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Gefühl von "Unwirklichkeit"

mlichIi22


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Tut mir leid aber bei dir hört sich das an, als sei der Zustand der DP das Schönste was es gibt, du bezeichnest es als Gnade. Für mich ist das der Schlimmste Zustand den ich mir vorstellen kann, denn zum Mensch sein gehört Gefühle zu haben und nicht sich wie ein Eisklotz zu fühlen. Alles wird bedeutungslos man ist praktisch tot und zum Zuschauer verurteilt. Ich finde diesen Zustand nicht schön, und auch ich weiß wovon ich rede.

Wofür lebt man denn?! Das Schönste was man haben kann sind doch (positive) Gefühle. Und auch negative Gefühle können im Nachhinein schön sein wenn man durch sie gestärkt hervorgehen kann. Wer an DP leidet und diesen Zustand hinnimmt, hat nicht erkannt das es Zeit ist etwas aus seinem Leben zu machen. Im Zustand der DP vegetiert man doch im Schlimmsten Fall vor sich hin. Es ist nicht der Weg von der Zweiheit in die Einheit, sondern die Spaltung der Einheit die aus Körper und Geist besteht.

Bist du Masochist oder warum findest du diesen Zustand so schön?

mco$m/o13x06


michi 22

Michi 22

DP ist für Dich der schlimmste Zustand, den Du Dir vorstellen kannst .Da Du nur eine "Vorstellung" hast, weißt Du gar nicht, von was ich berichte.

Es gibt Keine Vorstellung von Glückseligkeit und wenn, dann ist sie falsch. Das persönliche Glück hat nichts damit zu tun, weil es kommt und geht.

Glückseligkeit kann dir niemand geben oder nehmen. Sie IST.

Der Zustand von DP kann sehr unangenehm werden, wenn man in der Mitte hängen bleibt und weder vor noch zurück weiß. Doch eins ist sicher, am Ende des Tunnels ist das Licht . .Es ist kein einfacher Weg, da es mit Leiden verbunden ist. Jesus sagte: Verleugne dich selbst, nimm dein Kreuz auf dich und folge mir nach.

Für viele Ohren sind es harte Worte. Der Wahrheit ins Gesicht zu schauen ,ist für die meisten Menschen sehr unbequem.

Was die Spaltung der Einheit betrifft. Mit dem Sündenfall, der Fall aus dem Paradies wurde aus EINS= ZWEI und das war der Beginn des Ichs. Ich und du, gut und schlecht, hell und dunkel, glück und Unglück usw. Am Ende kehrt alles wieder in das EINE zurück und dafür hat der Mensch seinen freien Willen.

Danke für Euere Beiträge.

m(ich)i2x2


Alles ok bei dir?

Erstens: Kannst du vielleicht mal ganz normale Sätze formulieren und nicht in Rätseln sprechen, die man erst entschlüsseln muß? Wie wäre es mal, wenn du eigene Sätze formulierst und nicht nur aus irgendeinem Buch zitierst.

Zweitens: Wenn ich eine Krankheit habe, dann kann ich sie mir doch auch vorstellen. Das sagt man so!

Du fabulierst hier etwas, was dir schon ein anderer vorgekaut hat. Wie wäre es wenn du dich zu dieser Krankheit im psychologischen (irdischen/rational erklärbaren) Sinne, als im religiösen Sinne äußerst.

Wie du dir vielleicht vorstellen kannst hat nicht jeder dieses Buch gelesen(Hoff ich doch) und so könntest du wenn du schon daraus zitierst, die Zitate auch erläutern: Was soll zum Beispiel "Verleugne dich selbst..." heißen, oder "Am Ende kehrt alles wieder..."?

s4abmserxl


Hallo

ich habe auch permanent dieses Gefühl der Unwirklichkeit, bei mir ist es als ob ich Träume und ich habe wenn ich zum Beispiel stürze oder mich erschrecke dann wieder kurzzeitig das Gefühl jetzt wirklich da zu sein. Ansonsten habe ich dauernd den Eindruck das ich irgendwie nicht wirklich da bin, sondern irgendwo weit weg, und ich schaue aus sicherer Entfernung zu.

