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Kliniken für Trauma-, Missbrauchs- und Gewaltopfer

Cahris4tinax63


Hallo meine Lieben,

ich kann mit ruhigem Gewissen die Wicker Traumastation in Bad Wildungen bestens empfehlen.

[[www.psychologen-missbrauch.de.tl]]

Euch alles erdenkliche Gute

Herzlichst Christina

s`venkjaQ08


hallo - wer von euch kennt die Trauma-Klinik in München? Und: ist sie ebenso gut wie die in Bielefeld?

MXarlonDjerExrste


Also zur Zeit befinde ich mich in einer Klinik,

in Kiel,

ich muß sagen das es mir hier in der ZIP sehr viel bringt,

ich bin nun seid 7 Wochen hier und durchlaufe das DBT Programm,

das Personal ist echt Spitze und die Ärztinen sind auch alle samt super.

Ich merke selber das ich gute Fortschritte mache und langsam wieder richtig Leben kann,

vor einigen Monaten hatte ich einen Selbstmordversuch unternommen, der auch geglückt ist, (leider) aber die Ärzte konnten mich wiederholen, wofür ich ihnen auch sehr dankbar bin.

Nun habe ich noch ca. 5 Wochen vor mir und hoffe das ich auch weiterhin so gute Erfolge verbuchen kann,

die Station auf der ich bin nennt sich PS2 Psychsomatik,

hier gibbet insgesamt nur 12 Betten und 3 Therapeuten, eine Allgemeinärztin und überwiegend weibliches Personal,

es sind auch nie mehr als 2 Männer auf dieser Station,

der Restliche Teil sind Weibliche Patienten.

wenn ihr noch ein paar infos über die ZIP haben wollt meldet euch doch per PN.

K[etuze&rin


PS2 "Psychosomatik"

N3es|naxh


suche eine Klinik, die eine spezielle Gruppe für Traumatisierte Frauen hat

Die Wicker-Klinik in Bad Wildungen!

[[http://www.wicker-klinik.de/]]

Hier gibt es eine Station nur für traumatisierte Frauen, im Ganzen gibt es dort 5 Gruppen auf dieser reinen Frauenstation. Auch sind die Theras ausschließlich Frauen. Man kennt sich dort richtig gut aus mit Traumata und den unterschiedlichen Folgen von Depressionen, Boderline, SVV, Dissos, Flashs, Dissoziative Identitätsstörung, Egostate Disorder....

Kann diese Klinik nur wärmstens empfehlen.

K2etzexrin


Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie

Hamburg

[[www.degpt.de]]

unter "Therapeutensuche" auch pdf Therapeutenliste.

47eve[rRel)oaxded


Hallo,

mein erster Beitrag in diesem Forum bezieht sich auf die vorhergehenden Beiträge, in denen es darum ging, ob Menschen die nicht aktiv an einer Therapie teilnehmen können oder wollen, überhaupt in einer (psychosomatischen?) Klinik richtig aufgehoben wären.

Ich meine: Nein.

Dies möchte ich gern begründen:

In einer psychosomatischen Klinik werden weder akute Notfälle aufgenommen, noch werden dort Menschen betreut, die in akuter Suizidgefahr sind. Diese Menschen gehören in die Psychiatrie, bzw. in entsprechende Kriseninterventions-Stationen.

Erst und nur wenn ein Mensch soweit stabilisiert ist, dass er ansprechbar ist und ein Minimum an Eigenverantwortung tragen kann, dass also das Betreuungsteam dem Patienten "vertrauen" kann, erst und nur dann kann ein Patient in einer psychosomatischen Klinik aufgenommen werden.

Solche Kliniken haben ja auch Wartezeiten, manchmal monatellang und das Konzept dort ist auf aktive Mitarbeit und vertrauensvolle Zusammenarbeit aufgebaut. Man ist dort ja auch vollkommen frei, kann sich frei bewegen, auch jederzeit abreisen, wenn man "keinen Bock" mehr hat. Das setzt voraus, dass man Herr seiner Sinne ist und keine Gefahr für sich oder andere darstellt, dass man ansprechbar ist und nicht akut suizidgefährdet.

