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Emetophobie (Brechangst), wie kann man sie bekämpfen?

M)orinxi


Hallo zusammen,

ich bin vater einer tochter die diese Krankheit, Emetophobie, hat. Sie beginnt jetzt eine Therapie.

Ich bin völlig verzweifelt das ich meiner Tochter nicht helfen kann. Es ist so schlimm das mit anzusehen wie das schöne Leben an ihr vorbei geht. Ich hoffe und bete das meiner Kleinen in der Therapie geholfen wird. Ich bitte Euch alle, das ihr einen Therapeuten aufsucht und ihm Eure Lage genau schildert. Es bringt nichts dem Arzt des Vertrauens zu sagen: Mir ist ständig übel.

Man wird dann "NUR" organisch untersucht und es wird nichts gefunden.

Sagt es dem Arzt das es vom Kopf her kommt, damit er Euch auf den richtigen Weg schickt.

Es tut so weh einen jungen Menschen zu sehen der so leidet. Noch viel viel schlimmer ist es wenn ein Elternteil das sieht und nichts machen kann. Ich habe im stillen Kämmerlein schon so viele Tränen vergossen das es mich selbst runter zieht.

Ich selber weiß nicht ob sie mal eine negative Erfahrung, bezüglich des erbrechens, gemacht hat.

Wenn dann kann es nur in der Schule gewesen sein. Aber sie sagt, das sie keine negative Erfahrung gemacht hat. Ich würde meine Gesundheit für die meiner Tochter gerne eintauschen, wenn ich wüsste das es ihr dann besser geht.

Den Krankenkassen sei hiermit gesagt: In was für einem medizinischem Netzwerk leben wir eigentlich!!!!!!

Wieso wird man abgestempelt und warum werden einige Behandlungen nicht übernommen!!!!!

Schämt Euch und hortet noch mehr Geld damit noch mehr Glaspaläste gebaut werden können.

Ich wünsche allen Betroffenen das sie es schaffen wieder normal zu leben.

Gruß

DcieDigeDixe


Nur schon der Satz "Da kann man ja nicht von einer Phobie sprechen, erbrechen findet jeder eklig." macht mich stinksauer.

Ich denke, wer eine Person kennt, die unter Emetophobie leidet und mal eine "Panikattacke" = Konfrontation miterlebt hat, weiss, dass es eine Phobie ist. Wenn ich jemanden erbrechen sehe/höre, wie zum Beispiel im Zug, dann beginnen bei mir sämtliche "Fluchtfunktionen". Ich möchte nur noch weg, ich bin dann auch nicht mehr vorsichtig, dann ist mir so gut wie alles egal. ich bin schon mitten in der nacht nach hause gelaufen, um der konfrontation auszuweichen. ausserdem beginne ich zu zittern, kann keinen klaren satz mehr sprechen, mir wird schwindlig, ich beginne zu heulen etc. JA DAS IST EINE PHOBIE.

sry fürs off topic, musste mal gesagt sein.

