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Juleys Chaosfaden

Hmeym


Juley, darf ich dich fragen, auch welchen Bundesland zu kommst? Wenn das zu privat sein sollte, einfach ignorieren.

H@eyxm


:-D Ich glaube die Frage hat sich erledigt.

J9ul|ey


Sorry hab schon geschlafen |-o

Habs dir schon per PN geschrieben.

nvottQranNquil1izxed


Immer wird einem zur Therapie und Klinik geraten, aber wie einem das konkret helfen soll wird nicht gesagt. Und wenn man schon ein paar Therapien durch hat und Klinikaufenthalte (war "erst" einmal in einer Klinik), dann kann man die Hoffnung schon verlieren. Es heißt Persönlichkeitsstörung sei nicht heilbar und so erlebe ich es bei mir und sehe es an anderen, es kommen einfach ständig neue Probleme. Hin und wieder lee ich von manchen, dass es ihnen nach einem Klinikaufenthalt gut geht, aber nach ein paar Monaten geht es schon wieder los mit Problemen.

nLottr(anquilizexd


*lese

HVeyxm


Es heißt Persönlichkeitsstörung sei nicht heilbar

Ja, so hieß es vor ca. 20 Jahren. Nach heutigen Stand geht man durchaus davon aus, dass eine Persönlichkeitsstörung heilbar ist. Es ist "nur" sehr langwierig.. Ich kenne einige, die die Diagnose Borderline haben/hatten und heute ohne große Einschränkungen leben oder sich sogar selbst als geheilt ansehen. Die OA unseres Klinikums spricht sogar von einer sehr guten Prognose.

Man ist nicht von vornherein verdammt, wenn man eine Persönlichkeitsstörung diagnostiziert bekommt. :)z

S5unoflowexr_73


Sicherlich bleibt manches an Symptomen - aber die Frage ist, in welchem Ausmaß.

Jemand, der über ein Jahr geschlossen untergebracht war, hat nun mal einen langen Weg vor sich. Wenn man sich dann, kaum entlassen, aber einerseits über viele Dinge hinwegsetzt die empfohlen wurden und dann wieder im selben Symptomachos landet, braucht man offensichtlich MEHR Hilfe. Und v.a. GEORDNETE Hilfe. Nicht mal "ein Betreuer hier, eine Essberatung da". Da lässt sich so vieles verschweigen, manipulieren (nicht böse gemeint).

Und jemand, der nicht mal vernünftig ernährt ist, kann keine ordentliche Therapie machen.

Andererseits braucht es oft mehrere Anläufe. Nach so viel Zeit in Therapie frage ich mich bei Juley, warum sie so wenig gelernt hat. Aber an die tiefen Aspekte (Distanz zur Familie, Abgrenzung, Fokus auf Stärken statt Krankheit, warum "braucht" sie die Krankheit/Aufmerksamkeit,...) kommt man in dieser akuten Phase nicht ran. Jemand, der immer wieder massiv suizidal ist, ist leider nicht an dem Punkt, allein klarzukommen.

Was Julesy braucht um zu begreifen, wie massiv die Probleme noch sind: Keine Ahnung. Wie jemand hier schon schrieb: Ich kenne auch kaum einen Menschen, der dringender strukturierte Hilfe bräuchte als Juley.

A)pyrexna


Ja, das sehe ich auch so und ich habe es dich, Juley, ja auch schon ein paar Mal gefragt. So geht es definitiv nicht weiter. So bleibt es die gleiche furchtbare Sache für ewig. Aber ein Arzt hat mal zu mir gesagt, dass es so massive Störungen gibt, dass man nicht wirklich helfen kann. Ob das hier der Fall ist, kann ich aus der Entfernung nicht sagen.

JMuley


Hmm... ":/

Ich würde mir ja gern helfen lassen... Wenn nur diese furchtbare Ambivalenz nicht wäre... %:|

E_hemalisger N/utze6r (#515x610)


Sorry, Juley.. aber so wie jetzt dauerhaft weiterzumachen, das ist doch auch keine sinnvolle Option, oder?

Du hast es verdient, dass es dir gut geht. Niemand kann dir versprechen dass du irgendwann ein sorgenfreies, gesundes Leben voller Freudensprünge und Seifenblasen führen kannst. Aber deswegen kannst du doch nicht jetzt schon das Handtuch schmeissen?

Wenn du dich jetzt aufgibst, dann hast du SICHER KEINE Chance auf eine bessere Zukunft.

Wenn du kämpfst (und keiner sagt dass dein Weg ein kurzer, entspannender Spaziergang wird..), dann hast ist eine glücklichere Zukunft MÖGLICH.

Dir geht es ganz offensichtlich wirklich miserabel und deine Gedanken kreiseln um Selbstverletzung und vielleicht auch noch Finstereres. Dieses Gedankenkreiseln wird von alleine nicht besser werden, sondern deine Gedanken werden sich weiter darauf fokusieren. Bis es eventuell eskaliert. Es geht dir jetzt schlecht und wenn du so weitermachst, dann wird es eher noch schlechter werden.