Zu diesen Diskussion ob Depressionen toll sind oder nicht kann ich nur sagen, es hängt sicher vom Menschen ab wie man das war nimmt, es tut auch mal gut sich in sowas total gehen zu lassen, eben weil es am Ende Licht gibt, aber es ist auch genauso Quatsch das ganze zu Verherrlichen, niemand sehnt sich danach Tagelang zu weinen oder permanent negative Gefühle zu haben.

Wenn jemand noch was beitragen kann um diese Unwirklichkeitsgefühle abzustellen, wäre ich echt froh, ich dachte immer ich bin die Einzige der das so geht.

Gruß Sabine

mUomo13x06


Hallo

Erstens: Das Leben ist ein Rätsel, geheimnisvoll und voller Überraschungen. Dafür sind wir hier , um das Rätsel zu lösen.

Bis jetzt habe ich immer eigene Sätze formuliert, außer einmal ein Zitat von Jesus.

Zweitens: Der Denkende Geist (Verstand) kann sich alles vorstellen, er lebt nur in Vorstellungen, Wünschen, Glauben und Hoffnungen.

Was für eine Krankheit meinst Du? DP?

DP ist für mich nichts weiter als die Auflösung des Ichs, die Destrukturrierung, von der Illusion in die Wirklichkeit. Die Evolution frägt nicht nach einem Ich ob es Recht ist oder nicht, Die Natur entwickelt sich weiter und der Mensch ist in sie eingebunden und auch das Gehirn.

"Verleugne dich selbst" heißt, das man sich innerlich entleert, nicht der Konditionierung folgt, und alle Konzepte aufgibt. Selbsterforschung " Wer bin Ich?"

Wenn jemand gerne etwas über sich erfahren möchte, ist diese Frage ein guter Einstieg.

Nun noch etwas zu Sabserl

Ich hatte vor ca.4 Jahren das gleiche erlebt, weit weg von Allem und nur ein Beobachter . Es war wie eine Vogelperspektive. Ich wollte unbedingt mit jemanden darüber sprechen und erzählte es meinen Chef. Er war schon jahrelang mit Ohso (Erleuchteter aus Indien) .Er schaute mich an und sagte: "Ich brauche unbedingt Urlaub".

Die Erfahrungen wiederholten sich in Abständen.

Bei diesen beobachten ist das Ich nicht mehr präsent .Das wahre Selbst ist der Beobachter. Viele spirituelle suchen danach und finden es nicht und andere suchen nicht und bekommen es geschenkt .Die Unwirklichkeitsgefühle abzustellen würde bedeuten, das wahre Selbst zu ignorieren.

Warum glaubt man, dass sie unwirklich sind? Hat sich schon jemand mal die Mühe gemacht und das überprüft. Glauben ist nicht Wissen!

Die Erde ist keine Scheibe, sie ist rund! Hört auf zu glauben und erforscht , stellt alles in Frage, auch das was ich schreibe. Vor 150 Jahren hat keiner daran geglaubt, das eines Tages der Mensch fliegen wird. Und Heute?

Alles Gute

Sfomme,rtraxum


sabs

"...wenn ich zum Beispiel stürze oder mich erschrecke dann wieder kurzzeitig das Gefühl jetzt wirklich da zu sein."

geht mir genauso... :-(

g^elimo`on7x5


An Caarly 1111

Hallo,

bei mir ist das Gefühl der Unwirklichkei nicht permanent. Ich hatte vor etwa 8 Jahren schon einmal mit einer Angsterkrankung zu tun und damals war es so schlimm, dass ich die Derealisation hatte, sobald ich aus der Wohnungstür gegangen bin, also komplett außer Haus. Ich wusste am Anfang ja auch gar nicht womit ich es zu tun hatte und hatte totale Angst "verrückt zu werden". Zum Glück bin ich dann auf meinr Ärzte-Odysee auf eine tollen Neurologen gestossen, der mir auf den Kopf zu sagte, was ich hatte und mir helfen konnte, Ich habe dann damals eine Therapie gemacht und es ging mir nach etwa 6 Monten besser und das Gefühl der Depersonalisation verschwand auch. Jetzt hatte ich wieder ein Problem mit Angstattacken auf der Autobahn und hatte auch wieder dieses "unwirkliche Gefühl", ein paar Wochen lang generell und jetzt nur noch auf der Autobahn (wo meine Angst am schlimmsten ist). Ich mache jetzt eine Therapie und insgesamt geht es mir auch etwas besser. Ich kann aber voll und ganz bestätigen, dass es auch bei mir Momente gibt - auch wenn ich voll im Zustand dieser Derealisation bin - in denen ich aus diesem Gefühl herauskommen kann. Bei mir ist es Lesen uns Sport wie Schwimmen oder Joggen (wenn ich mich irgendwie konzentriere oder anstrenge). Mein Therapeut hat mirt auch ausdrücklich zu Sport geraten.

gVelilmoonw7x5


An alle

Halle,

muss jetzt mal was sagen, da ich diesen Betrag ja auch angezettelt habe! Also auf spirituelle Erlösung kann ich komplett verzichten, momo usw. !

Ich gebe michi 22 komplett recht: Das Gefühl von Derelisation ist absolut das Schlimmste, was man sich vorstellen kann und ich kann mir nichts Positives denken, was es daran geben sollte. Bei mir ist dieses Gefühl wohl Symptom meiner Angstzustände, bringt aber auch wiederum Angst mit sich. Es gibt nichts Schlimmeres, sich dermaßen in sich gefangen zu fühlen, dass man den Bezug zue Außenwelt verliert. Ich muss allerdings sagen, dass dieses Gefühl momentan bei mir zum Glück nur in "Angstsituationen" auftritt, wobei ich es auch kenne (ich hatte es vor eta 8 Jahren schon einmal mit einer Angsterkrankung zu tun), dass dieses Gefühl dauerhaft über einen längeren Zeitraum anhält, und ich muss sagen, damals war es unvorstellbar schrecklich und wenn ich dann irgendwas von spirituellen Wrisheiten höre werde ich richtig sauer und es ist wohl besser, Du gibst mir keine "klugen Ratschläge" mehr! Ich denke , Du hast überhaupt keine Ahnung, wie man sich in so einem Zusatnd wirklich fühlt, momo 1306!

S&omXmertraxum


re..

ich möchte nun 'bald' eine therapie beginnen....haltet ihr eine verhaltenstherapie 1 - 2x wöchentlich für ausreichend?

oder sollte man am besten gleich für eine längere zeit in eine klinik gehen?

bei mir ist es so, dass ich schon sehr lange und beinahe permanent unter dem zustand der unwirklichkeit leide...

sTabsexrl


also ich muß jetzt mal sagen das ich momos sektengequatsche daneben finde, das hilft nicht und nervt nur.

@sommertraum

ich wüßte gar nicht was ich da für eine Therapie machen sollte, hast Du schon mal mit nem Psychologen drüber gesprochen?

Würde mich auch echt mal interessieren woher vermutet wird das das kommt.... ???

ich hab das eigentlich schon so lange ich mich zurückerinnern kann.

m}omo1x306


Es gibt immer Hoffnung

Ich habe meinen Leidensweg auch gehabt. Vor 13 Jahren wollte ich mir das Leben nehmen, 2 Jahre Einsamkeit, mehrere Einzel- u. Gruppentherapien, viele Wochen Fasten und.und.und.Vor 3 Jahren begegnete ich einen spirituellen Lehrer, der mir die Wahrheit über das Leben sagte. Eine Bombe explodierte in mir und erlebte mehrere sehr schmerzhafte Kreuzigungen . Es war wie ein geistiger Tod. Der, der ich war existiert nicht mehr und meine Vergangenheit ist erloschen.

Ich bin im hier und jetzt. Was Morgen ist, wer weiß? Ich fange nichts mit den Leben an, denn das Leben hat mich. Nur wer das Leiden in der Tiefe berührt hat, kann das Leiden des anderen verstehen und weiß auch Rat.

Viele Menschen leiden und suchen um Hilfe, doch die wenigsten sind bereit Hilfe anzunehmen. Noch kein Mensch hat es geschafft, das Leiden ohne Gottes Hilfe zu beenden. Ich wünsche Euch Alles Gute.

gGelimo6on7x5


Guten Abend,

ich finde momos Sektengequatsche auch daneben und ich kann auch nur sagen: es nervt!

Was mich anbelangt , ist dieses Gefühl von Unwirklichkeit immer nur im Zusammenhang mit meiner Angsterkrankung aufgetreten. Ich hatte vor etwa 8 Jahren damit zu tun und heute wieder. Damals hatte ich das Gefühl auch permanent, auch ausserhalb von Angstsituationen. Mein Therapeut meint, dass es bei mir ein typisches Symptom einer Angsterkrankung ist. Dieses Gefühl könne auch separat nur für sich auftreten. Jedenfalls ist es immer ein Anzeichen dafür, dass man sich in einem "Ausnahmezustand" befindet. Ich habe schon gehört, wenn es keinen direkten Anlass für dieses Gefühl gibt, wie etwa eine Angsterkrankung oder eine posttraumatische Belastungsstörung, dann wäre wohl eine tiefenpsychologische Therapie besser als eine Verhaltenstherapie. Auf jeden Fall sagt mein Therapeut, was ich auch recht überzeugend finde, dass die Psyche so eine Art Schutz gegen irgendetwas aufbaut und mit diesem unwirklichen Gefühl eine Abschirmung versucht, so unangenehm diese auch sein mag. Ich kann schlecht sagen, was man machen sollte, wenn die Derealisation für sich genommen auftritt - unabhängig von einer Angsterkrankung. Im Falle einer Angsterkrankung würde ich aber auf jeden Fall sagen, dass eine Verhaltenstherapie sinnvoller ist als eine analytische Therapie (eine analyitische Therapie habe ich hinter mir und eine Verhaltenstherapie mache ich momentan.)

Cvlya6udia(x20)


gelimoon

Was genau machen sie denn bei einer analytischen Therapie? Was unterscheidet sie von einer Verhaltenstherapie?

m$omYo1730x6


An Alle

Der Mensch hat verlernt zuzuhören, zuzuhören mit den inneren Ohren, er hat verlernt zu sehen, zusehen mit den inneren Augen. Er wüsste dann so manches Wort zu schätzen was geschrieben wurde.

Hier noch eine Buchempfehlung . "Was die Seele krank macht und was sie heilt" von Thomas Schäfer. Es geht um die psychotherapeutische Arbeit Bert Hellingers. Hellinger ist einer der bekanntesten Therapeuten in Deutschland.

Alles gute für Euch.

g8elimoUon7x5


An Claudia (20)

Hallo,

bei einer analytischen Therapie geht es darum, Problemen auf den Grund zu gehen und zu analysieren woher sie kommen. Man geht da auch ziemlich viel in die Kindheit zurück und sucht nach verborgenen Ursachen für Ängste oder Probleme. Eine Verhaltenstherapie setzt wesentlich praktischer an. Man fragt natürlich auch dort nach Ursachen, im Vordergrund steht es aber, über konkrete Problemsituationen zu sprechen und nach konkreten Lösungen zu suchen. Dazu kann z.B. auch gehören, wenn man z.B. Angst beim Auto fahren hat, mit dem Therapeuten zusammen Auto zu fahren und zu üben, mit der Angst umzugehen.

Mir hat bei der analytischen Therapie der praktische Bezug oft gefehlt. Dort wird eher davon ausgegangen, dass es das Wichtigste ist, ein Problem und dessen Ursache zu kennen. Bei der Verhaltenstherapie geht es mehr um konkrete Lösungen. Nach meinem Wissen ist eine Verhaltenstherapie bei einer Angsterkrankung sinnvoller. Bei einer Derealisation, die für sich genommen auftritt soll aber eine analytische Therapie besser greifen - hab ich aber auch nur irgendwo gelesen.

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