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Juleys Chaosfaden

J4ulexy


Wieso denken immer alle, ich bin Krankenschwester? Ich bin MTRA, das ist was ganz anderes...

Ja, mit dem Thema Abgrenzung werde ich mich noch beschäftigen.

Und mir ist auch bewusst, dass alles, was ich zu mir nehme, Kalorien sind. Nur erfahrungsgemäß war es immer so, dass ich Sachen wie Brei oder Joghurt in solchen Phasen leichter zu mir nehmen konnte. Die sagen ja auch alle, dass es egal ist, WAS ich esse. Hauptsache überhaupt irgendwas.

EPhemal7iger> Nu:tzer (#3x25731)


Genau und darauf ruhst du dich dann aus. Man sagt dir Haferflocken mit Sojamilch sind erst mal in Orundung und du ruhst dich dann darauf aus und denkst dir du hast die Absolution erhalten, du musst ja nicht mehr essen.

Du nimmst immer eine Sonderstellung ein über dein Essen und vermutlich ist dir das auch ganz genau bewusst, das Essen bringt dir Aufmerksamkeit und das bestärkt dich in deinem Verhalten.

Meiner Meinung nach ist das der komplett falsche Ansatz dir solche Sachen wie Brei und Fresubin durchgehen zu lassen .....denn damit nimmst du wieder die Position des Bestimmers ein, du ißt nur wenn es deine Sachen sind die du willst.

Sonderposition halt ....

l.oveab<le<x3


Wieso denken immer alle, ich bin Krankenschwester? Ich bin MTRA, das ist was ganz anderes...

So ist das halt, wir sind Schwestern ;-D aber mal im Ernst, auch wir als MTRA wissen was über Ernährung - wenn auch nur Ansatzweise ;-)

Meiner Meinung nach ist das der komplett falsche Ansatz dir solche Sachen wie Brei und Fresubin durchgehen zu lassen .....denn damit nimmst du wieder die Position des Bestimmers ein, du ißt nur wenn es deine Sachen sind die du willst.

Andererseits werden die sich in der Klinik ihren Teil dazu denken. Die haben genug zu tun und geben sich den Widerstand nicht, denken sich, dass es eh mal für ne Woche jetzt so ist und dann geht sie wieder und muss was anderes essen und wieder zurecht kommen.

Das Problem bei der Essenssache ist, dass man so überhaupt nicht wirklich viel abnimmt und der Körper nur geschadetet wird. Besser ist eine bewusste Ernährung und Sport zum abnehmen, so kann man dann auch mal sein Gewicht halten oder abnehmen oder zunehmen, dass weiß ich als MTRA ;-)

Nur leider weiß ich überhaupt nicht, was es heißt eine Essstörung zu haben, deshalb möchte ich mich da auch nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.

E)hemaloiger !Nutzerm (#32 5731x)


Daher ist diesr Klinik in jeglicher Hinsicht die falsche. Die braucht eine intensive Therapie und Betreuung und nicht schnell schnell in einer Woche. Das bringt sie keinen Schritt nach vorne

pkebbxy


Mal ehrlich: würde denn eine "Ess-Klinik" helfen?

Wenn sie wollte, würde sie feste Nahrung zu sich nehmen. Will sie aber nicht. In der Essklinik muss sie oder sie fliegt. Gut und wenn sie dann wieder daheim ist? Dann gehts doch wieder von vorne los. Man muss WOLLEN. Aber wer trotz Suizidgedanken Antidepressiva ablehnt, weil sie Appetit machen könnten, der will nicht.

Und ja, ich weiß, wovon ich rede. Ich wog 37 kg auf 1,56m als ich so schwer depressiv war, dass mir ADs verschrieben wurden und Neuroleptika (Seroquel) zum schlafen.

