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Gleichgültigkeit gegenüber Freunden

H=elLenxT hat die Diskussion gestartet


Hi !

Finde mich jetzt seit ein paar Tagen in so einer merkwürdigen Stimmung wieder.

Merke, daß mir meine Freunde egal werden.

Habe sie in größeren Abständen jeweils gesehen wg. meiner Arbeit-vll. jeden alle 2 Wochen (manchmal häufiger). Mittlerweile habe ich den Eindruck, daß die Allüren und das, was ich an ihnen als unangenehm empfand nur noch schlimmer geworden ist. Die Eine neigt dazu mich bei Terminplanungen zu Gunsten ihrer anderen Freunde zu überfahren-hält es auch nicht für nötig mich anzurufen-das kann immer ich tun/zudem ist sie gerade total übertrieben auf Partnersuche und leistet sich da Peinlichkeiten, die man vll. ihr entschuldigen könnte, wenn sie sieben jahre jünger wäre

/

Die Andere ist seitdem sie mit ebenso schönem und klugen Mann liiert, überheblich geworden, läßt mich häufiger spüren, daß ihre Lebenserfahrung ja mehr wiegt als Meine.

Kurz gesagt, mir reicht es und das sind meine beiden besten Freundinnen. Sieht man sich häufiger ist jedes Treffen nur frustrierend für mich im Endeffekt.

Mit den Anderen ist der Kontakt sporadisch, weil man nicht nah beieinander wohnt, aber das Einvernehmen ist gut.

Nun egal, was so vorfällt, mich erschreckt, daß es mir jetzt gleichgültig ist, daß ich mich nicht mal mehr darüber aufrege und quasi innerlich abgeschlossen habe. Die Gespräche mit meinen Freundinnen bringen mich t geistig nicht weiter, stilisieren mich zum Looser, oder in Fall A schreckt die Perdon vor keiner Peinlichkeit mehr zurück (sie und ihre Clique machen einen auf überreifen Single, obwohl sie noch jung sind).

Gut, dann ist es vorbei und man bräuchte einen anderen Freundeskreis. Irgendwie ist mir erst durch meinen jetzigen Freund klargeworden, wie schlecht es mit den Leuten eigentlich läuft.

Ich sitze hier und mag niemand anrufen. Ich weiß seit Tagen " den und den müßtest Du anrufen, ich bin auch die, die sich bemüht sich regelmäßig zu melden, den Kontakt aufrecht zu erhalten. Aber ich mag nicht mehr.

Ich würde gerne mit jemand reden, der n bischen was einbringt mit in die Freundschaft, auch an Gesprächsstoff, mit dem man häufiger was in der Umgebung machen kann.

Meine Gleichgültigkeit wird immer stärker.Weitet sich auf meinen Onkel aus, der mich sehr geärgert hat. Nur mein Freund ist mir noch sehr wichtig. Aber das ist keine gute Grundlage für ne Beziehung, wenn der eigene Freundeskereis wegbricht...

Was ist so los mit der Gleichgültigkeit ? Geht die wieder weg, wenn ich mehr Zeit für mich habe, zur Ruhe komme ?

Antworten
G(ras-Hcalm


Ich kenne dsa von mir selber. Mein Therapeut hat mich damals auf die Idee gebracht, dass das vielleicht eine Art Schutzreaktion ist.

Das sind immerhin deine beiden besten Freundinnen, die nicht mehr so sind wie sie mal waren und von denen du wohl auch enttäuscht bist (nehme ich an). Sowas tut normalerweise weh, wenn man bemerkt, dass gleich 2 gute Freundschaften evtl. drauf und dran sind, zu bröckeln oder sogar komplett kaputtzugehen.

Aber anstatt dass du jetzt traurig und enttäuscht bist, ist es dir egal (wobei das in Wirklichkeit vermutlich auch nicht so ist - wie gesagt, Schutzfunktion). Kann sich - aus Angst vor Enttäuschungen - dann auf weitere Menschen ausbreiten. Denn es tut weniger weh, wenn man sich sagt "ach, ist ja egal" als wenn man all den Gefühlen (Enttäuschung, Wut, Trauer, etc.) ausgesetzt ist.

