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Juleys Chaosfaden

J.uleIy


Ich habe explizit geschrieben, dass ich denen danke, die sich angesprochen fühlen. Das schließt euch nicht aus, Jaalma ;-)

JOaalmxa


Ach Juley, ich würde mich so für dich freuen, wenn du so bleiben könntest wie heute.

JHulCey


Ach Juley, ich würde mich so für dich freuen, wenn du so bleiben könntest wie heute.

Glaub mir, ich mich auch!

JTuley


So, ich versuche jetzt mal (trotz 29 Grad im Zimmer) zu schlafen.

Hab Seroquel genommen (obwohl ich davon letzte Nacht die schlimmsten Alpträume ever hatte) %:| Kann ja nur besser werden... :-/

ACufDe*rArbXeit


Juley, was hier deutlich auffällt: du nimmst gar keine Hilfe an.

Du wirst nicht müde damit zu erklären warum dir dieses oder jenes nicht hilft. Warum du keinen Therapeuten suchst (obwohl du sehr viel Zeit dafür hättest). Warum ein stationäre Aufenthalt nichts für dich ist (nämlich unbequem) und warum dir die eine oder andere Therapieform nichts bringt.

Bringen wir es auf den Punkt: Du wirst nur dann Hilfe annehmen, wenn die genau das machen was du willst. Weil du glaubst, das du den richtigen Weg für dich kennst. Fakt ist aber: du kennst den richtigen Weg nicht - sonst wärst du schon lange wesentlich weiter. Du denkst das du weisst was dir hilft - aber dein Verhalten bringt dich seit Jahren nicht weiter.

Du hast sogar selbst erkannt, das einige an solchen Erkrankungen versterben. Und das tun sie sehr oft weil sie - genau wie du - Hilfe ablehne und sich nicht behandeln lassen und nicht weil sie nicht behandelt werden könnten. Du läßt dich hier gerne ablenken, bemitleiden oder Beglückwünschen das du mal wieder einen Monat überlebt hast - aber es ist auch genau das - überleben - nichts weiter.

Dein Ehrenamt... du glaubst doch nicht wirklich das du anderen ein Vorbild sein kannst? Du setzt dich mit deiner Krankheit nicht auseinander sonder überlebst damit... was eine gewisse Zeitlang noch gut gehen kann oder auch nicht. Vielleicht kannst du aber anderen zeigen, wie jemand "lebt" der sich allen Therapieansätzen verschliesst... oder du lenkst einfach andere ab. Warum nicht. Aber eine Stunde in der Woche ist weit weg von den 60 Stunden die du immer erwähnst. Aber vielleicht ein erster Schritt gegen deine Isolation.

Ich bin ein echter Fan von unserem Sozialsystem... aber ich glaube, wenn du wieder einen Anreiz hättest wieder gesund zu werden (um Arbeiten zu können um nicht zu verhungern) wäre das sicher nicht das schlechteste. Das dir unsere Gemeinschaft die bequeme Hängematte bietet um dich deiner Erkrankung ohne Behandlung zu widmen hat dir sicher nicht geholfen.

Mensch Juley. Du kannst noch so ein schönes Leben führen - wenn du deine Komfortzone mal aufgibst und auch mal was durchziehst, was nicht nach deinem Wunsch ist und was vielleicht sogar mal ein Jahr unbequem ist. Aber das was du dabei gewinnen kannst ist dein Leben!

S]inaS ou%ndso


Das ist so ein Punkt, den ich nicht verstehe.. Warum nimmst Du das Zeug, wenn Du davon Albtraeume bekommst?

Lass es doch mal weg. Guck Serien, lies ein Buch, mach ein Puzzle bis Du so muede bist, dass Du einschlaefst.

Du musst doch morgen nicht frueh raus oder irgendwas wichtiges erledigen.

J!ulxey


@ AufDerArbeit

Aber vielleicht ein erster Schritt gegen deine Isolation.

Welche Isolation? ":/

@ Sina

Weil ich sonst überhaupt nicht schlafe. Habs neulich ausprobiert. Und doch, ich muss morgen früh raus, weil ich mit meinem Betreuer verabredet bin.

S&ilyber


Ich sage ja, es hat keinen Sinn. Sie dankt denen, die ihr nicht helfen, nach vorne zu kommen.

Genau, weil all die tollen Arschtrittetritte hier ja so wahnsinnig hilfreich sind. %-| Bzw. es handelt sich ja nicht mal mehr um Tritte, sondern manche scheinen nur noch auf Juley rumhacken zu wollen, so à la "schaffst du eh nicht". Aber schon klar, das ist die einzige "richtige" Variante, alle anderen tätscheln nur Juleys Köpfchen...

Übrigens kann es sehr wohl hilfreich sein, ehrenamtlich zu arbeiten, dazu muss man selbst nicht zwangsläufig gesund sein. Kommt natürlich ein bisschen darauf an, wo und was man arbeitet. Das Argument, dass man anderen nicht helfen kann, wenn man selbst ein Symptom nicht überwunden hat, habe ich noch nie verstanden. An theoretischem Wissen mangelt es nämlich oft genug überhaupt nicht, und das kann man weitergeben.

