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Kliniken für Trauma-, Missbrauchs- und Gewaltopfer

pjhoexbe hat die Diskussion gestartet


[[http://www.traumhaus-bielefeld.de/traum_izk.htm]]

ich habe viel gutes über diese klinik gehört ..

ich würde mir wünschen, dass dieser faden noch viele andere eintragungen erhält..

wer kennt noch kliniken, die (vielleicht sogar selbst ausprobiert) zu empfehlen sind?

Antworten
pfhoebxe


und meine lieblingsklinik, in der ich selbst mal war..

[[http://www.inntalklinik.de]]

GHras-2Halm


da ich dieser Seite hier ziemlich vertraue und die Autorin selber psychische Probleme hat (DIS)- hier ein paar Empfehlungen, wo jeweils steht, für wen die Kliniken geeignet sind:

[[http://www.blumenwiesen.org/kliniken.html]]

pRhoevbe


auch das ist eine wunderschöne klinik ..mit sehr netten mitarbeitern..und guten konzepten.

[[http://www.schoen-kliniken.de/Kliniken/Med._Psychosomatische_Klinik_Roseneck/Ueber_uns/Leistungsspektrum.htm]]

L>ady6_Sjophie


Hallo

Ich war selbst in einer Klinik (Flensburg) doch nicht allen werden geholfen oder viele nutzen die Chance nicht um Gesund zu werden.

Mir hat diese Klinik nichts gebracht, sie hat mich nur weiter in den Dreck gezogen und mich in meinen schwarzen Loch gelassen. Viele der Mädels die ich dort kennengelernt habe, haben schon öfters versucht sich Umzubringen und selbst als ich dort war, hat meine Zimmergenossin es versucht, dessen anblick ich nie vergessen werde.

Jeder Mensch reagiert anders auf solche sachen, ich habe innerhalb von 4 Tagen dort, ein Buch mit über 1000 Seiten gelesen und mich bis auf 45 kg runter gehungert (5-6 Kilos), doch den Betreuer war dies egal. Sie merkten nicht einmal, das fast alle Patienten ihre Medikamente nicht nehmen, sondern sie aufbewahren um sich damit den Schlussstrich zu geben, sie geben deren Patienten sogesagt, dass was sie brauchen um mit dem Leben schluß zu machen.

In einer Klinik, finde ich das man sich eigentlich schnell mit den anderen anfreundet und sie einem besser und vorallem schneller Vertrauen, als die Betreuer oder Psychologen, dadurch erfährt man leicht, das alle ihre Tabletten aufbewahren oder oft sich was antun, nur um nicht nach Hause zu müssen.

Ich möchte mit diesem nur sagen, denkt nicht, dass jeden Menschen eine Klinik besser tut, manchmal ist dies genau das Falsche, es ruiniert den Menschen viel mehr!

Vielen dank, fürs lesen.

Sophie

p8hoebxe


auch wenn du das sicher nicht lesen willst..am massgeblichen erfolg einer klinik ..ist man selbst schon am meisten beteiligt..

wenn ich lese..das du so ein dickes buch gelesen hast..hast du dich sicher nicht sehr rege an der aussenwelt beteiligt..

2. wie sollte wohl nachgeprüft werden ..ob der patient seine medizin nimmt..hier ist ja wohl die eigenverantwortung gefragt!

3.wenn man wegen essstörungen eingeliefert wird..und dort nicht oder fast nicht ..auf die therap. ratschläge hört..dann muss man sich nicht wundern..das man keinen erfolg hat. so hart wie sich das jetzt anhört -aber es ist so!

Das sich jemand umbringen will -ist auch üblich..bei einem solchen krankheitsbild ..hier kommts dann nur darauf an, ob man glaubhaft versichern kann ..das man es nicht so weit kommen lässt..sonst hat man auch in einer solchen klinik nichts zu suchen...da müssen dann schon härtere geschosse dran.

ich weiß wovon ich rede..

auch ich ...habe am anfang alle therapieformen regelrecht torpediert -gelogen das die nähte krachten..und die therapeuten dafür verantwortlich gemacht ..dass ich mich töten wollte..

DAS -ist aber nicht aufgabe der therapeuten ..sondern die aufgabe des patienten. Wenn man sich auf eine Therapie einlässt..dann muss man auch das beste dafür geben.

A+pfel7b4luexte


@ phoebe:

...also meinst Du, wenn jemand so sehr gestört ist, daß der/diejenige keinen Eigenantrieb für Eigenverantwortung hat und nur noch sterben will, nichts in Kliniken zu suchen hat?! Wo denn dann?! Soll man dann den/diejenigen sterben lassen, weil er/sie ja nicht aus Eigenverantwortung mithilft? Oder wäre es nicht vielleicht gerade bei solchen Patienten/Innen sinnvoll, sich besonders empathisch drum zu kümmern, da solche Patienten/Innen besonders verzweifelt sein müssen, wenn sie so gar keinen Eigenantrieb/Eigenverantwortung mehr übernehmen? Oder meinst Du, es sei besser, solche Menschen dann mit besonders harter Hand anzupacken, meinst Du das mit "schweren Geschützen"? Könnte es nicht sein, daß solche "schweren Geschütze" einen Menschen, den bereits jeder Lebensmut verlassen hat, noch mehr in die Verzweiflung stürzt und den Lebensunmut noch verfestigt, ist es nicht vielmehr erste Priorität, solchen Menschen zu allererst einen Grund zum Leben, zur Freude am Leben zu schaffen, wenn sie es selbst nicht mehr können, kommen sie nicht gerade deswegen in eine Klinik, WEIL sie eben nicht mehr selbst eigenverantwortlich "mithelfen" können?

pthoebxe


ich

weiß nicht was du immer hast..apfelblüte..aber das was du schreibst..habe ich mit sicherheit nicht gemeint.

ich habe weder was von härte geschrieben ..noch das man die menschen einfach sterben lassen sollte..ich finde du solltest dich ein wenig mässigen. es gibt eben kliniken, die in erster linie nicht medikamentös arbeiten..und die sind eben oben angegeben..und dann gibts noch kliniken, die sich in erster linie erstmal der wiederherstellung annehmen..die arbeiten medikamentös -und das meine ich mit stärkeren geschützen.