Ist nur ne Theorie, ich kann ja auch nur von mir reden...

Hyel'enT


Hast Du denn auch das Problem mit dem Zuhören ? Daß es Dir schwerfällt Menschen, die Dich enttäuscht haben noch länger zuzuhören, Dich für sie zu interessieren?

Ich glaube langsam auch, daß das eine Schutzfunktion ist. Man meidet den Kontakt mit denen, die einen seelisch aus dem Gleichgewicht bringen könnten....meine Einsamkeit war jetzt die Tage so groß, daß ich es mit ein paar Leuten nochmal versuche-so wie immer-um wahrschl. das Selbe festzustellen..Die Einsamkeit frißt amnhcmal an einem, wie ein Hund an einem Knochen^^...

GarasL-Halm


Daß es Dir schwerfällt Menschen, die Dich enttäuscht haben noch länger zuzuhören, Dich für sie zu interessieren?

Ja. Mein Interesse für sie kann von jetzt auf gleich total verschwinden..bin leider auch stark in diesem Idealisieren-Entwerten-Muster drin, d.h. ich finde eine Person erst toll, bin glücklich mit ihr Kontakt zu haben und mache mich auch von ihr abhängig - dann muss nur etwas schief laufen, und sei es eine noch so kleine Sache - und schon ist die Person "weg" für mich, weg aus meinem Leben, sie ist mir egal geworden... :-

Das hat zur Folge, dass ich immer wieder Menschen einfach fallenlasse, weil sie mir egal worden sind. Ich hasse diesen Zug an mir..auch gegen die Gleichgültigkeit hab ich noch keinen Weg gefunden....

solltest du einen finden - lass es mich bitte wissen!!

AZrisVtxan


Also meiner Meinung nach haben du und deine Freundinnen sich einfach "weiter"entwickelt.

Du halt in eine andere Richtung als sie.

Das kann jedem passieren. Der Freundeskreis ändert sich halt im Leben. Das ist normal.

Das ging mir bei manchen Freunden auch so.

Erst waren es meine Freunde.

Dann wurden die negativen Seiten immer mehr (also ich empfand sie als negativ).

Irgendwann fingen sie an mich zu nerven.

Dann waren sie mir einfach nur noch "egal".

Wie gesagt....der Freundeskreis kann sich im Leben ändern....bei manchen nicht nur einmal.

Das ist vollkommen normal.

JZoZanxna76


Oft ist man den Freunden im Grunde genommen auch egal. Ich glaube, da braucht man sich keine zu großen Gedanken zu machen. Das habe ich bei meinen gleichaltrigen Freunden immer wieder festgestellt. Nach außen hin tun sie so, als wenn man ihnen wichtig wäre: "Meine beste Freundin bla, bla, blaaa..."

Und wenn man rückblickend guckt, die Dinge mit Abstand betrachtet, merkt man erst, dass sie eigentlich nur an sich gedacht haben, ihre kleinen Ziele verfolgt haben und sehr gut ohne einen ausgekommen wären. Das ist mir aber auch erst in den letzten Jahren klar geworden.

Und die Aussage einer Freundin, dass wir uns sehr ähnlich sind, trifft meiner Meinung nach nicht (mehr) zu. Wir haben teilweise ähnlich gedacht, aber waren auch in vielen Dingen unterschiedlich. Und in den letzten 6/7 Jahren haben wir uns total auseinander gelebt.

Aber ich komme gut damit klar. Ich habe mich ganz sicher nie von gleichaltrigen Freunden abhängig gemacht. ;-D Aber früher war das Bedürfnis stärker, sie regelmäßig zu sehen.

LG, Joanna

JioaenCna76


Ich glaube auch, dass niemand einen Freund fallen lässt, weil irgendeine "Kleinigkeit" vorgefallen ist...Es sind meist mehrere Dinge, die über einen längeren Zeitraum zusammen kommen und irgendwann läuft das Fass dann über. War jedenfalls bei mir so.

tRriEnityx-23


oh ja....

@grashalm:

bin leider auch stark in diesem Idealisieren-Entwerten-Muster drin, d.h. ich finde eine Person erst toll, bin glücklich mit ihr Kontakt zu haben und mache mich auch von ihr abhängig - dann muss nur etwas schief laufen, und sei es eine noch so kleine Sache - und schon ist die Person "weg" für mich, weg aus meinem Leben, sie ist mir egal geworden...

Das hat zur Folge, dass ich immer wieder Menschen einfach fallenlasse, weil sie mir egal worden sind. Ich hasse diesen Zug an mir.. auch gegen die Gleichgültigkeit hab ich noch keinen Weg gefunden...

DAS kenne ich leider auch zu gut. gerade der punkt mit dem idealisieren!:°( :-( habe aus diesem grund (noch) keine freunde hier.... ist verdammt schwierig... ich "stempel" bzw bilde mir mein urteil viieel zu schnell.... gerade auch die sache mit der ´kleinigkeit´

ich habe auch ganz oft das problem das ich mich einfach nirgends integrieren/ anpassen kann... fühle mich dann keiner "gruppe" zugehörig.... mir fällt es so verdammt schwer zu unterscheiden was mir "lieber wäre"

(ich hoffe das war jetzt nicht zu unverständlich? :-/)

frage mich oft warum wieso das so ist? woher kommt das?

klar im prinzip weiß ich woher... konnte mich als kind auch nie intergrieren irgendwo wieder finden.... ich glaube im grunde weiß ich selbst überhaupt nicht wie ich bin....

@helent:

ich denke es ist so wie aristan schon geschrieben hat.... jeder hat sich in eine andere richtung entwickelt... das ist wirklch normal. ich habe diese erfahrung mit meinem exfreund und meiner ehm besten freundin gemacht... und meine ehm beste freundin und ich waren wirklich laange best friends (7j)

und ich denke auch das es wie ein schutzmechanismus ist um gefühlen etc aus dem wege zu gehen.... habe ich bei mir auch gemerkt in bezug auf meine ehm beste freundin..., denn ich habe seit kurzem wieder flüchtigen, eher oberflächlichen kontakt zu ihr... ich habe da auch gemerkt -als sie eine situation schilderte- das es mir weh getan hat... aber ich habe es sozusagen einfach weggekickt.... einfach einen fußtritt gegeben und auf diese "egalschiene" gemacht.....

tHrini$ty-,23


ich muss dazu sagen das es mir mom "alleine" besser zu gehen scheint... ich weiß auch nicht... woran es liegt.... ist alles immer soviel....

G'ras-.Haxlm


ich habe auch ganz oft das problem das ich mich einfach nirgends integrieren/ anpassen kann... fühle mich dann keiner "gruppe" zugehörig... mir fällt es so verdammt schwer zu unterscheiden was mir "lieber wäre"

das kenne ich auch. %-| hab selten ne eigene Meinung - bzw. wenn in ner Diskussion pro und contra diskutiert wird, schwanke ich ständig hin- und her...

gab letztens in nem anderen Forum ne Diskussion über Todesstrafe. Habe nie dran teilgenommen. Warum? Ich habe keine Meinung dazu. Habe dann die Meinung der anderen gelesen - bei Beitrag A stimmte ich damit überein, bei Beitrag B, der so ziemlich das Gegenteil beinhaltete, fand ich plötzlich, dass das ja auch stimmt..etc.

Ich glaube, das hat viel damit zu tun, ob man eine stabile, eigene Identität hat. Die hab ich nämlich nicht. Ich könnte mich auch nie beschreiben, könnte weder sagen was ich gut kann, noch, was mich ausmacht.

