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Juleys Chaosfaden

Jxulexy


Und Glückwunsch zum Ausbildungsplatz! @:)

m&artEinac4hxen


Frau Erdmännchen danke für die Erklärung, ich kenn mich damit leider nicht aus.Ich bin irgendwann hier auf diesen Faden gestossen und lese schon lange mit.Ich kenne also deine Geschichte hier in diesem Faden von Anfang an Juley.Bewunderswert wie manche das hier meistern mit so einer Krankheit und ihr Leben wieder in den Griff bekommen haben sowas freut micht echt.Ich hab von Psychologie nicht viel Ahnung, aber Juley ich wünsch dir alles gute für dein weiteres Leben und hoffe das du eines Tages mal schreibst das du durch Therapie und sämtliche Hilfe die man kriegen kann und auch nutzen sollte wieder ein schönes normales Leben haben kannst. :)z

JJulexy


Danke dir, martinachen @:) |-o

J7uleDy


Boah, bin grad kurz vorm ausrasten.

Meine Handwerker, die heute kommen wollen, wollten eigentlich zwischen 16 & 17 Uhr hier sein. Bin total angespannt & kann jetzt nicht mal in Ruhe Skills anwenden (wie z. B. duschen, was ich jetzt gerne machen würde), weil sie ja jeden Augenblick klingeln könnten. >:(

Hab schon bei der Firma angerufen, das ist jetzt aber auch schon fast ne Std her. Der Herr meinte, sie würden gleich kommen. Das sieht man... >:(

wVeih\nachtNsst1erncxhen3


Das kenn ich. Der letzte Handwerker, der an meine Heizung wollte, trödelte dann so gegen 19 Uhr oder halb 8 ein... Was ging der mir aufn Keks! >:(

mMaNrtinaMchexn


Nicht das die Handwerker bei dir Abendbrot essen wollen :-D Juley

J.uRley


Hehe, da hätten sie etwas Pech, hab kaum etwas essbares zuhause |-o

Sie sind immer noch nicht da.

m>artinXachxen


So spät Handwerker das ist echt nicht schön die kommen ja da ist der Sandmann schon vorbei ;-D ;-D

Flrau HErdmännchxen


Hast doch letztens von coolpacks geschrieben. Versuch doch die. Nur weil du nicht unter die Dusche magst, heisst das ja noch nicht, dass du garnicht skillen kannst ;-)

J0ulxey


Jetzt ist der Handwerker da. Braucht 10 min. Danach kann ich endlich skillen. Ein Glück. Ich explodiere gleich.

äcpf[elc8hen


Meinst du nicht, dass deine Essstörung nur ein Symptom der Borderlineerkrankung ist? Das ist ja auch in hohem Maße selbstschädigend. Ich habe zumindest auch Borderliner kennengelernt, deren Essstörung mit in die DBT eingeflossen ist. Ich glaube nicht, dass du das so trennen kannst. Ich habe eher die Befürchtung, wenn du in die Essklinik gehst und diese nicht auf Borderline spezialisiert ist bzw. die Borderlineerkrankung außen vor lässt... Naja wie soll ich sagen... Du schaffst es vielleicht dann deine Essstörung etwas besser in den Griff zu bekommen, greifst dann aber zu anderen schädigenden Methoden um dir selbst zu schaden... SVV z.B.

Dazu kann ich nur sagen, dass ich in einer Spezialklinik für Essstörungen (SchönKlinik Roseneck) war und es mir nichts gebracht hat. Weil ja, da wird sehr stark auf das Essen geachtet, es gibt sehr strenge Regeln und wers nicht hinkriegt, der fliegt. Ich hatte Glück und habe gekämpft, dass ich noch eine Chance bekomme und bleiben darf. Von da an habe ich gegessen und gegessen und zugenommen, weil ich dachte, dass die wissen, was sie tun.

Bei mir muss man die Essstörung und die BPS zwar irgendwie getrennt betrachten, aber gleichzeitig auch gemeinsam. Und da wurde die BPS nicht stark genug beachtet. Es gab zwar eine Fertigkeiten-Gruppe (sowas wie Skills) und eine Achtsamkeitsgruppe, aber mir hat das nicht gereicht.