AJpfelb+luetxe


verwirrung

ich hab "nicht immer was", phoebe, mir kam das Hinweisen auf die Eigenverantwortung nur etwas hart vor, da ich weiß, daß es Menschen gibt, die so verzweifelt sind, daß sie eben nichts davon mehr spüren und deshalb in eine Klinik gehen, um vorrübergehend dort Hilfe zu erhalten und finde es dann hart, wenn diese dort nicht genug Hilfe erhalten, es auf ihre fehlende Eigenverantwortung zu schieben, da sie doch gerade deshalb in eine Klinik gingen. Daß Du nicht dafür bist, Menschen sterben zu lassen, davon gehe ich natürlich aus, das wollte ich Dir nicht anhängen, hatte es nur so krass ausgedrückt, weil es meiner Meinung nach die Folge wäre, wenn man Menschen nicht ausreichend hilft, die es nunmal nicht selbst im geringsten können. Du sagst, hier gehe es um Kliniken, die eher nicht medikamentös arbeiten, ich war auf das eingegangen, was Du zu LadySophie schriebst, die davon schrieb, daß in ihrer Klinik Medikamente verabreicht wurden, welche von den Patienten/Innen gesammelt wurden, was dort offensichtlich nicht registriert wurde. Also meinst Du mit schwereren Geschützen lediglich die Gabe von Medikamenten zur Stütze vorerst? Jo, das ist eigentlich OK, finde ich, wenn es anders nicht möglich ist, keine Ahnung. Mir ging es im Grunde mit meiner Kritik nur um den Punkt, daß Menschen in Kliniken oft gerade deshalb sind, weil sie gar keine Kraft mehr haben, mitzuarbeiten und finde es schade, wenn man ihnen dann sozusagen gerade das vorwirft, wenn ihnen nicht geholfen wurde. Ich weiß aus eigenen Erfahrungen und auch von vielen anderen, daß in Kliniken tatsächlich oft ignorant gehandelt wird, eine gewisse Kälte herrscht und finde, diese Kritik an manchen Kliniken sollte schon ernstgenommen werden, Ärzte sind auch keine Götter in Weiß und machen Fehler, warum sollte man sich nicht drüber beschweren dürfen?

Tzraum=ale


Ärzte sind auch keine Götter in Weiß und machen Fehler, warum sollte man sich nicht drüber beschweren dürfen?

man darf sich auchzum Glück darüber beschweren und mein Therapeut war mir einmal sehr dankbar ,als ich in einer Klinik war und die Patientnen dort von dem Chefarzt ziemlich mies behandelt worden. da sich einige der Pat. dort beschwert haben, ist er rausgeflogen,seitdem ist das Klima anscheinend besser.

Es ist also sehr wichtig sich zu beschweren wenn man schlecht behandelt wird, auch und gerade wenn es Ärzte oder Therapeuten sind, die es ja vermeintlich gut meinen so wie auch einst die Eltern.

Und so schwer es fällt die Eltern nicht zu schonen,wenn sie einem großes Leid angetan haben,so schwer fällt es manchen oder ich denke sehr sehr vielen Menschen sich zu beschweren zu äußern,daß sie nicht gut behandelt werden,daß nicht genug Empathie und Verständnis da ist Manche Therapeuten sind mit manchen Pat.einfach überfordert und reagieren dann agressiv,statt den Patienten zuzuhören oder wenn sie denn wirklich überfordert sind es einzugestehen.

Der Erfolg in einer Klinik hängt sehr von der Klinik ab, mit schlechten Personal wird der Patientnur noch kränker,noch mehr vereinsamen und mit Schuldgefühlen daß er nicht gesund wird auch noch zurechtkommen müssen.

Wenn es aber auch gute Kliniken gibt, dann ist das toll, aber es ist ratsam,kritisch zu sein, auch Ärzte und Therapeuten zu hinterfragen,sind wie gesagt keine Halbgötter..

AHpfelfbluexte


..ja, Traumale, danke, so denke ich auch, es fällt vielen Menschen wohl deshalb so schwer, sich gegen die "Obrigkeiten" zu wehren bzw. sie haben Schuldgefühle, wenn sie es tun, weil sie es einst bei ihren Eltern auch nicht durften, weil überall das große Gesetz noch geschrieben steht "Ehre Deine Eltern" egal was sie tun..das wird einem Kind ja schon von klein auf eingeprägt, welches sich nicht dagegen wehren KANN.

twränchren8'3


Meine Mutter war von der Rheinklinik in Bad Honnef (Psychosomatisch) sehr begeistert. Sie haben ihr sehr geholfen und sie besucht sogar noch ab und zu die Mitarbeiter weil sie einfach so dankbar ist und sich dort sehr wohl gefühlt hat.

pyhoebxe


dankeschön

und hier der link:

[[http://www.kliniken.de/kliniken/a-z/kliniken/Rhein-Klinik-Bad-Honnef-236.htm]]

A'pf*elbl7uexte


danke @tränchen für den link

HZappy#Mallxi


[[http://www.alexianer-krefeld.de/pages/traumatologie.php?s_menu=klinik]]

Leider nicht sehr informativ der Link, aber die Klinik (bzw. die Station) ist eigentlich ganz gut...

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