_7La,dy_birEd_


Hallo an alle "Emos",

ich leide seit etwa 6 Jahren an der Phobie. Am Anfang war mir auch immer nur schlecht. Mich übergeben müssen habe ich mich in meinem Leben nie oft, aber ich wäre dennoch jedesmal lieber gestorben wenn es soweit war. Ich habe in den letzten Jahren 4 Magen-, 2 Darmspiegelungen und zahlreiche andere Untersuchungen mitgemacht. Nie wurde etwas gefunden und keiner wußte was war. Ich hatte schon 2 Theapien hinter mir, wo ich mehr wie eine Magersüchtige behandelt wurde, als eine Angstpatientin. Klar, keine kannte die Phobie, noch nicht einmal ich. Im Mai 2009 habe ich dann endlich erfahren, dass das alles DOCH einen NAMEN hat ->EMETOPHOBIE!!! Ich bin zusammen gebrochen, so erleichtert war ich. Ich war also doch nicht verrückt!! Aber zu diesem Zeitpunkt war ich schon unten. 1,72 cm mit 54 kg. Nur noch zuhause. Nur noch von Brot und ähnlichem ernährt. Kaum Freunde, weil die das alles net verstanden haben. Schule geschmissen, Ausbildung bekam ich nicht aufgrund meines Lebenslaufes und familiär war auch alles beschissen. Kurze Zeit später hatte ich dann nur noch 50 kg und die Psychologen in der folgenden Therapie (meiner 3.) gaben mir neue Medis, damit ich zunahm. Ich hab dann in kurzer Zeit 8 kg zugenommen. Jeder Emo kann sich vorstellen, wie ich nach jedem Essen totale Panik geschoben habe...Als ich meine 58 kg errecihte, setzte ich die Tabletten gleich ab. In der Klinik wo ich war, meinte der Oberpsycho auch : Jeder hat doch Angst vorm Kotzen. Das ist ne Essstörrung die sie da haben. Diese Emetophobie gibt es garnicht! Nach meinem 2. Zusammenbruch dort hat man mich endlich ernster genommen. Nach dieser Klinik bin ich dann nach Bad Bramstedt in die Schön Klinik. Verhaltenstherapie! ich kann es nur jedem Betroffenen empfehlen. Es ist nicht einfach, aber ich bin froh dass ich da war und hab auch schon wieder eine neue Einweisung fertig gemacht und hoffe dass es in 3-4 Monaten wieder dort hin geht. Mittlerweile – etwa 1Jahr nach der Klinik dort, bin ich in einer beruflichen Reha, habe meine 60 kg wieder erreicht, ohne erneute Mediumstellung – kann wieder mit Bus und Bahn fahren, esse zwar immer noch nict viel vorher und wenn dann Stunden vorher – alles geht dann doch noch nicht – ich bekomm nicht jedesmal Schweißausbrücke wenn jmd. kotzen sagt. Klar ist meine Angst noch nicht weg, und ich hab noch echt damit zu kämpfen, aber das ich heute eher und leichter meine 4 Wände verlassen kann – das ist schon so viel wert. und was ganz wichtig für mich war – ich konnt meine situation endlich akzeptieren.

Also, wenn jmd. jemanden zum austauschen braucht..dann schreibt mir...keiner weiß besser als wir, wie schwer es ist akzeptiert zu werden und jmd. zu haben, mit dem wir offen reden können. ich fresse noch heute zu vieles in mich hinein, weil ich keinem wirklich von meinem problem erzählen kann oder komisch angeschuat oder ausgelacht und belächelt zu werden.

SNommer+%dchexn


Hallo ihr Lieben da draußen.

Ich bin 14 und leide seid grade mal ein einhalb Jahren unter der so genannten Emetophobie. Und es ist schrecklich. Es stimmt wenn ich sage, dass ich froh bin das ich nicht die Einzige mit diesem Problem bin, jedoch wünsche ich es keinem. Es war schon immer so, dass ich Angst vor dem Erbrechen hatte, aber es wurde mit der Zeit immer schlimmer. Ich konnte nicht sehen wenn sich Menschen übergeben haben und kann es heute immer noch nicht. Niemand weiß, wie die Krankheit bei mir ausgelöst wurde, denn ich hatte keine bösen Erfahrungen gemacht. Ich selbst denke, dass ich diese Phobie habe, da ich mich schon ziemlich lange nicht übergeben habe. Ich habe nichts mehr gegessen und wurde immer dünner. Ich bin nicht mehr zur Schule gegangen und hab mich nur noch in meinem Zimmer verkrochen. Niemand hat meine Angst verstanden und Ernst genommen bis auf meine Eltern die mich dann bei einer Therapie anmeldeten. Ich ging also 4 Monate in eine Tagesklinik und es war der Horros. Jedoch ging es mir nach dem Aufenthalt etwas besser. Ich wusste aber, dass es nicht weg war. Mein größtes Problem aber ist, dass ich die Übelkeit nicht von der Wirklichen Übelkeit, damit meine ich Magen-Darm-Virus etc., unterscheiden kann. Als ich mich letztens dann wirklich übergeben musste kam alles wieder. Es war zwar einmalig da ich nur etwas falsches gegessen habe, aber diese Angst das es wieder passiert ist sehr stark. Ich kann es noch schlechter unterscheiden und habe immer wieder das Gefühl von Übelkeit oder Panikattaken. Ich darf mir aber nichts anmerken lasse, da ich sonst wieder so lange in eine Therapie müsste und ich damit die Oberstufe und mein Abitur vergessen könnte. Ich will nur das es weg geht, mehr nicht. Denn es ist einfach schrecklich, so anders zu sein und ständig Angst zu haben.

