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Juleys Chaosfaden

ä^pfel%chexn


Aber vielleicht musst du das ja erst selber erleben um zu begreifen das die Welr nicht immer das macht was du willst.

Und das kann sehr hart sein. Wenn alle "Zufluchtsorte" wegfallen, steht man erst mal alleine da und das ist hart. Richtig hart.

Ich kann verstehen, wenn man nichts ändern will, aber dann muss man auch verstehen, wenn andere da nicht zuschauen wollen. Auch hart.

Jku,lexy


Einmal hab ich das ja schon erlebt. Vor vielen Jahren. Da hat mich meine Essberaterin rausgeworfen weil ich gar nicht mehr mitgemacht habe. Aber jetzt versuche ich es doch wenigstens! :-/

E:hemal:iger 6NutzerF (#32x5731)


Was versuchst du denn? Du hast de ganze Zeit zu hause gegessen, du warst sogar mit freunden essen.

Wenn du versuchen würdest was zu ändern würdest du wieder eine ein betreutes Wohnen gehen oder in eine psychiatrische Klinik wo du wirklich an deinen Problemen arbeitest.

Aber das was du machst hat nichts mit versuchen zu tun.

Mich wundert es ehrlich gesagt das sie dich da immer wieder aufnehmen wenn du die therapie abbockst. Man wll dur Antidepressiva geben und lehst sie ab.

Für mich ist das keine Compliance, heißt du bist nicht bereit dich therapieren zu lassen, du willst wieder nur in den Schonraum Klinik und da ist man auch viel zu weich mit dir. Wieso gibt man dir Fresubin, wieso breikost?

Das sind Machtsoielchen deinerseits. Du ißt nur was wenn man das un das dafür tut und leider steigen die darauf ein.

Nicht die müsen das machen was du willst, sondern du hast den Aufforderungen da Fokge zu leisten, aber das tust du nicht. Und das würde für mich heißen keine Fortführung dieses Weges, denn du willst ja gar nicht.

Du sagst es geht nicht um die Esstörung, oh doch, denn du nutzt das Essen bzw Nicht essen als Druckmittel. Und es ist wirklich schade das due da nicht härter durchgreifen sondern dich auch noch bestärken indem sie darauf einsteigen.

Sorry aber was du da treibst hat mir Therapie so gar nichts zu tun, denn ich weiß jetzt schon wenn du nächste Woche nach Hause gehst ist alles wieder wie vorher.

Aber du kommst ja prima alleine klar .....

Syun5flsowe#r_73


Wenn auch hart formuliert, so hat Melli es doch auf den Punkt gebracht. Oder auch: Deine Symptome haben eine klare Funktionalität. Solange Dir das nicht bewusst ist bzw. Du es Dir gegenüber zugibst, wird sich NICHTS ändern. Mit Freunden essen gehen, wenige Tage später in der Klinik aber Fresubin & Brei?

Du gibst immer nur ein Minimum, quasi um so zu tun "als ob". Und nutzt Eingeständnisse vom Fachpersonal als Grund, Dich auf einem Status Quo auszuruhen (Bsp. Sojamilch & Haferflocken. Da gab es doch mal einen Kommentar von Dir, dass Deine Essberaterin gesagt hat, das sei erstmal okay so. Und schwupps, wird dieses Minimum Dein Standard.)

Und kaum kommt man hier auf einen konkreten Punkt, problematisierst Du was anderes. Nach einem gegessenen Brot ist das Thema jetzt vom Tisch, dafür die Suizidgedanken wieder wichtig. So wie nach einer guten Nacht plötzlich keine Klinik mehr erforderlich war, Du jetzt dort offensichtlich aber körperlich am Ende bist und für ein Fresubin 2 Stunden brauchst.

Was soll sich mal dauerhaft ändern? Wie soll es zu Hause weitergehen? Wann wirst DU aktiv und handelst und änderst was?