Das mit dem Idealisieren-Entwerten - stammt wohl tatsächlich aus der Kindheit. Bei mir ist es wohl so, dass ich Mutter/Vater-Ersatz-Figuren suche, die mich symbolisch an die Hand nehmen und mich durchs Leben führen und mich annehmen, so wie ich bin, mit allen Fehlern und Makeln! (was meine Mutter nie getan hat...sie liess mich fallen, als ich ihr nicht mehr recht war)

Leider ist sowas sehr schwer, da ich dazu neige, dann zu klammern oder mich wie ein Kleinkind zu benehmen, was für die idealisierte Person schwierig zu handeln ist und oft genug dazu führt, dass sie in meinen Augen falsch reagiert und mich somit enttäuscht -u nd dann ist sie wieder weg. :-

ich muss dazu sagen das es mir mom "alleine" besser zu gehen scheint... ich weiß auch nicht... woran es liegt... ist alles immer soviel...

so gehts mir auch, schon länger...habe eigentlich seit 2 Jahren keine sozialen Kontakte mehr, ausser halt im Internet, und in der Tagesklinik und stationär. Die Kontakte brachen jedoch sofort nach meinem Verschwinden ab - woran ich meist schuld war, weil ich mich nicht mehr meldete. :- Ich war bis vor 3 Wochen in ner KLinik, 3.5 Monate lang -und ich erinnere mich bereits nicht mehr an die Gesichter!! Das macht mich noch wahnsinnig, da ist man mit einigen Leuten 3.5 Monate täglich zusammen - kaum ist man weg, existieren die Personen nicht mehr??

Dasselbe mit meinem Therapeuten in der KLinik, ich fand ihn toll, hab ihn idealisiert - er war so menschlich, so verletztlich und doch so...ein Fels in der Brandung! Ich hab dermassen geheult bei meinem Abschied, nur wegen ihm, die Mitpatienten waren mir relativ egal. Er bot mir an, Mails zu schreiben...tat ich auch, ich sass wie auf glühenden Kohlen als ich auf seine Antwort wartete, schaute ständig in meinen Mail-Account.., er schrieb dann aber zurück, dass er ja eigentlich nicht mehr zuständig sei, sondern für die Klinik, dass ich mich gern in Notfällen noch melden könne, ansonsten sei jetzt aber meine ambulante Therapeutin für mich zuständig. Objektiv betrachtet ist das eine vernünftige Reaktion, die zu erwarten war. Subjektiv wars ein Messerstich mitten ins Herz - er wollte nichts mehr mit mir zu tun haben! Danach war er weg. Ich habe nie wieder an ihn gedacht und wenn, dann sah ich ihn nur undeutlich und verschwommen und er war mir egal.

Manchmal habe ich das Gefühl, es wird immer schlimmer, ich sinke immer tiefer in diesen Mist rein, komme mit meiner eigenen Gefühlswelt gar nicht mehr klar - ich WILL mich nicht wie ein KLeinkind benehmen, ich will nicht derart klammern und mich dermassen emotional abhängig machen, ich will niemanden nerven, und doch will ich Zuneigung und Aufmerksamkeiit von den von mir ausgewählten Personen!!

Ich werde 21 und fühle mich oft, als wäre ich noch ein Kind...ich könnte heulen, wenn die betreffende Person nicht schnell genug zurückschreibt..tausend Fragen schiessen mir durch den Kopf, hab ich was falsch gemacht, ist sie wütend auf mich? Hat sie keine Lust mehr, mit mir zu schreiben, WO ist der Fehler??

Dass die Person vielleicht einfach keine Zeit hat, kann ich dann fast gar nicht mehr glauben. Es muss an mir liegen, weil ich so blöd klammere und mich so scheisse benehme.

ich HASSE es, wieso kann ich mich nicht normal benehmen, normale erwachsene Beziehungen führen, mich vernünftig verhalten?? Und vor allem normal leben, ohne dauernd irgendwelche Leute zu idealisieren??

Ich habe das Gefühl, dass ich da nie rauskomme, im Gegenteil...

:°( :°( :°( :°(

B7utcxh


HelenT

Wenn es gute Freundinnen oder sogar beste Freundinnen von dir sind, dann sprich es doch an. Ich finde das zeichnet doch Freundschaften aus. Wenn das nicht geht sinds keine Freunde, sondern allenfalls Bekannte o.ä.

Ich habe vor einiger Zeit einem guten Freund von mir vorgeworfen, dass er kaum noch Zeit für mich habe, seit er seine Freundin hat.