Lg

_mLadOybirxd_


Hallo nochmal,

ich finde an dieser Phobie ganz besonders schlimm, dass sie zum Leben dazugehört. Spinnen, Mäusen, Höhe u.ä. kann man bei einer Phobie mehr oder weniger aus dem Weg gehen oder/und verhindern. Jedoch nicht das Erbrechen. Ich liege seit geraumer Zeit ständig mit einer Gastritis flach. Diese ist mal wieder psychosomatisch bedingt. Am Wochenende bekam ich dann auch noch Fieber und hab dadurch, da ich so gut wie nichts zu mir genommen habe mal wieder in 2 Tagen 2 Kilo abgenommen. heut hing ich dann wieder am Tropf, damit ich nicht austrockne. Nun habe ich Antibiotika bekommen, und ihr als Gleichgesinnte wisst ja wie einem da die Pumpe geht, wegen den Nebenwirkungen.

@ SOMMERMÄDCHEN:

Wie nimmt dein engeeres Umfeld, also dein wirklichen(!) Freunde deine Situation war und auf? Stehen sie zu dir? verhöhnen die dich und deine Krankheit auch? Oder akzeptieren sie das?

Wie ist das bei Euch anderen?

Ich hab meinen Freundeskreis radikal aufgeräumt. Meine "Allerbeste" Freundin (das dachte ich zumindest) hat es in meiner 1. Therapie (20km von meinem Wohnort) nicht geschafft mich in 8 Wochen zu besuchen. Die hat auch immer blöd geredet. Da fing ich an zu merken, dass Leute, die mir wichtig sind, mich aber nicht akzeptieren können, vorallem nicht das akzep. was gerade los ist und nur eigentlich rumnörgeln, dass diese Menschen schlecht für mich sind. Seither habe ich nicht wirklich viele Leute um mich herum. Einsam bin ich immer, so oder so, weil keiner in meinem Umfeld wirklich verteht was los ist. Ich gehe auch offen mit meiner Krankheit um. Ich verschweige nichts und wenn ich dadurch andere Leute vergraule, dann sind diese Leute nicht wirklich an MIR interessiert...wenn ich das mal so ausdrücke.

Die Phobie, die Depressionen und die jahrelange falsche Therapie haben mich auch noch zum Borderliner gemacht.

Im November 2009 hab ich mir sogar, was für manche sehr krass ist, das Wort Emo am Handgelenk tattoowiert. Für mich war das der Schritt zur Akzeptanz. Erst wenn ich meine Krankheit akzeptiere, kann ich was dagegen tun, so sehen ich das. Viele Menschen verstehen das nicht und halten mich deshalb erst recht für total bekloppt, das sind dann die "Normalos" die von solchen Krankheiten und Problemen eh keine Ahnung haben!

Wie meine Phobie enstanden ist, dass hab ich bislang auch nicht rausgefunden. Meine Theapeutin und ich waren soweit, dass es vielleicht die Angst vor Kontrollverlusten ist.

Ich werd grad richtig nervös wegen dem Antibiotika, grade genommen...und das ganze muss ich 4 Tage lang 2x nehmen {:( %:|

LG

S@omRmerYmädchexn


so da bin ich mal wieder.

erstmal an LadyBird: Meine Freunde wussten damal nichts davon und waren sauer das ich nichts mehr mit ihnen unternommen habe. Weil ich halt mein Zimmer nicht mehr verlassen habe. Als ich dann nie zur Schule kam, waren sie besorgt. Auch als ich es ihnen erzählte, jedoch glaube ich das sie es auch ein bisschen ins lächerliche gezogen haben, da sie das Erbrechen nie schlimm fanden. In der Tagesklinik (8.00 - 16.00) hatte ich weniger Kontakt zu meinen Freunde, wir haben uns nicht mehr gesehen und alle nur selten telefoniert. Ich hatte Angst nicht mehr dazuzugehören, und das war ziemlich hart. Jedoch hat sich dann doch vieles zum guten gewendet als ich wieder zur Schule gehen konnte und mittlerweile sind wir alle gut befreundet und es gibt keine Geheimnisse blabla ;P

Aber diese Krankheit macht mich trotzdem fertig. Vor allem finde ich, dass man alles Menschen mal über die Emetophobie aufklären sollte, damit keine Missverständnisse entstehen und man nicht ständig gesagt bekommt: Stell dich nicht so an, jeder muss sich mal übergeben. Oder findet ihr nicht?

