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Seroxat absetzen

s|erouxat.frZagxe hat die Diskussion gestartet


Ich möchte gerne Seroxat absetzen. Nehm 20 mg Seroxat (Paroxetin) in Form von Paroxetinhydrochloridhemihydrat).

Es geht mir besser statt schlechter, aber mein Psychaiter sagte nur ich sollte von 20 mg auf 30 mg hochgehen. Wollte eigentlich mit Seroxat Suspension ausschleichen aber mein Allgemeinarzt wollte mir die nicht verschreiben. Was soll ich machen?

1) direkt auf 10 mg runter gehen (Tabeletten haben eine Bruchrille)

oder

2) Tabletten zermörsern und in kleineren Schritten ausschleichen. Wenn ja, wie groß sollen die Schritte sein? Oder stimmt es, dass das nicht geht, weil der wirkstoff in den Tabletten ungleichmäßig verteilt ist?

Oder soll ich versuchen, ob ich doch noch irgendwo her die Suspension krieg? Ich werde mir wohl wieder einen Termin bei einem anderem Psychiater machen, denke aber, dass ich da nichts krieg.

Danke!

Antworten
GTras9-Halxm


Ich würde erst auf 15mg runtergehen und nicht direkt auf 10. Dazu halbierst du die Tablette (Bruchrille) und viertelst diese dann, z.B. mit einem Messer.

Bleib ein paar Tage auf dieser Dosis. Falls es klappt,r eduzier auf 10mg. Es kann sein, dass du keinerlei Absetzsymptome hast- nicht jeder hat die.

Solltest du Symptome bemerken, geh am besten wieder auf 20mg und versuch, die Suspension zu bekommen.

s{ero^xat1fragxe


Danke! Darf ich fragen, ob du selbst auf Seroxat warst und wie war das Absetzen für dich?

bflue-laeonxie


Hi!

In der Apotheke gibt es übrigens Tablettenteiler für ganz kleines Geld ( 3- 5 €). Hab ich auch. damit funktionierts am besten.

LG

leonie

s0er}oxatfrxage


Danke!

G7ra#sy-HGalm


ja, war ich (mal auf 40mg).

Ich habe erst mit den Tabletten auf 10mg reduziert und von dort versucht, mit den Tabletten weiter zu reduzieren, was aber einfach nicht ging. Hab mir dann die Suspension verschreiben lassen, mir in der Apotheke eine Spritze besorgt, die auf 0.1ml genau war (mit dem Messbecher schafft man das nicht) und 3mal pro Woche um 0.1ml reduziert (zu Beginn seltener). Insgesamt hatte ich wohl ca. 5 Monate...hat sich aber insofern gelohnt, dass ich keinerlei Absetzsymptomatik mehr hatte. :)^ Einen Teil dieses Absetzens habe ich in einer Klinik gemacht (natürlich war ich nicht deswegen stationär ;-) ) und da hatte ich erstmal ne hitzige Debatte darüber, ob ich mir die Symptome nur einbilde oder nicht und ob ich weiterhin so langsam absetzen darf. %-| aber ich konnte mich durchsetzen. :)^

A|zucenxa1


Ich habe schon alle möglichen Antidepresiva genommen. Das erste war Seroxat, hatte aber nicht geholfen. Eine ganze Zeit lang nahm ich Seroquel, dann versuchte ich es selber abzusetzen und es ging mir sehr schlecht. Mein Psychater, sagte man sollte niemals ein Medikament von selber absetzen nur unter Kontrolle. Er verschrieb mir Seroquel wieder, aber dann habe ich es plötzlich nicht mehr vertragen. Zur Zeit nehme ich Deprax. Habe die Dosis auch von alleine gekürzt und es ging mir wieder schlechter, jetzt musst ich die doppelte Dosis der Anfangsdosis nehmen. Wenn du bei einem Facharzt bist düfen Allgemeinmediziner die Dosifizierung nicht verändern. Sie dürfen nur mit Vorlage des Schreibens des Spezialisten ein Rezept austellen.

Bei mir klappt das nicht die Dosis von selbst zu kürzen.

Übrigens, was ist eigedlich eine Suspension?

Wünsch dir Gute Besserung

:-)

G/rags-.HaFlm


Eine Suspension ist eine Flüssigkeit, sprich, man hat den Wirkstoff in flüssiger Form (Saft). Das hat in diesem Fall - beim Paroxetin - den Vorteil, das man viel besser reduzieren kann. Tabletten zerbröseln ab einem gewissen Grad, den Saft hingegen kann man auf 0.1ml genau dosieren, dadurch entstehen viel, viel kleinere Reduktionsschritte.

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