommt der Punkt da haben sie keine Lust mehr gegen Windmühlen zu kämpfen und dann wirst du nur noch das an Hilfe erwartetn können was unbedingt nötig ist und keinen Deut mehr.

Denk mal drüber nach ...

E(hemalliger &Nut!zer l(#148x050)


Was Melli da sagt stimmt schon...

Wir sagen dir ja auch immer wieder, dass du versuchen sollst das ganze positiv zu sehen...die Menschen wollen dir nichts böses...sie wollen dir HELFEN... :)

Ich weiß, dass es schwierig sein kann, Hilfe anzunehmen...aber es ist wichtig, dass man den Schritt auch mal geht...

Sich helfen lassen bedeutet nicht dass man schwach ist...im Gegenteil...

m@oIrix.


Ja, ich werde mich mal nach einer guten psychosomatischen Klinik umsehen.

Fände ich eine gute Idee! :)^

Als es bei mir damals so ein Auf und Ab war, wie bei dir im Moment, haben meine Therapeutin und ich entschieden, dass so ein Aufenthalt sicher das Richtige wäre und so war es auch, hat mich für den weiteren Kampf (Traumatherapie) sehr stark gemacht. Ich bin allerdings auch 9 Wochen geblieben, die Klinikärztin hat zweimal eine Verlängerung beantragt und ich hab mich über die Bewilligung sogar sehr gefreut, weil ich dort richtig große Fortschritte gemacht habe, die ambulant gar nicht möglich gewesen wären. Und so eine psychosomatische Klinik ist nochmal was ganz anderes als auf der Psychotherapiestation einer Psychiatrie zu sein, viel besser - jedenfalls für mich damals. Ich könnte mir vorstellen, dass dir solch ein Aufenthalt auch helfen könnte. :)* :)* :)*

E9hema]liger Nu9tze!r (#148x050)


Danke mori. dass du sowas schreibst...andere die das lesen fassen da sicher Mut draus...das ist super! :)

Jauley


:)^ mori.

Ja. Aber es ist schwierig. Sehr schwierig. Aber ich habe jetzt auch bei meinem Exfreund gesehen, dass es durchaus helfen kann. Der war jetzt 6 Wochen in einer psychosomatischen Klinik.

So... Mein Tag ist nun endlich vorbei. War eben noch beim Krisendienst.

m$orQix.


Positiv war auch, dass ich danach wieder arbeitsfähig war, das hätte ich davor nie gedacht. Bei meinen Mitpatienten (zu einigen habe ich immer noch Kontakt x:)) war das zum größten Teil auch so. Ich würde bei einem großen Einbruch immer wieder dorthin gehen.

Jiu$lexy


Wie läuft das dann ab? Muss man das bei der Krankenkasse beantragen? Und dann haben die Kliniken doch meist lange Wartezeiten? Und was mache ich bis dahin? ich bin JETZT suizidal, nicht in ein paar Wochen/Monaten %:| und: die nehmen doch bestimmt keine suizidalen Patienten %:|

mbori.


Meine Therapeutin hat den Klinikaufenthalt damals beantragt, ja. Nach der Zusage bekam ich dann einen Anreisetag für 8 Wochen später genannt.

Es gibt aber auch psychosomatische Kliniken, die Aktukrankenhäuser sind, da sind vorherige Anträge, wie bei Rehamaßnahmen, nicht erforderlich. Da wird man vorher nur über seinen behandelnden Arzt schriftlich oder (in dringenden Fällen) telefonisch angemeldet. Eine vorherige Kostenzusage durch die Krankenversicherung ist da in der Regel nicht erforderlich, dafür reicht eben eine ärztliche Einweisung. 

Ob einen die psychosomatischen Akutkrankenhäuser nehmen, wenn man suizidal ist, kann ich gerade nicht mit Sicherheit sagen, "normale" psychosomatische Kliniken aber definitiv nicht. Diese Verantwortung können die dort nicht übernehmen. Wie wäre es, du lässt dich zuerst in der Psychiatrie behandeln und denkst dann langfristig mal über einen Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik nach

Wünsche dir trotz allem eine gute Nacht! :)* :)* :)*

J;ulxey


Danke für die Infos :)_ @:)

Ich hasse mich so. Ich habe mir Freitag Abend gesagt, dass ich in die Klinik gehe, wenns nicht besser wird. Und was ist? Ich sitze immer noch zuhause >:(

EMhemal*icger &Nutze$r (#3257k31)


Und dann willst du wieder in "deine" Klinik für die berühmte Woche? Bringt doch nichts. Wie oft willst du da noch hinrennen?

Sie zu das du einen Platz in der Psychiatrie bekommst und nicht da hin wo es "nett" ist weil man machen kann was man will.

DU gehst da nicht hin weil du Urlaub machst, da muss es nicht nett und gemütlich sein ...

Siunfl6owecr_x73


Mit AKUTER Suizidalität gehörst Du nicht in eine Psychosomatik. Das ist i.d.R. Ausschlusskriterium. Zurecht, denn es geht darum, sich mit aller Kraft und Macht seinen Problemen zu stellen und eben nicht immer einen "Ausweg" im Hinterkopf zu haben. Es geht darum, sich wirklich auf den Prozess einzulassen.

Bei Dir fällt extrem auf, dass Du x Hilfestellen anläufst, überall Notfall-Ansprechpartner hast/haben willst (Notruf, Essberatung, Betreuer). Aber es eben immer nur zum Trösten in der Krise ist, nie etwas Dauerhaftes. Gleichzeitig klingt es so, als ob Du halt in Notfällen sofort die genau passende Hilfe willst (was ad hoc oft nicht geht); gleichzeitig mal eine dauerhafte Hilfe in weniger kritischen Momenten abblockst. Es ist immer nur Krise, wo Du massiv forderst - und dann blockst. Es ist zuviel, aber Klinik ist falsch. Wenn Klinik, dann als Drehtürpatientin dort, wo es offensichtlich NICHTS bringt.

Wann änderst Du etwas? Ist Dir bewusst, wie viele Leute Du beanspruchst? Das ist kein Vorwurf, aber WAS NIMMST DU AUF DAUER MIT?

Hier kommen bspw. nur Symptome (Essstörung erlaubt keinen Einkauf von best. Lebensmitteln, alles ist schwierig,...) rüber. Was ist mit der Reflektion davon? Wo bleiben Dinge wie die bewusste Entscheidung, nicht auf die Essstörung zu hören? Wo bleibt Dein AKTIVES Vorgehen? DARAN musst Du arbeiten, sonst bringt keine Psychosomatik etwas.

Und was die Wartezeit angeht: Tja, die ist nun mal da. Weil es keine Akutklinik ist, sondern eine gezielt geplante Therapie für jemanden, der genau weiß, was ER erreichen will. Hier ist zudem schon vor Wochen geschrieben worden, dass Du es mal irgendwie anders anpacken solltest. Du hättest schon etliche Wochen Wartezeit hinter Dir haben können...

Jxulexy


Ich weiß schon gar nicht mehr, was ich schreiben soll... Mir schwirrt der Kopf, alles dreht sich.

Werde übernächste Woche mal mit meiner Ärztin darüber sprechen. Vielleicht. Ich weiß nicht ob ich die Kraft dazu habe und bereit dafür bin, eine "richtige" Therapie zu machen. %:|

Hinweis

Dieser Faden ist geschlossen, Sie können deshalb nicht mehr antworten. Aber schauen Sie doch in die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder besuchen Sie eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH