» »

Sich von Erziehung/ Verhaltensschema lösen,

B7lit.zkixd hat die Diskussion gestartet


Wenn man in seiner Kindheit ein gewisses Verhalten beim Vater gesehen hat und jetzt diese Vorstellung übernommen hat für die eigene Familie, dieses Verhalten aber gar nicht, dieses Schema durchbrechen möchte - welche Möglichkeiten gibt es da?

Antworten
Dhaf'ina


Es kommt da ganz auf die Verhaltensmusster an.Bewust oder

unbewusst übernehmen wir das Verhalten und die Wertvorstellung der Eltern an.

Wenn du mal ein bischen deutlicher werden könntest was du endern möchtest kann man dort auch besser drauf eingehen.

liebe Grüsse

L?ewji-an


Blitzkid

Dafina hat recht, was du schreibst, gibt nicht sehr viele Anhaltspunkte.

Grundsaetzlich ist das ein sehr interessantes und schwieriges Thema. Wenn du dir bewusst bist, wo das Verhalten herkommt, ist das schon mal ein erster Schritt. Die naechste Frage waere: Was hindert dich jetzt daran, das zu aendern?

Ein Ansatz besteht darin, dass du dich fragst, wofuer das Verhalten fuer dich jetzt im Moment eigentlich gut ist, was fuer einen Zweck es erfuellt. Irgendeinen Sinn wird das schon haben, sonst koenntest du es einfach so ablegen.

Und wenn du dir die Frage beantwortet hast, frage dich, ob du diesen Zweck nicht auch anders erreichen kannst.

Brlzitzxkid


Ich habe halt Eheprobleme, weil unsere Vorstellung von Familie sehr unterschiedlich ist und hauptsächlich immer wieder da anstößt, wo die Familie meines Mannes was "falsch" gemacht hat.

Sein familiärer Hintergrund:

Soviet Union, Eltern aktive Kommunisten, es wurde nicht "geschmust" in der Familie und die Maxime weitergegeben "seid stolz, kämpft alleine, laßt bloß keine Probleme nach außen", Vater ging sehr oft fremd und zwar so, dass die Kinder es merkten und die Mutter hatte wohl in der Mini-Wohnung dann hysterische Anfälle, Vater lebte einfach sein Leben (Partei, Beruf) war fast nie zuhause, keine gemeinsamen Urlaube, Mutter kümmerte sich um die Kinder. Mein Mann ist mit 17 ausgezogen zu einer wesentlich älteren Freundin. Dort Erlebnisse, dass die Leute rumvögelten und Sex nichts bedeutet. Seine Schwester (sein Halt, weil 8 Jahre älter) hat mit 17 geheiratet.

Mein Mann hat also die Vorstellung, dass es normal ist, nebenher mit anderen Frauen Sex zu haben, weil es "nur" Sex ist und nichts mit Liebe zu tun hat. Er denkt, es ist normal, wenn der Mann 3 Wochen nicht da ist und sich auch nicht meldet und einfach "tut was er will" (wörtlich) um dann "sehnsucht zu bekommen" und vielleicht 2-3 Wochen zuhause zu sein, bis er wieder wegführe. Das wäre, was "ein richtiger Mann tut. Das ist eine männliche Sache". Ich soll ihn in seiner Abwesenheit dann auch nicht kontaktieren. Vorhergehende Beziehungen bei meinem Mann gab es bis jetzt (30 Jahre) nur 3 ernsthafte, die keine "Fickbeziehungen" waren. Alle 3 Frauen waren Fernbeziehungen. Alle 3 Frauen hat er (in seinen Augen ja nicht) sexuell betrogen. Ich bin die erste Frau, mit der er lange zusammen ist und mit der er auch zusammen wohnt. Wir sind immerhin verheiratet. Er wird aber anscheinend davon depressiv und lustlos und äußerst gereizt, wenn er mich jeden Abend sieht. Das ist halt seine Aussage.

Ich: spätes Kind (Mum war 35), Erstgeborene. Eltern bißchen "konservative Hippies", dh wir haben immer alles zusammen gemacht (ich war mit 2 Jahren auf einem Vulkan oben zB). Wenn mein Vater dienstlich wegfuhr hatte er dermaßen Sehnsucht, dass er jeden Abend anrief und auch mit uns Kindern telefonierte. außerdem kamen wir so oft wie möglich mit. Mein Vater fährt auch alleine weg, aber nur, wenn keiner mit will (ins Wochenendhaus zB weil es da halt nicht soooo spannend ist). Mein Vater ist auch ein Ladies-Man, flirtet aber nur, weil er Angst hat uns zu verlieren.