Lg

i%phonXe8x4


hallo ihr lieben , bin gerade hier darauf gestoßen und bin überrascht das es das wirklich gibt und ich nicht alleine bin, ich hab mir alles durchgelesen, muss aber sagen das es bei mir nicht ganz soo schlimm ist vllt kann man nicht von einer phobie sprechen es läuft meist so ab lebensmittel die schnell verderblch sind oder offen im kühlschrank liegen 1-2 tage schmeisse ich in den müll oder meide sie fisch,

meerestiere esse ich gar nicht selbstgemachte suace hollondaise von freunden lasse ich stehen wer weiss wie sie die sauce gemacht haben, wie lange sie schon draudssen steht!!

ich gehe zwar ins resaturant essen und esse auch gerne aber ich gucke mir im restaurant das essen immer genau an hat der salat eine braune stelle lasse ich ihn stehen( es könnte ja noch mehr davon in dem salat sein und vllt muss ich mich übergeben) auch wenn ich viel gegessen hab und ich merk es liegt quer im bauch oder das es echt zu viel war bekomme ich gleich angste mich zu übergeben und muss mich ablenken.

der auslöser war vor ca. vor 14 jahren da war ich elf oder zwölf ich hab ein stück gurke gegessen und kakao vor dem schlafen gehen getrunken bin dann in der nacht aufgewacht und musste mich ganz fies die ganze zeit übergeben , seit dem meide ich gurken und musste mich von diesem tag an niiiiee wieder toi toi toi.. übergeben wenn mir schlecht ist dann unterdrücke ich das und lenke mich ab, ich darf mich auf keinen fall übergeben das wäre das schlimmste einfach nur mit dieser angst konfontiert zu werden.

i*phEoneq84


ps. die angst ist eigentlich total lächerlich das denk ich mir immer den eines tages wird der zeitpunkt kommen an dem es nicht mehr zurück zu halten ist den milionen menschen auf der wlt müssen sich ständig übergeben und ich pup mich so an und keiner verstehts oder lachen ..

Z@nuggxi


hallo ihr lieben da draussen ,

ich bin jetzt 26 jahre alt und die angst habe ich schon seitdem ich denken kann , nun ist es in den letzten 2 jahren schlimmer geworden.

ich fang mal so an das ich wegen dem erbrechen nie schwanger werden wollte, aus angst in den ersten 12 wochen wo die hormone so rumspielen mich übergeben zu müssen noch schlimmer nur am "abkotzen" wäre.nun denn am 15.3.2009 bin ich denn schwanger geworden.als erste hatte ich tage lang mega panik soweit ich es wusste schwanger zu sein war mir ständig schlecht.ich war lange am überlegen und am käpfen mit mir selber das kind abzutreiben :°( heute hasse ich mich für den gedanken!

so meine schwangerschaft startete ich mir 97 kg , ich habe mich nicht einmal übergeben nur 2 mal war ich fast kurz davor , am ende der schwangerschaft wog ich immer noch 97 kg , mein baby war kern gesund und wog 3300 gramm. in der schwangerschaft fing es an das ich kaum gegessen hatte nur noch wasser getrunken habe und mir 6 mal am tag die zähne putzen musste. soweit so gut. ich habe kurz nach der geburt depressionen bekommen wo mir mein mann nicht bei geholfen hatte ausser mit dem satz" geh zum arzt". ich hatte angst der kleine würde eines morgen tot in meinen armen liegen ( kindstot) aus der angst herraus habe ich mir damals gedacht , der kleine braucht mich also darf mir nicht schlecht werden .ich habe 5 wochen am stück nichts gegessen und dann fing der ganze mist erst richtig an.ich habe nur sachen gegessen wo ich wusste das mir davon niemals schlecht werden würde.also sehr einseitige ernährung. 4 monate nach der geburt hatte ich schon 20 kg runter.bis heute also 1 jahr und 7 monate später wiege ich noch 55 kg . die zeit zum anfag war sehr schwer ich erinnere mich kaum an die zeit wo mein kleiner klein war :( echt traurig :( meine mam wusste was los war und nahm ihn mir ab . schon morgens wenn ich aufwache habe ich einen plan wann ich was essen kann ohne das mir schlecht wird , ich esse niemalsausserhalb oder bei anderen oder nach bestimmten uhrzeiten ich esse nur einmal am tag und das nicht viel so soviel das mein magen nicht mehr weh tut aber ich noch dieses hunger gefühl habe denn ich weiss wenn ich hunger habe kann ich nicht kotzen. ich weiss auchnicht ob ich schlechte erfahrungen gemacht hatte als ich klein war , nur ich weiss das meine schwester mit der ich mir ein zimmer teilen musste ständig gekotzt hatte .