Hör' auf äpfelchen. Die spricht mit ihrem mehrere Jahre alten Faden aus Erfahrung. Und ja, da hat man auch oft das Gefühl, gegen die Wand zu reden. Nicht bös gemeint, sie erkennt es ja selber.

Swunflowemr_7o3


Und:

Leg' das Handy weg und konzentrier Dich auf Dich und die Klinik.

äxpfeTlchexn


Die spricht mit ihrem mehrere Jahre alten Faden aus Erfahrung. Und ja, da hat man auch oft das Gefühl, gegen die Wand zu reden. Nicht bös gemeint, sie erkennt es ja selber.

Eben deshalb ist der Faden momentan ja auch eher still ;-) .

Wie gesagt, ich verstehs total. Wäre ich nicht die TE, vielleicht würde ich da auch nicht mehr schreiben |-o ;-D .

Dass man so lange die Geduld aufbringen kann, ich verliere sie in anderen Threads relativ schnell und klinke mich dann immer wieder aus.

Juley, ich denke, wenn du anfängst wirklich etwas zu verändern, dann sind hier bestimmt Menschen da (was ich genauso bei mir hoffe), aber so macht das doch wenig Sinn? Man wird darin unterstützt, dass man sich dreht und dreht und dreht.

KFKf'gen


Hallo Juley,

ich verfolge deinen Faden schon eine Weile immer mal wieder als stille Leserin und ich kann mich teilweise so gut wieder erkennen. Klar, nicht in allen Punkten, vor allem bzgl. der Essstörung nicht, aber da hatte ich andere Druckmittel. Ich muss den anderen da wirklich Recht geben, ich finde diesen Begriff absolut passend, auch wenn es sich wirklich hart anhört. Aber es ist nichts anderes als ein Machtspiel mit dem Druckmittel des Nicht-Essens.

Du musst unbedingt schnellstens dein Verhalten ändern und dich auf Therapien und Hilfen einlassen! Die Leute wollen dir nichts Böses, nein, sie wollen dir helfen, nichts anderes. Und ja, Therapie und Hilfe annehmen ist eine verdammt schwere Arbeit. Ich habe es gerade hinter mir, ich weiß wie schwer das ist. Aber lass dir bitte sagen, es lohnt sich wirklich! Ich hätte es auch nie gedacht, aber jetzt bin ich sooo froh, dass ich nach Jahren endlich wirklich Hilfe zugelassen habe und mitgearbeitet habe. Die Menschen um dich herum gucken sich das eine gewisse Zeit lang an, aber es wird nicht mehr lange dauern und dann stehst du alleine da. Und das ist ein verdammt beschissenes Gefühl. Dann gibt es einen mehr, der dir zuhört und helfen möchte. Möchtest du das? Ich habe es letztes Jahr soweit gebracht und es war der Horror. Lass es nicht so weit kommen, das würde alles nur noch schwerer machen.

Da nutzt auch eine Woche Akutpsychiatrie nicht, das ist doch nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Jfuley


Danke euch dafür, dass ihr hier immer noch schreibt. @:)

ämpvfelchxen


Willst du auf die Beiträge nicht genauer eingehen? @:)

Was hältst du davon, was wir schreiben?

JCuClexy


Irgendwas in mir weiß ja, dass ihr Recht habt.

Verdammt nochmal, ich WILL normal essen. Am liebsten gleich morgen. Aber ich kann es irgendwie nur für meine Familie & Freunde. Damit die nix merken. Alleine und in der Klinik geht das nicht. Ich werde versuchen, morgen 3 mal tägl. zu essen. Bekomme morgens ein Brötchen zum Brei, glaube ich. Und Dienstag dann vielleicht richtiges Essen. Auch wenn mein Kopf lauthals dagegen anschreit. Ich versuchs, das verspreche ich euch. Und ich werde am Mittwoch bei der Essberatungsstelle mal das mit der Klinik ansprechen. Dass ich vielleicht mal länger irgendwo bin.

Mehr kann ich gerade nicht schreiben, bin zu erschöpft, obwohl ich heute kaum etwas getan habe. %:| |-o

J@ulGey


Irgendwas in mir weiß ja, dass ihr Recht habt.