Meine Vorstellung ist: dass, wenn mein Baby in 4 Monaten da ist, er sich genauso um das Kind kümmert, dass wir alles zusammen machen, Urlaub und so weiter. Ich will, dass mein Mann nicht rumvögelt sondern auch nur flirtet. Meine vorherigen Beziehungen waren ab 18 auch nur 3 Männer und mit jedem war ich lange zusammen (1,5 Jahre, 4 Jahre und 5,5 Jahre) und hab auch zusammen gewohnt. Ich weiß also, wie ich mir jeden Tag erneut Spaß und Interesse an meinem Partner selbst erzeugen kann.

Da mein Mann nicht "einsichtig" ist, was unser Problem betrifft und ich kein Psychologe bin, wollte ich jetzt Tipps bekommen, wie wir sein und mein Verhalten durchbrechen können um eine eigene intakte Familie zu bekommen. Eheberatung war ziemlich doof, weil die Dame immer nur auf seiner Promiskuität rumgeritten ist und mich die ganze Zeit in Schutz nahm. Da wird er nicht mehr hingehen. Ich möchte ihm aber zeigen, dass es gut ist, Probleme zu besprechen und seine Gefühle zu zeigen. Dass es gut ist, mit dem Baby zu schmusen und zu dritt überall hinzufahren und so...dass ich nicht mitkommen will, wenn er wegfährt, weil ich ihn kontrollieren möchte, sondern dass ich einfach Erlebnisse teilen möchte und spannende Sachen MIT ihm erleben will. Das Bedürfniss hat ernämlich nicht. Er will gerne mit einer großen Gruppe Freunde oder alleine wegfahren. Ich kann mich nur richtig an was freuen, wenn ich es mit jemandem teile ("och guck mal der schöne WAsserfall ach neee wie hübsch")...

Also: wer kennt das? Was kann ich tun? Ich möchte ihm seine Freiheit und seine Persönlichkeit gönnen und ihn nicht verbiegen oder meine Lebensweise als alleinmöglich aufdrängen, aber es muss was passieren...

KZlexio


Blitzkid

Also: wer kennt das? Was kann ich tun?

Du kannst gar nichts tun, außer Klartext reden, was Du willst.

Die Frage ist doch, will er etwas tun?

Ich möchte ihm seine Freiheit und seine Persönlichkeit gönnen und ihn nicht verbiegen oder meine Lebensweise als alleinmöglich aufdrängen, aber es muss was passieren...

Wie soll das funktionieren?

A@pfe|lbluexte


Versuch, ihn auf seine Gefühle zu stoßen, was er fühlt, ihn daran zu bringen, indem Du ihn zB mal fragst, ob er sich daran erinnern kann, wie er sich als Kind gefühlt hat, ob es da vielleicht verborgene Sehnsüchte nach mehr Geborgenheit seitens seiner Eltern, seines Vaters, der nie da war, in ihm gibt. Gib ihm zu verstehen, wie Du fühlst hinsichtlich dieser Kälte, die er als Kind erlebt hat, wie Du dazu denkst, daß Du es empörend zb findest, daß ihm soviel Geborgenheit und Sicherheit enthalten wurde. Vielleicht kommt dann etwas längst vergrabenes in ihm hoch. Vielleicht merkt er, daß er damals schon seine Bedürfnisse abtrainiert bekam und diese jetzt noch immer nicht wagt, zu haben, indem er weiterführt, was ihm beigebracht wurde: Gefühle ausblenden. Im Grunde wird er so jetzt nicht glücklich sein. Und zeig ihm, daß Du verletzt bist dadurch, Deine Bedürfnisse. Aber andererseits denke ich, daß muß vor allem von ihm kommen, wenn er sich nicht ändern will, kannst Du es auch nicht.

SLydnxey


Blitzkid

Da mein Mann nicht "einsichtig" ist, was unser Problem betrifft und ich kein Psychologe bin, wollte ich jetzt Tipps bekommen, wie wir sein und mein Verhalten durchbrechen können um eine eigene intakte Familie zu bekommen.

Blitzkid, Du sprichst von "wir" und parallel dazu schreibst Du, Dein Mann wäre uneinsichtig ... Wie soll das zusammen gehen? Wo ist das "Wir"? Ich lese hier immer nur was DU willst, was Deinem Mann aber scheinbar nicht wichtig ist!