Wer Seroquel kennt, weiß, dass man da durchaus zur Fressmaschine mutieren kann. Und so habe ich gut 25 kg zugenommen und bin nun nicht mal mehr normal SCHLANK sondern mopsig. Gut, soweit muss man es nicht kommen lassen. mit etwas Disziplin kann man sich durchaus zusammenreissen, aber ich habe eine Gewichtszunahme zu dem Zeitpunkt gerne in Kauf genommen, weil ich mit 37 kg auch echt sehr schlecht aussah Die Kernaussage ist auch eher: wenn es mir beschissen geht, dann nehme ich das ein oder andere einfach in Kauf, bis ich die Kraft habe, am nächsten Punkt zu arbeiten.

Meine Magerphase war damit jedenfalls vorbei und meine Depressionen hatte ich so lange im Griff.

Aber wer nicht will, der will eben nicht.

Juley, du sagst, was du angeblich in dieser Woche erreichen willst:

Ich möchte, dass meine Suizidgedanken weniger werden bzw dass ich besser damit umgehen kann.

Und natürlich möchte ich auch wieder ein normaleres Essverhalten. Weil mein Körper langsam echt nicht mehr mitmacht. Obwohl ich noch nicht im Untergewicht bin.

Deine Suizidgedanken würden weniger werden, wenn du ein Antidepressivum nehmen würdest. Du willst aber keines, weil es ja den Appetit anregen könnte.

Du willst ein normaleres Essverhalten: da würde dir ein appetitanregendes Antidepressivum sogar helfen. Aber nein, du willst ja nicht.

Das, was du angeblich also möchtest, stimmt doch gar nicht.

Was willst du wirklich? Eine Woche Ruhe meiner Meinung nach. Und Aufmerksamkeit. Das soll übrigens keine "Kritik" sein. Jeder Mensch wünscht sich mal Aufmerksamkeit. Schade nur, dass du dir keine POSITIVE Aufmerksamkeit suchst.

Du bist auch ohne Essstörung was besonderes, aber das musst du erstmal begreifen.

E'hemaliMger Nutczer [(#32573x1)


Aber wer trotz Suizidgedanken Antidepressiva ablehnt, weil sie Appetit machen könnten, der will nicht.

Das hast du vollkommen Recht, das habe ich ja schon mehrfach geschrieben das sie keinerlei compliance an den Tag legt.

Warum auch, sie hat die Menschen so in der Hand. Sie hat hier die Aufmerksamkeit die sie will, sie bekommt regelmäßige Aufmerksamkeit in der Klinik, außerdem scheint es da ja recht angenehm zu sein fpr sie, denn sonst würde sie nicht immer wieder hinwollen wenn es hart da für sie wäre und man Dinge von ihr verlangen würde die sie nicht bereit ist zu geben.

Man kann hier diskutieren oder es auch lassen, du weißt es selber. Sie ist die einzige die sich aus dem Moloch rausziehen kann, sie muss bereit sein Hilfe zuzlassen und an sich zu arbeiten und zwar nicht nur bis dahin wo es unbequem wird, sondern eben auch dann weitermachen wenn es nicht mehr nett ist.

Und genau das will sie nicht, deshalb hat sie auch so viele Anlaufstellen, weil sie die alle an der Nase herumführen kann.

Wenn der Betreuer unbequem wird und was von ihr verlangt was tiefer geht, wird er beschimpft und niedergemacht. Dann geht man zum Frauennotruf, wenn die unbequem werden geht man eben zur Essberatung und wenn die auch nicht mehr nach ihrer Pfeife tanzen dann geht man eine Woche in die "nette" Klinik, redet sich ein das das da alles ganz hert ist und das man ganz streng an ihrem Problem arbeitet und sie ist zufrieden und für die umwelt sieht es so aus als würde sie aktiv am Problem arbeiten.

Ist doch super, so verarscht man sich und alle anderen.

Sorry für die harten Worte, aber genauso ist es doch. Wenn es denn irgendwo ans eingemacht geht, dann haut sie ab.