Schlaf gut und hoffentlich traumlos, Juley! @:)

JRuxley


Danke Silber, schlaf du auch gut! @:)

SWinaS:ounxdso


Mmmh, ich wuerde eher eine schlaflose Nacht nehmen als Albtraeume. Und beim Termin mit Deinem Betreuer ist es ja auch nicht so dramatisch wenn Du wenig/nicht geschlafen hast.

Ich kenn das ja aus meiner Panikattacken Zeit. Habe aber nie irgendwas genommen und dann hat sich das mit dem Schlafen wieder eingependelt.

Mache mir nur Sorgen, weil Dir das Medikament scheinbar echt nicht gut tut..

J6ul9ey


Ich werde das mit dem Medi am Mittwoch auch mit meiner Ärztin besprechen. So kann's echt nicht weitergehen.

s<allxy0


Ich wünsche dir auch eine gute Nacht und hoffe das du was schönes träumst. :)_ :)*

TierAroxrkbrüm$el200x0


Normalerweise lese ich hier immer nur still mit, aber vorhin habe ich etwas gelesen, das ich so nicht stehen lassen kann und will:

Juley, du schreibst immer und immer wieder, dass man mit einer Essstörung nicht einfach so wieder essen kann und du ja schon "kämpfst", indem du zu deiner Essberatung gehst. Du sagst auch oft, dass du richtig essen willst, aber es nicht geht und du es nicht kannst. Auch wenn mir das hier jetzt einige Leute vorwerfen werden: Das ist einfach nur Schwachsinn! Das was du machst ist (in Bezug auf die Essstörung) kein Kampf, sondern ein "sich der Situation hingeben, damit leben und sich ab und an beklagen, dass es nicht gut läuft" + sich ab und zu wundern, warum dir schwindlig ist %-|

Ich habe selbst einen jahrelangen Kampf gegen Essstörungen hinter mir, die auch durch Traumata hervorgerufen wurden. Ich bin jahrelang zu meiner Therapeutin gegangen, habe das nötigste gegessen, mir so wie du schöngeredet, dass ich trotz allem ja super viel Kraft habe und ich ja gar nicht mehr essen muss, weil mein Essverhalten "ausreicht", um über den Tag zu kommen. Das was du machst ist im Bezug auf die Essstörung einfach alibimäßig! Du gehst zu deiner Essberatung, hörst nicht auf die Ratschläge der Dame dort (dir Ruhe zu gönnen etc.) und postest dann hier mal wieder, dass du zu wenig gegessen hast - was soll das? Jeder, wirklich JEDER der gegen die ES kämpfen WILL, kann es auch! Die Ausrede:" Essen geht halt nicht, ich kann halt nicht, ich habe es aber versucht..." habe ich jahrelang auch verwendet - aber es stimmt einfach nicht!

Als es bei mir damals Klick gemacht hat und ich plötzlich wirklich wollte, da ging fast alles. Man muss wollen auch wenn es beschissen schwer ist und sicherlich alles andere als lustig.

Es ist dein Leben und auch dein Ding, was du daraus machst. Aber tu mir einen Gefallen: Hör auf zu schreiben, dass du etwas gegen die ES unternimmst oder das du kämpfst - denn das ist meiner Meinung nach ein Schlag für all' die, die es wirklich tun. Wenn du was ändern willst, dann fängst du an richtig und ausreichend zu essen - das geht, auch wenn es sich teilweise unmöglich für dich anfühlt. Zum Thema Essklinik lässt sich nur eins sagen: Lass dich auf die Warteliste setzen, wenn du es wirklich willst. Wenn du nicht zu 100% hinter dem Wunsch stehst, gesund zu werden, dann bringt es nichts und ein anderer bekommt den Platz, der wirklich bereit ist zu kämpfen..

So, jetzt dürfen die anderen mir sagen, wie gemein mein Text war - aber das musste einfach mal gesagt werden, weil mich dieses Gerede, die Ausreden, das Sprunghafte "Ich gehe in die Klinik, ich gehe doch nicht, oh doch ich gehe wieder" einfach traurig macht und letztendlich nur Selbstverarsche ist..

JOuIley


Danke sally, dir auch! @:)

JBulexy


@ Terrorkrümel

Was das Thema Klinik betrifft, bin ich einfach noch viel zu ambivalent...

Wenn ich nicht 100%ig dahinter stehe und trotzdem reingehe, merken die das sicher ganz schnell und ich muss abbrechen, dann bekommt ja jemand anderes meinen Platz! Aber ich denke eh nicht, dass ich gehen werde, wenn ich es nicht zu 100% will. Naja hab ja noch genug Zeit, darüber nachzudenken, da die Wartezeit sicher einige Monate beträgt. Momentan möchte ich eh in keine Klinik. Hab noch von den letzten Klinikaufenthalten einen Krankenhauskoller.

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