Über seinen Schatten zu springen ist nie leicht, und erst recht nicht wenn man so große Probleme hat wie du. Aber mal ehrlich, was hilft's denn? Rein gar nichts. Nimm Anlauf, spring über deinen blöden Schatten und such dir die Hilfe die du brauchst. :)_

npottYranqwuilized


Ich hasse halt die Tendenz dem Patient vorzuwerfen er habe ja nicht recht mitgemacht oder wolle nicht, wenn die Therapie oder der Klinikaufenthalt nicht erfolgreich war. Mit Borderline kenne ich mich nicht aus, dass Persönlichkeitsstörung nicht heilbar ist soll natürlich nicht heißen, dass man von vorneherein verdammt ist oder als Grund dienen nicht an sich zu arbeiten, aber zumindest mein Leben erklärt das gut und wenn ich mir hier den ersten Beitrag anschaue der ist von 2007. Gute Prognose, ich weiß ja nicht, realistischer finde ich die Aussage Sunflowers, dass Symptome bleiben. Aber mehr wie 5 mal oder so gehe ich sicherlich nicht in eine Klinik. Mir hat es ja irgendwann gereicht mit dem ganzen anstrengenden Leben dann habe ich Benzos wie Smarties gegessen.

JQuley


Klingt jetzt vielleicht blöd (nein, nicht nur vielleicht. Es klingt total bescheuert), aber: im Moment hilft mir die Selbstverletzung sehr. Ich weiß gar nicht, wie ich es die letzten 2 Jahre & 3 Monate ohne SVV aushalten konnte. Natürlich muss ich davon wieder weg kommen, es darf nie mehr so eskalieren wie früher. Ich will ja mein Leben nicht aufs Spiel setzen. Das ist ja das paradoxe. Ich will leben und gleichzeitig zerstöre ich mich... %:|

Mein Betreuer will nächste Woche mit mir den Umgang mit Gefühlen besprechen. Hab etwas Angst, das war auch immer mein Problemthema in der DBT. Aber es muss dringend sein. Denn mit Gefühlen kann ich immer noch nicht gut umgehen. Und noch schlimmer ist es, wenn die Gefühle weg sind & die innere Leere sich ausbreitet. Das war die Tage auch der Hauptgrund für mein SVV.

E(hemaligerw Nut4zer (#5156x10)


Klingt jetzt vielleicht blöd (nein, nicht nur vielleicht. Es klingt total bescheuert), aber: im Moment hilft mir die Selbstverletzung sehr.

Puh, was soll ich sagen.. das glaube ich dir nicht. Also ich glaube schon, dass dir das im Moment hilft. Weil es andere deiner Problematikgen übertüncht und sie dann leichter zu ertragen scheinen.

Das Problem an der Sache ist doch nur, dass Selbstverletzungen keine Lösung sind, sondern ein weiteres Problem. Und in deinem Falle ganz sicher keines, das man irgendwie auf die leichte Schulter nehmen sollte.

Natürlich muss ich davon wieder weg kommen, es darf nie mehr so eskalieren wie früher. Ich will ja mein Leben nicht aufs Spiel setzen. Das ist ja das paradoxe. Ich will leben und gleichzeitig zerstöre ich mich... %:|

Das ist sicher scheisseschwer, aber wer ausser dir soll diese Entscheidung treffen?

Mein Betreuer will nächste Woche mit mir den Umgang mit Gefühlen besprechen. Hab etwas Angst, das war auch immer mein Problemthema in der DBT. Aber es muss dringend sein.

Gut, dass du das auch selbst so siehst :)_ Dann kannst du an diesem Punkt ja vielleicht gemeinsam mit deinem Betreuer ansetzen :-)

JGulxey


Ich habe mir auch vorgenommen, beim nächsten Mal SVV eine Verhaltensanalyse zu schreiben. Freiwillig. (schon allein der Gedanke an eine VA hält mich evtl vom SVV ab ]:D Ich schreibe die nicht gerne) Hab zwar keine Ahnung ob die dann jemand mit mir bespricht (meine Ärztin ist im Urlaub und mein Betreuer... Hmm...) aber ich mache es einfach für mich.

Ach scheiße... am liebsten würde ich schon wieder zur Klinge greifen. Ich hasse mich gerade soooo sehr :°(

EPhemali0ger NGutzer} (#565A974)


Vorsicht TRIGGER! ich wurde in meiner Kindheit jahrelang missbraucht & 2011 vergewaltigt :-|

Ich habe schon sowas befürchtet und war mir auch nicht ganz sicher, ob ich wirklich nachfragen sollte.. ":/

Ach scheiße... am liebsten würde ich schon wieder zur Klinge greifen. Ich hasse mich gerade soooo sehr :°(

Ich glaube, Selbsthass spielt eine wichtige Rolle bei SVV. Jemand der sich und seinen Körper achtet, verletzt sich grundsätzlich nicht selbst.

Also weißt du, woran du dringend arbeiten solltest.

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