Natürlich kommt es vor, dass Patienten in den ersten Tagen und Wochen ihres Aufenthaltes noch nicht gefordert werden können, dass sie erstmal nur Entlastung und Verständis brauchen, dass sie erstmal nur zur Ruhe kommen und nichts leisten müssen. Aber mit dem Ziel, dass sich dieser Zustand ändert und dass nach einer gewissen Eingewöhnungsphase Prozesse in Gang kommen und der zustand des Patienten in andere Phasen übergeht. Aktive Phasen, in denen der Patient gefördert und gefordert wird, in denen der Patient auch gezielt belastet wird, damit er wachsen und gesunden kann.

Nur Verständis und nur liebevolle Zuwendung sind nicht geeigent für irgendeinen psychischen Gesundungsprozess oder für grundelgende Arbeit an der eigenen Persönlichkeit, am eigene Leben.

Verständis und Zuwendung müssen jedoch auch in Phasen, in denen man "hart" zum Patienten sein muss, immer für den Patienten spürbar sein. Es ist ähnlich wie in der Kindererziehung, wo Grenzen setzen, Anforderungen stellen und auch mal "hart" sein notwendig und richtig ist, solange der Kontext liebevoll und im Sinne des Kindes ist.

Fakt ist, dass jeder Patient, der eine Therapie machen will, erstmal darauf hin getestet werden muss, ob er therapiewillig und therapiefähig ist. Dabei geht es weniger um eine Momentaufnahme, sondern eher um das vorhandene langfristige Potential.

Weiterhin ist es Fakt, dass eine gewisse Anzahl von "Therapieversagern" in jeder Klinik zu finden sind. Nicht selten sind das die Menschen, die solange sie in der Klinik sind, ganz esoterisch abgehoben jeden Tag Erkenntissorgien feiern, die aber kaum zuhause angekommen binnen weniger Tage wieder ins alte Loch fallen und dort auch bleiben. ebenso wie es viele Leute gibt, die in der Klinik wirklich hart an sich arbeiten und dort "durch die Hölle gehen", um dann im realen Leben Schritt für Schritt weiterzukommen und sich ein ganz neues Leben aufbauen.

Ich habe in der Klinik auch immer wieder Leute kennengelernt, die während der Therapiestunden stumm wie ein Fisch waren, aber die jeden Mitpatienten rund um die Uhr vollgejammert haben. Die dachten wohl, dass es nur Sinn macht mit jemandem über seine Probleme zu reden, dem es auch schlecht geht.

Natürlich gibt es auch Fälle, da ist das Klinikkonzept einfach falsch für den Patienten, oder der Patient hat das Pech an den falschen Psychologen geraten zu sein. Leider ist jede Form der Therapie immer auch ein bischen wie ein Glücksspiel. Nicht umsonst hat man bei ambulanten Therapien be jedem Therapeuten 5 Probestunden, um herauszufinden, ob man überhaupt miteinander klarkommt. In einer Klinik gibt es dieses Möglichkeit nicht, dort ist es nur in seltenen Fällen möglich den Therapeuten zu wechseln.

Psychsomatische Kliniken sind in meinen Augen Arbeits-Kliniken, man macht dort eine stationäre Intensivtherapie. Dazu muss man geeigent sein und man muss es wollen. Es gibt einen Grad von Schwere der psychischen Erkrankung, ab dem eine solche Klinik nicht der richtige Platz ist. Sei es für einen bestimmten Zeitraum - zum Beispiel wärend einer schweren, suizidalen Krise, oder sei es grundsätzlich, wenn jemand z.B: dauerhaft schwer psychotisch ist. Da kann nur die verwahrende Psychiatrie helfen.

Ich glaube auch, dass der Charakter eines Menschen eine wichtige Rolle für die Therapie spielt. Psychisch kranke sind ja auch wie alle anderen Leute ganz einfach "Menschen", mit einem bestimmten Charakter, mit bestimmten Resourcen etc. Jeder Mensch kann faul und dumm sein, kranke und gesunde. Jeder Mensch kann auf stur stellen und jeder Mensch kann sich schädlich und schädigend verhalten. Ebenso kann man in vielen Menschen ungeante Resourcen entdecken und freilegen, man kann Menschen neue Hoffnung geben und durch gezielte Anleitung aktive Lebenshilfe geben.