Der Fehler lag in der Vergangenheit schon da drin das betreute Wohnen zu verlassen und sich einzureden das sie alleine bestens klar kommt.

Kommt sie nicht, das ist Illusion ihrerseits. Aber solange sie nicht will kann ihr keiner helfen und irgendwann ist halt auch Schluss, da will dann auch keiner mehr das sie für ihre Zwecke missbraucht werden und an der nase rumgeführt werden.

Es isr traurug aber ist nun mal so, solange Juley nicht will und alles ablehnt wird es in keinster Weise besser werden.

J$ulexy


Ich werde jetzt nichts mehr zum Thema Essen schreiben. Am besten, ich schreibe überhaupt nichts mehr.

Und ja, ich weiß, dass ihr Recht habt.

l6oveabVle<3


Das Ding ist, ich verstehe warum sie so handelt, da ich auch mal so handelte und immer dachte das es nur mit anderen Leuten geht und ich es immer nur für andere mache und nie für mich. Dann kam der Tag von dem ich hier mal schrieb der 18.03.2014 und der hat mir die Augen geöffnet. Sagt man dazu Schlüsselerlebnis? Ich weiß es nicht, aber als ich sah wie es in einer geschlossenen Abteilung abläuft und auch als man mir sagte, dass ich in ein "paar Wochen" auf die Normalstation komme (ich muss dazu sagen, dass ich eigentlich von vorne rein auf eine normale Station kommen sollte, aber leider war nur noch 1 Platz auf der geschlossenen frei) - hat mir das wirklich die Augen geöffnet. Ich weiß nicht was genau, aber ich habe gemerkt, ich bin alleine in der Klinik, hier ist wirklich keiner für den ich das mache, auser das was ich im Spiegel sah und das gefahl mir nicht. Das war der Wendepunkt. Es war ein sehr schwerer Weg, aber jetzt nach einem Jahr stehe ich wirklich ganz wo anders. Darauf bin ich stolz und für wen mache ich das ganze? Nur für mich und das habe ich kapiert. @:)

J+ulxey


Ach scheiße!!!!!!!!!!!!!!

Ich hasse mich selbst so abgrundtief dafür, dass ich so bin wie ich bin.

Und ich kann nicht mal meine Versprechen hier halten. Ich MUSS übers Essen schreiben.

Morgen gibts Spaghetti. Ich WILL die essen. Ich will endlich mal wieder etwas warmes herzhaftes zu mir nehmen. Kann mich ja nicht ewig von dem ekligen Fresubin ernähren. Na gut, könnte ich schon, aber ich WILL das nicht!!! Ich bin ein körperlich halbwegs gesunder Mensch, physiologisch gesehen KANN ich essen. Ich muss nur eins: es tun!!! Und genau das wird morgen gemacht. (hoffentlich) :-/

SHunfloXwer_7x3


Eigentlich haben Mellimaus und pebby es prima auf den Punkt gebracht. Und lovable auch.

Die sagen ja auch alle, dass es egal ist, WAS ich esse. Hauptsache überhaupt irgendwas.

Das it halt wieder typisch: Irgendjemand sagt in einer Momentaufnahme was - und Du machst es zum Leitsatz. Sojamilch, Haferflocken etc. sind nun mal keine ausreichende Erwachsenenernährung. Und klar macht man Dir in Deiner Klinik keien Druck. Was soll man in den paar Tagen auch bewirken?

Und:

Es geht nicht darum, dass Du best. Themen hier meiden sollst. Es geht auf der gesamten Linie darum, dass Du Dich den Dingen stellst. Ernsthaft. Aber alles, was es zu sagen gibt, wurde dazu schon geschrieben. Du hast die Wahl: Bewusst etwas ändern, und zwar richtig. Oder so weitermachen wie bisher, bis jemand da einen Riegel vorschiebt (am wahrscheinlichsten die Krankenkasse). Aber dann stehst Du ziemlich blöd da. Und statt dann Dinge bewust anzugehen, wirst Du ggf. nur noch sehr begrenzte Optionen haben. Schade, dass Du die Chancen so wegwirfst... deutlich wurde Deine Ablehnungs-Haltung ja während der Zeit im geschlossenen betreuten Wohnen...