Verdammt nochmal, ich WILL normal essen. Am liebsten gleich morgen. Aber ich kann es irgendwie nur für meine Familie & Freunde. Damit die nix merken. Alleine und in der Klinik geht das nicht. Ich werde versuchen, morgen 3 mal tägl. zu essen. Bekomme morgens ein Brötchen zum Brei, glaube ich. Und Dienstag dann vielleicht richtiges Essen. Auch wenn mein Kopf lauthals dagegen anschreit. Ich versuchs, das verspreche ich euch. Und ich werde am Mittwoch bei der Essberatungsstelle mal das mit der Klinik ansprechen. Dass ich vielleicht mal länger irgendwo bin.

Mehr kann ich gerade nicht schreiben, bin zu erschöpft, obwohl ich heute kaum etwas getan habe. %:| |-o

SbunflOower_x73


KLar bist Du erschöpft: Mangelernährung, psychischer Dauerstress. Wenn man dann zur Ruhe kommt, ist man halt stehend k.o. Nichtstun heißt nicht, dass man nicht belastet, angestrengt, gestresst,... ist.

Aber ich kann es irgendwie nur für meine Familie & Freunde.

Warum für die? Warum für Deine Familie, die Dich nicht versteht, Deine Abgrenzung ggü. dem Täter nicht akzeptiert, Dich nur unter Druck setzt? Warum haben die es "verdient", dass Du für die isst?

Was schreit Dein Kopf denn - und was kannst Du dem entgegensetzen?

J]u8l\exy


Warum für die? Warum für Deine Familie, die Dich nicht versteht, Deine Abgrenzung ggü. dem Täter nicht akzeptiert, Dich nur unter Druck setzt? Warum haben die es "verdient", dass Du für die isst?

Weil ich nicht möchte, dass sie sich Sorgen machen. Und weil sie es eh nicht verstehen würden. Die wissen auch nichts von meinen momentanen Suizidgedanken.

Mein Kopf schreit, dass ich fett bin und nichts essen darf. Bzw nur bestimmte Sachen. Manchmal darf ich bestimmte Sachen.

Kann dem nicht viel entgegensetzen, da ich ja selbst denke, dass ich viel zu fett bin und es mir z. B. von meiner Oma auch immer und immer wieder gesagt wird. Der Frau kann man es aber eh nie Recht machen, denn bin ich etwas dünner, bin ich ihr zu dünn. %:|

E.hemalig$er nNutzer Z(#32573r18)


Du musst langsam mal lernen dich von deiner Familie anzugrenzen. Aber das wurde dir ja schon mehrfach gesagt ....

Du bist erwachsen du führst dein eigenes Leben und das müssen Eltern und Verwandte nun einmal lernen

S>unfZloPwer_7x3


1. Abgrenzen. (Machen die sich denn Sorgen? Bei den relevanten Punkten offensichtlich weniger...)

2. Es gibt nun mal Leute, denen man nichts recht machen kann. Die IMMER etwas finden. Und was heute richtig ist, kann morgen falsch sein.

3. Abgrenzen.

4. Abgrenzen.

5. Abgrenzen.

Und was das "fett sein" angeht: Dann setze das mal in Zshg. mit Deiner Erschöpfung, der Einschätzung des Klinikpersonals und und und. Was bleibt dann als real über? Und überlege mal, was der normale Mensch so isst am Tag, ohne zuzunehmen. Du bist doch gelernte Krankenschwester. Wie ist das mit dem Grundumsatz, warum bekommen selbst Patienten im Koma noch Nahrung zugeführt?

Und letztlich: Kalorien sind Kalorien. Ob nun per Sojamilch und Haferflocken oder per Apfel und Schokolade. Ob fest als normales Essen oder merkwürdigen Brei oder ekliges Fresubin Erdbeer. Dem Körper ist es egal, der macht eh Brei draus und holt sich die Nährstoffe.

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