In jeder Therapie ist die Beziehung zwischen Therpeut und Patient die Basis des Erfolges. ab einem bestimmten Schweregrad der psychischen Erkrankung ist es nicht mehr möglich eine solche Beziehung aufzubauen und aufrechtzuerhalten. Aber auch, wenn der Patient der Meinung ist, dass Psychologen eigentlich den größten Knall haben und einen gar nicht verstehen (können), ist es nicht möglich diese Beziehung herzustellen.

In den meisten Fällen wird man nicht so klar unterschieden können, ob nun jemand einfach keinen Bock hat auf Therapie oder ob dieser Mensch durch besonders viel Zuwendung und Geduld nicht doch noch auf den rechten Weg kommen kann. Dies zu erkennen und zu beurteilen ist ja eine der Aufgaben des ganzen Therpauten-Teams in einer Klinik. Es gibt durchaus Patienten, die monatelang die Theapie verweigern und die dennoch nicht fallengelassen werden, weil die Fachleute der Meinung sind, dass wenn man die Blockade des Patienten überwunden hat, dieser dann doch eine erfolgreiche Therapie machen kann. (was sich dann oft als wahr herausstellt) Dann gibts auch wieder Fälle, wo die Patienten schon übereifrig ne Art tolle Supertherapie hinlegen, aber die Fachleute erkennen, dass das nur Fasade ist, dass der Patient nur eine tolle Rolle spielt und man ihn gar nicht erreicht. Mit solchen Leuten muss ganz anders umgegangen werden, die brauchen unbedingt eine Art Realitätsschock, damit man wirklich an sie ran kommt.

Mich macht es oft wütend, wenn ich von Leuten, die 10 Jahre und länger bereits dieverse Therapien gemacht haben, immer noch höre, dass sie unbedingtes Verständis und unendliche Geduld haben wollen und möglichst auf Abruf jederzeit liebevolle Zuwendung. Das ist für mich eine kleinkindhafte Haltung und die Verweigerung selbst aktiv werden zu müssen und Verantwortung zu tragen. Auf diese Weise kann man sich hinter der Krankheit verstecken und sich als jemand präsentieren, immer haben muss, immer bekommen muss - aber der nie geben kann. Sowas kann krankhaft sein oder einfach nur Teil des Charakters sein - oder beides. Manchmal kann man solcherlei Dinge erfolgreich therapieren, manchmal nicht.

Auf jeden Fall kann man niemanden gegen seinen Willen therapieren und ohne die aktive Mitarbeit geht es nicht. Therapie dauert lange und ist oft sehr hart und schmerzhaft. Therapie ist kein Streichelzoo und keine Abholstelle für menschliche Zuwendung. Therapie löst allein noch keine Probleme, sie macht das aktive Lösen von Problemen möglich, sie bereitet darauf vor, dass man später mal im realen Leben die Resourcen und die Kraft Probleme zu lösen.

Therapie ist auch immer "gefährlich", sie kann auch mal daneben gehen, sie kann schiefgehen, sie kann unerwünschte Nebenwirkungen haben.

Darum rate ich jedem, der Therapie machen will, sich selbst sehr genau zu prüfen, auch seine eigenen Motive, Hoffnungen, Wünsche, aber auch auf die eigene Leistungsfähigkeit und die eigenen Resourcen.

Denn Therapie ist ein langer und harter Weg, den man überwiegend alleine und aus eigener Kraft gehen muss. Vor allem die Umsetzung der Therapie ins reale Leben und in die eigene Persönlichkeitsentwicklung ist etwas, was man ganz alleine machen muss und was nur aus aus den eignen Resourcen heraus passieren kann. Willenskraft und Mut sind dazu nötig, und diese Resourcen gibts nicht in Tablettenform, die kriegt man auch nicht durch noch so viel Zuwendung und Verständis.

Zuviel und falsches Versändis schwächt den Menschen und stärkt die Krankheit.

LG

4ever

Pnipistr^ellusx88


Klinik am Waldschlösschen in Dresden:

Pflegepersonal nicht sehr brauchbar

Therapeuten toll, zumindest die Therapeutin die ich hatte war toll.