ich mache trinke zum beispiel nur cola oder geh nur abends duschen oder zieh niemals diese socken zu der hose an so schlimm ist das schon bei mir . freunde habe ich schon lange keine mehr und seit 5 wochen bin ich aus der wohnung von meinem mann ausgezogen.und es wird nicht besser.ich weiss viele werden jetzt sagen mach ne therapie aber ich kanns und wills auch nicht weil ich stark bleiben muss für mein kleinen und wenn ich jetzt schwächel das sehen alle das ich nicht klar komme :(

p.s ich selber hatte januar 2009 kotzen müssen weil ich abends entwas schlechtes gegessen hatte 9 mal musste ich mich übergeben in 4 stunden DAS war echt nicht schön aber mir war nicht schlecht ich merkte einfach das es raus musste.danach hab ich mir eingeredet so schlimm wars ja garnicht und je länger es her ist desto schlimmer wird der gedanke das ich mich nochmal übergeben muss in meinem ganzen leben hab ich mich erst4 mal übergeben müssten 2 mal wo ich klein war , einmal im kkh unter drogen "vollnarkose" und das im januar 09mein ganzes leben richtet sich danach ich hasse es so !

ich danke euch das ich mich hier mal ausschreiben konnte

lg znuggi

o[llriknollxi


Hallo ... Nach jahrelangen forum lesen informationen etc. traue ich mich nun selbst auch einmal über meine emetophobie zu berichten ...

Ich leide seid meiner kindheit seid ich etwa 9 bin an emetophobie ... Für mich gibt es nichts schlimmeres ... Man kann sagen das ich die angst im allgemeinen eig ziemlich gut im griff habe ... aber trotzdem bestimmt es mein leben ... ich bin 21 jahre und nun in 18. woche schwanger ... trotz starker angst vorm ** wollte ich mir mein traum eines babys verwirklichen ... am anfang hatte ich totale panik jeden tag die ersten 3monate frühs aufzuwachen und *

** zu müssen ... aber toi toi toi nichts Gott sei dank ... Nun habe ich momentan ein problem ... ih war beim Frauenarzt zur untersuchung, wo festgestellt wurde das ich chlamydien habe & das es bei schwangeren frauen öfter vorkommt diese infektion ... der arzt verschrieb mir antibiotika erythromyin 4x 1 tablette also alle 6 stunden ... leider muss ich gestehen das ich aus ansgt vor den starken nebenwirkungen noch keine einzige eingenommen habe ... jedes mal habe ich es wieder versucht und mir gesagt du musst es machen für dein baby ... aber immer wieder hat der innere schweinehund gesiegt :( ich weiß nicht mehr was ich machen soll ... ich krieg es einfach nicht übers herz dieses antibiotikum zu schlucken aus angst ich müsste mich davon übergeben ... diese angst behrerrscht sogar meine schwangerschaft :°( Ich habe wirklich keine ahnung was ich tun soll ... Hat jemand von euch villt einen rat ?

lg olliknolli

oFll6ikn?olxli


sry für die Großschrift wo zu viele sterne * gemacht

pNhiWlomeInax7


Hallo!