JKulexy


Ich werde morgen Abend hoffentlich berichten können, dass ich gegessen habe... Hab echt große Lust auf etwas herzhaftes.

Musste eben mit der Nachtschwester nen Tee trinken und ein Fresubin hat sie mir auch noch mitgegeben.

Aber ich hasse dieses Zeug, ehrlich. Das erinnert mich an meine schlimmsten Essstörungszeiten :°( Außerdem wird mir übel davon. Ach Mist, bin hier mal wieder am heulen.

Hab auch Angst vor SVV, da meine Anspannung ins Unendliche steigt, wenn ich esse/essen muss.

Hab schon über 2 kg abgenommen seit Samstag. Unter normalen Umständen würde ich mich darüber freuen. Momentan nicht. Ich will diese ES endlich loswerden!! Rede am Mittwoch mit meiner Essberatungsfrau über Klinik oder so... %:|

Syunfl9owexr_73


Eigentlich haben Mellimaus und pebby es prima auf den Punkt gebracht. Und lovable auch.

Die sagen ja auch alle, dass es egal ist, WAS ich esse. Hauptsache überhaupt irgendwas.

Das it halt wieder typisch: Irgendjemand sagt in einer Momentaufnahme was - und Du machst es zum Leitsatz. Sojamilch, Haferflocken etc. sind nun mal keine ausreichende Erwachsenenernährung. Und klar macht man Dir in Deiner Klinik keien Druck. Was soll man in den paar Tagen auch bewirken?

Und:

Es geht nicht darum, dass Du best. Themen hier meiden sollst. Es geht auf der gesamten Linie darum, dass Du Dich den Dingen stellst. Ernsthaft. Aber alles, was es zu sagen gibt, wurde dazu schon geschrieben. Du hast die Wahl: Bewusst etwas ändern, und zwar richtig. Oder so weitermachen wie bisher, bis jemand da einen Riegel vorschiebt (am wahrscheinlichsten die Krankenkasse). Aber dann stehst Du ziemlich blöd da. Und statt dann Dinge bewust anzugehen, wirst Du ggf. nur noch sehr begrenzte Optionen haben. Schade, dass Du die Chancen so wegwirfst... deutlich wurde Deine Ablehnungs-Haltung ja während der Zeit im geschlossenen betreuten Wohnen...

Erhema0liZger ANutz8er (#o3257x31)


Alles was man dazu noch sagen kann: du hast die Wahl. Treffe sie klug.

Es ist dein Leben und deine Entscheidung. Du hast die Wahl immer weiter vor den Oroblemen wegzurennen oder sie eben anzugehen.

Aber wenn du nicht bald handelst wirst du irgendwann alleine dastehen und dann hast du keine Wahl mehr.

J?ulOey


Ich will endlich wieder leben. Nicht nur überleben.

Klar, ich muss was dafür tun. Und ich werde das auch. Entweder ich bekomme hier in der PIA ne amb. Therapeutin oder ich gehe wirklich mal in eine psychosomatische Klinik... ":/

Essen heute Mittag hat übrigens nicht geklappt. Ich verliere rasend schnell an Gewicht. Was momentan aber zum Glück noch nicht so problematisch ist.

SMunFfloVwerx_73


Ich verliere rasend schnell an Gewicht. Was momentan aber zum Glück noch nicht so problematisch ist.

Und wieso hast Du dann vor einigen Tagen geschrieben, dass andere Deinen Zustand als "bedrohlich" bezeichnen? Entweder dramatisierst Du gerne mal oder blendest das Problem gerade aus... nichts für ungut...

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