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Kliniken für Trauma-, Missbrauchs- und Gewaltopfer

s0unsVhinesadnxess


@ misstaubernacken (und alle anderen,

die es interessiert): ich stehe seit oktober letzten jahres auf der warteliste vom evk bielefeld. sollten ursprünglich 10 monate wartezeit sein, aber werden jetzt nach telefonischer auskunft eher 12. muss also noch ein bisschen geduld haben... habe auch von allen seiten nur gutes über die klinik gehört. sowohl die website als auch die vorträge und bücher von der vorherigen und aktuellen chefärztin haben durch die einfühlsame und gleichzeitig kompetente schreibweise bei mir ein ziemlich tiefes gefühl davon erzeugt, "verstanden" zu werden, wie ich es bei eher nüchternem klinik-geschreibsel noch nicht erlebt habe. internet ist sich mit meinem therapeuten darin einig, dass bielefeld wohl mit die renommierteste klinik in deutschland für traumabehandlung ist...

soweit die theorie. ganz praktisch stehe ich auch noch auf der warteliste der psychosomatischen klinik hier vor ort (düsseldorf). die sind sicherlich nicht führend in traumaforschung und -behandlung, aber ich habe regelmäßige vorgespräche bei einem (und immer demselben) therapeuten während der 6-monatigen wartezeit, sodass die sich über einen längeren zeitraum einbild von mir machen können. das finde ich sehr gut, da ich oft nicht auf einmal in worte oder nur gedanken fassen kann, was eigentlich alles in mir los ist. das nur zum vergleich. in bielefeld habe ich mich telefonisch nach einem vorgespräch erkundigt und mir wurde gesagt, dass man das dort nicht mehr anbiete (ich vermute aus kapazitätsgründen). lediglich fragebogen zum ausfüllen wurden als vorbereitung geschickt, was ich persönlich etwas mau fand und finde. zudem habe ich mich in den 9 monaten wartezeit zweimal telefonisch und zweimal per mail nach der verbleibenden wartezeit erkundigt, und obwohl ich die persönlichen mail-adressen der zuständigen mitarbeiterinnen hatte, wurden meine mails nicht beantwortet. zumal es mails waren, in denen ich meinen zu dem zeitpunkt kritischen zustand betont hatte, finde ich das nicht besonders einfühlsam und auch nicht kompetent. auch am telefon hielt sich der tonfall, was freundlichkeit angeht, eher in grenzen. naja... das sagt alles letztenendes noch gar nichts aus. verwaltungsmitarbeiter haben ja recht wenig mit der therapie zu tun. aber als zwischenbericht meiner bisherigen erfahrung mit bielefeld dacht ich, ich schreibs trotzdem mal auf =)

lg

roman

s-unschineBsadnxess


ergänzung:

hab ich vergessen zu erwähnen... stand oktober 2007... bielefeld nimmt generell leute aus bielefeld + 100 km umland auf. bei sehr unausgewogenem geschlechterverhältnis kann es sein, dass man auch auf die warteliste kommt, wenn man weiter weg wohnt und das unterproportional vertretene geschlecht hat. das ist wohl primär für männliche interessenten relevant...... :°_

J}uBexJo


Hallo!

Ich kann diese Klinik nur empfehlen, war schon in einigen und diese hier hat mir sehr geholfen wobei ich bei den anderen genauso, besser teiweise noch schlimmer rausgegangen bin wie vorher rein.

Das ist das Zentrum für seelische Gesundheit in Marienheide

Link:[[www.zsg-marienheide.de/]]

Toi toi toi

viel glück euch

GuefühlXlos


Ich kann noch die Klinik in Bad Grönenbach empfehlen. [[http://www.helios-kliniken.de/index.php?id=8721]]

War da 9 Wochen, wenn man in der richtigen Gruppe landet, ist das super! Meine Therapeutin hatte mich zuerst in die falsche Gruppe empfholen, da ging es vorrangig um Psychosomatik und Gewichtsthemen, nach 2 Wochen war ich völlig fertig und bin ich ne andere Gruppe gekommen, da waren dann Leute, die die selbe Thematik hatten wie ich, also eher das Grenz-Thema, Trauma, Selbstzerstörung usw., da hab ich mich wohlgefühlt und es hat auch sehr geholfen.

i&nstZatu'nascen#dix2000


Hallo, ich suche zur Zeit eine Traumaklinik, die für mich in Frage kommen könnte. Suche eine Klinik, die eine spezielle Gruppe für Traumatisierte Frauen hat, die am liebsten zusammen anfangen und aufhören, ist aber nicht unbedingt notwendig. Super wäre es, wenn die Klinik nicht so groß wäre, da ich glaube ansonsten ein wenig "verloren" zu gehen. Aber bin grundsätzlich für jeden Tip dankbar, egal ob abraten, oder raten. Für mich ist auch wichtig, dass sie sich in der Nähe von Berlin oder in Berlin befindet.

vielen dank schonmal!!

Pa-S-Sx-S-T


Das Alexianer-Krankenhaus in Krefeld hat eine sehr gute Traumastation (Akutstation bei "frischen" Traumata oder Retraumatisierung). Zumindest ich habe mich dort sehr gut aufgehoben und betreut gefühlt. Es gibt dort auch die Möglichkeit, im Anschluß eine Reha zu machen, direkt gegenüber in kleinen Wohneinheiten (Reha vorausgesetzt man ist nicht über die BfA versichert, die haben ja immer ihre "eigenen" Häuser)

[[http://www.alexianer-krefeld.de/pages/traumatologie.php?s_menu=zentren]]

PT-S0-Sx-S-T


PS: Hier kann man auch eine Info-Broschüre runterladen:

[[http://www.alexianer-krefeld.de/pages/trauma_flyer.php?s_menu=klinik]]

sgternsc\hein


kann mir jemand was über die Klinik Bad Herrenalb mitteilen?

s>taeffix00


klinik beelitz heilstätten ist eine sehr schöne klinik da bin ich gerade

aIndi1ac


:) Puuuuuh

Einige Berichte hier sprechen mir zum Teil aus der Seele.

Ich habe auch ein paar Therapien gemacht. Und es fühlte sich schon währenddessen (in 2 von 3 Therapien) so an, als würde mir der Aufenthalt und/oder die M(itarbeit mehr schaden als bei der (Selbst-)Heilung zu helfen.

Und genau der Aspekt der Eigeninitiative und Eigenverantwortung ist auch bei mir derjenige, der sich wohl am schlechtesten verstanden und am miesesten behandelt anfühlt.

Denn immer, wenn ich versucht habe, Kritik an Personen (Therapeuten, Klienten) oder ganzen Konzepten und auch an Gesetzen anzubringen, dann wurde/werde ich fast automatisch mit meiner Eigenverantwortung konfrontiert.

Natürlich, wenn man wie ich schon 34 Jahre alt ist, dann gehen die Leute davon aus, dass ich alt genug bin, um mich um mich und mein Leben sorgen, kümmern und einsetzen zu können.

Aber weil ich das eben nicht so kann, wie ich es mir wünschen würde und wie es oft auch erwartet wird, geht es mir oft so schlecht. Und genau deswegen benötige ich meine Hilfe.

Warum sieht das keiner?

Warum erkennt niemand meine Not und Probleme?

Und warum hilft mir denn niemand?

Warum seiht man in mir vile lieber den "Täter" als den Hilfesuchenden, Hilfebedürftigen oder das Opfer?

Warum gehen die Leute fast immer gleich in Angriffststellung als mal eine Sekunde abzuwarten und zu überlegen, was vielleicht hinter meiner (Re-)Aktion steckt?

Leider kann ich nicht wirklich eine gute Therapieeinrichtung oder -Ambulanz empfehlen.

Aber ich kann allen mit Suchtmittel-/ Drogenproblemen von der Fachklinik Erftstadt-Liblar abraten.

Zumindest für mich und meine Problematik war/ist das dortige Konzept samt dessen Umsetzung völlig fehl am Platze.

Es gab zu meiner Zeit dort (2000/2001) lediglich Gruppentherapie in sogenannten Kleingruppen mit etwa 6-10 Klienten. Daneben gab es 3-7mal pro Woche ein sogenanntes Plenum. Dort trafen sich alle Kleingruppen und es wurdendie Gesamtheit dort betreffende Themen angersprochen. Und dort "musste" man sich Montags zu seinem Ziel für die kommende Woche äußern, sowie jeden Freitag dann zu dem, was man davon umgesetzt hat, wie zufrieden man damit ist, und was man am Wochenende vor hat.

Für mich passte das Konzept überhaupt nicht.

Meine Kindheitstraumata, die mir bis dahin garnicht so bewusst waren, konnte ich niemals in solchen großen Gruppen ansprechen. Zumal ich die Leute dort ja auch zum ersten mal in meinem Leben gesehen habe.

Und dann wurde dort von Therapeutenseite (später auch von Klientenseite, weil das manche übernommen hatten) ein wahnsinniger Mitarbeitsdruck ausgeübt, sodass ich einmal in einem Plenum einen Nervenzusammenbruch erleiden musste.

Ich kam mit dem Druck überhaupt nicht klar. Meine Lebenssituation war schon mehr als strapaziös genug. Die Therapie machte ich auch mit einer gerichtlichen Auflage "Therapie statt Gefängnis". Sie gehörte somit zu meinen Bewährungsauflagen.

Ich hoffe, mein Bericht hier war nicht an der falschen Stelle.