Nun mir ging es gleich.. ich litt ungefähr 5 Jahre an emetophobie. niemand kannte diese krankheit und ich war noch zu jung um darüber mit jemanden ernsthaft zu reden.. diese zeit war einfach die reinste hölle. andere kinder in meinem alter spielten, gingen schwimmen oder trafen sich ganz einfach. und ich war zu hause und bettete dass ich mich nicht übergeben muss. es war einfach schrecklich ich konnte auch nichts mehr essen. und meine mitmenschen nahmen, das so auf, als ob sie mir sagen müssten was ich zu essen hatte. und dann ging es los: mein hals schnürte sich zu, ich fang an zu zittern und mir wurde plötzlich ganz heiß. meine mutter sprach mich einmal darauf an und ich sagte ihr dass mir ständig schlecht sei. sie ging mit mir zu verschiedenen ärzten doch die verstanden mich verständlicherweiße nicht. nun diese krankheit ging so weiter, worüber ich allerdings bis heute froh bin ist dass es mir in der schule mehr oder weniger immer gut ging.

dann nach diesen 5 jahren fuhr ich mit meiner familie zu einem ganz normalen urlaub. und siehe da ich aß in diesen 4 tagen normal. nun normal ist ein wenig übertrieben, aber ich aß mehr als ich mir zu hause jemals vorstellen konnte. und ich weiß nicht wieso, aber es war die heilung für mich. plötzlich konnte ich wieder essen, anfangs nur alleine dann auch wieder mit familie und freunden. diese heilungsphase hielt bis ich 17 jahre alt war an. in dieser zeit übergab ich mich auch – was für mich überhaupts kein problem war. ich nahm auch an gewicht zu und hatte in dieser zeit einfach nur spaß. ich konnte sogar nach england mit meiner schulklasse reisen, ich hatte diese krankheit schon vergessen.

und dann ende der sommerferien kam sie wieder ganz schleichend. mir wurde beim mittagessen schlecht und ich konnte nicht weiteressen. und da war sie wieder. es hatte sich jedoch auch geändert dass mir in der schule schlecht wurde. ich saß z.B. während mathe in der klasse und fing an zu schwitzen. ich suchte mir aber auch immer einen platz wo ich mich, notfalls übergeben konnte. nun dieser notfall tritt natürlich nicht auf. und dann zu allem übel noch dazu, kam dass ich eine verdorbene pizza aß. mir war 3 tage übel – ich wollte mich aber keinesfalls übergeben. ja diese "krankheit" ist ein witz und ich wusste gar nicht dass es wirklich menschen gibt die auch davon betroffen sind. ich werde mir, wenn sich an dieser krankheit in den nächsten wochen nichts ändert, psychologische betreuung holen. denn ich weiß wie es sich anfühlt gesund zu sein und genau das will ich wieder erreichen!! @:)

EkmmoaHexxe77


Ich bin heute das erste Mal auf diese Seite gestossen und bin sehr erstaund das es für das was ich fühle eine Erklährung gibt. Leider sehe ich das die Beiträge sehr alt sind und hoffe das ich noch jemanden finde. Ich habe schreckliche Angst vor dem Erbrechen und hatte schon gedacht das ich die einzige wäre....... Leider, leide ich zusätzlich noch an einem Reitzdarm der das ganze noch verschlimmert. Wenn ich mal Übelkeit habe, kann ich es aber obenrum nicht rauslassen ich verfalle in eine Panik und atme sehr schnell. Dann kann ich davon ausgehen das es dann auf jeden Fall unten rauskommt.Das wiederum mit dem Reitzdarm zu sehr starken Krämpfen führt und mir alles weh tut.

Ich weiß nicht mehr was ich sonst noch schreiben soll.

Lg EmmaHexe

E{mma3Hexxe77


Habe gerade gesehen das es doch noch neue beiträge gibt Ich entschuldige mich dafür. War auf einer anderen Seite vorher

VFica)sly


Hallo...

...ich war grad mal wieder dabei im Internet zu stöbern und habe dieses Forum gefunden. Ich bin auch eine, deren Leben von dieser Krankheit bestimmt wird und verschiedene Dinge auch zerstört hat.

Aber vielleicht fange ich mal von vorne an...