Wie willst Du Ratschläge und Tipps umsetzen, wenn Dein Mann nicht mitzieht? Wenn er nicht selbst zu der Einsicht gelangt, sich für Dich und sein Kind zu verändern, dann ist alles was Du anstellst, vergebliche Liebesmühe. Und auch eine Therapie, selbst wenn er eine machen würde, ist keine Hirnwäsche, sie kann keinen Menschen umpolen. Außerdem ist die Voraussetzung einer Therapie, dass derjenige, der sie macht, den eigenen Willen dazu hat, etwas verändern zu wollen und danach sieht es bei Deinem Mann nunmal gar nicht aus.

Dein verzweifelter Versuch, sein Verhalten mit seiner Kindheit und Erziehung zu erklären und verstehen zu wollen, ehrt Dich, aber bringt Dich - nach meinem Dafürhalten - keinen Schritt weiter.

Ich sehe das wie Kleio, rede Klartext, was anderes kannst Du nicht tun!

D.afinxa


Hallo Blizkid

Das ist wirklich eine sehr schwierige Situation in der du steckst und ich sehe darin die Gefahr das du dich darin verliehrst.Ich möchte hier keinen Schuldigen suchen oder das Gefühl geben er ist an der Situation alleine Schuld.

Um eine Veränderung herbei zu führen musst du bereit sein deine Persönliche Grenze zu stecken und stop zu sagen wenn er sie übertreten hat.Wenn du immer wieder zuläßt das er dich Verlätzen kann ohne etwas zu befürchten.Wird sich hier nie was endern .Du kannst keinen Menschen Umendern nur mit deinem Verhalten kannst du ihm dazu bewegen deine Persönlichkeit zu Respektieren.

Respekt für einander fehlt hier.

Sein Fremdgehen hat nichts mit Männlichkeit zu tuhn ich denke er holt sich so die Bestätigung ein toller Kerl zu sein.

In der übertriebenen Art des bildes Mann ist man nur wenn Mann in der lage ist sich Frauen unterwürfig zu machen.Solte dir eigentlich zeigen das er im tiefen inneren nur ein kleines Verängstiges Bengelchen ist .Was nach liebe schreit und nicht weiß wie man sie bekommt.Stell dir selbst die frage was bin ich mir Wert und was ist es wert diese doch sehr einseitige Beziehung weiter zu führen.

Bjlitz4kid


Kleio: Klartext funktioniert nicht so richtig. Entweder er macht zu (so passiert Montag) und braucht dann seine Zeit um zu antworten (Dienstag früh erst) und antwortet also erst nach seiner persönlichen Schock-vergangen-drüber-nachgedacht-Zeit (dann aber emotional und ausführlich) oder er reagiert trotzig und macht erst recht das, was ich gesagt hab, dass es mir weh tut / nicht passt. Montag hat er dann Kontakt mit seiner Ex gesucht zB...Er zeigt oft diese "kindische" Reaktion: Ich möchte nicht, dass er raucht - er machts dann zu Fleiß.

Apfelbluete: deinen Ansatz finde ich im Moment am besten. Seine Schwester hat mir nämlich gesagt, dass sie 8 Jahre in ihrer Ehe brauchte, bis sie ihre Familie "überwunden" hat und jetzt in einer eigenen sehr verschmusten und glücklichen Familie lebt.

Ich war ja auch völlig geschockt, dass mein Mann mit einem Gürtel geschlagen wurde. Als er mir das erzählte, hab ich natürlich versucht mir meinen Schock nicht anmerken zu lassen - war aber schwer. Mein Verhältnis zu seinem Vater ist von meiner Seite aus seitdem auch gekünstelt. Mein Mann findet das ganz normal. Das war noch 1989!!!

Ich muss das irgendwie sanft machen, weil er (wörtlich!) "kein Problem sieht" zwischen unseren unterschiedlichen Ausgangsbasen. Da ist aber eines... er traut sich bloß nicht es zu sehen...

Ktl@eixo


Blitzkid

Kleio: Klartext funktioniert nicht so richtig. Entweder er macht zu (so passiert Montag) und braucht dann seine Zeit um zu antworten (Dienstag früh erst) und antwortet also erst nach seiner persönlichen Schock-vergangen-drüber-nachgedacht-Zeit (dann aber emotional und ausführlich) oder er reagiert trotzig und macht erst recht das, was ich gesagt hab, dass es mir weh tut / nicht passt. Montag hat er dann Kontakt mit seiner Ex gesucht zB... Er zeigt oft diese "kindische" Reaktion: Ich möchte nicht, dass er raucht - er machts dann zu Fleiß.