Eigene Gruppe für DIS Patientinnen.

Getrennt von sexuell traumatisiert und z.B. Unfallopfer.

Hätte gefunden, dass man ruhig die Patienten auf den Unfalltraumastationen darauf hätte hinweisen können, dass man in der Klinik Leute nicht ungefragt berührt oder in die Enge treibt...

Mich haben von den Patienten der Unfallstationen recht oft welche unabsichtlich getriggert. Das Angebot ist nach Gruppen getrennt, sodass man denen eigentlich in den Gruppen nicht über den Weg läuft. Aber der Bereich, wo die Zimmer sind, ist gemischt. Daher läuft man sich da doch oft über den Weg und triggert sich eventuell versehentlich gegenseitig. Aber vielleicht bin ich da auch nur überempfindlich.

Alles in allem würde ich sagen von therapeutischer Seite her sehr sehr empfehlenswert, von Pflegepersonalseite her eher schwach...

Kann aber nur für die DIS Station sprechen, auf der war ich selbst. (Das Wort Station ist in dieser Klinik auch eher missverständlich. Denn wie gesagt, der Wohnbereich ist gemischt, nur in der wirklichen Gruppentherapie ist man getrennt nach den Gruppen.)

sDilvia#hubger


sehr guter thread, habe auch von Bad Kissingen gehört. Hat da jemand Erfahrungen?

k_lTuz


[[http://www.hardtwaldklinik1.de/index.html]]

hat grosses angebot an therapien und angeboten

CdookiDe2c00x9


suche eine klinik in hessen die auf Trauma spezialisiert ist (bei mir nach einem Verkehrsunfall)...

hatte mal an die helios Klinik Diez gedacht, wie ist es da so?

Jful'ey


In der Charité in Berlin gibt es eine Station für Borderline und PTBS, die DBT und Traumatherapie anbietet. DBT ist sehr gut dort, Trauma hab ich noch vor mir. Kann diese Klinik aber nur empfehlen, auch wenn ich nicht nur positive Erfahrungen dort gemacht habe, aber das gehört nun mal dazu, dass nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen ist ;-)

G|ladbaLchmaxus


Hallo also ich finde in krefeld weder das alexianer noch die klinik königshof gut (war in beiden längere zeit) bin jetzt in der lvr klinik in Süchteln und mach dbt.nach 6 wochen merk ich schon sehr viel was mir hilft sie sind auch direkt für einen da.

JHulxey


Von Süchteln hab ich auch schon gehört, weiß jetzt aber leider nicht mehr in welchem Zusammenhang... ":/ Bin momentan am Überlegen, ob ich die Trauma wirklich in Berlin machen werde, aber ich denke mal schon, die Angst vor wieder einer neuen Klinik mit unbekannten Leuten ist größer als mein Zweifel... ":/

D\ant<e20x05


Hallo,

Es ist ja ganz toll wenn hier jeder aus seiner persönlichen Erfahrung schreibt,

welche Klinik gut ist. Doch dann Schreibt jemannd in Klinik A sind die Krankenschwestern blöd und kurze Zeit später bekommt man zu lesen, das in Klinik A die Krankenschwestern gut sind, aber die Ärzte sind blöd und überhaupt ist Klinik B viel besser.

Hier einige neutrale Internetseiten zur suche:

[[www.blumenwiesen.org]]

[[www.sanego.de]]

[[www.krankenhaus.de]]

[[www.docinsider.de]]

[[www.psychiatrie-koeln.de]]

[[www.psychiatrie.de]]

[[www.tiergestuetzte-therapie.de]]

[[www.trauma-informations-zentrum.de]]

[[www.bpe-online.de]]

Bitte versteht das nicht falsch. Eigene Erfahrungen sind bestimmt spannend.

Aber doch immer subjektiv. Für eine objektive Suche nach einer Klinik,

kann es nicht helfen Erfahrungen zu schildern. Aber natürlich ist ein Forum wie dieses

genau auch dafür da: Die eigenen subjetiven Erfahrungen zu erzählen.

Es sind halt zwei Seiten der selben Münze.

liebe Grüße

Dante

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