...ich bin (fast) 23 und leide seit ca. 5 Jahren an diese sch*** Emo! Jedoch äußert sich diese bei mir nicht so sehr in der Angst vor Viren oder schlechtem Essen. Bei mir ist es eher das das meine Eltern immer sehr viel Wert auf Perfektion gelegt haben und ich jetzt Angst habe in jeglicher Situation mich übergeben zu müssen und somit "schlecht da zu stehen" oder "den Anforderungen nicht zu genügen". Anfangs hat es sich nur geäußert wenn ich in einer Beziehung war. Ich konnte nicht bei meinem Partner schlafen, ich konnte nicht mit ihm essen gehen usw., weil ich immer die Befürchtung hatte mich übergeben zu müssen und er sich daraufhin von mir trennen könnte, weil er mich nicht mehr als "perfekt" ansieht. Ich weiß, dass das absoluter Blödsinn ist, aber ja sind das Angststörungen nicht meistens, wenn man es rational betrachtet? JA egal, auf jeden Fall hat sich das dann immer mehr gesteigert. Kurzzeitig wurde es besser, als ich mit meiner "großen Liebe" zusammen kam. Aber wie der Begriff "kurzzeitig" schon sagt war das nicht von Dauer. Das war vor 4 Jahren. In dieser Zeit habe ich mittlerweile alle Therapiemöglichkeiten durch. Ich habe 4 Therapeuten "verschlissen", war soweit mich in eine Klinik einweisen zu lassen (wo mir aber gesagt wurde, dass sie mich nicht wegen Emetophobie behandeln, sondern wegen einer Essstörung, weil ich einen BMI unter 17,5 hatte :|N ) und nun bin ich bei Medikamenten mit paralleler Psychotherapie angekommen.

Ich war zwischendurch an dem Punkt, wo ich meine Wohnung nicht mehr verlassen habe, meine Mutter ist für mich einkaufen gegangen, hat alle wichtigen Wege für mich übernommen usw...

Vor einem Jahr hat dann meine "große Liebe", wie ich ihn oben schon bezeichnet habe Schluss gemacht, weil er selber psychische Probleme bekam, weil er dieses ganze Chaos mit meinem Kopf nicht verarbeiten konnte und ist jetzt auch noch weggezogen. Wir haben Kontakt, aber es fällt uns beiden so wahnsinnig schwer, weil wir uns nach wie vor lieben, aber es dem anderen gegenüber nicht mehr verantworten können. Es ist schwer....

Aber im Moment geht es aufwärts bei mir. Ich habe das Gefühl die Tabletten helfen wirklich meine Psyche wieder in ein gesunden Gleichgewicht zu bringen. Seit drei Wochen hatte ich keine Attacke mehr und ich war sogar schon selber wieder auf der Einkaufsstraße. Ich muss jetzt aber wieder lernen, diesem guten Gefühl zu vertrauen und nicht auf die Angst zu lauern. Ich weiß nicht wie ich das erklären soll....mein Kopf ha

hält eben den Mund, aber mein Verstand muss wieder lernen meiner Psyche zu vertrauen, schließlich hat sie ihn über Jahre hinweg immer wieder unterdrückt. ;-)

Ich habe viele Momente, wo ich einfach keine Kraft mehr habe zu kämpfen und ich habe auch panische Angst vor dem was mich "nach der Krankheit" erwartet. Zum einen habe ich alle meine Freunde, meine Beziehung durch die Krankheit verloren, ich habe durch diese mit Ach und Krach meinen Ausbildungsabschluss geschafft, aber keinerlei Berufserfahrung sammeln können, musste zweimal den Versuch mein Abi nachzuholen deswegen abbrechen und und und.... Ich habe also keinerlei Perspektive und das alles nur durch etwas, wofür ich nichts kann!!!

Keine Ahnung was da noch alles kommt, aber ich habe beschlossen all diese Dinge vorerst in den Hintergrund zu schieben. Jetzt ist meine Gesundheit das Wichtigste und wenn das geschafft ist kann ich mir einen Kopf um Arbeit und Beziehungen machen. Klar bin ich auch jetzt schon einsam, aber da muss ich jetzt durch!!!

Also ich weiß, dass es bergauf geht und ich weiß auch, dass es jeder von euch schaffen kann. Das Wichtigste ist aber, dass ihr es für euch macht und in eurem Tempo. Lasst euch nicht von anderen unter Druck setzen, denn dann wird es niemals langfristig sein. Achso und ganz ganz wichtig ist auch, dass man lernt die kleinen Schritte als wichtig anzusehen. Ich bin schon singend und tanzend durch meine Wohnung gesprungen, weil ich alleine meinen Müll runter gebracht und die Post geholt habe.... :)=

Ich wünsche euch alle viel viel Kraft und werde euch auf dem Laufenden halten, wie es bei mir weiter geht!!! Ich hoffe gut. Morgen steht ein Sonntagsspaziergang mit meine Schwester und ihrem Mann an.....also Drückt mir die Daumen.... :-D

LG VICA

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