Falls doch, bitte ich darum, ihn nicht gleich zu löschen. Mir sind Inhalt und Äußerung dessen ziemlich wichtig.

MQalGtiexee


Apfelbluete, das erinnert mich aber stark sark an alice miller ;-)

syte:lla0x9


hallo alle lieben,

ich weis einfach nicht mehr weiter,

ich leide (wie es scheint seit 20 jahren ) unter mehrere trauma,

die ich - mein körper / seele gut verdrängt hat.

ich habe therapien gemacht und psycholgen aufgesucht,aber alles bringt nichts.

ich habe einen mann und sohn 5 und hund , hab ein geregelten alltag und b

s+ttellax09


hallo alle lieben,

ich weis einfach nicht mehr weiter,

ich leide (wie es scheint seit 20 jahren ) unter mehrere trauma, die ich - mein körper / seele gut verdrängt hat.ich habe therapien gemacht und psycholgen aufgesucht,aber alles bringt nichts.

ich habe einen mann und sohn 5 und hund , hab ein geregelten alltag und bin selbständig.

ich krieg alles hin ,nur wenn mal ein meinungs verschiedenheit kommt passierts !! mein man ist jetzt ins büro mit sohn gezogen. ich steh ganz allein da, keiner will zuhören oder helfen.

ich komme aus indien und geboren und aufgewaschsen in klöln. meine eltern und bruder ,verwandte alle in indien. es ist überhaupt nicht einfach damit zurecht zukommen wenn man allein da steht.

darf mein kind nicht sehen und mein mann redet nicht mit mir. die schwiegreltern halten sich raus , helfen meinen mann. ich besauf mich, so komm ich im alltag grad vorbei , der schmerz und die hilflosigkeit ist zugross.

mein einziger halt ist stella mein hund,der mich raus bringt unter menschen.

ich schäme mich sehr das mein leebn sooooooo verläuft. meine eltern sind schuld, aber sie wollen darüber nichts hören. sie sagen :"das war das beste für dich"

ich hab guten kontakt zu indien wegen meinen sohn , er ist halb deutsch und indisch.

er soll seine grosseltern nicht verlieren oder verstossen werden wegen mir.

ich habe angst das mein mann sich jemand anders als trost sucht, wenn ich solang weg bin.

und ixch komm wieder und hab nichts mehr.

saufen und kiffen is alles was ch grad aols trost hab.....

ich wünsche euch alles liebe

M`eVlAchia


Ich bräuchte eine Empfehlung für ein psychotherapeuische Klinik mit guter Trauma-Therapie in Baden Württemberg. Wisst ihr da etwas?

oXktocpus


UII - WIE PRAKTISCH ALS BEHANDLER :

1.auch wenn du das sicher nicht lesen willst..am massgeblichen erfolg einer klinik ..ist man selbst schon am meisten beteiligt..

( Wenns net funktioniert ist der patient auf jeden Fall Schuld)

2. wie sollte wohl nachgeprüft werden ..ob der patient seine medizin nimmt..hier ist ja wohl die eigenverantwortung gefragt!

(bei falschen Medikamenten, oder Medikamenten die dem Patienten nicht gut tun oder zumindest nicht helfen - noch praktischer)

3.wenn man wegen essstörungen eingeliefert wird..und dort nicht oder fast nicht ..auf die therap. ratschläge hört..dann muss man sich nicht wundern..das man keinen erfolg hat. so hart wie sich das jetzt anhört -aber es ist so!

(jau, die Essgestörten hatten vorher sicher noch keinen der ihnen ratschläge gegeben hat, wer nicht hören will, soll fühlen)

Das sich jemand umbringen will -ist auch üblich..bei einem solchen krankheitsbild ..hier kommts dann nur darauf an, ob man glaubhaft versichern kann ..das man es nicht so weit kommen lässt..sonst hat man auch in einer solchen klinik nichts zu suchen...da müssen dann schon härtere geschosse dran.

(noch besser, wenn sich jemand umbringt, ist das üblich *schulterzuck* - der hat hier nix zu suchen)

ich weiß wovon ich rede..

auch ich ...habe am anfang alle therapieformen regelrecht torpediert -gelogen das die nähte krachten..und die therapeuten dafür verantwortlich gemacht ..dass ich mich töten wollte.. (also hattest du dort eigentlich nix zu suchen, warum du dich dann doch auf die Therapie eingelassen hast, ist mir schleierhaft, wenn die Therapeuten nix dazu beigetragen haben, dass du dich dann geändert hast)

DAS -ist aber nicht aufgabe der therapeuten ..sondern die aufgabe des patienten. Wenn man sich auf eine Therapie einlässt..dann muss man auch das beste dafür geben.

/klingt a bissal nach gehirnwäsche deiner behandler, die die Patienten in dieser Sichtweise trainieren, um Missstände zu vertuschen

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