Das hat mit Klartext nichts zu tun. Ich kenne ja Deinen Faden:

[[http://www.med1.de/Forum/Beziehungen/303835/1/]]

Klartext ist für mich, das Du nicht nur verbal Grenzen setzt, da alles andere eben schon längst durch ist und nichts bringt. Würde es übrigens auch nicht, wenn Du wüsstest, was die Ursache seines Verhaltens ist. Es ändert ja nichts. Du hast bald ein Kind. Entscheiden kannst nur Du, ob Du ein Kind willst oder zwei, denn dass Dein Partner kein verantwortungsbewusster Partner ist, weißt Du. Dein Verhalten hat für ihn keine Konsequenzen. Du hingegen erwartest ein Kind und das heißt, dass es nicht mehr nur um Dich geht und dass Du Dir zwar einiges antun konntest, aber mit dem Kind schaut es einfach anders aus. Du kannst ihn Dir nicht hinträumen, wie er sein soll. Es wird Zeit, dass Du siehst, wie er ist und ob Du Deinem Kind diese Beziehung antun willst.

Apfelbluete: deinen Ansatz finde ich im Moment am besten. Seine Schwester hat mir nämlich gesagt, dass sie 8 Jahre in ihrer Ehe brauchte, bis sie ihre Familie "überwunden" hat und jetzt in einer eigenen sehr verschmusten und glücklichen Familie lebt.

Ich weiß nicht, was Du aus Apfelbluetes Beitrag liest. Da steht: Es muss vor allem von ihm kommen. Also: Will er etwas ändern??

Ich war ja auch völlig geschockt, dass mein Mann mit einem Gürtel geschlagen wurde. Als er mir das erzählte, hab ich natürlich versucht mir meinen Schock nicht anmerken zu lassen - war aber schwer. Mein Verhältnis zu seinem Vater ist von meiner Seite aus seitdem auch gekünstelt. Mein Mann findet das ganz normal. Das war noch 1989!!!

Das ist zwar alles traurig, aber er ist kein Kind mehr. Es liegt ganz alleine an ihm, ob er etwas ändern will. Wenn, dann gibt es genug Fachkräfte. Es mag eine Erklärung sein, dass er ist, wie er ist, aber es ändert doch nichts an seinem Verhalten. Er ist für sein Verhalten selbst verantwortlich und niemand anderer.

Er ist nicht seine Schwester.

Du aber wirst in Kürze für ein Kind die Verantwortung tragen und: Nur eine glückliche Mutter ist eine gute Mutter.

Ich muss das irgendwie sanft machen, weil er (wörtlich!) "kein Problem sieht" zwischen unseren unterschiedlichen Ausgangsbasen. Da ist aber eines... er traut sich bloß nicht es zu sehen...

??? :-o Deine Therapieansätze in Ehren, aber hast Du nicht etwas Wichtigeres zu tun?? Sonst müsste ich mich ernsthaft fragen, wie Du überhaupt auf die Idee gekommen bist, mit einem Mann ein Kind in die Welt zu setzen, der nicht einmal für Eure Beziehung Verantwortung übernehmen kann. Meiner Meinung nach wäre es dem Kind absolut verantwortungslos gegenüber, wenn Du nicht langsam in die Gänge kommst.

BDliytzkxid


Ich denke schon, dass er sich ändern will. (Kleio: ich kenne dich ja aus meinem Faden, Hallo *:)). Wie gesagt: er redet ja mit mir darüber, was ihm in unserer Ehe fehlt und wie ER denkt, dass man es besser machen könnte, sobald er seine Gedanken geordnet hat und sozusagen reden KANN.

Seiner Definition nach fehlt ihm "Freiheit". Er möchte gerne, dass ich es super finde, wenn er 3 Wochen in seine Heimatstadt fährt und dass ich sage "ja, Mann, mach das! Und mach dort was du willst: saufe, kiffe, ficke andere Frauen" und dass ich mich nicht beschwere. (naja, bei Punkt 3 fällt mir das etwas schwer und außerdem will ich natürlich auch gerade jetzt soviel wie möglich mit ihm zusammen sein...andererseits hatte ich bei meinem Ex überhaupt kein Problem, wenn der mit seinen Kumpels 2 Wochen "Männerreise" von der Skat-Kasse gemacht hat - ich wußt, der baut keine "scheiße").

Außerdem fehle ihm "die Sehnsucht" nach mir. Führe er regelmäßig alleine weg, hätte er Sehnsucht und auch wieder Lust auf mich. Ich denke halt, dass das in einer Familie nicht so einfach funktioniert und ganz ehrlich: ich schaffs ja auch mir meinem Partner jeden Tag interessant zu gestalten...