Ich hatte zwar schön zugenommen und war nur noch ganz knapp im UG, aber ich kam wieder nach Hause und der Selbsthass war stärker denn je und da ich ja jetzt schließlich in meinen Augen fett war, war ich noch mehr der Überzeugung, dass ich jetzt gar nichts mehr habe. Letztendlich habe ich alles bzw. sogar noch mehr wieder abgenommen, bin ziemlich in die Drogen gerutscht und hab jetzt nur noch mehr Ärger als vor der Klinik. Mein Gewicht ging zwar wieder etwas hoch, nachdem ich mich versucht habe zusammenzureißen (auch wegen dem Studium), aber eigentlich geht es mir damit hundeelend, ich verletze mich immer noch, würde am allerliebsten wieder Drogen nehmen und essen will ich schon mal gar nicht.

Der Klinikaufenthalt hat mir nur in der Linie was gebracht, dass ich weiß, was hätte anders laufen müssen. Das beziehe ich nicht nur auf die Klinik, sondern auch darauf, dass ich hätte anders handeln müssen dort. Ich war verzweifelt, habe gekämpft, dass man mir hilft, aber irgendwann resigniert oder hatte vor vielen Dingen noch zu viel Angst. Wäre ich offener und mutiger gewesen, hätte ich definitiv mehr mitnehmen können. So mussten wir uns da eben gaaaaanz langsam weiterhangeln, weil ich so labil war und somit kamen die allerwichtigsten Themen (weiß ich aber auch erst im Nachhinein) gar nicht zur Sprache und es war deshalb mehr oder weniger vorprogrammiert, dass alles wieder von vorne anfängt.

Ich will die Klinik sicher nicht schlecht reden, aber ich für mich selbst weiß jetzt, dass MIR eine reine Essklinik definitiv nicht hilft, sondern im Gegenteil, mir eher schadet. ich war schon kurz nach meiner Entlassung stark suizidgefährdet und habe massenweise Drogen in mich reingeschaufelt, dass es eigentlich ein Wunder ist, dass mein Körper noch nicht aufgegeben hat, aber ich war eben einfach hoffnungslos und verzweifelt

JEul`e}y


Bei mir wurde in Berlin (Charité) die Essstörung & die BPS zusammen behandelt und es war wahnsinnig anstrengend diese Doppelbelastung. Schwerpunkt lag bei mir bei der BPS, aber wir hatten Beobachtung beim Essen, mussten Essprotokoll führen & hatten 1 mal in der Woche Essgruppe. Natürlich nur die Essgestörten. Also ich fand es echt schwierig, das zusammen zu behandeln.

äqpfel9chexn


Wie gesagt, ich rede nur von mir. Ich denke, da kommt es auch viel auf die Hintergründe der Essstörung an und meine sind eben so, dass eine alleinige Behandlung dieser absolut nicht sinnvoll ist, weil sich dann nur alles immer wieder und ständig im Kreis dreht.

Ginge es nach mir, würde ich die Essstörung am Liebsten gar nicht mitbehandeln lassen. Kurz beobachten, dass das UG nicht gefährlich wird, aber das wäre es dann auch schon.

In der Klinik war es eben so, dass JEDER bestimmte Mengen essen musste, egal, ob dick, dünn, bulimisch, anorektisch, etc.

Und mit der Gewichtszunahme wurden meine Symptome der BPS nur extrem verstärkt und letztendlich saß ich heulend vorm Chefarzt (ich weine nie) und hab gebettelt, dass sie mich bitte nicht nach Hause schicken dürfen, weil ich dann ganz bestimmt sterben werde, weil ich so nicht leben könnte und keine Kraft mehr habe. Hat übrigens nicht geklappt, ich sollte eine Woche später entlassen werden und vor lauter Wut habe ich mich direkt am Folgetag selbst entlassen und gesagt, dass diese eine Woche sowieso nur unnötig ist, weil sich in der nichts ändern wird und ich so wenigsten nicht noch mehr zunehme, was ich alles wieder abnehmen muss, damit ich mich nicht umbringe :=o .

m@artCinacxhen


oh äpfelchen das klingt garnicht gut, das muß einer verdammt scheiss Krankheit sein.Ich lese ja hier nur mit und kenn mich nicht aus mit sowas.

JCulxey


In der Klinik wo ich evtl hingehe müssen auch alle gleich viel essen. Das macht mir einerseits Angst, andererseits aber finde ich es gut, somit gibt es keinen "Neid" auf andere, die weniger essen dürfen.

Ich lass mich mal überraschen, was die zum Thema Borderline so zu bieten haben! :)z

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