Wir sind dann zu dem Ergebnis gekommen, dass ich mich, seit er eine Freundin hat, kaum noch gemeldet habe. Ein oder zwei Mal hatte ich ihn angerufen und gefragt, ob wir mal was unternehmen wollen. Just an den Abenden hatte er keine Zeit, war aber sonst immer frei. Das habe ich als Desinteresse interpretiert und mich zurückgezogen. Ein Missverständnis, wie sich später im Gespräch herausstellte. :-)

t&rinLityF-S23


hey gras halm

wenn in ner Diskussion pro und contra diskutiert wird, schwanke ich ständig hin- und her...

genau so ist/ war es auch ständig bei mir..... %-| ich muss sagen bei mir ist es nicht mehr so stark wie früher..... und ich würde bei mir nicht unbedingt sagen das ich keine eigene meinung habe... ich habe eine eigene meinung aber diese auszudrücken und durchzusetzen finde ich für meinen teil schwierig! ich vermute dir wird es ähnlich gehen....

man. nachdem ich deinen beitrag las... habe ich mich bei vielen dingen wieder gefunden.... ich würd fast sagen wir könnten in den punkten fast geschwister sein...

Ich habe keine Meinung dazu. Habe dann die Meinung der anderen gelesen - bei Beitrag A stimmte ich damit überein, bei Beitrag B, der so ziemlich das Gegenteil beinhaltete, fand ich plötzlich, dass das ja auch stimmt.. etc.

das kenne ich auch. ich denke aber nicht das du keine eigene meinung hast.... ich denke es die kunst darin liegt ein "mittleres maß" für sich zu finden.... klar, bei vielen themen stimmt man dem gegenteiligen zu.... ist ja auch nichts ´falsches´ -das ist ein punkt an dem ich noch arbeiten muß. ich denke zu oft das das was ich mache/ bestrebe "falsch" ist und ich einen fehler gemacht habe habe.... wobei es oft nicht an mir selbst liegt....-

ob man eine stabile, eigene Identität hat. Die hab ich nämlich nicht. Ich könnte mich auch nie beschreiben, könnte weder sagen was ich gut kann, noch, was mich ausmacht.

grundsätzlich denke ich das es fast jedem menschen so geht das er sich selbst weniger beschreiben kann... das ist etwas ganz normales...

aber mir geht es genauso. ich weiß überhaupt nicht was ich gut kann... wenn mir das jemand vor augen hält, kann ich es irgendwie nicht wirklich annehmen... ich denke ´ist doch etwas ganz normales, ist doch nicht schwer-kann doch jeder´ damit schiebe ich es ja von mir fern, "mache es kaputt"

nicht gut....

z.b. meine praktika sind super verlaufen. wirklich! habe immer ein prima lob bekommen... aber ich konnte meist nicht wirklich etwas damit anfangen weil ich es überhaupt nicht so "sehe" das ich etwas kann/ gut gemacht habe.... nein, ich mache immer alles schlechter als es überhaupt ist... keine ahnung warum....

Bei mir ist es wohl so, dass ich Mutter/Vater-Ersatz-Figuren suche, die mich symbolisch an die Hand nehmen und mich durchs Leben führen und mich annehmen, so wie ich bin, mit allen Fehlern und Makeln!

boah... in dem punkt sprichst du mir total aus der seele.... ich suche auch immer nach mutter/vater figuren!

(stammt bei mir aus der kindheit, für mich war nie jem da) auch gerade dieses an die hand nehmen und durch mein leben führen für mich dasein, nur für mich! das wünsche ich mir soo sehr! ich weiß ja das ich das nun niemals mehr bekommen werde....

meine 1te therapeutin aus meiner 1ten tagesklinik meinte dies zu mir.... ´bei pflegekindern ist es ganz oft so das sie keinen haben dem sie an die hand gegeben werden´ ^^

puuh... das weckt gerad totale traurigkeit in mir und ich könnte weinen....

auch dieses idealisieren der therapeuten habe ich in meiner ersten tagesklinik auch gemacht... meine bezugstherapeuten waren wie eltern für mich.... und ich hatte zum ersten mal das gefühl das ich irgendwo aufgehoben bin, das ich mit denen über wirklich ALLES reden kann, das ich denen wirklich vertrauen kann.... und vor allem das mich (noch) jem sozusagen "nachbemuttert".... ich hatte endlich endlich ein vorbild... das hatte mir gefehlt.