Kleio: das Kleine hat eine gute Mutter. Diese Sache im März hat mich sehr erwachsen gemacht. Nicht mehr so Opfer-mäßig. Allerdings sehe ich jetzt klar, dass Trennung für mich keine Option ist.

Außerdem möchte ich ihm helfen. Er sagt ganz oft so Sätze wie "ich kann nicht richtig glücklich sein, weil ich immer denken muss, es soll alles noch besser und größer und schöner sein" "ich kann nicht richtig glücklich sein, weil meine Eltern immer sagen "du mußt aber" und ich nicht weiß was ich will und nicht entscheiden kann" usw.

Er tut mir einfach leid, weil ich ihn liebe. Weil ich sehe, dass er leidet. Ich weiß nicht, ob er anders sein möchte, aber leidet ja auch irgendwo und kriegt nicht, was er verdient und ich bin im Moment relativ glücklich und zufrieden und in Balance. Ich hab mein Kind, schöne Wohnung, innere Stärke gewonnen, Freunde,...mehr als er.

L{ewiNan


Blitzkid

Insgesamt finde ich auch, dass das eine schwierige Sache ist weil man einfach nur sehr, sehr beschraenkte Moeglichkeiten hat (grosszuegig gesagt) um andere Menschen zu aendern.

Aber mal zu einem Punkt:

und ganz ehrlich: ich schaffs ja auch mir meinem Partner jeden Tag interessant zu gestalten...

Es liest sich so, als erwartest du hier von ihm, dass er was kann, was du auch schaffst. Aber so geht das nicht. Du bist du, er ist er. Die Welt ist anders in seinen Augen und du wirst dich von seiner Seite mit dem zufriedengeben muessen, was er von sich aus fuer dich tun mag. Was du selber kannst, ist kein Massstab.

Moeglicherweise gibt es die Chance, dass er sich auf bestimmte Handlungen oder Impulse von dir irgendwie veraendert, "vorteilhaft" in deinen Augen, das will ich nicht ausschliessen.

Was aber mit Sicherheit nicht funktioniert, ist, ihn nach deinen Vorstellungen umzugestalten. Du musst ihn schon selber machen lassen. (Und, wenn das nicht zu einer befriedigenden Loesung fuehrt, darueber nachdenken, ob er der Richtige ist.)

BRlitzGki4d


Es liest sich so, als erwartest du hier von ihm, dass er was kann, was du auch schaffst. Aber so geht das nicht. Du bist du, er ist er. Die Welt ist anders in seinen Augen und du wirst dich von seiner Seite mit dem zufriedengeben muessen, was er von sich aus fuer dich tun mag. Was du selber kannst, ist kein Massstab.

Diese Aussage ist unheimlich wichtig für mich, weil ich grad in die Richtung "Umgestaltung" und "du mußt aber, weil ich ja auch"-Erpressungen überhaupt nicht will.

Eigentlich will ich ihm und damit uns helfen. Ich will, dass er glücklicher mit Baby und Ehe und mir ist, um sein Leben als so glücklich und shcön zu sehen, wie es ist /sein kann.

Bllitz(kmid


Im Endeffekt: ich wäre ja auch glücklicher, wenn er mit mir und unserem Leben glücklich wäre :-)

D3afixna


Nach und nach kommst du mit mehr hintergründen.

Er empfindet geschlagen werden als normal?

Sein Vater war sehr Dominant nicht nur seiner Frau gegen über sondern auch ihn?

Hat vorher noch nie eine längere Beziehung gehabt?

Reduziehrte er Beziehung vorher auf Sex?

Kann er nähe zulassen?

Wie kam es zum Gespräch wo er dir erzählte das er mit dem Gürtel geschlagen wurde?

Manchmal hält man an Dingen fest um nicht entäuscht zu werden.

Stelle die fragen um einen Eindruck zu bekommen.Deine Frage wie mann ein Verhaltensmusster durch brechen kann.Durch konfrontation.Da das meiste doch eher in seiner Vergangenheit ruht muss man auch dort ansetzen.Würde dir aber dringens abraten eine selbst Therapie durch zu führen.Die konfrontation mit seiner Vergangenheit wird hart das kannst du nicht bewähltigen.

Rede doch mal mit seiner Schwester vieleicht kann sie ihn dazu überreden eine Therapie zu machen.Vieleicht kann sie ja auch damit hin gehen.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH