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Angst vor der Öffentlichkeit?

aononymxa84 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen, *:)

ich habe dieses Problem eigentlich schon seit einigen Jahren, mal mehr und mal weniger.

Und zwar habe ich ein total grosses Problem damit, alleine durch die Stadt zu laufen, etc... Ich fühle mich immer total beobachtet, auch wenn es alles nur Einbildung ist.

Meistens habe ich sogar Angst alleine einkaufen zu gehen, da ich mich einfach total unwohl fühle!

Dann frage ich immer irgendjemanden ob er mitgeht - zu zweit oder mit mehreren Personen hebt sich dieses Problem meistens immer auf.

Falls ich keinen finde fahre ich mit dem Fahrrad, da es einfach schneller geht von der "Bildfläche" verschwunden zu sein. (Auto hab ich leider keins :-/) oder ich verschiebe meinen Einkauf solange es geht...

Ich denke es liegt einfach an meinem Selbstbewusstsein bzw Selbstvertrauen, davon habe ich nämlich fast gar nichts mehr.

Mein Verstand und auch mein Freundes,- Bekanntenkreis (vor allem die Männerwelt :-p) sagt mir dass ich total hübsch bin, aber ich kann es irgendwie nicht in mein Selbstbewusstsein umsetzen.

An Tagen an denen ich selbstbewusster bin ist es auch nicht so schlimm als an Tagen, an denen ich zum Beispiel mehrere Tage alleine bin.

Ich hoffe ich habe die Geschichte jetzt nicht zu kompliziert formuliert, wollte es eigentlich in wenigen Sätzen erklären, sonst würde es den ganzen Rahmen hier sprengen :-D

Ich würde mich auf Antworten von Leuten, denen es ähnlich oder genauso geht freuen, oder einfach eure Meinung dazu hören *:)

P.S.: Ich bin auch schon dabei mir einen Therapeuten zu suchen, unter anderem auch wegen Depressionen (zumindest denke ich, dass es welche sind) ???

mfg

Antworten
s%chmudde:l-m*onstexr


Hallo...

mir geht es ähnlich. Vor allem aufm Weg zur Uni oder auch in der Uni...ich fühle mich dann immer beobachtet und irgendwie geächtet als wäre ich ein Kuckucksei, aber längst durchschaut.

Man hetzt von einem Kurs zum Nächsten und versucht ungesehen zu bleiben, daher hat man dann auch keine Kontakte und es wird unerträglich, sodass man gar nicht mehr hingeht...und die paar Bekannten, die man noch hat, denken, man sei faul etc.

Bist also nicht allein...Bis dann & lass es dir gut gehen.

m csm-og_7x7


Hallo anonyma84 *:)

Kenne das nur zu gut. Habe auch große Probleme Einkaufen zu gehen. Viel schlimmer ist eigentlich nur noch der Besuch beim Friseur. Der macht mich richtig fertig.

Schlage mich da jetzt schon seit einigen Jahren mit rum. Und ich kann nur bestätigen das es mir besser geht wenn ich mit jemanden zusammen z.B. einkaufen gehe.

Depressionen gehören bei den meisten dann irgendwann dazu. Eine Therapie ist auf jeden Fall schon mal der richtige schritt :)^

Lg

mc

fLig*o3x6


Re.:

Paranoide Vorstellungen gehören zum Symptombild einer Depression.

Wie soll jemand wissen, was in dir vorgeht, WIE? Das ist schon aus logischen Gründen nicht möglich.

Wie dich jemand sieht, ist reine Interpretationssache des anderen, der selbst durch Erfahrungen geprägt ist, und falls du ihn an eine Person erinnerst, wird er das auf dich projezieren. Da hast du keinen Einfluss drauf!

Wichtig ist, dass du weisst wer du bist, und das ok findest. Dann is es dir egal, was die anderen denken.

Ausserdem sind eh alle so mit sich beschäftigt, und falls du dich in einer Situation unwohl fühlst, geh aus der Situation heraus, und versuche es das nächste Mal wieder. Die Möglichkeit eine Situation zu verlassen, besteht immer. Dann machen dir Dinge auch weniger Angst.

lg

RMenaBtex.b


Hallo, ihr Leidensgenossen!

Jetzt hab ich gemeint, daß bloß ich mich mit solchen Problemen rumschlage.

Also, bei mir ist es so, daß ich z.B. wenn ich vor hab, irgend einen Laden zu betreten, ich mich erst umschaue, ob nicht irgend wer da ist, der mich kennt.

Hab schon öfters so eine Situation gehabt, daß ich dan im Auto sitzen geblieben bin, bis der oder die Bekannte das Geschäft verlassen.

Eine andee Situation war, als ich in einem Lebensmittelladen einen Arbeitskollegen sah ich sofort den Einkauf abgebrochen hab, schnell zur Kasse und bezahlt, und raus.

Bin dann woanders zum Einkaufen hin. Ich finde daß ist nicht ganz normal!

Eine andere Situation im Wartezimmer beim Arzt setze ich mich immer so, daß mich möglichst wenig Menschen sehen, weil ich glaube daß mich alle anstarren, und auslachen.

Ich weiß auch, woher das kommt. Hab eine sehr traurige triste Kindheit gehabt.

Zuwendung bekam ich nur in Form von Schlägen.

Ausserdem Hat meine Mutter immer zu mir gesagt, als ich zu Freunden wollte, "Ich solle doch daheim bleiben, mich will keiner sehen".

Meine Eltern warfen mir immer vor, weil ich das siebte Kind war, daß ich nicht erwünscht war.

Jetzt bin ich ein sehr trauriger zurückgezogener Mensch, hab keine Freunde...niemanden mit dem ich reden kann. :°(

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