und ich habe bis heute noch kontakt zu der thera aus der tagesklinik... ich darf mit ihr tele wann immer ich möchte/ es mir schlecht geht... (innerhalb der öffnungszeiten der tagesklinik versteht sich)

ich muss sagen dieses idealisieren hat bei mir nachgelassen.... es sind ja auch nur menschen.... ich bin aber sehr dankbar das ich das dort erleben durfte, das jem für mich da war, ich habe in der zeit für mich einen wichtigen entwicklungsprozess durchgemacht, das die dort so sind wie sie sind. hach... sie sind halt symbolisch gesehen für mich meine ersatzeltern....

ich denke bei mir hat dieses idealisieren auch nachgelassen weil ich mittlerweile ein zweites mal in dieser tagesklinik war und es nicht so gut wie beim ersten mal war... das zweite mal hat es mir auch geholfen aber es war weit weit weg von dem was da beim ersten mal alles passiert ist...

nun ja. und nun habe ich hier die ambulante thera.... seit märz diesen jahres....

Leider ist sowas sehr schwer, da ich dazu neige, dann zu klammern oder mich wie ein Kleinkind zu benehmen, was für die idealisierte Person schwierig zu handeln ist und oft genug dazu führt, dass sie in meinen Augen falsch reagiert und mich somit enttäuscht -u nd dann ist sie wieder weg.

das hatte ich bis zu meinem aufenthalt in der ersten tagesklinik genauso wie du...

ich kann mir heut sehr gut vorstellen das mein exfreund echt in den drei beziehung übelst überfordert gewesen sein muß :-/

in der tk habe ich halt das notwendige verständnis, vertrauen und ein bisschen zuneigung bekommen um dieses "kleinkindbenehmen" abzulegen....

ich denke das dies evtl bei dir noch nicht der fall war....? sowas braucht viel viel verständnis, vertrauen und zeit. bei mir war es so: ich habe natürlich auch heftig geweint an meinem entlassungstag aus der tagesklinik... ABER ich hatte danach noch immer wieder ambulante gespräche mit der thera... so dass sie nicht "weg" war. und das war auch echt gut so! ich glaube wäre das nicht gewesen.... dann hätte ich dieses benehmen wohl nicht so ablegen können....

ich wünsche dir von ganzem herzen das du auf so jemanden triffst :)* :)* :)* :)* :)* @:) @:) @:) @:) :)* :)* :)* :)* :)* hab vertrauen :)*

hm. ich kann dein gefühl bez des kontaktabbruchs mit deinem thera aus der tk absolut nachvollziehen. gibt es da nicht vllt doch irgendwie eine möglichkeit das du mit ihm kontakt hast? z.b tele oder vllt gehst du ab und an mal (ambulant) dorthin und sprichst einfach mit ihm? es ist machbar! ich denke das wäre sehr wichtig für dich.

ich will niemanden nerven, und doch will ich Zuneigung und Aufmerksamkeiit von den von mir ausgewählten Personen!!

ich weiß. :°_

das ist die sehnsucht und der wunsch nach elterliche liebe und zuneigung aber auch die wut und traurigkeit darüber all dies nicht (ausreichend) bekommen zu haben....

ich weiß das hast du bestimmt schon öfter zu hören bekommen und es ist auch leicht gesagt... aber sowas braucht wirklich zeit und viel verständnis. und du bist ja mit deiner jetzigen therapie auf dem besten wege dahin!

nur mut!

ich wünsche dir alles alles erdenklich gute. ich schicke dir mal ein paar kraft :)* :)* :)* :)* :)* :)*

du schaffst das schon ;-) :)^ @:)

LG trin @:)

G;ras-HNa?lm


Vielen lieben Dank dir für deine Worte! @:) :)* @:)

t4rini2ty-23


bitte dafür nicht. gern geschehen @:) @:) :)* *:) :-)

t<rini&ty-2x3


ich hoffe sie helfen/ unterstützen dich ein wenig.... :)* :)* @:)

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